Rehfilet in Vanille - Blume und Blaubeersauce mit Pfifferlingsknödel



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Zutaten für Portionen

Rehrücken (nicht ausgenommen)
100 g Butter
Lorbeerblätter
12  Wacholderbeeren
100 g Heidelbeeren
Vanilleschote(n)
EL Sirup (Blaubeersirup)
200 ml Brühe, (Hühner-, Rind- oder Gemüsebrühe)
500 ml Wein, rot
Schalotte(n)
EL Wurzelwerk, gewürfelt
12 Scheibe/n Toastbrot
EL Petersilie, großblättrig, gehackt
EL Pfifferlinge, getrocknet
Ei(er)
EL Semmelbrösel
  Puderzucker
Körner Pfeffer
EL Speisestärke


Zubereitung

Den Rehrücken entbeinen. Dazu den Rücken mit dem langen Knochen nach oben legen, jeweils entlang des Knochens mit einem Filetmesser einen Schnitt machen und entlang der Rippen die beiden Rückenfleischstücke herausnehmen. Dann den Rücken umdrehen und auf der Unterseite auf die gleiche Art die beiden kleinen Filets aus dem Rippenstück entfernen. Die Fleischstücke vorsichtig enthäuten, in Folie packen und in den Kühlschrank legen.
Evtl. den Rücken vom Jäger oder Wildhändler ausnehmen lassen, dann aber unbedingt die Knochen ebenfalls kaufen. Das Ausnehmen eines Rehrückens ist jedoch sehr einfach und hört sich komplizierter an, als es ist.
Das Knochenstück mit einem Beil oder einem scharfen Messer in mehrere kleine Stücke schlagen. Den Ofen auf 250 Grad vorheizen, die Knochen für 20 Minuten in den Ofen schieben, bis sie dunkelbraun sind.
2 EL Butter in einem Topf schmelzen, einen Hauch Puderzucker dazu geben und karamellisieren lassen, das Wurzelgemüse und eine fein gehackte Schalotte dazu geben und anbraten. Die angebräunten Knochen dazu geben. Mit wenig Rotwein aufgießen, einkochen lassen. Mehrere Male langsam aufgießen, jeweils ca. 5 Minuten einkochen lassen. Erst wenn eine feste Grundsauce entstanden ist, mit so viel Brühe und Wein aufgießen, dass die Knochen bedeckt sind, den Blaubeersirup und die Hälfte der Gewürze (Lorbeerblatt, Wacholderbeeren, Pfefferkörner) dazu geben und mindestens 2 Stunden köcheln lassen. Nach zwei Stunden die Sauce abseihen und die gleichen Gewürze noch einmal dazu geben. Noch einmal 30 Minuten köcheln. Durch ein feines Tuch geben, kalt stellen und anschließend die feine Fettschicht vollkommen entfernen.
2 EL Butter in einer großen Pfanne erhitzen und aufschäumen lassen, 2 cm einer Vanilleschote aufschneiden die ganze Schote mit Inhalt in die Butter geben. Die Fleischstücke rundherum pfeffern und in die aufgeschäumte und nussbraune Butter geben, rundherum anbraten. Eventuell in zwei Portionen oder mit zwei Pfannen arbeiten. Wenn das Fleisch rundherum braun ist, das Fleisch in der Butter in den auf 100 Grad vorgeheizten Herd stellen. Nach 30 Minuten herausnehmen, vorsichtig salzen und abdecken.
Die Sauce erwärmen, mit in Wasser angerührter Speisestärke binden, die Blaubeeren in die Sauce geben. Nicht kochen.
Pfifferlingsknödel:
Die getrockneten Pfifferlinge fein mahlen, Milch erhitzen und das Pulver mit der heißen Milch übergießen. Das Toastbrot in kleine Würfel schneiden. Eine feingehackte Schalotte und 2 EL fein gehackte Petersilie in Butter kurz glasig dünsten, über das Toastbrot geben. 2 Eier darüber schlagen, die noch heiße Pfifferlingsmilch darüber geben, alles vorsichtig durchrühren, nach Bedarf mit Semmelbrösel binden.
Den Teig in zwei Teile teilen und jeweils als eine Art Wurst in Klarsichtfolie einwickeln. Die Pakete senkrecht halten und kurz oben klopfen, damit keine Luftlöcher entstehen. Anschließend die beiden Päckchen sehr fest in zwei Schichten Staniolpapier einpacken und in siedend heißes Wasser legen. Nicht kochen! Dort müssen sie mindestens 20 Minuten liegen, können aber auch mehrere Stunden im Wasser bleiben und auf diese Art gut vorbereitet werden.
Anmerkung: Sowohl die Sauce als auch die Knödelmasse im Grunde nicht salzen. Die Sauce kurz vor dem Servieren abschmecken und evtl. vorsichtig salzen, die Knödelmasse ebenfalls erst kurz vor dem Einpacken in die Folie salzen.
Man kann die Sauce auch mit eiskalten Butterflöckchen montieren, wenn man Speisestärke vermeiden will.
Die Fleischstücke nach der Zeit im Herd mit Staniolpapier abdecken und ruhen lassen. Dann in Medaillons schneiden, mit der Vanillebutter beträufeln. Die Knödel in Scheiben schneiden und mit der Blaubeersauce anrichten.
Zubereitungszeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 24.11.02
Rezept-Statistiken: 119504 (1192)* gelesen
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Ingrid_R  Sternekoch


