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Rehfilet in Vanille - Blume und Blaubeersauce mit Pfifferlingsknödel

Zutaten

Rehrücken (nicht ausgenommen)
100 g Butter
Lorbeerblätter
12  Wacholderbeeren
100 g Heidelbeeren
Vanilleschote(n)
2 EL Sirup (Blaubeersirup)
200 ml Brühe, (Hühner-, Rind- oder Gemüsebrühe)
500 ml Wein, rot
Schalotte(n)
5 EL Wurzelwerk, gewürfelt
12 Scheibe/n Toastbrot
2 EL Petersilie, großblättrig, gehackt
3 EL Pfifferlinge, getrocknet
Ei(er)
2 EL Semmelbrösel
  Puderzucker
5 Körner Pfeffer
1 EL Speisestärke
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Brennwert p. P.: keine Angabe

Den Rehrücken entbeinen. Dazu den Rücken mit dem langen Knochen nach oben legen, jeweils entlang des Knochens mit einem Filetmesser einen Schnitt machen und entlang der Rippen die beiden Rückenfleischstücke herausnehmen. Dann den Rücken umdrehen und auf der Unterseite auf die gleiche Art die beiden kleinen Filets aus dem Rippenstück entfernen. Die Fleischstücke vorsichtig enthäuten, in Folie packen und in den Kühlschrank legen.
Evtl. den Rücken vom Jäger oder Wildhändler ausnehmen lassen, dann aber unbedingt die Knochen ebenfalls kaufen. Das Ausnehmen eines Rehrückens ist jedoch sehr einfach und hört sich komplizierter an, als es ist.
Das Knochenstück mit einem Beil oder einem scharfen Messer in mehrere kleine Stücke schlagen. Den Ofen auf 250 Grad vorheizen, die Knochen für 20 Minuten in den Ofen schieben, bis sie dunkelbraun sind.
2 EL Butter in einem Topf schmelzen, einen Hauch Puderzucker dazu geben und karamellisieren lassen, das Wurzelgemüse und eine fein gehackte Schalotte dazu geben und anbraten. Die angebräunten Knochen dazu geben. Mit wenig Rotwein aufgießen, einkochen lassen. Mehrere Male langsam aufgießen, jeweils ca. 5 Minuten einkochen lassen. Erst wenn eine feste Grundsauce entstanden ist, mit so viel Brühe und Wein aufgießen, dass die Knochen bedeckt sind, den Blaubeersirup und die Hälfte der Gewürze (Lorbeerblatt, Wacholderbeeren, Pfefferkörner) dazu geben und mindestens 2 Stunden köcheln lassen. Nach zwei Stunden die Sauce abseihen und die gleichen Gewürze noch einmal dazu geben. Noch einmal 30 Minuten köcheln. Durch ein feines Tuch geben, kalt stellen und anschließend die feine Fettschicht vollkommen entfernen.
2 EL Butter in einer großen Pfanne erhitzen und aufschäumen lassen, 2 cm einer Vanilleschote aufschneiden die ganze Schote mit Inhalt in die Butter geben. Die Fleischstücke rundherum pfeffern und in die aufgeschäumte und nussbraune Butter geben, rundherum anbraten. Eventuell in zwei Portionen oder mit zwei Pfannen arbeiten. Wenn das Fleisch rundherum braun ist, das Fleisch in der Butter in den auf 100 Grad vorgeheizten Herd stellen. Nach 30 Minuten herausnehmen, vorsichtig salzen und abdecken.
Die Sauce erwärmen, mit in Wasser angerührter Speisestärke binden, die Blaubeeren in die Sauce geben. Nicht kochen.
Pfifferlingsknödel:
Die getrockneten Pfifferlinge fein mahlen, Milch erhitzen und das Pulver mit der heißen Milch übergießen. Das Toastbrot in kleine Würfel schneiden. Eine feingehackte Schalotte und 2 EL fein gehackte Petersilie in Butter kurz glasig dünsten, über das Toastbrot geben. 2 Eier darüber schlagen, die noch heiße Pfifferlingsmilch darüber geben, alles vorsichtig durchrühren, nach Bedarf mit Semmelbrösel binden.
Den Teig in zwei Teile teilen und jeweils als eine Art Wurst in Klarsichtfolie einwickeln. Die Pakete senkrecht halten und kurz oben klopfen, damit keine Luftlöcher entstehen. Anschließend die beiden Päckchen sehr fest in zwei Schichten Staniolpapier einpacken und in siedend heißes Wasser legen. Nicht kochen! Dort müssen sie mindestens 20 Minuten liegen, können aber auch mehrere Stunden im Wasser bleiben und auf diese Art gut vorbereitet werden.
Anmerkung: Sowohl die Sauce als auch die Knödelmasse im Grunde nicht salzen. Die Sauce kurz vor dem Servieren abschmecken und evtl. vorsichtig salzen, die Knödelmasse ebenfalls erst kurz vor dem Einpacken in die Folie salzen.
Man kann die Sauce auch mit eiskalten Butterflöckchen montieren, wenn man Speisestärke vermeiden will.
Die Fleischstücke nach der Zeit im Herd mit Staniolpapier abdecken und ruhen lassen. Dann in Medaillons schneiden, mit der Vanillebutter beträufeln. Die Knödel in Scheiben schneiden und mit der Blaubeersauce anrichten.

