Quarkbällchen selber frittieren
Quarkbällchen selber frittieren

Zugegeben, frittieren hat so seine Tücken. Aber frische Quarkbällchen sind das allemal wert. Worauf es ankommt, wenn heißes Fett im Spiel ist, das gucken wir uns jetzt an. Die erste Frage lautet, welches Fett. Fett zum Frittieren muss hoch erhitzbar sein. Deswegen sind super, Pflanzenöl, Kokosfett oder auch Butterschmalz.

Nicht geeignet sind Butter, Margarine und Olivenöl, weil die würden verbrennen, wenn wir sie zum Frittieren erhitzen. Die zweite Frage worin frittieren. Ich gehe mal davon aus, ihr habt keine Fritteuse Zuhause, das macht auch nichts, einfach eine tiefe Pfanne oder einen Topf nehmen. Zum Frittieren müsst ihr das Fett auf 170 Grad erhitzen.

Wenn ihr kein Thermometer habt, kein Problem, nehmt einfach ein Holzstäbchen und haltet das in das Fett rein. Wenn kleine Bläschen dran emporklettern, dann ist das Fett heiß genug. Wir werden heute Quarkbällchen frittieren. Dafür habe ich meinen Teig vorbereitet. Den gebe ich jetzt mit einem Portionierer in das heiße Öl. Statt des Portionierers könnt ihr natürlich auch einfach zwei Löffel verwenden, das macht keinen Unterschied.

Hier müsst ihr immer schön vorsichtig arbeiten, das Fett ist sehr heiß. Aufpassen, dass nichts spritzt. Wichtig beim Frittieren ist, dass ihr die Quarkbällchen schön nacheinander in das Fett gebt. Also nicht zu viele rein, sonst sinkt die Temperatur des Fettes ab und die Quarkbällchen werden gar nicht so schön knusprig.

So, die kommen jetzt raus. Dafür habe ich einen Teller vorbereitet auf dem ist ein bisschen Küchenkrepp, damit das Fett schön abtropfen kann. Mit einer Kelle holen wir die jetzt raus und hier können die noch ein bisschen abtropfen. Die Quarkbällchen zwischendurch ein bisschen wenden. Sie sind fertig, wenn sie schön braun gebacken sind. Frittierfett könnt ihr übrigens mehrmals benutzen.

Dafür müsst ihr es filtern. Zum Beispiel, indem ihr es durch einen Kaffeefilter gießt oder durch ein Sieb, das mit Küchenkrepp ausgelegt ist. Wenn ihr es entsorgen wollt, dann kalt werden lassen und in einen Müllbeutel geben und im Müll entsorgen.

So, die sind jetzt fertig. Ich wette, mit unseren Tipps könnt ihr jetzt auch das kleine Frittierdiplom erwerben.

Darauf ein Quarkbällchen.
Von: Rike Dittloff, Länge: 3:04 Minuten, Aufrufe: 39.733

Das Rezept zum Video:

Zugegeben, Frittieren hat so seine Tücken. Aber frische Quarkbällchen zum Beispiel, sind es allemal wert, sich intensiv mit dem Thema Frittieren von Gebäck zu beschäftigen. Worauf es beim Frittieren von Gebäck ankommt, schauen wir uns mit Rike zusammen mal an.

Welches Öl zum Frittieren von Gebäck?

Die erste Frage lautet: Welches Fett? Fett zum Frittieren muss hoch erhitzbar sein. Deswegen sind Pflanzenöl, Kokosfett oder auch Butterschmalz gut geeignet. Nicht geeignet sind Butter, Margarine und Olivenöl. Diese Öle und Fette würden verbrennen, wenn wir sie zum Frittieren stark erhitzen.

Fritteuse oder Topf

Die zweite Frage lautet: Worin frittieren wir unser Gebäck? Die meisten haben keine eigene Fritteuse Zuhause. Das macht aber gar nichts, denn zum Frittieren können Sie auch eine tiefe Pfanne oder einen Topf nehmen. Zum Frittieren müssen Sie das Fett auf 170 Grad erhitzen.

Wichtig beim Frittieren ist, dass Sie die zu frittierende Masse – in unserem Beispiel die Quarkbällchen - schön nacheinander in das Fett geben. Also nicht zu viel auf einmal, sonst sinkt die Temperatur des Fettes ab und die Quarkbällchen werden nicht so knusprig. Die fertig frittierte Masse kommt nach dem Frittieren auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller.

Das Frittierfett öfter benutzen

Frittierfett können Sie übrigens mehrmals benutzen. Dafür müssen Sie es nach dem Frittieren nur filtern. Zum Beispiel, indem Sie es durch einen Kaffeefilter gießen oder durch ein Sieb, das mit Küchenkrepp ausgelegt ist. Wenn Sie das Frittierfett entsorgen möchten ist wichtig, dass Sie das Frittierfett vor dem Entsorgen kalt werden lassen und es erst dann in einen Müllbeutel geben und im Müll entsorgen.

Rezept: Quarkbällchen selber frittieren >>