Hawwedambnudle
Pfälzer Dampfnudeln
Zutaten
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500 g |
Mehl
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250 ml |
Milch
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20 g |
Hefe
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50 g |
Zucker
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50 g |
Butter
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1 |
Zitrone(n), unbehandelt, den Abrieb davon
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Salz
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Zubereitung
Arbeitszeit:
ca. 30 Min.
Ruhezeit:
ca. 1 Std.
/ Schwierigkeitsgrad:
pfiffig
/ Brennwert p. P.:
keine Angabe
In einer Schüssel das Mehl, die Hefe, etwas Zucker und die Hälfte der Milch verrühren und alles ein wenig gehen lassen. Die restlichen Zutaten hinzugeben, gut durcharbeiten und zugedeckt etwa eine halbe Stunde gehen lassen. Aus dem Hefeteig Küchlein ausstechen oder zwiebelgroße Stücke abstechen und rund formen. Auf ein mit Mehl bestäubtes Brett setzen und erneut etwas gehen lassen.
In einem flachen gusseisernen Topf (notfalls geht auch eine flache Teflonpfanne) 1 TL Butter zerlassen. Die Dampfnudeln hineinsetzen und etwa ein Finger hoch Wasser hinzugießen in dem 1 TL Salz aufgelöst wird. Deckel drauf und aufkochen lassen und danach bei geringer Temperatur 20 bis 25 Minuten garen, bis alles Wasser verdampft ist und es nach dem knusprigen Krüstchen riecht.
Die Schwierigkeit beginnt nun damit, das Gefühl für den richtigen Zeitpunkt des Deckelabhebens zu haben. Kein Tröpfchen Wasser darf mehr im Topf sein oder vom Deckel auf die Dampfnudeln tropfen, da sie sonst entgegen den Anstrengungen, sie duftig und locker zu servieren, eher klumpig werden und ihre Oberfläche aussieht wie eine Kraterlandschaft, während sie sonst eigentlich seidenglatt sein sollte. Die Unterseite der Dampfnudeln sollte eine goldgelbe bis leicht braune Kruste haben.
Die Dampfnudel ist ein äußerst universelles Gericht. In der Pfalz isst man sie zu Kartoffelsuppe, mit Weinschaumsoße und nachmittags zum Kaffee. Sollte noch etwas übrig bleiben, isst man sie am nächsten Morgen entweder bestrichen mit Marmelade oder man tunkt sie in den Milchkaffee. Selbstverständlich kann man sie auch zum Wein genießen.
Canzu
23.01.2009 23:33 Uhr