Kommentare anderer Nutzer


Seide

25.11.2002 22:14 Uhr

Das ist wirklich ein super Rezept!

Liebe Grüsse
Seide

Wonderhead

02.01.2003 16:11 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Tolles Rezpt, super einfach, auch für den Anfänger geeignet, denn es ist wirklich einfach.

Der Erklärung zum Fleisch aufmerksam folgen, alle Schritte nacharbeiten und ....
Ein erstklassiger Rehrücken steht auf dem Tisch.
Das Fleisch sehr zart, die Sosse ein Gedicht und die Knödel das Tüpfelchen auf dem "I".
Auch empfehlenswert, wenn es mehr Gäste werden, da man die Sosse sehr gut vorbereiten kann, sie muß ja eh noch einmal abkühlen um sie zu entfetten.
Den Abschluss schafft man mühelos dann auch in der Zeit, wo das Fleisch im Backofen ist. Sie wird ja nur noch erwärmt, die Beeren hinzu und leicht gebunden.

Die Knödel vorbereiten, sie warten dann auch die Gäste.
Und damit bleibt genügend Ruhe und Zeit über um sich ohne Hektik um das Fleisch zu kümmern.

Und je nach Fleischmenge wirklich zwei Pfannen benutzen, damit es auch schön braun wird und das Fleisch zeitgleich in den Backofen "wandert".

Der angegebene Wein kann, so habe ich es getestet, auch mit Traubensaft (rot) ergänzt bzw. ausgetauscht werden.
Ich habe es Halb und Halb getestet und geschmacklich war es nicht zu übertreffen.

So macht Kochen einfach riesig Spaß, und wenn es dann noch so toll schmeckt und nicht nur mir, sondern auch den Gästen, da bleibt einfach nur ein riesiges Lob an Ingrid für dieses tolle Rezept :-)))

Ganz liebe Grüsse und Danke,
Erika

Sivi

28.09.2003 13:41 Uhr

Hallo Ingrid;

wo bekomme ich Blaubeersirup her? Würde es auch mit Blaubeersaft aus dem Glas funktionieren?

Ich möchte dein Rezept gerne in ein Herbstmenü einbauen.

LG, Sivi

gisela m

27.10.2003 08:14 Uhr

Hallo Ingrid,

ich habe den Rehrücken gestern gemacht und war erst etwas skeptisch wegen der Vanille.

Aber der Geschmack ist einfach spitze!!!! Das war zwar mein erster Rehrücken überhaupt, aber bestimmt nicht der letzte Rehrücken nach diesem Rezept.

Danke für das schöne Rezept

LG gisela m

Mauti

04.11.2003 22:12 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Ein sehr, sehr schönes Rezept! Auch ich frag mich nach dem Blaubeersirup? Erstens ist er mir noch nicht begegnet, und bei Sirups finde ich besonders die hier nicht ! erhältlichen von Teissiere (Frankreich, tw. Holland, Belgien) gut, die echtes Aroma bieten, zweitens haben Heidelbeeren eigentlich verhältnismäßig wenig Aroma an sich, wie ersetzen, verstärken?
Vanille dagegen ist ein Brecher, der sich aber meiner Erfahrung nach gut in edlere Speisen einfügt...