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8677 Beiträge (ø2,91/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Seide Sternekoch sagt:  
25.11.2002 22:14
Das ist wirklich ein super Rezept!

Liebe Grüsse
Seide

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Wonderhead Kartoffelschäler sagt:  
02.01.2003 16:11
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Tolles Rezpt, super einfach, auch für den Anfänger geeignet, denn es ist wirklich einfach.

Der Erklärung zum Fleisch aufmerksam folgen, alle Schritte nacharbeiten und ....
Ein erstklassiger Rehrücken steht auf dem Tisch.
Das Fleisch sehr zart, die Sosse ein Gedicht und die Knödel das Tüpfelchen auf dem "I".
Auch empfehlenswert, wenn es mehr Gäste werden, da man die Sosse sehr gut vorbereiten kann, sie muß ja eh noch einmal abkühlen um sie zu entfetten.
Den Abschluss schafft man mühelos dann auch in der Zeit, wo das Fleisch im Backofen ist. Sie wird ja nur noch erwärmt, die Beeren hinzu und leicht gebunden.

Die Knödel vorbereiten, sie warten dann auch die Gäste.
Und damit bleibt genügend Ruhe und Zeit über um sich ohne Hektik um das Fleisch zu kümmern.

Und je nach Fleischmenge wirklich zwei Pfannen benutzen, damit es auch schön braun wird und das Fleisch zeitgleich in den Backofen "wandert".

Der angegebene Wein kann, so habe ich es getestet, auch mit Traubensaft (rot) ergänzt bzw. ausgetauscht werden.
Ich habe es Halb und Halb getestet und geschmacklich war es nicht zu übertreffen.

So macht Kochen einfach riesig Spaß, und wenn es dann noch so toll schmeckt und nicht nur mir, sondern auch den Gästen, da bleibt einfach nur ein riesiges Lob an Ingrid für dieses tolle Rezept :-)))

Ganz liebe Grüsse und Danke,
Erika

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Sivi  Sternekoch sagt:  
28.09.2003 13:41
Hallo Ingrid;

wo bekomme ich Blaubeersirup her? Würde es auch mit Blaubeersaft aus dem Glas funktionieren?

Ich möchte dein Rezept gerne in ein Herbstmenü einbauen.

LG, Sivi

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gisela m  Suppenkoch sagt:  
27.10.2003 08:14
Hallo Ingrid,

ich habe den Rehrücken gestern gemacht und war erst etwas skeptisch wegen der Vanille.

Aber der Geschmack ist einfach spitze!!!! Das war zwar mein erster Rehrücken überhaupt, aber bestimmt nicht der letzte Rehrücken nach diesem Rezept.

Danke für das schöne Rezept

LG gisela m

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Mauti Hendlgriller sagt:  
04.11.2003 22:12
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Ein sehr, sehr schönes Rezept! Auch ich frag mich nach dem Blaubeersirup? Erstens ist er mir noch nicht begegnet, und bei Sirups finde ich besonders die hier nicht ! erhältlichen von Teissiere (Frankreich, tw. Holland, Belgien) gut, die echtes Aroma bieten, zweitens haben Heidelbeeren eigentlich verhältnismäßig wenig Aroma an sich, wie ersetzen, verstärken?
Vanille dagegen ist ein Brecher, der sich aber meiner Erfahrung nach gut in edlere Speisen einfügt...

