Gänsebraten nach Großmutters Art

Braten in 2-Tages-Schritten
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Zutaten

Gans (3 bis 4 kg)
Karotte(n)
Zwiebel(n)
  Salz
  Wasser
  Kümmel
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 40 Min. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: keine Angabe

1. Tag
Die Gans außen und innen waschen und trocken tupfen. Mit gehörig Salz innen und außen einreiben und mit Kümmel bestreuen. In einen Bräter etwas Wasser Geben + 1 Karotte und
eine ganze Zwiebel. Die gut gewürzte Gans mit dem Rücken nach unten in den Bräter legen, die Ganshaut mehrmals einstechen, damit das Fett beim Braten austreten kann - Deckel drauf. Nun langsam mit ca. 12O°C braten (ca. 4 Stunden) Vorher höher schalten, damit das Ganze einmal zu köcheln beginnt. Wenn die Gans weich ist, aus dem Rohr nehmen, überkühlen lassen, dann zerteilen. Den Bratensaft in der Zwischenzeit kalt stellen, damit das Fett stocken kann und dann lässt sich dieses ganz leicht abschöpfen.
2. Tag
Den "entfetteten" Bratensaft auf ein Backblech geben, die Gänseteile darauf (ev. vorher das Fleisch kosten und wenn nötig nachsalzen). Nun mit ca. 18O° C die Gänseteile mit Oberhitze, damit die Haut knusprig wird, braten (ca. 1/2 Stunde). Nicht mehr übergießen, sonst wird die
Haut nicht resch. Wenn die Haut dann endlich knusprig ist, die Gänseteile sofort mit Sauerkraut und Semmelknödeln servieren.
Gutes Gelingen!
Aus dem Gänseklein (ohne Leber) kann man eine gute Ganslsuppe zubereiten und aus der Leber einen leckeren Leberaufstrich oder ein Leberbaguette für eine Suppeneinlage herstellen.

Kommentare anderer Nutzer


EvaS

17.11.2003 09:04 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

...und noch ein Tipp fällt mir ein!

da Göga und ich meistens nur zu zweit sind, werden im zweiten Schritt nur jene Teile knusprig gebraten, die auch gleich gegessen werden, den Rest friere ich mit Bratensaft portionsweise ein und so habe ich fast fertigen Ganslbraten jederzeit zur Hand!
Muss also dann nur mehr auftaun und knusprig braten!

LG Eva

rita1704do

25.12.2011 12:14 Uhr

Das ist ja ne super Idee!
Danke dafür!!

doetbi

09.01.2004 11:52 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,

habe letztens dieses Rezept ausprobiert. Die Gans war lecker und das bei so geringem Aufwand!
Übrigens habe ich aus dem abgeschöpften Fett dann einen Brotaufstrich "gezaubert". Einfach nochmal erhitzt, gewürfelte Zwiebel darin goldbraun werden lassen und das Ganze mit Majoran, Salz und Pfeffer kräftig gewürzt! - Abkühlen lassen! Schmeckt gut auf dunklem Brot!

LG Gabi

biolecta

10.01.2013 23:39 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Tolle Idee mit dem Brotaufstrich; ich habe noch einen kleingewürfelten Apfel mitangebraten und die Fleischreste, die ich hatte (außer den Innereien, die sind mir dafür zu streng im geschmack), mit hineingegeben und zusätzlich zu Pfeffer, Salz und Majoran noch mit Thymian abgeschmeckt; Ergebnis: ein Brotaufstrich, der fast so gut ist wie der Gänsebraten selbst! Danke für den Tipp!

EvaS

11.01.2004 19:48 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Gabi, das ist eine gute Idee, das werd' ich bei der nächsten Gans auch machen!....So gewürzt wird mein Ganslleberaufstrich...ich geb' dann noch etwas Schmalz dazu, damit das Ganze fester wird!

