Gänsebraten nach Großmutters Art

Braten in 2-Tages-Schritten
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Zutaten

Gans (3 bis 4 kg)
Karotte(n)
Zwiebel(n)
  Salz
  Wasser
  Kümmel
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 40 Min. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: keine Angabe

1. Tag
Die Gans außen und innen waschen und trocken tupfen. Mit gehörig Salz innen und außen einreiben und mit Kümmel bestreuen. In einen Bräter etwas Wasser Geben + 1 Karotte und
eine ganze Zwiebel. Die gut gewürzte Gans mit dem Rücken nach unten in den Bräter legen, die Ganshaut mehrmals einstechen, damit das Fett beim Braten austreten kann - Deckel drauf. Nun langsam mit ca. 12O°C braten (ca. 4 Stunden) Vorher höher schalten, damit das Ganze einmal zu köcheln beginnt. Wenn die Gans weich ist, aus dem Rohr nehmen, überkühlen lassen, dann zerteilen. Den Bratensaft in der Zwischenzeit kalt stellen, damit das Fett stocken kann und dann lässt sich dieses ganz leicht abschöpfen.
2. Tag
Den "entfetteten" Bratensaft auf ein Backblech geben, die Gänseteile darauf (ev. vorher das Fleisch kosten und wenn nötig nachsalzen). Nun mit ca. 18O° C die Gänseteile mit Oberhitze, damit die Haut knusprig wird, braten (ca. 1/2 Stunde). Nicht mehr übergießen, sonst wird die
Haut nicht resch. Wenn die Haut dann endlich knusprig ist, die Gänseteile sofort mit Sauerkraut und Semmelknödeln servieren.
Gutes Gelingen!
Aus dem Gänseklein (ohne Leber) kann man eine gute Ganslsuppe zubereiten und aus der Leber einen leckeren Leberaufstrich oder ein Leberbaguette für eine Suppeneinlage herstellen.

Kommentare anderer Nutzer


EvaS

17.11.2003 09:04 Uhr

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...und noch ein Tipp fällt mir ein!

da Göga und ich meistens nur zu zweit sind, werden im zweiten Schritt nur jene Teile knusprig gebraten, die auch gleich gegessen werden, den Rest friere ich mit Bratensaft portionsweise ein und so habe ich fast fertigen Ganslbraten jederzeit zur Hand!
Muss also dann nur mehr auftaun und knusprig braten!

LG Eva
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rita1704do

25.12.2011 12:14 Uhr

Das ist ja ne super Idee!
Danke dafür!!
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doetbi

09.01.2004 11:52 Uhr

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Hallo,

habe letztens dieses Rezept ausprobiert. Die Gans war lecker und das bei so geringem Aufwand!
Übrigens habe ich aus dem abgeschöpften Fett dann einen Brotaufstrich "gezaubert". Einfach nochmal erhitzt, gewürfelte Zwiebel darin goldbraun werden lassen und das Ganze mit Majoran, Salz und Pfeffer kräftig gewürzt! - Abkühlen lassen! Schmeckt gut auf dunklem Brot!

LG Gabi
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biolecta

10.01.2013 23:39 Uhr

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Tolle Idee mit dem Brotaufstrich; ich habe noch einen kleingewürfelten Apfel mitangebraten und die Fleischreste, die ich hatte (außer den Innereien, die sind mir dafür zu streng im geschmack), mit hineingegeben und zusätzlich zu Pfeffer, Salz und Majoran noch mit Thymian abgeschmeckt; Ergebnis: ein Brotaufstrich, der fast so gut ist wie der Gänsebraten selbst! Danke für den Tipp!
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EvaS

11.01.2004 19:48 Uhr

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Gabi, das ist eine gute Idee, das werd' ich bei der nächsten Gans auch machen!....So gewürzt wird mein Ganslleberaufstrich...ich geb' dann noch etwas Schmalz dazu, damit das Ganze fester wird!

LG Eva
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daco1

09.11.2004 18:54 Uhr

Wir nehmen immer Gänse mit 4 Beinen, damit jeder einen Bollen bekommt ;-)

Gruß Daco
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antjeundjens

14.11.2004 14:12 Uhr

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...Die Rezepte von Großmutter sind eben doch die Besten ! Ich greife auf Mutti zurück , da die Großeltern nicht mehr sind , ich Salze meine Gans auch ein , mische unter das Salz noch ein oder zwei gedrückte Knoblauchzehen ( Kümmel mag ich nicht so sehr ) , ist eben Geschmackssache . Dazu gibt es Thüringer Klöße , selbst gerieben , und natürlich Rotkohl .
Gruß AntjeundJens
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Eingeschränkte Kommentare

Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 5 und die neusten 5 angezeigt.

