Video-Player wird geladen ...
Nussecken habe ich früher immer beim Bäcker geholt, aber seitdem ich dieses Rezept kenne, back ich sie nur noch selber.

Und jetzt überzeuge ich auch euch.

Nussecken bestehen aus einem Mürbeteigboden, eine Lage Konfitüre und dem Nussbelag.

Für den Mürbeteig braucht ihr Mehl, Zucker, Vanille Zucker, Backpulver, etwas Wasser, ein Ei und Butter.

Und für den Belag, Butter, Zucker, gemahlene Haselnüsse, etwas Wasser, gehobelte Haselnüsse, Vanille Zucker und Aprikosenkonfitüre.

Zum Verfeinern noch Schokolade.

Ich bereite als Erstes den Mürbeteig zu. Das könnt ihr direkt auf der Arbeitsplatte machen oder mit dem Mixer.

Ich mach das heute auf der Arbeitsplatte.

So, einmal Mehl drauf geben, Backpulver, ein bisschen vermengen, dann kommt Zucker und Vanille Zucker dazu, die Butter, die ist kalt, die habe ich in kleine Würfel geschnitten.

Und jetzt kneten.

Zur Lockerung kommt noch ein Ei dazu - auch einfach reinschlagen.

Den Teig am Schluss zu einer Rolle formen, dann lässt er sich später besser ausrollen. In Frischhaltefolie einwickeln und nochmal für 30 Minuten in den Kühlschrank geben, damit die Butter wieder fest werden kann.

Für die Nussfüllung zerlassen wir als nächstes Zucker, Butter und Wasser in einem Topf.

So, und jetzt alles reinfüllen: Zucker, Vanillezucker und das Wasser.

Wenn Butter und Zucker geschmolzen sind, dann nehme ich die Nüsse und gebe sie einfach in den Topf dazu und rühre das ganze durch.

Kleiner Tipp: Für das volle Nussaroma, einfach die Nüsse vorher in einer Pfanne anrösten.

Das sieht genau richtig aus.

Die Nussmasse lass ich jetzt noch für zehn Minuten abkühlen.

Dafür nehme ich sie natürlich vom Herd.

So, die Nussmasse ist erkaltet und wir machen weiter mit dem Mürbeteig. Den rolle ich direkt auf einem Backpapier aus.

Dafür nehme ich ein Nudelholz. Ein bisschen mit Mehl bestreuen, dann funktioniert das gleich besser und jetzt ausrollen.

Wenn ich das Mehl hier so ein bisschen rüber streue, dann klebt der Teig nicht so am Nudelholz fest.

Wenn der Teig fertig ausgerollt ist, dann ziehe ich ihn direkt auf das Backblech rauf. Ein bisschen noch anpassen an die Form.

Als nächstes kommt die Aprikosenmarmelade drauf. Das gibt den Nussecken eine schöne fruchtige Note und macht sie auch herrlich saftig.

So, gleichmäßig drauf verteilen.

Wenn ihr sagt, Aprikosenmarmelade mag ich nicht so gerne, könnt ihr auch einfach eine andere Marmelade nehmen.

Jetzt kommt die Nussmasse.

Das Blech kommt jetzt bei 180 Grad für 25 Minuten in den Ofen.

Ich habe die Nussecken schon aus dem Ofen geholt, sie 20 Minuten abkühlen lassen und zum Schneiden auf ein Holzbrett gelegt.

Jetzt schneide ich die Nussecken an, und zwar mache ich kleine Quadrate, die ich dann wieder diagonal halbiere.

So, und die tunke ich jetzt in Schokolade ein an den Ecken. Dafür habe ich einfach normale Schokolade geschmolzen.

Ich sag mal, Bye Bye Bäckerei und Hallo selbstgebackene Nussecken.

Euch wünsche ich ganz viel Spaß beim Nachbacken.
Von: Rike Dittloff, Länge: 5:18 Minuten, Aufrufe: 127.484

Das Rezept zum Video:

Rike hat ihre Nussecken bislang immer beim Bäcker gekauft – bis jetzt. Denn mittlerweile hat sie ein Rezept entdeckt, mit dem Nussecken im Handumdrehen selbst gebacken sind. In ihrem Video zum Thema Nussecken leistet sie Überzeugungsarbeit, das Rezept einmal auszuprobieren. Danach, so garantiert Rike, sind Sie der Bäcker, bei dem alle ihre Nussecken holen möchten.

So werden Nussecken gebacken

Nussecken bestehen aus Mürbeteigboden, einer Lage Konfitüre und dem Nussbelag. Schicht um Schicht entsteht die Grundmasse für nussige, schokoladige oder fruchtige Nussecken.

Für den Mürbeteig braucht man Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver, etwas Wasser, ein Ei und Butter. Diese Zutaten werden in einer Schüssel oder auf der Arbeitsplatte zu einem Teig verknetet. Rike empfiehlt, die Butter in kleine Würfel zu schneiden, damit man es anschließend leichter hat, sie in die restlichen Zutaten einzuarbeiten. Wird der Teig am Ende zu einer Rolle geformt, lässt er sich später leichter ausrollen. Denn Mürbeteig muss für 30 Minuten in den Kühlschrank gestellt werden, damit die Butter wieder fest werden kann. Dafür wickelt Rike den Teig in Frischhaltefolie ein.

