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Gänsekeulen mit Pflaumen - Ingwer - Soße

Zutaten

Gans - Keulen
  Salz und Pfeffer
4 EL Öl
300 g Zwiebel(n)
Äpfel
Orange(n)
1 Stück Ingwer - Wurzel
250 g Pflaumen, getrocknet
200 ml Fond (Geflügelfond)
250 ml Wein, weiß, trocken
2 EL Honig
  Koriander, gemahlen
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 25 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: 990 kcal

Gänsekeulen abbrausen, trocken tupfen, würzen. Im Bräter im heißen Öl von jeder Seite 5 Min. scharf anbraten, herausnehmen. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Zwiebeln, Äpfel und Orange schälen, grob zerkleinern, in den Bräter geben. Ingwer schälen, reiben und mit Pflaumen zufügen und anbraten. Fond, Wein, 250 ml Wasser angießen. Keulen wieder hineinlegen und zugedeckt im Ofen ca. 35 Minuten garen. Fleisch erst herausnehmen und warm halten. Einige Zwiebel-, Apfel- und Pflaumenstücke herausnehmen. Rest pürieren, passieren, Stücke wieder zufügen. Soße mit Honig, Salz, Pfeffer und Koriander abschmecken. Keulen mit Soße servieren. evtl. garnieren.
Dazu passen Gnocchi.

Kommentare anderer Nutzer


Imker

20.12.2002 10:16 Uhr

Die Zutaten zur Soße verleihen dem Gericht einen pikanten Geschmack. Bei großen Keulen reicht die angegebene Ofenzeit von 35 min nicht aus. Jedenfalls ist vor der Beendigung der Garzeit eine Kontrolle nötig.
Alles im Allen - es schmeckt hervorragend.

Imker

Serafina53

14.11.2004 11:06 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Ich habe die Keulen gestern zubereitet, sie sind hervorragend gelungen. Ich habe jedoch die Keulen nach dem Anbraten mit Alufolie abgedeckt in den Backofen geschoben und bei 100 ° ca 3 Stunden garen lassen. Die Obstbeilagen habe ich nach 2 Stunden dazugegeben. Die Keulen waren superzart und saftig. Wer sie gerne knusprig hat, streicht sie kurz vor dem Servieren mit Salzwasser ein und stellt den Backofen kurz auf Oberhitze. So hat man auch keine Probleme damit, wenn sich der Beginn des Essens mal verzögert.

Mayflower

11.05.2005 22:37 Uhr

Hallo!

Habe die Gänsekeulen auch schon ein paar mal gemacht und ich freue mich schon wieder auf die nächste Gänse-Zeit!

Die Sauce ist ein Gedicht!!! aund nicht mir Ingwer sparen!
Gnocchis passen wunderbar, man bráucht sonst nix dazu!

Allerdings reichen 35 Minuten bei mir auch nicht, habe sie, wenn ich mich nicht irre, immer mindestens 1 Stunde im Ofen, eher ein bißchen länger.

Habe vom letzten Herbst noch Sauce eingefroren, könnte ich eigentlich mal zum Schweinefilet machen, stelle ich mir auch gut vor!

Liebe Grüße

Mayflower

Randalff

11.12.2005 18:50 Uhr

Ein absoluter Hammer! Habe das Rezept zum ersten mal letztes Weihnachten probiert und werde es zur Tradition machen. Ich lasse die Keulen aber auch mit Folie zugedeckt 3-4 Stunden bei 120 Grad liegen und das Fleisch fällt fast vom Knochen. Gnocci sind super aber zu Weihnachten dürfen es auch mal Klösse sein.
Liebe Grüsse
Randalff

boa266

30.12.2006 16:46 Uhr

Das war unser Weihnachtsessen 2006 und es war soooooooo lecker !!!! Habe alles nach Rezept gemacht, hatte nur die Keulen länger im Ofen. Bei uns gabs statt Gnocchis Reis dazu, weil ich Gnocchis nicht mag. :-)
DAS gibt es auf jeden Fall wieder.