Dankeschön!

Mauti

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Ingrid_R  Sternekoch sagt:  
06.11.2003 13:54
Blaubeersirup gibt es - und zwar einen sehr guten - in den Sirupabteilungen größerer Supermärkte. Es sind schlanke hohe Flaschen mit einem bräunlichen Etikett.

Aber mit der Sauce darf gerne experimentiert werden. Ich habe z.B. selbst gemachten Hollundersirup im Haus und einmal bei einem ähnlichen Gericht davon etwas verwendet. Oder auch gar keinen Sirup, dafür ein Gläschen Saft.


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Sivi  Sternekoch sagt:  
01.12.2003 10:44
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Hallo Ingrid,

dieses Rezept ist der Übertraum. Ich hab es in mein 5-Gänge-Menü eingebaut. Statt des Sirups hab ich den Saft der Heidelbeeren genommen und einkochen lassen. Die Sauce war die Wucht! Das Fleisch war super zart, ich hab es allerdings nur bei 80°C nachgaren lassen. Dazu gab es noch ein paar glasierte Maroni. Zur Krönung hab ich vor dem Servieren ein wenig von der Vanillebutter über das Filet geträufelt.

Meine Gäste waren begeistert. Danke!

Liebe Grüße

Sivi

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elan Kaltmamsell sagt:  
26.07.2004 12:10
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Hallo Ingrid,

ich habe das Rezept mit Kirschen und etwas Cognac, in dem Kirschen eingelegt waren, statt mit Blaubeeren gemacht. Es hat uns sehr gut geschmeckt.

Vielen Dank

elan

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sharan97 Tellerwäscher sagt:  
23.11.2004 17:58
Suuuper lecker!!! Vor allem das Reh in Kombination mit der Vanille war ein Hochgenuß! Leider fehlt bei den Knödeln die Angabe der Milchmenge.
Gruß
Sharan97

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andrea4 Tellerwäscher sagt:  
08.12.2004 15:21
Hallo Ingrid,
das Rezept klingt super, ich werde es Weihnachten ausprobieren.
Kannst Du mir noch sagen, wie lange die Vanilleschote in der Butter bleiben muss ( kommt sie mit in den Ofen?) und wieviel Milch für die Knödel benötigt wird??

Vielen Dank und Gruß
Andrea

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Ingrid_R  Sternekoch sagt:  
09.12.2004 10:42
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Hallo, die Vanille lass ich so nach Gefühl drinnen, tu sie aber raus, bevor es in den Ofen geht. Milch ist auch Gefühlssache, ich kann jetzt wirklich keine Menge angeben. hm ...
Ich mache diese Knödel so oft und habe noch nie die Milch gemessen, weil es auch etwas nach der Konsistenz des Toastbrotes geht. Jedesfalls lieber zu wenig, als zu viel, nicht zu viel umrühren im Teig, damit die Würfel nicht ganz kaputt gehen und ihre Struktur behalten! Dann kann eigentlich nichts schief gehen

Viel Spaß!
Ingrid_R

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Scharfmacher Tellerwäscher sagt:  
17.12.2004 11:15
Was bedeutet Rehfilet in Vanille-der Zusatz " Blume "kann jemand zur
Klärung beitragen eventuell Ingrid R selbst.

Danke für die Hilfe
Dem lesen nach ein tolles Rezept-werde es meinen Kindern anbieten.

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Ingrid_R  Sternekoch sagt:  
19.12.2004 15:55
Ich verstehe deine Frage nicht ganz. Falls sie sich auf den Titel "Rehfilet in Vanille-Blume" beziehen sollte, muss ich dir insofern Recht geben, als dass das falsch ist. Es müsste "Rehrücken in Vanille-Blume" heißen. Und warum es Vanille-Blume heißt? Ich hatte es eigentlich Rehrücken in Vanille-Aroma genannt, aber dann kam jemand zum Essen, der sehr begeistert davon war und es spontan so nannte. Blume = Aroma. Und dann bin ich dabei geblieben, weil mir das sehr gefallen hat und ich mich damals außerdem sehr darüber gefreut habe.