Dankeschön!

Mauti

Ingrid_R

06.11.2003 13:54 Uhr

Blaubeersirup gibt es - und zwar einen sehr guten - in den Sirupabteilungen größerer Supermärkte. Es sind schlanke hohe Flaschen mit einem bräunlichen Etikett.

Aber mit der Sauce darf gerne experimentiert werden. Ich habe z.B. selbst gemachten Hollundersirup im Haus und einmal bei einem ähnlichen Gericht davon etwas verwendet. Oder auch gar keinen Sirup, dafür ein Gläschen Saft.

Sivi

01.12.2003 10:44 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Ingrid,

dieses Rezept ist der Übertraum. Ich hab es in mein 5-Gänge-Menü eingebaut. Statt des Sirups hab ich den Saft der Heidelbeeren genommen und einkochen lassen. Die Sauce war die Wucht! Das Fleisch war super zart, ich hab es allerdings nur bei 80°C nachgaren lassen. Dazu gab es noch ein paar glasierte Maroni. Zur Krönung hab ich vor dem Servieren ein wenig von der Vanillebutter über das Filet geträufelt.

Meine Gäste waren begeistert. Danke!

Liebe Grüße

Sivi

elan

26.07.2004 12:10 Uhr

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Hallo Ingrid,

ich habe das Rezept mit Kirschen und etwas Cognac, in dem Kirschen eingelegt waren, statt mit Blaubeeren gemacht. Es hat uns sehr gut geschmeckt.

Vielen Dank

elan

sharan97

23.11.2004 17:58 Uhr

Suuuper lecker!!! Vor allem das Reh in Kombination mit der Vanille war ein Hochgenuß! Leider fehlt bei den Knödeln die Angabe der Milchmenge.
Gruß
Sharan97

andrea4

08.12.2004 15:21 Uhr

Hallo Ingrid,
das Rezept klingt super, ich werde es Weihnachten ausprobieren.
Kannst Du mir noch sagen, wie lange die Vanilleschote in der Butter bleiben muss ( kommt sie mit in den Ofen?) und wieviel Milch für die Knödel benötigt wird??

Vielen Dank und Gruß
Andrea

Ingrid_R

09.12.2004 10:42 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo, die Vanille lass ich so nach Gefühl drinnen, tu sie aber raus, bevor es in den Ofen geht. Milch ist auch Gefühlssache, ich kann jetzt wirklich keine Menge angeben. hm ...
Ich mache diese Knödel so oft und habe noch nie die Milch gemessen, weil es auch etwas nach der Konsistenz des Toastbrotes geht. Jedesfalls lieber zu wenig, als zu viel, nicht zu viel umrühren im Teig, damit die Würfel nicht ganz kaputt gehen und ihre Struktur behalten! Dann kann eigentlich nichts schief gehen

Viel Spaß!
Ingrid_R

Scharfmacher

17.12.2004 11:15 Uhr

Was bedeutet Rehfilet in Vanille-der Zusatz " Blume "kann jemand zur
Klärung beitragen eventuell Ingrid R selbst.

Danke für die Hilfe
Dem lesen nach ein tolles Rezept-werde es meinen Kindern anbieten.

Ingrid_R

19.12.2004 15:55 Uhr

Ich verstehe deine Frage nicht ganz. Falls sie sich auf den Titel "Rehfilet in Vanille-Blume" beziehen sollte, muss ich dir insofern Recht geben, als dass das falsch ist. Es müsste "Rehrücken in Vanille-Blume" heißen. Und warum es Vanille-Blume heißt? Ich hatte es eigentlich Rehrücken in Vanille-Aroma genannt, aber dann kam jemand zum Essen, der sehr begeistert davon war und es spontan so nannte. Blume = Aroma. Und dann bin ich dabei geblieben, weil mir das sehr gefallen hat und ich mich damals außerdem sehr darüber gefreut habe.

Viel Spaß beim Kochen
Ingrid_R

angelique1960

20.12.2004 07:16 Uhr

Hallo!!