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Die neusten Kommentare:


susirondo

27.12.2014 00:32 Uhr

Die Gans war super lecker wie beschrieben, habe Kümmel u. Beifuss genommen und keiner hat den Kümmel herrausgeschmeckt ;o).Mit der Grillfunktion habe ich nur 15 Minuten gebraucht und die Gans
war knusprig und heiß.Vielleicht noch ein Tipp...mit einem schweren Edelstahlbräter erhöht sich die
Hitze und die Garzeit. (Edelstahl ist ein relativ schlechter Wärmeleiter)
Alles in allem 5 ***** und vielen Dank für das tolle Rezept!

P.S. Die Kamera war in der Küche aber ich habe nur ans Essen gedacht ;o))
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Rebelmona

14.12.2015 13:55 Uhr

Hallo EvaS,
vielen Dank für dieses tolle und leckere Rezept und die stressfreie Zubereitungsart.
Ich bereite meinen Gänsebraten zum Weihnachtsfest nun schon zum 2. Mal auf diese Art zu. Es schmeckt einfach megalecker, obwohl ich Kümmel nicht unbedingt mag, schmeckt man ihn nicht raus. Vielen, vielen Dank.
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Huschelhexe

25.12.2015 14:08 Uhr

Hallo,

der letzte Rest vom Gänsebein hängt noch aus dem Mund ;))
Ich mache jetzt seit 25 Jahren jedes Jahr eine Gans zu Weihnachten. Habe sämtliche Garmethoden von Niedriggartemperatur, klassisch, mit Salzwasser usw. ausprobiert. ABER noch nie war es so entspannt und vor allem so lecker.

Ob das Fleisch, die perfekte Haut oder aber erst die Soße - 1A.

Habe mich genau an die Zubereitung gehalten, obwohl nur ich hier Kümmel mag. Nur einen Apfel und Beifuß habe ich noch in die Gans gelegt. Mmeine Männer haben den Kümmel überhaupt nicht herausgeschmeckt. Und die sind sonst sooo mäkelig.

Ab sofort wird jede Gans von mir auf diese Art zubereitet. Ich kann nur sagen, Mut zu dieser doch eher ungewöhnlichen Garmethode.

So einen entspannten Weihnachtsvormittag habe ich noch nie erlebt.
Der Küchengeruch hält sich auch sehr in Grenzen und die Soße war noch nie so reichhaltig und extrem lecker, weil wirklich 90 % des Fett's sich abgesetzt haben.

Danke auch für die Bewertungen der anderen, denn ich weiß nicht, ob ich mich getraut hätte, wenn nicht andere hier schon ihre Meinung und Erfahrung abgegeben hätten.
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mimatochter1952

31.12.2015 14:51 Uhr

hallo EvaS;

kann mich meiner *Vorschreiberin* Huschelhexe nur anschließen!

habe auch schon viele Rp für Gänse getestet.....aber dieses hier - saaagenhaft!
Erstmals einen stressfreien 1.Feiertag gehabt, musste mich nur um die 128Beilagen kümmern - denn die Gans war ja so gut wie fertig.
Dieser 2-Tage-Rhythmus ist wundervoll.
Und die Familie -und Gäste- waren hin und weg von der krossen Haut und dem herrlichen Fleisch.
Ich hatte 2 frische Gänsebrüste auf Karkasse und 3 Gänseschenkel.
Nachdem ich das Fett abgehoben und ins Schraubglas verfrachtet hatte, nahm ich einen Teil des Bratensaftes und pürierte ihn mit dem Wurzelgemüse....
als die Gänseteile knusprig waren, kippte ich den restlichen Bratensaft von der Saftpfanne dazu, somit war eine wunderbare Sauce gemacht.
ach so, statt Kümmel nahm ich Majoran zum Einreiben der Gansteile....etwas gemahlenen Kümmel machte ich aber in den Bräter ins Wasser. War wunderbar so.

alles war wunderbar - und Dein Rp ist der Hammer! Danke.

schade, daß ich nur 5***** vergeben kann.


LG...mimatochter
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laurinili

05.02.2016 12:36 Uhr

Hallo,

auch wir haben Weihnachten diese klassische und altbekannte, altbewährte Zubereitung für die Gans ausgewählt.
Absolut perfekt gelungen!

LG Laurinili
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