Viel Spaß beim Kochen
Ingrid_R

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angelique1960 Hendlgriller sagt:  
20.12.2004 07:16
Hallo!!

Ich habe mich bisher nicht so ganz an Wild herangetraut. Dieses Rezept klingt aber so lecker und ist auch so gut beschrieben,dass ich es probieren werde.
Vom letzten Rügen-Urlaub habe ich noch Schlehensirup , den werde ich dazu nehmen.
Danke für dieses tolle Rezept

LG
Helga

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HellaWahnsinn Suppenkoch sagt:  
25.12.2004 01:06
Wie die meisten wissen, war es der Hauptgang unseres Weihnachtsmenus heute....

und ich kann nur sagen...

unglaublich!!!

unglaublich lecker!!!!

Da gibt es nichts abzuändern!!

Vielen Dank meine Liebe für dieses tolle Rezept!

Hatte jedoch nichts anderes erwartet... denn all deine Rezepte, die ich bislang ausprobiert habe, sind nicht zu toppen ;o)))

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mello82 Tellerwäscher sagt:  
02.01.2005 23:45
Vanille-Blume Blaubeersoße??????Kann mir nicht vorstellen,dass das schmecken soll

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Ecks Küchenjunge sagt:  
17.01.2005 17:02


Hallo

das gabs Weihnachten bei uns und es war einfach nur lekker!!!!!!!!!!!

Lg

ecks

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mezzo Hendlgriller sagt:  
20.01.2005 22:01
Liebe Ingrid,

mein kommentar wäre schon längst fällig gewesen, allerdings war ich eine zeitlang ck-off.

Habe das Rezept zufälligerweise als 'Rezept des Tages' gelesen, als ich wirklich das Ausgangs-Produkt vorrätig hatte und es eigentlich ganz anders zubereiten wollte.

Nun also die große Aufgabe: Filets auslösen und Knochen zerkleinern... also mit -->normalen

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dollcevita Kartoffelschäler sagt:  
07.11.2005 10:27
Liebe Ingrid,
gratulation zu diesem wunderbaren Rezept, alle waren begeistert und ich werde es bestimmt wieder kochen.
gruß
dollcevita

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Ingrid_R  Sternekoch sagt:  
09.11.2005 10:08
Hallo, ein Kommentar zu meinem Foto:
Ich bekomme im Moment keine Blaubeeren, deswegen hab ich eine Packung gemischte Beeren verwendet. Das geht auch ... hauptsache man würzt mit Blaubeersirup.

Viele Grüße
Ingrid_R

PS: Es freut mich, wenn es euch schmeckt!

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cabriobine Küchenjunge sagt:  
07.12.2005 10:05
Hallo Ingrid,

-----ich denke ich habe das ultimative Rezept für unser WE mit den Eltern meines Freundes gefunden!!!-----
Ich bin schon seit Tagen auf der Suche nach einem erstklassigen Hirschfilet-Rezept, bei dem ich viel vorher zubereiten kann, da unsere Gäste bereits zum Kaffee da sind und ich nicht die ganze Zeit in der Küche stehen möchte. Da ich auch schon von Deiner "Frl. Jensen"-Ente begeistert war, überlege ich wieder auf Deine Erfahrung zurückzugreifen:

1.) Rezept müsste doch mit Hirschfilet auch sehr gut sein?
2.) Filet ist am Stück aber ohne Knochen, was meinst Du zu alternativ zu Wildfond für die Soße??
3.) Die Sache mit den Knödeln hört sich auch super lecker an (bin sowieso Semmelknödelfan), habe TK-Pfifferlinge, ob das damit auch was wird?? Mal was anderes als in eine Sauce, vor allem kann man Klösse gut vorbereiten.

Was könnte man den noch an Beilage reichen, wobei so wie Du das auf dem Foto angerichtet hast......
.......ohne Worte, da fehlt es eigentlich an nichts!

Danke schon mal
Sabine

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Ingrid_R  Sternekoch sagt:  
07.12.2005 10:18
Hilfreicher Kommentar:

Hallo, Sabine,

es schmeckt auch gut mit Hirschfilet. Wenn es sehr dick ist, die Zeit im Ofen verlängern, du kannst es bei der Temperatur auch überhaupt etwas länger drinnen lassen.