Ich habe mich bisher nicht so ganz an Wild herangetraut. Dieses Rezept klingt aber so lecker und ist auch so gut beschrieben,dass ich es probieren werde.
Vom letzten Rügen-Urlaub habe ich noch Schlehensirup , den werde ich dazu nehmen.
Danke für dieses tolle Rezept

LG
Helga

HellaWahnsinn

25.12.2004 01:06 Uhr

Wie die meisten wissen, war es der Hauptgang unseres Weihnachtsmenus heute....

und ich kann nur sagen...

unglaublich!!!

unglaublich lecker!!!!

Da gibt es nichts abzuändern!!

Vielen Dank meine Liebe für dieses tolle Rezept!

Hatte jedoch nichts anderes erwartet... denn all deine Rezepte, die ich bislang ausprobiert habe, sind nicht zu toppen ;o)))

mello82

02.01.2005 23:45 Uhr

Vanille-Blume Blaubeersoße??????Kann mir nicht vorstellen,dass das schmecken soll

Ecks

17.01.2005 17:02 Uhr

Hallo

das gabs Weihnachten bei uns und es war einfach nur lekker!!!!!!!!!!!

Lg

ecks

mezzo

20.01.2005 22:01 Uhr

Liebe Ingrid,

mein kommentar wäre schon längst fällig gewesen, allerdings war ich eine zeitlang ck-off.

Habe das Rezept zufälligerweise als 'Rezept des Tages' gelesen, als ich wirklich das Ausgangs-Produkt vorrätig hatte und es eigentlich ganz anders zubereiten wollte.

Nun also die große Aufgabe: Filets auslösen und Knochen zerkleinern... also mit -->normalen

dollcevita

07.11.2005 10:27 Uhr

Liebe Ingrid,
gratulation zu diesem wunderbaren Rezept, alle waren begeistert und ich werde es bestimmt wieder kochen.
gruß
dollcevita

Ingrid_R

09.11.2005 10:08 Uhr

Hallo, ein Kommentar zu meinem Foto:
Ich bekomme im Moment keine Blaubeeren, deswegen hab ich eine Packung gemischte Beeren verwendet. Das geht auch ... hauptsache man würzt mit Blaubeersirup.

Viele Grüße
Ingrid_R

PS: Es freut mich, wenn es euch schmeckt!

cabriobine

07.12.2005 10:05 Uhr

Hallo Ingrid,

-----ich denke ich habe das ultimative Rezept für unser WE mit den Eltern meines Freundes gefunden!!!-----
Ich bin schon seit Tagen auf der Suche nach einem erstklassigen Hirschfilet-Rezept, bei dem ich viel vorher zubereiten kann, da unsere Gäste bereits zum Kaffee da sind und ich nicht die ganze Zeit in der Küche stehen möchte. Da ich auch schon von Deiner "Frl. Jensen"-Ente begeistert war, überlege ich wieder auf Deine Erfahrung zurückzugreifen:

1.) Rezept müsste doch mit Hirschfilet auch sehr gut sein?
2.) Filet ist am Stück aber ohne Knochen, was meinst Du zu alternativ zu Wildfond für die Soße??
3.) Die Sache mit den Knödeln hört sich auch super lecker an (bin sowieso Semmelknödelfan), habe TK-Pfifferlinge, ob das damit auch was wird?? Mal was anderes als in eine Sauce, vor allem kann man Klösse gut vorbereiten.

Was könnte man den noch an Beilage reichen, wobei so wie Du das auf dem Foto angerichtet hast......
.......ohne Worte, da fehlt es eigentlich an nichts!

Danke schon mal
Sabine

Ingrid_R

07.12.2005 10:18 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo, Sabine,

es schmeckt auch gut mit Hirschfilet. Wenn es sehr dick ist, die Zeit im Ofen verlängern, du kannst es bei der Temperatur auch überhaupt etwas länger drinnen lassen.

Die Pfifferlinge müssen ja gemahlen werden, das kannst du mit TK-Pilzen nicht. Ich würde sie lieber braten und noch dazu reichen. Sonst bekommst du so feuchte Klümpchen in den Knödel, ich weiß nicht, wie attraktiv das ist.

Zum Fond: Wenn man keine Knochen hat, dann bleibt einem eigentlich nichts anderes übrig, als ein Glas fertigen Fond kaufen und mit etwas Blaubeersirup etc. abschmecken. Allerdings ist der fertige - wenn ich ihn so sehe - sehr dünnflüssig. Ich würde aber vielleicht so vorgehen:
Die Filets anbraten und würzen und dann aus dieser Pfanne herausnehmen und in den Herd schieben, dann die Pfanne mit dem Fertigfond löschen und mit Sirup und Wein und was man drinnen haben will, abschmecken.

