Kokosmakronen aus Rikes Weihnachtsbäckerei
Kein Weihnachten ohne Kokosmakronen.

Ich zeige euch jetzt einen Kniff, mit dem die Makronen besonders saftig werden und richtig einfach gelingen.

Die Zutaten für Kokosmakronen sind: Kokosraspeln, Eiweiß und Zucker.

Der Kniff für besonders saftige Kokosmakronen ist, alle Zutaten werden in einem Topf erwärmt und das mache ich jetzt.

Das kommt jetzt in den Topf rein und jetzt ganz langsam erwärmen.

Die Zutaten sollen nicht heißer als 50 Grad werden.

Das könnt ihr immer mit der Hand so ein bisschen kontrollieren.

Der Zucker schmilzt jetzt langsam und verbindet sich mit dem Eiweiß.

Dabei aber aufpassen, dass das Eiweiß nicht stockt.

Hier im Topf entsteht jetzt langsam eine sämige, kleisterige Masse. Immer schön gucken, dass es nicht zu heiß wird.

Wenn ihr das Gefühl hab, jetzt sind 50 Grad erreicht, dann einfach vom Herd nehmen.

So sollte die Masse am Ende aussehen.

Fertig.

Der Teig kommt jetzt auf die Oblaten. Die lege ich dafür auf ein Blech mit Backpapier.

Kleiner Tipp: Damit die Oblaten nicht verrutschen wenn ich den Teig auffüllt, einfach das Backpapier ein bisschen mit Wasser anfeuchten und dann die Oblaten drauflegen.

So, und jetzt gebe ich mit der Hilfe von zwei Teelöffeln die Masse hier drauf.

Und jetzt ab in den Ofen, und zwar bei 150 Grad für 20 Minuten.

Außen knusprig und innen schön saftig, so sollen Kokosmakronen sein.

Am besten bewahrt ihr sie in einer Blechdose auf, so bleiben sie schön lange frisch.

Ich probiere mal und wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken.
Von: Rike Dittloff, Länge: 3:12 Minuten, Aufrufe: 119.623

Das Rezept zum Video:

Unerfahrenen Weihnachtsbäckern wird das Backen leicht gemacht: Kokosmakronen sind mit nur wenigen Zutaten schnell und unkompliziert zubereitet. Die Teigmasse ist in Windeseile angerührt und auf dem Backblech platziert. Außerdem sind sie optimale Resteverwerter in der Weihnachtsbäckerei. Übrig gebliebenes Eiweiß vom Backen verschiedener Mürbeteigplätzchen muss nur noch mit Kokosraspeln und Zucker verrührt werden – fertig ist der Teig für fluffige Kokosmakronen.

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Rike kennt dabei den besonderen Kniff, mit dem Kokosmakronen im Innern schön saftig bleiben, während sie außen kross gebacken werden. Das Geheimnis, warum ihre Makronen weder zu hart, noch zu weich werden, liegt in einem entscheidenden Zwischenschritt, wie sie im Video zu Kokosmakronen verrät.

Kokosmakronen: Masse langsam im Topf erwärmen

Das Rezept für Kokosmakronen schreibt Kokosraspeln, Eiweiß, Vanillezucker und Oblaten vor. Anstelle alle Zutaten einfach miteinander zu vermengen und die Masse dann auf die Oblaten zu geben, mischt Rike alles im Topf an. Kokosraspeln und Zucker werden zusammen mit dem Eiweiß erwärmt. Dabei schmilzt der Zucker und verbindet sich mit dem Eiweiß.

Damit das Eiweiß nicht ausflockt, darf der Topf nur langsam auf 50°C erwärmt werden. Kontrollieren kann man die Temperatur mit einer Hand: Wird es für die Haut zu heiß, die Masse aus Eiweiß und Kokosraspeln zu berühren, muss der Topf von der Kochplatte genommen werden.

Ist die Herdplatte nur leicht angestellt, kann kaum etwas schief gehen – erst recht nicht, wenn die Masse ständig mit einem Holzlöffel gerührt wird. Das Rühren bietet zudem den Vorteil, den Moment genau abpassen zu können, wenn die Masse aus Eiweiß und Kokosraspeln eine sämig-kleistrige Konsistenz angenommen hat. Wenn nichts mehr vom Löffel bröckelt, haben sich die Zutaten gut mit dem Eiweiß verbunden und der Teig ist fertig.

Kokosmakronen: Den Teig portionieren

Der Teig kann nun portionsweise auf die Oblaten gehäuft werden. Mit zwei kleinen Löffeln bekommt man das auch ganz leicht in den Griff. Damit die Oblaten auf dem Backpapier nicht permanent verrutschen, empfiehlt Rike, das Blech mit Wasser anzufeuchten.

Bei 150°C werden die Kokosmakronen 20 Minuten lang gebacken – nicht länger, damit sie nicht austrocknen, und auch nicht kürzer, damit sie nicht zu weich bleiben.

Wenn Sie keine Oblaten zur Hand haben oder Sie den Geschmack einfach nicht mögen, reicht ausgebreitetes Backpapier zum Backen der Makronen völlig aus. Die einzige Gefahr ist nur, dass die Makronen beim Backen verlaufen – deshalb muss der Teig auch sehr griffig sein. Wenn Sie auch auf das Backpapier verzichten, sollten Sie das Blech einfetten. Dann haften die Kokosmakronen-Berge nicht fest.

Makronen: Rezepte über Rezepte

Wer das Grundrezept für Makronen beherrscht, kann sich von zahlreichen Rezepten inspirieren lassen. Je nachdem, welchem Rezept man folgt, können die fertig gebackenen und ausgekühlten Makronen zur Hälfte in Schokolade getunkt oder für einen Hauch Schoko nur damit beträufelt werden. Makronen können aber auch zu Nussmakronen mit Mandeln, Erdnüssen oder Walnüssen geschmacklich umgewandelt werden. Wer mit der Teigmasse experimentieren will, kann Marzipan oder Quark darin verarbeiten. Es spricht natürlich nichts gegen Rezepte, nach denen die Schokolade direkt im Teig verarbeitet wird – am Ende entscheiden wie so oft die persönlichen Geschmacksnerven.

Kokosmakronen: Die richtige Aufbewahrung

Kokosmakronen können lange Zeit lagern, bevor sie verderben. Der hohe Zuckergehalt hält die Makronen 1 – 2 Wochen lang frisch. Die Haltbarkeit der Makronen verändert sich allerdings nicht durch eine Lagerung im Kühlschrank. Ebenso eignet sich das Eiweißgebäck nicht dazu, eingefroren zu werden.

Auch wenn Kokosmakronen nur langsam verderben – umso schneller trocknen sie dafür aus. Bevor das passiert, schützt man sie in luftdichten Behältern. Blechdosen eignen sich gut zur Lagerung von Makronen. Sie halten Feuchtigkeit ab und verhindern zugleich ein Austrocknen des Gebäcks. So bleiben Ihre Makronen schön saftig und zart – die gesamte Weihnachtszeit hindurch.

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