Aachener Printen I



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Zutaten für Portionen

300 g Zucker
250 g Zucker (brauner Kandiszucker)
500 g Mehl
Ei(er)
Ei(er), davon das Eigelb
1 TL Zimt
 etwas Zitrone(n) - Schale, abgerieben
125 g Honig
1 EL Rum oder Milch
1 TL Pottasche
6 EL Wasser

Zubereitung

Zucker in einer Pfanne karamellisieren, mit dem Wasser glatt rühren. Nach dem Erkalten mit den Eiern 10 min. schaumig rühren. Pottasche in Milch oder Rum auflösen, mit dem flüssigen Honig zur Zuckermasse geben und mit allen anderen Zutaten gründlich verarbeiten. In einem Steintopf mit zugedecktem Tuch 8 Tage kühl stellen.
Dann nochmals kneten, ca. 2 - 3 cm dick ausrollen und in ca. 10 cm lange und 2 cm breite
Streifen schneiden. Mit Eiweiß bepinseln, bei milder Hitze backen
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 03.12.02
Rezept-Statistiken: 55.446 (70)* gelesen
192 (1)* gespeichert
1.597 (4)* gedruckt
37 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Nora Sternekoch


Mitglied seit 01.08.2001
4.175 Beiträge (ø1,08/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Taubenbaum Smutje sagt:  
28.10.2005 18:50
Hallo :o)

Eine kleine Frage... Was ist/sind denn Pottasche?? Das hab' ich noch nie gehört...

Liebe Grüße,
Marina :o)

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Nora Sternekoch sagt:  
30.10.2005 13:23
@Marina

Pottasche ist ein Backtriebmittel,Treibt den Teig vor allem in die Breite und weniger in die Höhe.

Pottasche eignet sich für flache Gebäcke, Weihnachtsgebäck und Lebkuchen.

Bekommt man beim dm, Drogerie und Apotheke.

LG. Nora

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Taubenbaum Smutje sagt:  
30.10.2005 17:54
Ah... vielen Dank für die Info :o)
Ich find's ja toll, dass du selbst jetzt - nachdem ein Rezept schon seit fast 5 Jahren hier drin steht immer noch antwortest !!
Dann werd' ich mir das wohl mal besorgen und ausprobieren ;o)

Liebe Grüße,
Marina :o)

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mag75 Tellerwäscher sagt:  
22.12.2005 17:54
Ich habe das Rezept ausprobiert, das Ergebnis war sehr überzeugend (siehe Foto). Allerdings war zunächst der Teig sehr weich (lag möglicherweise daran, dass ich ihn nur drei Tage in einer Plastikschüssel kühlstellen konnte). Nachdem ich noch 50g Mehl und 50g Haferflocken beigemischt habe, ließ er sich auf der gut bemehlten (!) Arbeitsfläche gut ausrollen.
Ich habe ihn nur ca. 1cm dick ausgerollt und die Stücke ca. 2cm auf 3cm groß ausgeschnitten, daraus sind dann nach dem Backen ca. 3x5x2 cm große Printen entstanden. (siehe Foto)

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Akasha10 Kartoffelschäler sagt:  
12.12.2006 13:25
Ich werd auch mal den Versuch starten die Printen zu backen. Dieses Rezept hört sich super an...
Aber warum muss man den teif sooo lange kühl stellen?? Kann man das auch in einem Rutsch machen? Was wäre denn die minimalste Zeit?

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Akasha10 Kartoffelschäler sagt:  
20.12.2006 08:15
Hilfreicher Kommentar:

So... ich hab sie ausprobiert. Leider fehlen mir die Backangaben. Wie lange und bei wieviel Grad? Bei mir waren sie wohl zu lange drin, weil sie steinhart geworden sind. Geschmacklich jedoch super. Ab und an war auch eins dabei, was weicher war....

Was mich noch verwirrt hat sind die Zutaten.
Da steht
"1 Ei(er)
1 Ei(er), davon das Eigelb"
und später
"mit den Eiern 10 min. schaumig rühren"
und dann
"Mit Eiweiß bepinseln".
Was kommt nun in den Teig? Irgendwie verwirrend. Ich habs dnn so gemacht, dass ich 1 Ei und das Eigelb in den Teig gerührt und das letzte Eiweiß zum bepinseln genommen hab.

Ich hab den Teig auch nur 4 Tage kühl gestellt.

Das Rezept war ganz gut, ist aber auf alle Fälle noch verbesserungswürdig find ich.

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henrike1974 Kartoffelschäler sagt:  
21.11.2007 11:28
hallo nora,

endlich ein printenrezept! mein mann ist aus aachen und liebt printen ueber alles! ich bin schon sooooooo gespannt, wie sie werden ;-)

meine frage: was verstehst du unter milder hitze? waere 160 grad umluft okay? und wie lange muessen die im ofen bleiben?

vielen dank schonmal fuer deine hilfe
lg von henrieke

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hobbygärtnerin Kartoffelschäler sagt:  
29.11.2007 15:43
Ich habe auch eine Frage: Karamelisiere ich nur den Zucker, oder auch den Kandiszucker?