Liebe Grüße
boa266

Mayflower

11.11.2007 14:25 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo!

So, gestern fast pünktlich zu St. Martin, gab es wieder diese hammermäßigen Keulen und sie waren einfach nur wieder KÖSTLICH.

Prima finde ich an dem Gericht auch, daß es einfach zu machen ist und doch so spektakulär daher kommt, da kann man echt Eindruck schinden ;-)


Und bevor ich es wieder vergesse hier mal meine kleinen Änderungen:

Orangen habe ich zwei genommen, den Geflügelfond habe ich durch Gänsefond ersetzt und anstelle des Weißweins gab es Rotwein.

Da ich abends keinen Streß haben wollte, habe ich (in der Reihenfolge wie oben beschrieben), alles schon angebraten und auch mit Fond und Wein aufgefüllt, alles einmal aufkochen lassen und dann einfach beiseite gestellt.

Zwei Stunden vor Essenszeit habe ich den zugedeckten Topf in den Ofen befördert bei 200° (nicht vorgeheizt). Natürlich hat sich das Essen verzögert und die Gänsekeulen waren hinterher fast drei Stunden im Ofen, dabei hatte ich aber nach zwei Stunden die Temperatur auf 150° heruntergedreht.

Und das Beste - ich habe eine Keule mehr gemacht - die gibt es heute *schleck*

Viele Grüße und gutes Gelingen beim nachkochen!

May

Irongirl69

15.11.2007 21:57 Uhr

Sch...... war das Lecker!!!!

Eigentlich hatte ich so gar keine Zeit und wollte nur mal probieren, ob das was für Weihnachten ist. Daher waren die Keulen auch nur eine gute Stunde im Ofen und eben nicht so schön zart. Mein Fehler, beim nächsten Mal mit mehr Zeit.

Und ich konnte meine Finger nicht so ganz vom Chili lassen (irgendwie ziehen mich meine Finger bei Ingwer immer wieder zum Chili), und eine ganz kleine Prise.....lecker.

Als Wein habe ich einen rheinhessischen Gewürztraminer bekommen (unter der Voraussetzung, dass ich die Weinverkäuferin mal von der Sauce probieren lasse, die wird staunen.....). Der hat hervorragend gepasst und die Wucht des fetten Essens pariert.

So, viel Spaß beim kochen und vor allem beim Essen.
Iron

funship

17.11.2008 01:51 Uhr

Was kann ich sagen - WOW!

Ich habe die Pflaumen eher reichlich dosiert - die Gänseteile (in meinem Fall vier Schenkel und eine Brust) lagen wohl überwiegend in der Pampe aus Obst und angegossener Flüssigkeit. Sind also eher gekocht als gebraten worden. Nebendran war noch eine ganze Gans im Ofen (war ganz schön eng...), von der ich ein wenig Saft mal über die Teile gegossen habe.

Die 35 Minuten halte ich allerdings für einen Witz. Meine Keulen waren (auch dank einer ärgerlichen Verzögerung) fast drei Stunden im Ofen, bei ca. 150 Grad. Wenn du die in 35 Minuten genussfähig haben willst, brauchst du vermutlich volle Power (also 250 Grad bei den haushaltsüblichen Öfen). Wenn man's mag...

Die Masse aus Pflaumen, Äpfeln (da war ich eher sparsam) und Zwiebeln (rote!) ergab eine sehr üppige Basis für eine Sauce - den Bratensaft von der Gans habe ich separat kredenzt.

Sowohl meine Frau als auch unsere Gäste waren hellauf begeistert von dieser Pflaumensauce - und ich auch, weil ich mir keine Gedanken darüber machen musste, wo ich literweise Sauce herbekomme (hier im Süden ist das halt wichtig). Ich hätte sie noch reichlich verdünnen können, sie war so schon sehr reichhaltig - aber dann hätte ich jetzt noch mehr übrig. Ich hatte so schon schätzungsweise 1,5 Liter einer kraftvollen Sauce (für 10 Personen geplant), die ich locker auf das doppelte hätte strecken können.

