Gefüllte Gans (Niedrigtemperatur)

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Zutaten

Gans, ca. 5 kg
3 Stange/n Staudensellerie
Zwiebel(n), groß
Apfel, säuerlich
6 Scheibe/n Toastbrot
250 g Marone(n), (fertig vakuum)
  Leber, Magen, Herz der Gans
  Thymian
  Salz
  Pfeffer
Portionen Auf meine Einkaufsliste

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. Ruhezeit: ca. 8 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Die meist verpackten Innereien der Gans entfernen. Gans auswaschen, salzen. Die Innereien säubern (meistens muss der Magen noch geputzt werden), fein hacken oder im Mixer anpürieren.

Staudenselleriestangen waschen, in feine Scheiben schneiden. Apfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in Stückchen schneiden. Die Toastbrotscheiben würfeln. Die Esskastanien aus der Vakuumverpackung nehmen und grob würfeln. Die Zwiebeln in feine Würfel schneiden. Alle Zutaten in einer großen Schüssel mischen. Mit reichlich Thymian (3 EL), Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen und in die Gans füllen. Gänseöffnung schließen. Geht ganz einfach mit 3 oder 4 Rouladennadeln, über die man im Zick-Zack Küchengarn legt, zuzieht wie bei einem geschnürten Korstett oder Wanderstiefeln und eine Schleife macht. Vorteil: Ist die Gans fertig, entfernt man nur die Nadeln und kann das Garn dann abnehmen, ohne große Fummelei. Gans von außen sparsam salzen. Gans nun in den vorgeheizten Backofen bei 220° ca. 1 Stunde braten, dann mindestens 7 Stunden bei Niedrigtemperatur 80° weiter schmoren lassen. Die Gans wird butterzart und bleibt saftig. Wir stellen die Gans ca. 1 Stunde vor dem Schlafengehen in die Röhre, schalten nach 1 Stunde auf Niedrigtemperatur. Wer morgens als erster aufsteht, stellt dann den Backofen ab. Die Gans bleibt dann im Backofen und man bracht sie nur noch ca. 1/2 Stunde vor dem Essen im Backofen aufwärmen, bei ca. 180°.

Die Fülle aus der Gans holen und als Beilage servieren, sehr köstlich!

Kommentare anderer Nutzer


matti

14.11.2001 14:34 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

mit dem aufwärmen..wollte ich nur nen tipp für jemanden geben... es ist natürlich viel besser, wenn man das n icht muss!!!! also frisch isst...grüsse

Netti

26.11.2001 13:54 Uhr

So einen Gänsebraten habe ich noch nie gegessen! So zart und saftig und lecker - Wahnsinn!
Vielen Dank an Matti von Netti (und der ganzen Family, die mit dem Braten beglückt wurde)

Gaylord

27.11.2001 23:53 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Fantastisch, lecker und zart.
Ab sofort mache ich Gans nur noch auf diese Art.
Habe zur Füllung noch eine Orange in Stücken zugefügt.
Lecker.

Poll

29.11.2001 08:50 Uhr

Ein Traum, wahnsinn, habe die Füllung auch bei Forelle probiert, superlecker!

matti

29.11.2001 15:24 Uhr

ich schmelze....so viel lob....

Tangobiene

04.12.2010 13:42 Uhr

ich wollte auch mal \'danke\' sagen, für die vielen stressfreien Heiligabende die ich wegen dem Rezept schon hatte und noch haben werde!!! Das Rezept ist einfach super

gabriela

04.12.2001 19:20 Uhr

Zu Weihnachten möchte ich meine 4 Männer gerne mit dieser vielgelobten Ganz beglücken. Leider bin ich "Gans" unerfahren. Deshalb meine Frage: Wie wird die Gans beim Niedrigtemperaturgaren knusprig? Oder geht das nicht? Zweitens: was wäre die Alternative zu Eßkastanien - schüttel - Es wäre nett, wenn jemand einen Tipp für mich hätte.