Die Pfifferlinge müssen ja gemahlen werden, das kannst du mit TK-Pilzen nicht. Ich würde sie lieber braten und noch dazu reichen. Sonst bekommst du so feuchte Klümpchen in den Knödel, ich weiß nicht, wie attraktiv das ist.

Zum Fond: Wenn man keine Knochen hat, dann bleibt einem eigentlich nichts anderes übrig, als ein Glas fertigen Fond kaufen und mit etwas Blaubeersirup etc. abschmecken. Allerdings ist der fertige - wenn ich ihn so sehe - sehr dünnflüssig. Ich würde aber vielleicht so vorgehen:
Die Filets anbraten und würzen und dann aus dieser Pfanne herausnehmen und in den Herd schieben, dann die Pfanne mit dem Fertigfond löschen und mit Sirup und Wein und was man drinnen haben will, abschmecken.

Ich hab das Gericht mal im Sommer mit einem Mai-Bock gemacht und eine frittierte Hollunderblüte dazu serviert, das geht im Dezember natürlich nicht. Aber ein paar Pfifferlinge find ich sehr okay dazu.

Viele Grüße und viel Spaß
Ingrid_R

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cabriobine Küchenjunge sagt:  
07.12.2005 10:39
Hallo Ingrid,

das ist sehr, sehr lieb von Dir, dass Du so schnell geantwortet hast. Die Sache mit den Klümpchen in den Knödel stimmt natürlich. Vielleicht bekomme ich noch irgendwo getrocknete Pfifferlinge /Steinpilze hätte ich getrocknet, viell. wäre das auch was....) und reiche vielleicht die Pfifferlinge trotzdem noch dazu, mal sehen wie matschig die werden, wenn sie aufgetaut sind. Ist sonst wohl nicht so der Hit.

Dein Tip ist gut: Ich habe mir gerade folgendes dazu überlegt:
Ich werde den flüssigen Fond mit den Zutaten so wie Du oben beschrieben hast ebenfalls lange einkochen. Dann diesen erkalten lassen. Später dann zu dem Bratensatz dazu geben und wie oben weiter verfahren, mal sehen, müsste auch gehen. Schade hätte doch das Stück mit dem Knochen nehmen sollen, aber da wußte ich noch nichts von Deinem Superrezept.

Das mit der Holunderblüte wird schwierig (kenn ich noch aus meiner Heimat München), mit einem Weihnachtsstern wäre es wohl auch nicht der Hit *gg*. Vielleicht noch ein paar Maronen oder sowas dazu, mal sehen. Ich habe sehr schöne große Teller, da kann schon ein bisschen was drauf. Ich werde auf jeden Fall versuchen es so anzurichten, wie Du das getan hast und dann berichten,

lieben Dank noch mal
Sabine


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cabriobine Küchenjunge sagt:  
12.12.2005 12:53
Hallo Ingrid,

das Essen war ein großer Erfolg! Wie gesagt, ich habe ein Hirschkalbfilet nach Deinem Rezept zubereitet allerdings ohne Knochen, super köstlich und zart. Meine Gästen meinten (in Verbindung mit Feldsalat und Lebermousse und der Steinpilz-Consomme u.a. als Vorspeise) "Nouvelle Cuisine"!!!.

Hierzu ein Tip:
Wer sich scheut Knochen auszulösen oder so wie ich nur ein ausgelöstes Filet bekommen hat, kann die Soße nach oben genannten Rezept auch sehr gut mit Wildfond einkochen, dabei genau so vorgehen wie Ingrid dies beschrieben hat und Sirupartig einkochen, klappt super und nach 1 - 2 Std. ensteht schon ein leckeres Sösschen. Erkalten lassen. Filet anbraten in den Ofen, mit Rotwein ablöschen und den eingekochten dicken Soßenansatz dazu, dann wie oben beschrieben weiter arbeiten. Ergibt eine herrlich leckere und vor allem sehr feine Soße. Filet vor dem Aufschneiden noch kurz in Alufolie wickeln, damit sich das Fleisch "entspannen" kann und die Fleischsäfte eingezogen sind.

Lieben Dank noch mal für Dein Rezept
LG Sabine

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bufana  Suppenkoch sagt:  
17.12.2005 20:47
Hallo Ingrid,

Deine Pfifferlingsknödel gabs heute abend als *Probeessen* für Hlg. Abend.