Der Nussbelag erfordert Butter, Zucker, gemahlene Haselnüsse, etwas Wasser, gehobelte Haselnüsse und Vanillezucker. Zucker, Vanillezucker, Butter und Wasser werden zusammen in einem Topf zerlassen. Sobald der Zucker in der Butter geschmolzen ist, werden die Nüsse in den Topf gefüllt. Alle Zutaten werden zu einer Masse verrührt. Rikes Kniff für das ultimative Nuss-Aroma ist, die Nüsse vorher in einer Pfanne leicht anzurösten. Anschließend wird der Nussbelag 10 Minuten lang abgekühlt.

Nussecken - nussig, fruchtig, schokoladig

Den Mürbeteig rollt Rike mit einem Nudelholz auf einem Stück Backpapier aus. Sparen Sie nicht am Mehl – dann klebt der Teig auch nicht am Nudelholz fest. Wenn der Teig fertig ausgerollt ist, zieht Rike ihn auf das Backblech, damit sie mit den Füllungen beginnen kann.

Nach Rikes Rezept ist das erste Topping auf dem Teig Aprikosenmarmelade. Großzügig verteilt sie die Marmelade mit einem Löffel auf den gesamten Teig. Die Marmelade gibt den Nussecken nicht nur eine fruchtige Note, sondern macht sie auch saftig. Anschließend wird die Nussmasse verteilt – auch hier hilft ein Löffel, den Belag gleichmäßig zu verteilen.

Bei 180°C kommt das Blech 25 Minuten lang in den Ofen. Und solange, wie der Teig im Ofen backt, können Sie schon einmal für die Dekoration Schokolade im Wasserbad zerlassen.

Die Füllung von Nussecken ist variabel

Wer keine Aprikosenmarmelade mag, ist in der Wahl der Füllung völlig frei: Erlaubt ist, was schmeckt. Die Marmeladenfüllung schenkt den Nussecken ein fruchtiges Aroma. Ein weiterer Vorteil von Marmelade zwischen Mürbeteig und Nussmasse ist, dass das Gebäck nicht austrocknet, sondern weiterhin schön saftig bleibt. Wer experimentell werden möchte, kann Rezepte auch mit Marzipanfüllung ausprobieren.

Wie schneidet man Nussecken zurecht?

Nach 20 Minuten Abkühlzeit kann der gebackene Teig angeschnitten werden – erst in große Vierecke, dann diagonal zu Dreiecken. Mit dieser Methode lassen sich Nussecken auch auf die Größe kleiner Plätzchen reduzieren. Dafür muss der Teig nur noch einmal diagonal halbiert werden – fertig sind kleine Happen für den Plätzchenteller.

Für eine klassische Verzierung der Nussecken werden die Enden des Gebäcks in flüssige Schokolade getunkt. Auf einem Stück Backpapier oder Tortenkühler können die Nussecken anschließend erkalten.

Wie lange halten sich Nussecken frisch?

Sobald die Schokolade an den Enden ausgehärtet ist, legt man die Nussecken am besten nebeneinander in eine Dose. Bevor Sie die Nussecken aufeinander stapeln, sollten Sie eine Lage Backpapier dazwischen legen. So bleibt das Gebäck nicht aneinander haften.

Die Haltbarkeit von Nussecken wird durch eine kühle Lagerung verlängert. Für die Aufbewahrung muss es aber nicht unbedingt der Kühlschrank sein – ein kühles Plätzchen in der Abstell- oder Vorratskammer begünstigt die Haltbarkeit genauso gut. Kühle Abstellplätze hat man in der Winterzeit in der Regel immer, nur frostsicher sollte es dort sein. Und solange die Blechdose, in der die Nussecken liegen, gut verschlossen ist, kommt keine zusätzliche Feuchtigkeit ans Gebäck. Dem langanhaltenden Genuss selbst gebackener Nussecken steht also nichts im Wege.

Übersicht Rikes Weihnachtsbäckerei:

Rezept: Nussecken selbst gemacht >>

Wenn dir das Leben Apfelstrudel gibt, bestell Eis und Sahne dazu! #mangönntsichjasonstnichts

Ähnliche Videos

Butterplätzchen aus der Weihnachtsbäckerei

Rikes ausgefallenes Rezept für Butterplätzchen

Vanillekipferl aus Mürbeteig

Vanillekipferl aus Rikes Weihnachtsbäckerei

Saftige Kokosmakronen

Kokosmakronen: Rikes Rezept für saftige Makronen

Spritzgebäck aus Rikes Weihnachtsbäckerei

Spritzgebäck - Dressierte Plätzchen

Zur Kommentar-Verwaltung dieses Artikels
Cache dieses Artikels löschen.

Kommentare

Was sagst du zum Thema? Hast du noch weitere Tipps? Dann freuen wir uns auf deinen Kommentar.

Es sind maximal 1500 Zeichen erlaubt

Was sagst du zum Thema? Hast du noch weitere Tipps? Dann freuen wir uns auf deinen Kommentar.

Um selbst Kommentare abgeben zu können, musst du dich bei Chefkoch.de registrieren oder mit deinem Benutzernamen und Passwort anmelden.