mein

25.12.2007 13:57 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Wir gehen zwar schon ins Jahr 2008 - übrigens guten Rutsch - aber ich als Neuling bei Chefkoch möchte in Sachen \"Füllung\" etwas sagen. Ich als Ur-Hamburger kenne von meiner Mutter her die Füllung für die Gans nur so:
ca. 1 Pfund gemischtes Trockenobst einweichen - 2 - 3 Std.- Wasser abgießen 1 - 2 Boskop-Äpfel hineinschnippeln, ein paar Rosinen dazu, nach Geschmack etwas Zucker, mit Ingwerpulver abschmecken und natürlich ein ordentlicher Schuß Rum und dann hinein Onkel Otto. Deine Männer werden sich die Finger ablecken, sofern sie noch bei Dir die Beine unter den Tisch stellen.
Herzlich Mein

mein

25.12.2007 14:11 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Ich nochmal, habe bei meinem Rezept für die Füllung vergessen, Dir zu sagen, daß natürlich je nach Konsistenz 1 oder 2 eingeweichte Brötchen mit in die Füllung hineingerührt werden müssen, damit alles zusammenhält.

Ausprobieren. Bis dann mein

fine

06.12.2001 11:02 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

die gans (immerhin 5,4 kg) war absolut suuuuuper, außen knusprig, innen weich und zart - ein Traum!! Nie mehr kommt mir eine andere Zubereitungsart in den Ofen. Meine Güte, was hatte ich vorher schon für zähe Vögel... das kann nun nicht mehr passieren.
matti, hiermit gebe ich Dir 2 Millionen Kochmützen!

tomaseckardt

27.12.2009 08:47 Uhr

Also Leute, ich verdanke dem chekoch-Forum schon manche gute Anregung, aber jetzt muß ich doch mal fragen, wie man Eure Garzeit-Angaben verstehen soll. Da stimmt einfach was nicht.

Ich habe gestern eine 4,7-kg-Biogans in Anlehnung an dieses und ein anderes, ähnliches Rezept gemacht. Die Füllung bestand aus den beigelegten Innereien, extra gekaufter Gänseleber, Semmelbröseln, Ei, Beifuß, Thymian. Die Gans ging kurz vor 11.00 h in den Ofen und sollte nach Euren Angaben um 19.00 h fertig sein.

Pustekuchen! Die Brust war am Knochen noch blutig, ebenso lief aus der Füllung noch rote Flüssigkeit. Ich mußte nochmals hochschalten und fast eine weitere Stunde bei 190° Umluft braten, damit der Vogel halbwegs durch war.

Geschmacklich war das Essen hervorragend, aber jetzt muß ich mich doch fragen, ob bei Euren Garzeiten eher die Uhr oder eher die Phantasie im Vordergrund steht?

gbauernschmitt

28.12.2009 12:27 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Guten Rutsch tomeseckardt,
Biogänse brauchen ca. 25% länger, wenn ich mich nicht irre.
Vorgestern bis gestern hatte ich auch eine gemacht und ich laß meine grundsätzlich immer ca. ne Stunde länger drin. Sowas stört die Gans nicht.
Ich hab diesesmal nur Salz u. Pfeffer verwendet und nicht gefüllt, dafür wurde meine Soße etwas geändert. Ein Traum aber wegen ausbleibender Gäste blieb nochwas von der Gans übrig. Wird heute vernichtet, evtl als Gröstl? nach Mattiart wenn ich´s noch finde:)
Guten rutsch euch allen

gbauernschmitt

28.12.2009 12:44 Uhr

´tschuldigung war von Ingwer der Tipp.
Tiroler Groestl als Luxusvariante.