Ich hab das Gericht mal im Sommer mit einem Mai-Bock gemacht und eine frittierte Hollunderblüte dazu serviert, das geht im Dezember natürlich nicht. Aber ein paar Pfifferlinge find ich sehr okay dazu.

Viele Grüße und viel Spaß
Ingrid_R

cabriobine

07.12.2005 10:39 Uhr

Hallo Ingrid,

das ist sehr, sehr lieb von Dir, dass Du so schnell geantwortet hast. Die Sache mit den Klümpchen in den Knödel stimmt natürlich. Vielleicht bekomme ich noch irgendwo getrocknete Pfifferlinge /Steinpilze hätte ich getrocknet, viell. wäre das auch was....) und reiche vielleicht die Pfifferlinge trotzdem noch dazu, mal sehen wie matschig die werden, wenn sie aufgetaut sind. Ist sonst wohl nicht so der Hit.

Dein Tip ist gut: Ich habe mir gerade folgendes dazu überlegt:
Ich werde den flüssigen Fond mit den Zutaten so wie Du oben beschrieben hast ebenfalls lange einkochen. Dann diesen erkalten lassen. Später dann zu dem Bratensatz dazu geben und wie oben weiter verfahren, mal sehen, müsste auch gehen. Schade hätte doch das Stück mit dem Knochen nehmen sollen, aber da wußte ich noch nichts von Deinem Superrezept.

Das mit der Holunderblüte wird schwierig (kenn ich noch aus meiner Heimat München), mit einem Weihnachtsstern wäre es wohl auch nicht der Hit *gg*. Vielleicht noch ein paar Maronen oder sowas dazu, mal sehen. Ich habe sehr schöne große Teller, da kann schon ein bisschen was drauf. Ich werde auf jeden Fall versuchen es so anzurichten, wie Du das getan hast und dann berichten,

lieben Dank noch mal
Sabine

cabriobine

12.12.2005 12:53 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Ingrid,

das Essen war ein großer Erfolg! Wie gesagt, ich habe ein Hirschkalbfilet nach Deinem Rezept zubereitet allerdings ohne Knochen, super köstlich und zart. Meine Gästen meinten (in Verbindung mit Feldsalat und Lebermousse und der Steinpilz-Consomme u.a. als Vorspeise) "Nouvelle Cuisine"!!!.

Hierzu ein Tip:
Wer sich scheut Knochen auszulösen oder so wie ich nur ein ausgelöstes Filet bekommen hat, kann die Soße nach oben genannten Rezept auch sehr gut mit Wildfond einkochen, dabei genau so vorgehen wie Ingrid dies beschrieben hat und Sirupartig einkochen, klappt super und nach 1 - 2 Std. ensteht schon ein leckeres Sösschen. Erkalten lassen. Filet anbraten in den Ofen, mit Rotwein ablöschen und den eingekochten dicken Soßenansatz dazu, dann wie oben beschrieben weiter arbeiten. Ergibt eine herrlich leckere und vor allem sehr feine Soße. Filet vor dem Aufschneiden noch kurz in Alufolie wickeln, damit sich das Fleisch "entspannen" kann und die Fleischsäfte eingezogen sind.

Lieben Dank noch mal für Dein Rezept
LG Sabine

bufana

17.12.2005 20:47 Uhr

Hallo Ingrid,

Deine Pfifferlingsknödel gabs heute abend als *Probeessen* für Hlg. Abend.

Liebe Ingird, eine Wucht! Wir werden zwar kein Reh dazu haben, sondern Ente à la Frl. Jensen, so dass ich auch den Blaubeersirup (den ich übrigens NIRGENDWO gefunden habe) nicht brauche; ich glaube, dass er bestens zu Wild passt. Das Frl. wird mit einer beschwipsten Dörrpflaumenmousse mit Apfel als Sauce serviert.

Thx für das Leckerchen.

LG buf

bufana

17.12.2005 20:54 Uhr

Hallo nochmal,

die Alufolie hat sich übrigens bestens für eine neue Auflage von Spülmaschinen-Kügelchen geeignet.

