Spargelcremesuppe
Von: Anna Walz, Länge: 2:21 Minuten, Aufrufe: 157.579

Das Rezept zum Video:

Zur Spargelzeit ist die Spargelcremesuppe ein gern gesehener Gast am Tisch. Die Suppe lässt sich einfach und schnell zubereiten, sogar aus Spargelresten und übrig gebliebenen Stangen. Die Suppe kann dabei Teil eines köstlichen (Spargel-)Menüs sein, überzeugt aber auch solo als leichte Mahlzeit. Unser Einfach lecker-Video zeigt, wie eine schnelle Spargelcremesuppe gelingt.

Ihr wollt euren Spargel doppelt so schnell wie bisher schälen? Wir stellen euch unter anderem den Spargel-Doppelschäler vor. Was ein Gerät! Ein ausreichend großer Topf und ein vernünftiger Schneebesen helfen euch außerdem in Eurer Küchenausrüstung bei der nächsten selbstgemachten Spargelcremesuppe.

Spargelcremesuppe: Sud zubereiten

Frischer Spargel ist die Voraussetzung für die Spargelcremesuppe. Das leckere Süppchen besteht klassischerweise aus weißem Spargel. Grüne Stangen eigenen sich aber genauso gut und bringen ihr kräftiges Aroma mit.

Ein geschmackvoller Spargelsud bildet die Basis für die köstliche Suppe. Wer von seinem Spargelgericht das Kochwasser aufbewahrt, der hat schon die ideale Grundlage für die Spargelcremesuppe. Den aromatischen Sud kann man aber auch eigens für den Suppen-Klassiker zubereiten: Aus in Wasser gekochten Spargelschalen und abgeschnittenen Spargelenden entsteht eine herrliche Suppenbasis. Dazu gibt man ihn nach dem Auskochen durch ein Sieb und entfernt so die Spargelenden und Schalen.

In den mit Zucker und Salz abgeschmeckten Sud können dann die geschälten und geschnittenen Spargelstangen. Diese dürfen etwa 20 Minuten in dem Sud bis zur gewünschten Konsistenz von bissfest bis weich garen.

Mehlschwitze für die Spargelcremesuppe

Damit die Suppe eine cremige Konsistenz erhält, schwitzt man in einem Topf Mehl in zerlassener Butter an. Wenn sich Butter und Mehl zu einer goldgelben Masse verbunden haben, kommt der gekochte Sud mit den Spargelstückchen dazu. Tipp: Liebhaber des bissfesten Spargels nehmen die Stücke aus dem Sud heraus.

Wenn die Mehlschwitze und der Sud verrührt sind, kocht man die Suppe auf. Etwa 15 Minuten darf die Flüssigkeit vor sich hin köcheln und sich zu einem cremigen Süppchen entfalten. Das Abschmecken mit Pfeffer und Salz bringt die nötige Würze und ein Spritzer Zitronensaft sorgt für eine frische Note.

Spargelcremesuppe mit Eigelb binden

Damit die Suppe noch cremiger wird, gibt man ein mit saurer Sahne verquirltes Eigelb hinzu. Das sogenannte Legieren verfeinert den Geschmack und bindet die Spargelcremesuppe zusätzlich. Das Eigelb sorgt zudem für einen tollen Glanz in der Suppe. Wichtig: Das verquirlte Ei darf nicht in die kochende Suppe gegeben werden, da es sonst gerinnen kann. Deshalb zieht man den Topf am besten vom Herd. Wer es besonders cremig mag, der kann etwas mehr Sahne oder auch Crème fraîche verwenden. Dann wird die Spargelcremesuppe allerdings gehaltvoller.

Falls man die Spargelstückchen zuvor aus dem Sud genommen hat, können sie jetzt wieder dazugegeben werden.

Übrigens: Für eine glatte Spargelcremesuppe püriert man die Suppe zusammen mit den Spargelstückchen zu einer besonders feinen Köstlichkeit.
Die Spargelcremesuppe schmeckt pur oder verfeinert z. B. mit Petersilie, Croutôns oder gebratenen Garnelen und frischem Baguette. Guten Appetit!