Teufelsbraten14051948

28.12.2011 11:50 Uhr

Hi,Fine
dieses Reept ist auch super, so wie du mit der Ganz machst, kannst du auch mit anderen Geflügel z.b. einer grossen Ente(Erplel) die Enten Männer sind nun mal schwerer.
Ein guter Boskop, eine Hand voll Rosinen- in \"Weinbrand\" eingelegt, gemischt mit den Kräutern ist ebenso super. Die Garzeit ist etwas kürzer,
die garprobe (Schenckel drehen) zeigt an wann der Vogel fetig ist.
Gruß Giesa

grooney

14.12.2001 11:31 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Also für den der keine Maronen mag würde ich in Butter
angeröstete Kartoffeln vorschlagen. Das macht
sich sehr gut mit Majoran aber auch mit
Rosmarin.

grooney

14.12.2001 11:32 Uhr

... ganz vergessen,
ich freue mich auch schon - bei uns gibt's
diese Supergans am 1.Feiertag ...

matti

14.12.2001 19:39 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

bevor ich es jetzt noch 20 mal einzeln schreibe:

die gans kommt auf die fettpfanne des backofens...nicht in den bräter....und es kommt kein wasser dazu!
und der fond wird entfettet...veredelt und ergibt eine gute bis hervorzügliche sosse....

15.12.2001 10:40 Uhr

Da ich schon viele Gänse gebraten und noch mehr gegessen habe, habt ihr mich mit diesem außergewöhnlichen Rezept und den positiven Kommentaren richtig neugierig gemacht. Ich werde morgen um 4 Uhr aufstehen und mich mit Freude an die Arbeit machen (Gottseidank ist im Premiere Boxen).

16.12.2001 00:11 Uhr

Gestern haben wir das Rezept ausprobiert, heute an Freunde in Kanada weitergegeben.
Einfach großartig.
Die armen Gänse.
Jetzt haben sie keine Change mehr zu entkommen und das nicht nur zur Weihnachtszeit, nein auch bei jeder anderen Gelegenheit.

bogi

16.12.2001 10:48 Uhr

Die Arbeit hat sich gelohnt, einfach super!!!!!!

18.12.2001 08:31 Uhr

Ich noch einmal - hallo Matti !
Ich weiß nicht, ob Du meine Nachricht von eben bekommen hast !
Ich hab da noch mal zwei (ich hoffe, nicht zuviele) Fragen:
Muß die Gans erst mit der Brustseite gebraten werden oder erst der Rücken ?
Nimmst Du zum Braten und Garten Ober- und Unterhitze oder Umluft ?
Und mit der Soße stehe ich im Moment auch noch auf Kriegsfuß. Wenn Du kein Wasser in die Fettpfanne einfüllst, wie kriege ich dann meine Soße ?
Vielen lieben Dank für eine kurze Nachricht !
Grüße aus München
Moni

22.12.2001 13:01 Uhr

Hallo,

Ich werde zu Weihnachten die Gans aus probieren.
Meine Letzte war ein Flop, nach 4 Stunden braten bei 200 Grad war sie hart.
Wenn ich das Rezept lese und eure Komentare läuft mir das Wasser im Mund zusammmen.
Zwei Fragen hätte ich aber noch:
1. Muß ich die Gans auch unterhalb der Keulen einstechen damit das Fett rausläuft?
2. Wenn sie gar ist muß ich da noch mal Oberhitze zugeben zum bräunen ?
3. Ich habe jetzt eine 6,2 kg Gans (wir sind alle verfressen)
reicht da die Schmorzeit von 7 Stunden ?

Bitte antwortet mir, ich habe nur noch einen Tag Zeit.

Gruß Ronny

matti

22.12.2001 22:55 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

bei 6,2 kg sind 7 stunden zu knapp...rechne mit 9..
einstechen musst du nicht.... und am ende sollte sie braun sein...wir brauchen keinen hitzeschub am ende.

Gaby

24.12.2001 14:51 Uhr

Hallo matti,

trotz aller Bedenken meinerseits ist die Gans super geworden. Mein Göga hätte am liebsten die Haut für sich alleine gehabt. Leider kam ich bei meinen drei Männern nicht mit der Füllung an. Aber das lässt sich beim nächsten Mal ja ändern.
Bedanke mich auch für die vielen Tips von Dir zu diesem Thema in den Foren.

Gruß Gaby

HaWei

25.12.2001 12:04 Uhr

Hilfe an Alle.

Wie kann ich in meinem Gasherd 80 °C konstant einstellen ? Thermostat fängt erst bei 120 °C an,
Backofen hat dann aber schon eine Temperatur
von ca. 140 °C.