Liebe Ingird, eine Wucht! Wir werden zwar kein Reh dazu haben, sondern Ente à la Frl. Jensen, so dass ich auch den Blaubeersirup (den ich übrigens NIRGENDWO gefunden habe) nicht brauche; ich glaube, dass er bestens zu Wild passt. Das Frl. wird mit einer beschwipsten Dörrpflaumenmousse mit Apfel als Sauce serviert.

Thx für das Leckerchen.

LG buf

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bufana  Suppenkoch sagt:  
17.12.2005 20:54
Hallo nochmal,

die Alufolie hat sich übrigens bestens für eine neue Auflage von Spülmaschinen-Kügelchen geeignet.

LG buf

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astra-online Tellerwäscher sagt:  
20.12.2005 20:20
Hallo,

auch ich werde mich zum heiligen Abend an dieses Rezept heranwagen und finde ebenfalls keinen Blaubeersirup. Meint ihr,dass es vielleicht auch mit Blaubeergelee gehen könnte? Ansonsten läuft mir jetzt schon das Wasser im Munde zusammen ;-)

Schöne Grüße
Astrid

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Ingrid_R  Sternekoch sagt:  
21.12.2005 11:34
Hallo, Blaubeergele geht bestimmt auch! Würde mich mit der Menge vorsichtig herantasten.
Viel Spaß!
Ingrid_R

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blume230 Küchenjunge sagt:  
26.12.2005 21:07
Hilfreicher Kommentar:

Hallo Ingrid_R,

vielen Dank für das leckere Rezept. Den Blaubeersirup habe ich auch nirgendwo bekommen. Statt dessen habe ich eine sehr gute Blaubeermarmelade verwendet. Das funktioniert auch. Ansonsten habe ich mich genau an dein Rezept gehalten und es hat allen sehr gut geschmeckt.

Schöne Grüße!
Blume230

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tigerente11 Tellerwäscher sagt:  
27.12.2005 11:16
Hallo,
super tolles Rezept! So einen stressfreien Heiligabend habe ich schon lange nicht mehr gehabt.
Es hat allen wunderbar geschmeckt und die Zubereitung war sehr einfach.

Bis bald Tigerente11

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Eingeschränkte Kommentare
Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 30 und die neusten 10 angezeigt.
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Die neusten Kommentare:

chocoholicc Tellerwäscher sagt:  
28.12.2009 19:24
Ein Wort: göttlich!

Ein Hinweis: ich habe frische Pfifferlinge verwendet (habe solche Knödel auch schon mit Champignons gemacht) - einfach die Pfifferlinge klein hacken, mit reichlich Zwiebeln und Petersilie andünsten und zur Brot/Milch-Masse hinzugeben. Da gibt es keine "unattraktiven Klümpchen", sieht sogar sehr gut aus und vor allem schmeckts ausgezeichnet! :)


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stellakrisba Suppenkoch sagt:  
30.12.2009 20:30
Hallo Ingrid,

die verdienten 5 Sterne möchte ich wie angekündigt hier verteilen.

Das war der Hauptgang meines allerersten 4-Gang-Dinners am 1. Weihnachtstag und es war himmlisch.

Fast alles konnte Heiligabend vorbereitet werden, das Auslösen war viel einfacher als erwartet, das Reh hat auch aufgetaut noch gut einen Tag im Kühlschrank durchgehalten, die Knödel waren fantastisch. Ich hatte noch ein bisschen Rahmwirsing dazu. Ja und die Soße...da wollten die Gäste doch glatt Teelöffel haben, zum Teller leeren.

Ich war ganz stolz und gebe die Komplimente hiermit gerne weiter.

Übrigens ist das Gericht heute abend beim Perfekten Dinner wieder mal Sieger geworden ;-)

Viele Grüße
stella

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maya78 Tellerwäscher sagt:  
30.12.2009 22:56
Das Essen ist einfach ein Traum !!!!!! Gab es ebenfalls zu Heiligabend !
Würde dir sogar mehr als 5 P. geben ;o))

P.S. Hab es auch im Fernsehen gesehen! Ohne Worte ;o)))

LG

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hexebesse Tellerwäscher sagt:  
04.01.2010 12:05
Super Rezept!! Das Essen war die Krönung meines Weihnachtsmenüs und bekommt deshalb verdiente 5 *.