LG buf

astra-online

20.12.2005 20:20 Uhr

Hallo,

auch ich werde mich zum heiligen Abend an dieses Rezept heranwagen und finde ebenfalls keinen Blaubeersirup. Meint ihr,dass es vielleicht auch mit Blaubeergelee gehen könnte? Ansonsten läuft mir jetzt schon das Wasser im Munde zusammen ;-)

Schöne Grüße
Astrid

Ingrid_R

21.12.2005 11:34 Uhr

Hallo, Blaubeergele geht bestimmt auch! Würde mich mit der Menge vorsichtig herantasten.
Viel Spaß!
Ingrid_R

blume230

26.12.2005 21:07 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Ingrid_R,

vielen Dank für das leckere Rezept. Den Blaubeersirup habe ich auch nirgendwo bekommen. Statt dessen habe ich eine sehr gute Blaubeermarmelade verwendet. Das funktioniert auch. Ansonsten habe ich mich genau an dein Rezept gehalten und es hat allen sehr gut geschmeckt.

Schöne Grüße!
Blume230

tigerente11

27.12.2005 11:16 Uhr

Hallo,
super tolles Rezept! So einen stressfreien Heiligabend habe ich schon lange nicht mehr gehabt.
Es hat allen wunderbar geschmeckt und die Zubereitung war sehr einfach.

Bis bald Tigerente11

Eingeschränkte Kommentare

Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 30 und die neusten 10 angezeigt.

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Die neusten Kommentare:


Sylvielotte

06.10.2011 17:22 Uhr

Ich habe das Rezept noch nicht ausprobiert. Möchte mich aber gerne d'ran wagen. Habe mich durch alle Beiträge gelesen und festgestellt, die Frage nach dem Blaubeer-Sirup wurde nicht beantwortet. Ich verstehe nicht, wieso uns die Autorin des Rezepts darüber im Unklaren lässt. Es haben mehrere Leute danach gefragt. Oder habe ich die Antwort überlesen ...dann Asche auf mein gülden Haupt. @makakenqueen: Wie hast du es gemacht? Hast du Blaubeersirup gefunden? In Feinkostenhandel via Internet bestimmt erhältlich. Aber für 2 Esslöffel Sirup so einen Aufwand? Allerdings halte ich mich beim ersten Mal immer gerne an das Originalrezept.

Seketa

08.11.2011 16:41 Uhr

Asche über Dein Haupt! Die Frage hat Ingrid am 6.11.2003 um 13:54 Uhr beantwortet ;-)

LG
Seketa

flodaju

14.12.2011 21:54 Uhr

Ich habe jetzt mal ne blöde Frage. Wird er Knödel mit Klarsichtfolie (ich hoffe, das ist Frischhaltefolie) gesiedet????
Uns was ist Wurzelwerk?

Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar, da ich dieses Rezept gerne für Weihnachten ausprobieren möchte
Danke!!!!

Jicky

17.12.2011 13:59 Uhr

Hallo,

ich werde das Gericht erst am Heilig Abend kochen, möchte aber jetzt schon eine Rückmeldung geben die vielleicht manchen helfen wird.
Bei der Beschaffung der Grundzutaten ergibt sich folgendes Problem: Egal in welchen Laden ich bisher war, ob Feinkost, Metro oder sonstwo - es gibt keinen Blaubeersirup!!! Im Feinkostladen gab es zwar ein meterlanges Regal mit sämtlichen auch ausgefallenen Siruparten. Aber keinerlei Blaubeersirup.
Meine Alternative sieht nun so aus: Ich habe Cassislikör gekauft und werde davon 2 EL verwenden. Ich habe schon mal Blaubeeren in Verbindung mit Cassis verwendet, es passt ganz gut. Rückmeldung folgt!

LG Jicky

kadimus

19.12.2011 04:17 Uhr

Hallo,


ich habe eine Frage zu der Soße. Kann man diese auch mit einem anderen Fleisch zubereiten, zb Kalbsbraten, Rinderbraten. Oder ist das eine Variante die nur zu Wild passt ? Ich würde es gerne zubereiten, aber meine Gäste mögen kein Wild

Danke und Grüße

Jicky

25.12.2011 20:16 Uhr

Hallo,

so nach dem Menükochen nun meine Rückmeldung zum Gericht. Das Rezept insgesamt ist sehr fein. So mache ich meine Saucen auch immer. Nun zum Sirup: Nachdem es den nicht gab habe ich wie schon geschrieben zu Cassis Likör gegriffen und es hat wunderbar gepasst. Die einreduzierte Sauce am Schluß war ganz wunderbar. Leider verliert sie etwas an Idensität durch die Zugabe der Blaubeeren. Die müßten nicht zwangsläufig sein, der Geschmack der Sauce war jedenfalls ohne die Beeren genial, danach sehr gut.