Frohe Festtage wünscht
Hartmut

matti

25.12.2001 19:56 Uhr

da hast du aber einen mistherd....tipps kann ich dir dafür nicht geben......schade...
matti

garlic

26.12.2001 08:28 Uhr

Ich habe eine Niedrigtemperatur - Pute gemacht. Sie war butterzart und köstlich. Die gibt es jetzt jedes Jahr zu Weihnachten.
Danke Matti für das Rezept.

Gruß Garlic

eggi

26.12.2001 11:22 Uhr

Habe dieses Jahr meine Gans mit Nidrigtemperatur zubereitet.
Es war supereinfach, wenig Arbeit, sie war sehr gut!
Habe dieses Rezept sofort übernommen.
Gruß Eggi!

Rosine

26.12.2001 18:56 Uhr

1000 Kochmützen an Matti. Sowohl Gans, als auch unsere "Probeente" am letzten Advent waren gans toll. Selbst sehr konservative, ältere Gäste waren begeistert. A.G. der Gäste habe ich die Füllung allerdings auf Apfel und Maronen beschränkt, statt viel Thymian nahm ich ein wenig Majoran....
hätte nie gedacht, daß ein Federvieh so zart, saftig und knusprig sein kann
Rosine

URichardt

08.01.2010 12:31 Uhr

Hallo, hast Du tatsächlich eine Ente nach gleicher Methode gemacht? Bei uns sind Neujahr die Gänse ausverkauft:=(... Also gibts auch Ente. Hab nur 2 à 2kg bekommen. Was glaubst Du, wie lange die in den Ofen müssen? Hast Du auch die Rotwein Calvados Sosse gemacht oder \'frei Schnauze\'? Danke für die Tipps, Ulli

matti

26.12.2001 19:23 Uhr

danke für die blumen.. dei fülle muss eben immer auf den eigenen geschmack abstimmen.... ich mag auch eine ganz einfache semmelknödelfülle gern.

pieps

26.12.2001 22:35 Uhr

Wir haben auch eine Niedrigtemperatur-Pute gemacht und ich kann mich dem überschwenglichem Lob nicht so ganz anschliessen. Das Fleisch war wirklich ausgezeichnet, die Füllung war -sorry- überhaupt nicht nach unserem Geschmack (viel zu viel Thymian in dem Rezept!) und die Arbeit war die gleiche wie im Römertopf, wo das Fleisch genauso gelingt. Unser Fazit: Sicher nicht schlecht, aber der Aufwand (die ganze Nacht im Ofen!) ist im Römertopf bei gleichem Ergebnis wesentlich geringer!
Entschuldige, matti, war aber unsere ehrliche Meinung. Hat ja auch nicht jeder den gleichen Geschmack.

Teufelsbraten14051948

28.12.2011 12:03 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hi, pips
mit den Gewürzen musst du natürlich vorsichtig umgehen, getrocknet sind oft kräftiger solange sie noch frisch eingetütet sind. Frische Gewürze sind manchmal dagegen feiner im AROMA.

Maronen sind auch nicht unser fall, ich nehme gern Weissbrot, Boshoapfel, Rosinen eingelgt in etwas Weinbrand. bei Kräutern bin ich vorsichtig, ggf. nochmal nachwürzen, bevor ichden Vogel verschliesse.
Gruss Giesa

matti

27.12.2001 15:29 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

hi pieps... ich mag keine römertöpfe...leider .
aber:
ich habe auch nie ein rezept für pute irgendwo veröffentlicht... also:deine kritik ist bei mir falsch.
unsere fülle ist für eine gans bestimmt...steht auch deutlich im rezept. für eine pute würde ich auch sehr viel sanftere füllungen vorziehen. eine gans ist vom geschmack her eher ein wildvogel...und verträgt die "wild"füllung durchaus.
also...in zukunft ...bitte rezepte lesen... das hilft gans ungemein.