Leider fehlt bei den Knödeln die Angabe der Milchmenge. Außerdem ist die Knödelmenge für 6 Personen zu gering. Ich hatte in weiser Voraussicht allerdings gleich die doppelte Menge zubereitet. Das war dann perfekt.


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Mellyly Tellerwäscher sagt:  
13.01.2010 17:23
Hervorragendes Rezept ! Mein erster Rehrücken und gleich ein riesiger Erfolg. Dies war der Hauptgang bei meinem 4 Gänge Weihnachtsmenü (1. Gang Maronencappuccino, 2. Gang Lachsröllchen, Hauptgang und dann Gran Manier Parfait mit heißen Kirschen).
Habe es einen Tag vor Heiligabend zubereitet, da wir dann immer ein Weihnachtsessen mit Freunden haben. Alle waren sich rückblickend einig dass es in den folgenden Feiertagen bei der Familie lange nicht solche ein gutes Essen gab wie hier ! :-)
Die Beschreibung ist wirklich sehr genau und alles lässt sich perfekt vorbereiten ! Die Knödel wirds nun häufiger geben (so einfach und so lecker !). Habe direkt meine Eltern für Februar eingeladen um ihnen dieses Festmahl auch mal zu präsentieren !
Toll ! 5 Sterne !!

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tanami74 Tellerwäscher sagt:  
14.01.2010 21:50
Hallo,
kann mir eine sagen was mit WÜRZELWERK gemeint ist?
ich weiss nicht was ich da nehmen soll?
VG Tanami

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Kunigunde  Smutje sagt:  
17.01.2010 19:11
Habe das Reh am 2. weihnachtsfeiertag zubereitet und muss sagen - super lecker. Die Soße war ein Traum für den sich die lange Einkochzeit alle Mal lohnt und das Fleisch genau richtig rosa.
Die Vanille haben wir zwar nicht geschmeckt, aber das hat nicht gestört.

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bellacarolina27 Tellerwäscher sagt:  
18.01.2010 11:21
Habe das Rezept für Freunde am Sonntag gekocht, alle waren sehr begeistert- das Fleisch war der Wahnsinn ;-)
Super Rezept!!!

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erdbeersahnetorte  Suppenkoch sagt:  
26.01.2010 12:05
hallo,

am we habe ich den rehrücken, den wir noch eingeforen hatten, nach deinem rezept zubereitet.
im grossen und ganzen war es auch wirklich sehr gut.

bei dem blaubeersirup musste ich auch passen - wollte daher auch den saft aus dem glas nehmen, aber wie es der zufall wollte, habe ich gerade da partout keine heidelbeeren bekommen. ich habe nun einfach cassis genommen und für die soße dann hinterher einfach gefrorenene beeren, hat einwandfrei funktioniert.
zur soße muss ich sagen - es hat gerade mal für zwei portionen gelangt, obwohl ich eh shcon mehr flüssigkeit ( 500ml wildfond ) und eine ganze flasche rotwein hatte. für 4 leute müsste man definitiv noch mehr machen, es sei denn, jeder kriegt nur ein paar tropfen soße ab.

die knödel haben leider nur wenig pilzaroma gehabt, das kann aber auch an meinen pilzen gelegen haben. deine zubereitungsart war mal was anders - ich werde aber in zukunft wieder bei meiner ( tiefkühlbeutel und ab in die mikrowelle ) methode bleiben, da werden die knödel einfach saftiger nach meinen geschmack.

das fleisch war butterzart lt göfreu ( esse selber kein fleisch ), das war also absolut genial. wenngleich ich es das nächste mal doch ca 4-5min kürzer im ofen lassen werde, da göfreu das fleisch lieber noch einen ticken rosaner hat - aber das ist ja der individuelle geschmack eines jedes einzelnen.

auf jeden fall ist das ein rezept, was man mal gut bei gästen servieren kann, und mit den anwandlungen werde ich das auf jeden fall auch wieder tun.

lg
biggi

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uschmww Tellerwäscher sagt:  
06.03.2010 17:15
Tolles Rezept. Der Aufwand für die Sauce rentiert sich. Die ist sowas von lecker!!!
Ich habe das Gemüse in der Sauce püriert, das ergab eine perfekte Bindung und ich brauchte keine Speisestärke.

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