LG Eva

daco1

09.11.2004 18:54 Uhr

Wir nehmen immer Gänse mit 4 Beinen, damit jeder einen Bollen bekommt ;-)

Gruß Daco

antjeundjens

14.11.2004 14:12 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

...Die Rezepte von Großmutter sind eben doch die Besten ! Ich greife auf Mutti zurück , da die Großeltern nicht mehr sind , ich Salze meine Gans auch ein , mische unter das Salz noch ein oder zwei gedrückte Knoblauchzehen ( Kümmel mag ich nicht so sehr ) , ist eben Geschmackssache . Dazu gibt es Thüringer Klöße , selbst gerieben , und natürlich Rotkohl .
Gruß AntjeundJens

charly432669568

27.11.2004 22:17 Uhr

gänsebraten mit kümmel??????
ich weiß net so recht
ob das schmeckt?????????
charly

EvaS

02.12.2004 14:45 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

@ Charly

..erst mal versuchen und dann urteilen ..! ;-))

LG Eva

vollstuben

29.12.2004 13:09 Uhr

Super Lecker

Steirerin13

29.04.2005 06:42 Uhr

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Hallo,
Ganslsuppe: Die Reste (Knochen usw.) der Gans mit Zeller, Karotten, Lauch, Zwiebeln richtig durchkochen, abseihen, Mehlschwitze anbräunen und die Ganslsuppe damit binden. Abschmecken und evtl. Reste vom Ganslfleisch als Einlage reingeben und zum Schluß Kräuter reingeben.
Schmeckt sehr gut und die ganze Gans ist verwertet.
LG
Sonja

AnjaInge

02.05.2005 05:03 Uhr

Hallo Eva,

das klingt nach einer mächtig guten Gans!

Das Vorkochen und dann zerteilen und fertigbraten mache ich schon immer gerne bei Lammkeulen/Lammtopf und Hähnchen mit Kümmel gehört zu meinen Lieblingsrezepten von meiner Oma.

Also kann es nur eine superleckere Kombination sein. Und dazu lecker Sauerkraut *schmatz*

Danke für diese tolle Anregung, diese Gans werde ich mit Sicherheit nachmachen!!!

LG von Anja

Frittenmann

13.11.2005 18:07 Uhr

Die Gans ist jetzt drinn in der Röhre und ich bin ganz gespannt auf das Ergebnis.

Womit ich jetzt leider nix anfangen kann, sind die Innereien (Hals, Leber, Herz usw.).

Wie verarbeite ich die am besten?

EvaS

13.11.2005 18:21 Uhr

Hallo Frittenmann!

Aus den Innerein kannst du ein leckeres Süppchen kochen (Suppengrün nicht vergessen). Suppeneinlage: Nudeln oder Frittaten.

Aus der Leber mache ich gerne einen Aufstrich ..Zwiebeln in Schmalz anrösten, Leber dazu und mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen! Kühl stellen. Man kann auch Ganslfett nehmen, aber das wird nicht so fest!

Gutes Gelingen!

LG Eva

EvaS

13.11.2005 18:24 Uhr

...den Hals etc. hab ich vergessen..kommt natürlich auch in die Suppe! ;-))

Steirerin13

14.11.2005 07:14 Uhr

Hallo Eva,

das klingt ja wirklich hervorragend und so einfach.

Die nächste Gans mache ich nach Deiner Art.

Und dazu noch Sauerkraut auch nach Deiner Art.

Ein Gedicht!!!!

LG
Sonja

Bauernfeld

30.12.2006 18:38 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Danke Eva,

meine Gansbraten-Premiere wurde mit Hilfe Deiner Tipps (Zubereitung auf 2 Tage verteilt)

zu einem Gaumenschmaus. Allerdings hat die Familie bei der Vorstellung von

Kümmel gemeutert, sodass ich auf Oregano ausgewichen bin (Tipp eines italienischen

Freundes). War auch nicht schlecht!

Den Gänseschmalz gibts jetzt aufs Brot: mit Röstzwiebelchen, Salz und Pfeffer! Hmmmm!

sabi-1

30.01.2007 09:47 Uhr

Hallo EvaS,
vielen Dank für das tolle Rezept. Super einfach und mega praktisch zum vorbereiten.
Meine Familie war total begeister .
Der Kommentar von meiner Familie:
Einfach spitze! dieses Kompliment möchte ich dir gerne weitergeben.
Liebe Grüße
Sabi-1

Dogo

18.12.2007 20:40 Uhr

Hallo EvaS,

habe das Rezept wie beschrieben am Wochenenden getestet: Männe fand die GAns pwefekt und sehr "pfiffig" von den Gewürzen her und der Sauerkraut Beilage.

Nur bin ich zeitlich nicht ausgekommen mit dem Knusprig machen bei 180 Grad/nur Oberhitze für 30 Minuten...brauchte gut 60 Minuten.