27.12.2001 20:13 Uhr

Auch wir haben das Rezept ausprobiert und sind restlos begeistert! Es wird die Gans nur noch so geben.
Wirbelwind

Andracz

29.12.2001 08:16 Uhr

Auch mit herkömmlicher Füllung war die Gans einfach
toll.
Die Ente des nächsten Tages mußte ich auf bitten von
Frau und Sohn ebenso zubereiten.
Jegliches Geflügel kommt bei uns nur noch nach diesem
Rezept auf den Tisch. Selbst verständlich muß die Gar-
zeit gewichtsabhängig variiert werden.

matti

29.12.2001 10:13 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

bei hähnchen ist das niedertemp.garen nicht so supertoll...zumindst nicht, wenn es ein schmorgericht ist.
in diesem falle würde ich 110°grad empfehlen, da wird der geschmack "schmoriger", es bleibt aber dennoch sehr zart und saftig.
gruss
matti

daymonia

02.01.2002 13:58 Uhr

Also ich habe unsere Weihnachtsgans auch nach diesem Rezept gemacht
und ich kann mich auch nicht so ganz dem Lob anschliessen.
Die Fuellung war superlecker, kam auch bei der ganzen Familie gut an
aber ansonsten war sie nicht besser als sonst. Ich muss auch sagen, dass bei
uns die Gaense eigentlich immer zart und saftig sind. Also beim naechsten mal
werde ich mir den ganzen Aufwand mit den sieben Stunden sparen und wieder
nach meinem alten Rezept kochen. Es ist aber auch extrem wichtig,
was man fuer eine Gans nimmt. Ich praeferiere ja zu den liebevoll handgezogenen
Gaensen vom Bauernhof.

D.

matti

04.01.2002 13:38 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

da bist du der einzige mensch, den ich kenne, der noch nie eine trockene oder harte gans auf dem tisch hatte.
wir haben die erfahrung, dass geschmacklich eine supermarktgans von einer bauerngans nicht zu unterscheiden ist.

Queenlouisa

19.12.2013 18:03 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Mit mir kennst du jetzt noch einen! Ich bereite die Gans, wie vor mir meine Mutter und Großmutter, nach einem alten Familienrezept (von meiner Uroma aus dem Bayrischen Wald) zu und hatte noch nie eine trockene Gans, egal ob polnische Hafermast- oder superteure Bio-Gans.

Die Zubereitung beinhaltet, dass die zuvor gewürzte Gans mit ein wenig Wasser und Zwiebeln im Gänsebräter vorgegart wird bis sie fast weich ist. Dabei wird die Gans immer wieder eingestochen, damit das Fett ablaufen kann. Anschließend kommt das gute Stück zur Bräunung in den Ofen, während man oben auf dem Herd aus dem Fond die Sauce zubereitet. Der Fond wird solange erhitzt, bis er schön braun ist und man kann das Gänsefett dann bequem abgießen. Dann verlängert man den Fond mit etwas Wasser und gibt ihn durch ein Sieb, schmeckt ab und hat eine delikate Gänsesauce nebst supersaftiger und trotzdem knuspriger Gans.

Übrigens kann man auf diese Art die Gans auch schön einen oder mehrere Tage vorher vorbereiten und sie dann entsprechend kühl aufbewahren.

Eingeschränkte Kommentare

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Die neusten Kommentare:


geli41

26.12.2014 00:26 Uhr

OK....also ich habe mich für morgen auch mal an die Gans getraut........
Füllung ist drin - laut Rezept bzw. den Kommentaren mit der Brust nach oben auf das Backblech......mhhhh.....auf allen Bildern hier sieht man aber die Gans mit Brust nach unten.......oder habe ich jetzt einen Denkfehler ?
Egal.....also die Beine sind jetzt oben - die Flügel unten....jetzt eine Stunde bei hoher Tem. braten.....wir haben jetzt 0.15 - um 1.15 können wir dann ins Bett...und dann mal sehen.....

