Baeckeoffe

Elsässischer Eintopf

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Zutaten für Portionen

300 g Rindfleisch
300 g Lammfleisch
300 g Schweinefleisch
Zwiebel(n)
Gewürznelken
Möhre(n)
Lorbeerblätter
1 Zehe/n Knoblauch
1 Flasche Wein, weiß, halbtrocken
250 g Zwiebel(n)
1 kg Kartoffel(n)
  Salz und Pfeffer

Zubereitung

Am Tag zuvor Fleisch in gulaschgroße Würfel schneiden, Möhre schälen und in dicke Scheiben schneiden. Fleisch, geschälten Knoblauch, Möhrenscheiben, Zwiebel (schälen, mit den Nelken spicken), Lorbeer, Pfeffer und Salz in eine Schüssel geben, Wein darüber gießen, über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag Kartoffeln und Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden, Fleisch abgießen (Marinade auffangen), Lorbeer, Zwiebel und Knoblauch rausfischen. Jetzt in große Auflaufform Schicht Kartoffelscheiben, Schicht Zwiebelscheiben, dann Fleisch mit den Möhrenscheiben, darauf wieder Zwiebeln und mit Kartoffeln abschließen. Kräftig salzen und vor allem pfeffern die einzelnen Lagen. Darüber die durchgesiebte Weinmarinade. Nun Topf sehr gut und dicht verschließen und für ca. 2 1/2 - 3 Std. bei ca. 160 Grad (Umluft) bzw. 180 Grad in den Backofen. Kommt nicht auf eine halbe Stunde mehr oder weniger an, kann auch im ausgeschalteten Backofen eine Weile auf die Gäste warten.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Ruhezeit: ca. 1 Tag
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 23.04.01
Rezept-Statistiken: 103.681 (946)* gelesen
397 (9)* gespeichert
5.851 (33)* gedruckt
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

Petra Regina Hendlgriller


Mitglied seit 17.01.2002
2.467 Beiträge (ø0,65/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

df3uk Tellerwäscher sagt:  
22.02.2002 13:40
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Achtung, nicht zu viel Wein zugeben, da es bem kochen im Backofen überläuft, gut würzen. Gericht ist sehr gut.

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picard66 Suppenkoch sagt:  
14.04.2002 15:55
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Also... Wenn man bereits vor dem Marinieren noch etwa gleich viel Lauch wie Möhren dazugibt, vor dem Kochen ein gutes Stück Butter (Geschmacksverstärker!) in Flocken untermischt, mit den Gewürzen nicht sparsam ist und dann noch die Form (z.B. mit einem Teigstreifen um den Rand der Form) luftdicht verschließt, dann kommt man mit der Zeit gut hin und bekommt ein wirklich schmackhaftes Essen.

Bei Gästen schindet man übrigens nur dann Eindruck ("Wie jetzt, es gibt Eintopf???"), wenn man vor dem Servieren - am besten schon zum Kochen - kleine Portions-Steinguttöpfchen benutzt (auch die unbedingt abdichten!).

Baeckeoffa kann man übrigens letztlich aus allem machen, was sich in der Küche so findet - ein Schlaraffenland für experimentierfreudige Menschen.

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mikarst Küchenjunge sagt:  
13.06.2002 12:47
suppi Idee mit den Steinguttöpfchen

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juti Hendlgriller sagt:  
27.02.2003 18:20
Bei uns zu Hause kommt in den Bäckeoffa immer ein halbierter Schweinefuß.

Er gibt Geschmack und sorgt (ähnlich wie in der Sülze) dafür, daß der Bäckeoffe schön sämig wird.

Mitessen ist kein Muß. Das Füßchen kann vor dem Servieren einfach entfernt werden.

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torion Tellerwäscher sagt:  
17.01.2004 10:57
Ich brate das Fleisch vor dem Marinieren etwas an.

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schmitzebilla  Chefkoch sagt:  
13.10.2004 16:08
Habe bisher immer gedacht, da gehörte Sauerkraut dazu.
Schön, dass ich es jetzt besser weiß.

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Steuermann Smutje sagt:  
28.11.2004 11:50
Moin

supereinfaches und sehr gut schmeckendes Gericht !
Das gibt es bei uns jetzt öfters.

Ahoi Steuermann

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zickentoni Suppenkoch sagt:  
19.01.2005 14:29
Hallo,

vor lauter Begeisterung über dieses simple Rezept hab ich mich bei Chefkoch registrieren lassen. Schmeckt allen Eintopffans bestimmt superlecker!!

Zickentoni

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Aennica  Sternekoch sagt:  
26.01.2005 22:29
Ich habe von dem Gericht zum 1.Mal in einem Kriminalroman gehört und bin seitdem auf der Suche nach einem Rezept.
Der Topf wurde im Krimi mit Teig abgedeckt, das würde ich versuchen. Das Lamm lasse ich weg, das ißt bei uns keiner.
Werde von meinem Erfolg berichten.
aennica

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lobloch4  Sternekoch sagt:  
01.07.2005 23:09
Klasse hab auch die version mit dem Schweinefuß ausprobiert. War Super.

