Zutaten

6 kg Äpfel, mittelgroße, am besten säuerliche
2 EL Salz, grobes
10 Liter Wasser
200 g Mehl (Roggenmehl)
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 20 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: keine Angabe

Für das deutsche Ohr klingt es eher ungewöhnlich, dass man auch die Äpfel einlegen kann, und dazu noch mit Salz. Aber in Russland sind die eingelegten Äpfel sehr beliebt und werden hauptsächlich im Winter gegessen, meistens als kleiner Snack zwischendurch. Hier stelle ich nur eines von vielen Rezepten vor.

Die gut erhaltenen Äpfel, ohne Flecken, ohne Fäulnis, ohne Würmer etc. in einen sauberen Gärtopf oder in einen emaillierten Topf (ohne Emailleschaden!) legen. Den Topf maximal zu 2/3 füllen, da die Äpfel Platz brauchen. Für den Sud kochendes Wasser mit Roggenmehl und Salz verrühren, vollständig abkühlen lassen und durch ein Stück Mull seihen. Die Äpfel mit dem Sud so übergießen, völlig bedeckt sind und der Sud 2-3 Querfinger darüber reicht. Einen umgedrehten Teller oder ein sauberes passendes Brett darauf legen und mit einem Gewicht von 2-3 kg beschweren.

Die Äpfel bei Zimmertemperatur (20-22 Grad) ca. 1 Woche stehen lassen, dann an einen kühlen Ort (Keller) bringen und weitere 3-4 Wochen stehen lassen. Darauf achten, dass die Äpfel ständig mit Sud bedeckt sind, evtl. Sud nachfüllen. Wenn die Äpfel schön matt werden, kann man sie probieren. Gelungene eingelegte Äpfel haben einen angenehmen erfrischenden säuerlich-salzigen Geschmack mit leichter süßlicher Note, sind saftig und bleiben bissfest. Wenn die Schale stellenweise abgeht oder etwas gefaltet wird, das ist normal.

Fertige Äpfel am besten an einem kühlen Ort (Keller) aufbewahren und kühl (nicht direkt kalt) essen.
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