ottotoc

26.12.2014 13:52 Uhr

Hallo,

jetzt mal noch eine kleine Nachlese. Die erste Gans hatte ich nach der ersten Stunde 9 Stunden drin. Habe den Herd ausgestellt und das Teil nach einer weiteren Stunde herausgenommen. Da waren in der Füllung 83°
Beim Reinstechen erschien mir das Fleisch noch recht fest. Also doch "zerstörende" Prüfung.Im Flügelgelenk war das Fleisch noch rosa und rosa Gallert. Das Probestück klemmte zwischen den Zähnen fest. Also wieder rein für 2 Stunden. Die zweite, etwas kleinere Gans habe ich dann bei etwas niedrigerer Einstellung (200) die erste Stunde reingeschoben. Sie sah danach auch wieder richtig zum Anbeissen aus. Dann 11 Stunden "warm ausgelagert". Beim Herausnehmen innen 82°, das Fleisch noch recht fest. Nachdem unser Besuch seine Ankunftzeit durchgegeben hatte, habe ich die erste Gans zerlegt und in einer flachen Schale mit Alufolie abgedeckt unter das Blech mit der zweiten Gans geschoben. Das war dann zusammen noch einmal 2,5 Stunden bei gut 80° in der Röhre. Die Schale mit den Teilen habe ich zum Schluß mit dem Grill nochmal knusprig gemacht.
Fazit: das Fleisch war fest aber nicht trocken, sehr gut im Geschmack und hat keine Zahnlücken gefüllt.
Prima Rezept ! Meine Freiland Marathon-Gänse würde ich jetzt ohne Bedenken nach dem Anbruzeln 14 Stunden drin lassen. Das gebratene Gänsefell ist so dicht, dass nichts austrocknet. Die Füllung bringt ja auch noch eine Menge Flüssigkeit mit.
Und wer macht jetzt meinen Herd sauber ? Eine nackte Gans hinterläßt bei 220° deutliche Spuren !

Weihnachte noch schön und kommt gut ins Neue Jahr

mfg Thomas

schüschi

26.12.2014 18:21 Uhr

Bei unserer Bio-Gans kam es mit der Garzeit auch überhaupt nicht hin. Könnte mir vorstellen, dass es mit der Methode "über nach garen", im Ofen lassen, abends noch mal hochheizen" deutlich besser geklappt hätte. Unsere war zumindest nach 8 Stunden von gar weit entfernt und nach 12 Stunden von zart ebenso.

Selbst die 25% mehr Garzeit haben überhaupt nicht gereicht, da war die Gans noch gar nicht durch.

grollinchen

26.12.2014 22:45 Uhr

Super Rezept!
Allerdings war unsere Bio-Gans ebenfalls wesentlich länger im Ofen. Ich habe sie genau nach Rezept vorbereitet und ca. 21h in den Ofen geschoben. Nach einer Stunde 220 Grad runtergeschaltet auf 80 Grad und einfach bis zum nächsten Morgen "vergessen" . Die Gans war letztendlich 12(!) Stunden ununterbrochen im Ofen. Ich hab dann ausgestellt und dann ca.1Std. vor dem Essen den Ofen wieder angestellt auf 180 Grad Umluft.
Ergebnis: wunderbar zart und saftig und perfekt gegart. Von außen schön knusprig!
Fazit: lieber länger drinlassen, es schadet überhaupt nicht. Das ist das schöne an der NT-Methode :)

geli41

27.12.2014 12:01 Uhr

Kurzer Bericht : Also wir sind morgens aufgestanden und die Gans war super - alles super geklappt. Es war ein tolles Essen. Vielen lieben Dank für das Rezept :-)

lalalalalalala

27.12.2014 17:36 Uhr

Hallo,

habe es einfach ausprobiert und kann nur sagen *perfekt* alle waren begeistert.

Sie war butterzart, hat ich vom Knochen schön gelöst. Allerdings muss ich sagen meine BIO Gans wie ich es hatte mit 5kg war über 11h im Rohr. Kein Austrocknen kein Aufgiessen was will Frau mehr :-)

Nach dem Zerlegen habe ich es noch für 2-3 Minuten (Umluft Grill) ins Rohr gegeben somit war die Haut schön knusprig hmmm war das lecker.
Es gab Semmelknödel und Rotkraut dazu ....... das Gläschen Wein durfte natürlich nicht fehlen :-)

Matti danke für das wunderbare Rezept ......... gibts bei mir sicher wieder.