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sonnenschweif  Chefkoch sagt:  
05.08.2005 00:45
Das mit dem Schweinsfuß (von juti empfohlen) ist eine sehr gute Idee. Und für mich dürfen es mehr Möhren sein, das gibt diese interessante fruchtige Süße. Vielleicht einen Teil des Weines durch Karottensaft ersetzen. Ist zwar dann nicht mehr ein Originalrezept, aber wenn es schmeckt...

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lorena2 Smutje sagt:  
22.09.2005 00:50
Hilfreicher Kommentar:

Liebe Chefköche,

auch ich kann nur sagen, der Schweinfuß war eine gute Idee. Hat alles sehr gut geklappt. Schmeckte sehr gut.

LG lorena2.

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Walterspiel Suppenkoch sagt:  
21.12.2005 03:55
Hilfreicher Kommentar:

Statt des Schweinefußes oder ergänzend kann - nach Geschmack - ein Schweineschwänzchen mitgekocht werden. So habe ich es oft im Elsaß - der Ursprungsregion gegessen. Die Kartoffelscheiben nicht zu dünn schneiden ( ca 5-6 mm) und eine festkochende Sorte verwenden, da so die Scheiben nicht zerfallen und Biß bewahren.

Walterspiel

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Alexa67 Kartoffelschäler sagt:  
02.02.2007 21:15
Hallo, was für ein leckeres Rezept schmeckt wie im Frankreich.

Gruss Alexa

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rela3 Tellerwäscher sagt:  
10.06.2008 14:11
Hallo,

ich möchte das Rezept auch gern ausprobieren kling einfach und lecker. Könnte mir vielleicht jemand einen Tipp für den angesprochenen Teig geben oder einfach nur Silberfolie verwenden?

vielen Dank
rela3

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Petra Regina Hendlgriller sagt:  
10.06.2008 15:01
Hilfreiche Antwort:

Hallo rela, warum willst Du unbedingt einen Deckel aus Teig darauf legen? Nimm einfach einen gut schließenden Deckel für die Form und fertig, das erfüllt den gleichen Zweck!
LG PR

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rela3 Tellerwäscher sagt:  
10.06.2008 15:51
Alles klar danke. dachte nur das man vielleicht eine Art Brotteig macht, diesen als Ring oder Haube drüber macht und Ihn dann zur enstandenen Flüssigkeitsaufnahme mit nutzt.
Aber dafür ist ja die Garzeit viel zu lang. Somit werde ich die Deckelvariante nutzen.
Danke für die Schnelle Antwort

René

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llechwedd Tellerwäscher sagt:  
22.07.2010 18:11
Und noch besser wird's, wenn man den Ofen erst auf 250 °C hochfährt, den geschlossenen Topf eine Viertelstunde richtig befeuert, dann die Temperatur auf 80 °C herunterdreht und das Ganze vier, fünf oder sechs Stunden sich selbst überlässt. Je länger, desto gut ;-)

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omamy Tellerwäscher sagt:  
03.11.2010 21:40
Tolles Rezept, vor allem mit den verschiedensten Zugaben. Aber wo bekomme ich so einen originalen Topf her?

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paddy080585 Tellerwäscher sagt:  
19.12.2010 19:11
Den originalen Topf habe ich vor Jahren mal in Frankfurt/M. bei Elsässer Festtagen (oder sowas in der Art) gekriegt...innen und außen glasiert, oval mit hohem rand, sodass man den mit nem Teig abdichten kann. Ich war voll begeistert, da ich dieses Gericht in Strasbourg gegessen habe und heute noch davon träume. Dieses Rezept aber habe ich schon 2x ausprobiert, selbst mit Schweinsfuß, aber so richtig gut schmecken will das ganze nicht, und dabei bin ich als Koch ja nun wirklich nicht unerfahren. Und ich frag mich woran das liegt. Schmeckt das vielleicht nur aus dem Brotofen, der 300 und mehr Grad heiß wird? Stimmt die angegebene Zeit nicht für die angegebene Menge und die dicht abgeschlossene originale Terrine?Es kann ja wohl nicht sein, dass die das hinbekommen und ich mit den gleichen Zutaten und der gleichen Form nicht...

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lisa42 Chefkoch sagt:  
13.03.2012 17:58
Hallo zusammen,
diesen Eintopf soll es am Samstag hier geben, und nun suche ich seit Tagen nach einem Schweinschwanz oder auch -fuß. Ich war in vier Läden und auch beim Dorfschlachter - aber der schlachtet nur alle 14 Tage, war natürlich letzte Woche. Kurzum: ich bekomme weder das eine noch das andere. Was kann ich denn alternativ nehmen?
Danke für Tips,
Lisa

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lisa42 Chefkoch sagt:  
18.03.2012 17:18
Hallo zusammen,
gestern also hatten wir diesen Eintopf, wenn auch ohne Schwanz/Fuss. Ich hatte jeweils Schulter genommen, die 750g ergaben vier reichliche Portionen mit dem Gemüse. Hab mich an die Rezeptangaben gehalten und schob alles drei Stunden bei 175 Grad O-U-Hitze in den Ofen - fertig. Klasse vorzubereiten, und wir fanden es sehr lecker!
Liebe Gruesse, Lisa

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