ALLE Gäste (darunter ein ehemaliger Profi-Koch) haben mich nach dem Rezept gefragt. Das gebe ich gerne weiter.

leckermäulchen36

14.12.2008 13:36 Uhr

Ich möchte gerne wissen, wieviel Ingwer in das Rezept gehört. In der Zutatenliste steht zwar 1 Stück, aber wie groß ist dieses Stück? Ehe ich zuviel nehme oder so wenig, daß man gar nichts davon heraus schmeckt, frage ich lieber nach. Kann mir da jemand einen Hinweis geben?
Danke schon mal,

LG
leckermäulchen36

Mafine9

18.12.2008 23:09 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Also ich habe das Rezept letzte Woche probe gekocht und eine Ingwerknolle von ungefähr 6 - 7cm Länge und 4 - 5cm Breite genommen. Mir war es ein bißchen zu viel, aber das ist ja geschmackssache. Wenn du Ingwer super gerne magst, kannste ruhig ne große Knolle reinreiben. Ich mag den Ingwergeschmack lieber dezenter, deshalb wirds beim Weihnachtsabend dann ein wenig weniger Ingwer werden. Sonst koch es doch vor mit Hähnchenschenkeln, das hab ich nämlich auch gemacht, um zu gucken, ob mir die Soße schmeckt. Zum Probekochen waren mir Gänsekeulen zu teuer und die dauern auch nicht lange :-). Die Soße ist in jedem Falle ein Gedicht!
Viel Spaß beim Ausprobieren.

leckermäulchen36

19.12.2008 15:53 Uhr

Danke, das hilft mir schon weiter. Ich werde auf jeden Fall ein etwas kleineres Stückchen Ingwer nehmen.

LG
leckermäulchen36

leckermäulchen36

25.12.2008 09:30 Uhr

Nun habe ich das Rezept ausprobiert, das gab es gestern bei uns zum Mittag. Perfekt zum Heiligen Abend. Die Sauce war ausgezeichnet, ich habe sogar noch etwas Geflügelbrühe zugegeben,, weil sie mir zu dick erschien. Wirklich empfehlenswert.

LG
leckermäulchen36

Seide

25.01.2009 14:12 Uhr

Super Rezept, danke schön....

Hab es heute gemacht und den Tip mit den 3 Stunden bei 100° beherzigt.... das Obst hab ich nach der Hälfte der Zeit reingegeben.... Zwiebel und Ingwer gleich.... hab für zwei Keulen eine halbe Knolle genommen, nehm aber sicher das nächste Mal mehr..

Und statt der Trockenpflaumen hab ich Powidl (Pflaumenmus) verwendet, ging super! Hat ganz, ganz toll geschmeckt!

LG Seide

niebla

15.11.2009 18:27 Uhr

Ich habe heute endlich mal diese Rezept nachgekocht weil es sich so lecker anhört.Ich muß sagen das die Soße wirklich klasse war aber leider in Verbindung mit Ente oder Gans garnicht geht.Dieser fruchtige intensive Eigengeschmack der Soße erschlägt den wunderbaren Geschmack des Geflügels völlig.In weiser Vorraussicht hatte ich schon Entenfond anstatt Geflügelbrühe genommen.Diese Soße werde ich sicher wieder einmal machen aber dann eher zu einem Schweinefilet o.ähnlichem.

Auch ich hatte die Keulen 3 Stunden bei 120 Grad im Ofen und sie waren perfekt.Die letzten 5 Min. habe ich sie mit Salzwasser bepinselt und den Grill angemacht.So bekamen sie eine wunderbare knusprige Haut.

belawito

18.01.2010 17:48 Uhr

Großes Dankeschön an die tolle Rezeptidee. Gab es gestern bei uns zu Mittag- alles super bis auf die Garzeit. Meine beiden Keulen waren 1,5 h( dachte das reicht) im Ofen und immer noch fest.