Nur zum Einarbeiten in den Teig schien mir der Kandiszucker zu grob zu sein, aber beim Karamelisieren hat er sich nicht ganz aufgelöst. Jetzt habe ich die bröckelige Masse und weiß nicht weiter. Das lässt sich doch nicht mit Ei aufschlagen, oder doch?


L.G. Eva

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anno80 Kaltmamsell sagt:  
17.02.2008 22:46
Öhm..Aus Allerg.-Teschnischen Grüden geht das mit der Potasche leider net...:(
Kann ich auch Backpulver verwenden???

Möchte diese für meinen Freund soo gerne backen...Der liebt die Dinger.. ;o)


GLG,
Veroniqué

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Nora Sternekoch sagt:  
18.02.2008 15:07
Hallo Veroniqué

Du kannst es ja mal probieren, an sich sollte jedes Triebmittel recht sein, mann kann ja auch zur Not Alkohol nehmen, nur wenn du es probierst wirst du es wissen. ;)

Liebe Grüße
Nora

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Nora Sternekoch sagt:  
23.11.2008 18:41
Hallo!

Nachdem ich eine Anfrage wegen dem Zuckerkochen bekommen habe,
möchte ich die Antwort hierher schreiben.

Vielleicht ist sie für andere auch hilfreich.

Wenn der Zucker bröckelt, dann war er eindeutig zu lange in der Pfanne, zu heiß!?

Wenn du groben Kandiszucker hast, wäre es gut, wenn du ihn zuerst in der
Küchenmaschine etwas zerkleinerst.

An sich darfst man den Zucker nicht zu heiß werden lassen, sonst machst man Zuckerln.

Ich kann dir nicht genau sagen, wo du einen Fehler gemacht hast.

Rühre das Wasser ein, wenn du merkst, dass es nach einer Weile zu fest wird,
also sehr zäh, rühre halt noch etwas Wasser nach, aber lauwarmes bitte,
sonst wird der Zucker grieslig, wenn du kaltes Wasser dazurührst,
und immmer nur ein Löffel voll, sonst wirds zu viel.

Die Masse sollte zähflüssig sein.
Sie muss auch nicht eiskalt sein, nur so, dass du keine Eierspeise machst,
wenn du die Eier einrührst.

Zucker kocht man rel. schnell und auf nicht zu hoher Temperatur,
da er sonst aus seinen Bestandteilen fällt, (Einfach ausgedrückt).
Er sollte nur knapp über 100° gekocht werden und nur einen feinen Faden ziehen.

Dass heißt, er reißt eher ab, als ein dicker Faden.
Die Probe macht man, indem man den Kochloffel
aus den Zucker in die Höhe zieht.

Läßt er einen feinen Faden, hat evt. kleine Perlen auf diesen,
dann ist er richtig und weg vom Feuer.
Zieht er so gut wie keinen, weiter rühren.

Dick darf der Faden nicht sein, weil er dann schon zu zähe ist und eher für Glasuren eignet.
Je stärker der Faden, desto fester der Zucker, also, wenn du Karamellbonbon machen willst,
musst du bis zu einen starken Faden kochen und das ist auch bei etwas höherer Temperatur.

Ich nehme an, du hast bei zu hoher Temperatur gearbeitet.
Du solltest mit deiner Hand testen, wenn du einen Finger ins kalte Wasser gibst und dann in die Zuckermasse ohne dich zu verbrennen. Heißer solltest du Ihn nicht kochen.

Wenn du das alles beachtest, müsste die Masse zum Verarbeiten richtig sein.
Schließlich kann man mit gekochten Zucker sogar Baisermasse machen.

Ich hoffe ich konnte helfen.

Liebe Grüße
Nora

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Gaby2704 Hendlgriller sagt:  
28.10.2009 10:25
Hallo Nora,


Ich habe vor 14 Tagen Dein Rezept angesetzt und letzte Woche nach der Blutspende endlich abgebacken. Die schmecken sowas von lecker. Hab die jetzt 8 Tage in einer Dose liegen und die sind nicht steinhart, aber auch nicht so weich. So liebe ich Printen. Werde diese Woche auf jeden Fall nochmals die doppelte Menge ansetzen.

Danke fürs Rezept.



Lieben Gruß - Gaby

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Seelenschein  Sternekoch sagt:  
09.11.2011 11:56
Hey kommt da wirklich mehr Zucker als Mehl in den Teig?
sind ja immerhin 550g Zucker und noch Honig.
Kann man diesen durch Zuckerrübensirup ersetzen?

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