LG Jicky

christianef

26.12.2011 20:37 Uhr

Also, ich hatte dieses Rezept für Weihnachten auserwählt. Das Reh im November schon vorbestellt und von Mama dann am Freitag abholen lassen. Am Heiligabend morgens um 8 Uhr bin ich dann in den Keller das Reh aus dem Kühlschrank holen und dachte mir; daß war aber ein großes Reh. In der Wohnung angekommen mußte ich feststellen, daß es Damwild war. Also mal flott Plan B oder C oder ...
Nach verschiedensten Versuchen gab es dann statt des Rehfilets 2 kg Rinderfilet mit Niedrigtemperatur gegart. Alles andere habe ich genau nach Rezept gemacht (den Blaubeerssirup hatte ich vorher schon gekocht). Das Fleisch schön mit Vanille angebraten und später mit der Butter beträufelt. Knödel mit dem Pfifferlingspulver waren eine Wucht -sehr aromatisch (Milch habe ich etwas mehr als einen halben Kaffeepott voll genommen). Die Soße (aus Rinderknochen) mit den Blaubeeren war sehr lecker. Dazu gab es Wirsinggemüse. Insgesamt eine geschmacklich sehr ausgewogene Mahlzeit. Tolles Rezept, super beschrieben. Von mir volle Punktzahl.
Ich werde mir bald ein Reh besorgen :-)))

Liebe Grüße

Karamella

21.01.2012 18:57 Uhr

Hallo,

statt Pfifferlingknödel habe ich Buttermilch-Knödel gemacht. Das war ein perfektes Weihnachtsessen.

Vielen Dank für das Rezept!

LG
Kara

Jago7

18.11.2012 18:29 Uhr

Hallo,
besser geht es wirklich nicht. War zuerst skeptisch wegen der Blaubeeren, aber habe mich von den vielen positiven Bewertungen überzeugen lassen den Rehrücken auf diese Weise zuzubereiten. Das Auslösen des Fleisches ging überraschend gut, aber das Säubern von allen Häuten und Sehnen dauert (zumindest bei mir) seine Zeit (aber das hat man immer wenn man Rehrücken zubereitet).
Das Fleisch war ein Gedicht und die Soße war auch fantastisch. Dazu gab es allerdings nicht die beschriebenen Knödel sondern Spätzle.
Ich glaube nicht, dass ich einen Rehrücken in Zukunft anders zubereiten werde. Die Arbeit hat sich gelohnt.
Danke und lg
Jago

Kuschelmaus2404

24.12.2012 21:58 Uhr

Hallo,

wir haben uns zum heutigen Weihnachtsmenü dem Reh genähert.... mega legga.
Die Zubereitung ging dank der Beschreibung gut von der Hand und zu zweit war es ein total entspanntes kochen.

Den Rest Knödel werden wir morgen mit Schweinefilet - auf die gleiche Art zubereitet - probieren.

Ach ja, da ich keinen Blaubeersirup kriegen konnte, hab ich ihn kurzerhand am Vortag mit 100 g Blaubeeren, gleiche Menge Wasser und 50 g Zucker selbst gemacht. Hat prima funktioniert.

Frohe Weihnachten
Kuschelmaus2404
Danke für dieses tolle Rezept.

honey2212

26.12.2012 17:15 Uhr

Das Gericht gab es an hl. Abend. Es war ein voller Erfolg und sehr lecker. Die Sauce habe ich bereits am Vortag zubereitet und das dreifache an Flüssigkeit genommen, jedoch drei Stunden kochen lassen. Dadurch wurde sie sehr kräftig und lecker.
Einzig der Vanillegeschmack kam nicht so raus wie erwartet, aber gestört hat das wirklich nicht.
Ich würde Reh jederzeit wieder so zubereiten.

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