LG
Elfi

Monkabi

27.12.2014 19:37 Uhr

Hallo,
seit ca. 20 Jahren gab es, wegen schlechter Erfahrungen, keine Gans mehr bei mir. Auf Wunsch meiner Familie habe ich es jetzt wieder gewagt.
Bio-Gans vom Bauern besorgt - 4,7 kg - . Lt. Aussage des Bauern war der Name der Gans Gertrud. Also Gertrud gefüllt, gewürzt und ab in den Ofen. Ich habe sie sicherheitshalber 10 Stunden bei 80 Grad im Rohr gelassen. Das Ergebnis war sensationell - saftig, weich und nach kurzem Grillen super knusprig.
Dazu gab es Knödel und Rotkraut.
Nichts ist übrig geblieben außer ca. 1 Liter Gänsefett.
Meine ganze Familie möchte sich für das tolle Rezept bedanken. Was es nächstes Jahr zu Weihnachten gibt weis ich heute schon.

Danke und lG
Monkabi

Winniesche

29.12.2014 01:19 Uhr

Die Gans am 1. Weihnachtstag zuzubereiten gehört zur fest verwurzelten Traditon meiner Schwiegermutter seit mehr als 30 Jahren. Die jährlichen Resultate gleichen dem Auf und Ab einer Beziehung.

Dieses Jahr habe ich die Zubereitung nach obiger Rezeptur vorgenommen. *****

Das Rezept gehört in die Kategorie " Vorzüglich" und hat mit o. g. Ausführungen aber auch gar nichts gemeinsam.

Gruß aus Südhessen

Winniesche

KölschMädsche

08.01.2015 12:24 Uhr

Hallo Matti, Danke für das tolle Gänsebraten-Rezept. Wir haben die Gans genau so zubereitet, wie von dir beschrieben und was soll ich sagen? Es war ein TRAUM!!! So eine leckere, zarte, saftige und knusprige Gans hat man uns bisher in keinem einzigen Restaurant kredenzt. Das Fleisch fiel vom Knochen und wir hätten eigentlich keine Messer benötigt. Nochmals recht herzlichen Dank! Achso, hatte ich fast vergessen: Diese Gans war übrigens unser "Erstlingswerk".

HP59

17.02.2015 17:55 Uhr

Hallo,
auch meine "Laufgans" vom Nachbarn war insgesamt 12 Std. im Ofen und beim aufschneiden waren die Keulenansätze noch leicht rosa und sehr saftig. Die Brust für meinen Geschmack etwas zu trocken. Aber das Fleisch zart und die Haut nach kurzem Übergrillen schön knusprig. Aufpassen das da nichts verbrennt.
Die etwas zu trockene Brust erklärt sich, da ich aus bequemlichkeit keine Knödel dazu gemacht habe, sondern die Knödelmasse (Semmelknödel) von vorn herein in die Gans gegeben habe. Also keine Äpfel etc., die noch Feuchtigkeit an die Gans abgeben würden, sondern nur "saugendes Material". Aber vor dem servieren die Gans zerlegt und die Knödelmasse in Scheiben geschnitten in dem gewonnen Gänsefett noch kurz angebraten. Lecker!!
Dazu habe ich aus den Innereien (ohne Leber) dem Hals und den Flügelspitzen eine Soße vom feinsten gezogen und diese dann mit Orange und Apfel abgeschmeckt.
Dazu natürlich Rotkohl, einige Zeit vorher zu anderer Gelegeheit zubereitet und eingefroren (wenn dann koche ich immer einen großen Topf).
Hält man sich an das Originalrezept und gibt dem Tierchen noch mehr Zeit im Ofen, sowie etwas Feuchte von Innen, kann nichts schief gehen. Zukünftig nur noch so, wobei ich die Innereien immer für meine Soße verwenden würde. In der Füllung landen sie nicht.
Aber natürlich 5 Sterne

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