Aber: da ich beim Abnehmen bin ist es naturlich toll das die Soße nicht extra gebunden werden muß.

zarina

12.04.2010 15:46 Uhr

Super, super lecker. Habe allerdings keinen Weißwin genommen, sondern einen Schuß Rotwein genommen. Meine Kinder mögen es nicht so weinlastig. Auch auf Koriander habe ich verzichtet. Es war so lecker.
Die Keulen sind bei mir nach dem anbraten für 3 Std. bei 120 Grad in den Ofen gewandert.
Danke für das tolle Rezept.
Lg zarina

tah-lee

09.12.2010 18:51 Uhr

Ein absolut klase Rezept. Ich habe zum ersten Mal Gänsekeulen gekocht, da ich „Heißhunger“ seit Tagen darauf hatte. Ich bin sehr überzeugt. Statt vier Keulen habe ich sechs Keulen genommen. Nachdem der topf aus dem Ofen kam musste ich gar nichts mehr mit der Sauce machen – bis auf pürieren. Weder nachwürzen noch andicken... Die Soße war perfekt und hat mir, meinen Eltern und zwei Freunden einen super Abend beschert. Danke für dieses Rezept.
Meine Befürchtung war, dass die Keulen nicht kross werden, aber das hätte gar keine Sorge sein brauchen. Wir alle waren sehr begeistert. Dieses Rezept wird nun trditionell jedes Jahr gekocht.

schweemi

22.12.2010 18:50 Uhr

Hallo,
ich würde dieses Rezept gerne zu Weihnachten ausprobieren. Es soll jedoch ganz traditionell Rotkohl und Kroketten/Kartoffeln dazu geben. Nun würde ich gerne wissen, ob die Soße für Rotkohl nicht etwas zu süß ist ?
Ich hoffe, daß ich noch rechtzeitig eine Antwort erhalte :)
Vielen Dank im vorraus

scabra

25.12.2011 14:18 Uhr

Das beste Rezept für Gänsekeulen. Die Soße ist fantastisch. Das war das perfekte Weinhnachtsessen.
LG Scabra

doga

26.12.2011 11:00 Uhr

Hab es ausprobiert und muß sagen: bei Verlängerung der Garzeit ist es ein sehr leckeres Rezept. Allerdings habe ich Honig und Ingwer weggelassen und durch Zimt ersetzt.

Wird es auch ohne Weihnachten öfter bei uns geben!!

Vielen Dank für´s Rezept

LG doga

ases

04.01.2012 09:33 Uhr

Habe mich aufgrund der Kombination - Pflaume-Ingwer für diese Rezept entschieden und damit die Verantwortung für das Weihnachtsessen bei den Schwiegereltern übernommen. Das Ergebnis hat zum Glück dann auch für Zufriedenheit bei allen gesorgt.

Durch das Lesen der Kommentare wusste ich schon, dass mit einer deutlich längeren Garzeit zu rechnen ist, bei mir sind es dann insgesamt wohl 2 1/2 - 3 Stunden geworden (1 Stunde am Vorabend und dann noch mal 1 1/2 - 2 Stunden).

Damit die Keulen schön knusprig werden, waren sie die letzte 1/2 Stunde nicht mehr abgedeckt bei etwas höherer Temperatur im Ofen. Außerdem habe ich kräftig Fett abgeschöpft, bevor der Pürierstab zum Einsatz kam. Schließlich habe ich zugunsten der Kinder auf den Weißwein verzichtet und stattdessen weniger Weißweinessig genommen.

Was sich für mich auch gelohnt hat, war das "fixieren" der Haut per Zahnstocher auf der Unterseite. Die Ränder sind damit nicht ausgefranst oder vertrocknet. Das nächste Mal werde ich wohl bei dieser Gelegenheit gleich noch etwas Fett entfernen.

Danke für das Rezept

Ases

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