Saftiger Käsekuchen
Von: Carsten Dohrs, Länge: 12:01 Minuten, Aufrufe: 287.778

Das Rezept zum Video:

Käsekuchen ist beliebt! Auf der ganzen Welt gibt es Rezepte für den köstlichen goldgelben Kuchen. Die Rezepte für Käsekuchen finden sich unter verschiedenen Namen: Cheesecake, Quarkkuchen oder Topfenkuchen. Es gibt Rezepte mit und ohne Boden. Egal nach welchem Rezept Sie Käsekuchen backen, eines ist er immer: saftig, locker-luftig und lecker!

Konditor oder Oma – wer hat das bessere Rezept?

Wer hat das beste Rezept für den besten Käsekuchen, Oma oder der Konditor? Bei wem schmeckt er saftiger? Wer kann ihn richtig schön goldgelb und ohne Risse backen? Und wie stellt man eigentlich den „Käse“ im Kuchen her? Durchstöbert man die Rezepte, zeigt sich, dass zahlreiche unterschiedliche Rezepte für den klassischen Käsekuchen bestehen: Manche Rezepte verwenden Quark oder Topfen, andere Sahne, wiederum andere backen Käsekuchen am liebsten amerikanisch mit Frischkäse. Unterschiede bei den Rezepten gibt es aber nicht nur bei der Füllung.

Geschmackssache: Käsekuchen mit oder ohne Boden?

Ein weiterer Grund für die vielen verschiedenen Rezepte für Käsekuchen bildet der Boden: Schmeckt Käsekuchen mit oder ohne Boden besser? Für viele ist gerade die Kombination aus knusprigem Mürbeteig mit saftig, lockerer Füllung der besonderen Reiz des Käsekuchens. Es gibt auch Rezepte, bei denen für den Käsekuchen ein Boden aus Hefeteig zubereitet wird.

Tränchenkuchen mit einer Schicht aus Zucker und Eischnee

Eine ganz besondere Käsekuchen-Variante ist der so genannte Tränchenkuchen. Für Tränchenkuchen wird ein normaler Käsekuchen etwa zehn Minuten bevor er fertig gebacken wäre aus dem Backofen geholt. Dann wird der Teig mit einer Schicht aus Baiser, also Eischnee und Zucker, überzogen. Erst danach wird der Kuchen zu Ende gebacken.

Nach dem Backen kühlt der Kuchen ab. Beim Abkühlen schwitzt die Käsekuchen-Masse Feuchtigkeit aus, die durch das Baiser wandert und an der Oberfläche kleine Perlen bildet, die aussehen wie kleine Tränchen.

Käsekuchen ohne Boden á la Carsten

Chefkoch Carsten Dorhs zeigt Ihnen in diesem Video ein Rezept für Käsekuchen ohne Boden. Wenn Sie nicht auf den leckeren und knusprigen Rand aus Mürbeteig verzichten möchten, ist das ebenfalls kein Problem. Sie können einen Mürbeteig, Hefeteig oder auch ganze anderen Teig als Boden vorbereiten und das Rezept von Carsten als Basis für die Füllung verwenden. Einfüllen, backen und fertig ist der leckerere, selbstgebackene Käsekuchen!

Käsekuchen selber backen

Mit Carsten’s Rezept wird Ihr Käsekuchen schön saftig. Für sein Rezept brauchen Sie Quark, Butter, Zucker, Eier, Limette, Salz, Vanillepuddingpulver, Grieß und Backpulver. Da der Käsekuchen ohne Boden gebacken wird, ist es im Vorfeld wichtig, Ihre Springform ausgiebig einzufetten. Wenn Sie zusätzlich noch etwas Mehl, Grieß oder Haferflocken verwenden um die Form zu bedecken, löst sich der Kuchen nach dem Backen leichter aus der Form.

So wird ihr Käsekuchen locker und saftig

Es gibt einige Tipps wie Ihr Käsekuchen genauso saftig, locker und lecker wird wie beim Konditor oder bei Ihrer Oma: Schlagen Sie zunächst zimmerwarme Butter und Zucker cremig. Für einen frischen Geschmack können Sie, wenn Sie mögen, geriebene Limetten- oder Zitronenschalen unter die Buttermasse geben. Um ihrem Käsekuchen eine gewisse Lockerheit und Luftigkeit zu geben lohnt es sich, die Eier zu trennen und das Eiweiß separat steif zu schlagen. Dabei ist es am besten, wenn Sie zunächst alle verbleibenden Zutaten zu der Buttermasse geben: Eigelb, Vanillepuddingpulver, Grieß, Backpulver und Quark sollten Sie locker mit einem Schneebesen unterheben.

Zu guter Letzt müssen Sie noch das Eiweiß zu einem luftigen Eischnee schlagen. Versuchen Sie den fluffigen Eishnee möglichst vorsichtig unter die Masse zu heben, damit so viel Luft wie möglich erhalten bleibt. Am Ende können Sie noch Rosinen dazu geben! Die Masse für den Käsekuchen ist schnell vermengt. Jetzt müssen Sie die Quark-Masse noch in die Springform geben, glattstreichen und zirka eine Stunde im Backofen fertig backen. Am besten auf mittlerer Schiene backen, dann bekommt der Käsekuchen von allen Seiten gleichmäßig Temperatur.

Auch unsere Chefkoch-Backfee Rike hat einen Käsekuchen im Programm. Wie der geht, erfahren Sie in Rikes Backschule >>

So bekommt ihr Käsekuchen keine Risse

Für ein optimales Backergebnis sollten Sie den Backofen während der Backzeit möglichst nicht öffnen. Wird die Backofentür geöffnet, fällt die Temperatur im Backraum rapide ab. Das kann dazu führen, dass die noch nicht ganz fertig gebackene Masse in sich zusammen fällt oder sich auf der Oberfläche Risse bilden.

Im Idealfall schrumpft der Käsekuchen beim Backen nur leicht und löst sich von alleine vom Rand. Lassen Sie den Kuchen nach dem Backen erst abkühlen. Auch nach dem Backen müssen Sie mit der Temperatur vorsichtig sein. Am besten den Käsekuchen noch im Backofen langsam abkühlen lassen. Ansonsten bekommt er schnell leichte Risse oder fällt in sich zusammen. Am Leckersten schmeckt Käsekuchen gut gekühlt und mit frischen Früchten. Guten Appetit!

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