Werde es jetzt auch Heiligabend servieren !

Nun meine Frage:

Hast du die Gans schon mal an einem Tag zubereitet? Sprich frühmorgens gebraten und abends knusprig gemacht?

Wenn ja:
Wird die Gans noch zarter?

Und wieviel Zwischenzeit muss man dann einkalkulieren bis sich aus dem Bratensaft im Kühlschrank das Fett oben absetzt?

Hoffe, du liest das noch bis zum Wochenende...

LG und vielen Dank für das tolle Rezept!

EvaS

21.12.2007 07:04 Uhr

Hallo Dogo,

wenn bei mir beim Knusprigwerden nichts weiter geht, schalte ich die Grade etwas höher ..aber immer darauf achten, dass das Fleisch im Saft liegt und nur die Haut rausschat ..sonst wird das Fleisch trocken.!

Ja, ich hab die Gans auch schon an einem Tag zubereitet ...aber das ist immer mit sehr viel Stress verbunden. Wieviel Zeit du da fürs Fettabschöpfen einkalkulieren musst ...das sind schon einige Stunden, bis das Fett wieder fest wird ...man kann natürlich auch so abschöpfen (man sieht ja die Fettaugen) ..ist nur sehr mühsam! Ich verwende jetzt bei diesen Temperaturen immer unsere Terrasse als Kühlschrank ;-))...da stockt das Fett recht schnell. Hast du vielleicht auch einen Balkon/Terrasse?

Ich hoffe, ich konnte der ein wenig weiter helfen!

Liebe Grüße,

Eva

schnurzipfurzi

20.10.2008 16:44 Uhr

Hallo EvaS,

die Gans hat sehr gut geschmeckt. Vor allem gefiel mir, daß man sie 1 Tag vorher zubereiten kann, so läßt
sich das Fett von der Soße wunderbar abschöpfen. Sonst habe ich mich immer gedrückt, wenn meine
Familie sich eine Gans gewünscht hat, aber von nun an wird sie öfter auf den Tisch kommen.

Danke!

Gruß
schnurzipfurzi

MartininColorado

13.11.2008 18:09 Uhr

Ich wohne in USA wo bald wieder Thanksgiving mit Truthahn ansteht. Seit Jahren mache ich den immer in einer Backtuete (Reynolds), da trocknet nichts aus wird aber trotzdem knusprig. Spart auch Strom weil man nicht immer den Ofen oeffnen muss um das Vieh zu begiessen.

EvaS

15.11.2008 15:34 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo MartininColorado,

Bratschlauch kann man natürlich auch verwenden ...aber ich mach es mit einem Bräter ..da muss ich auch nichts übergießen ...! Erst zum Schluss werden die Ganslstücke zum Knusprigwerden auf das offene Backblech gelegt ...auch dann wird nicht mehr übergossen., sonst wird die Haut nicht knusprig.

LG Eva

KariLa

11.12.2008 19:21 Uhr

Hallo Eva,

das Rezept klingt wirklich super einfach und sehr lecker.

Da wir gerne Puter essen, würde mich interessieren, ob du da eventuell auch schon Erfahrungen mit gemacht hast. Vor allem würde mich interessieren, ob die Garzeiten gleich sind. Ich vermute, dass es da keine großen Unterschiede geben wird, aber vielleicht hat das ja schon mal jemand ausprobiert.

Im übrigen finde ich dieses Rezept in 2-Tages-Schritten gerade so super gut, da die Zubereitung dann nicht so stressig ist, und man den Gästen nicht mit einem "puter-roten" Kopf das Essen serviert.

Ein großes Lob auf deine Oma!

LG KariLa

oma-inge

08.01.2009 23:25 Uhr

Hallo,
bin noch gar nicht dazu gekommen, mich für dieses Rezept zu bedanken. Es klappt wirklich super gut so.


LG Inge

EvaS

20.01.2009 18:23 Uhr

Hallo Inge,

es freut mich, dass es geklaptt hat.

Ich bedank mich für die Fotos und die Bewertung!

Liebe Grüße,

Eva

borst73

08.11.2009 17:50 Uhr

Das war mein erster Gänsebraten und er ist echt gut gelungen. Danke fürs Rezept.

Hätte noch eine Frage: Wie bekommt man den Bratensaft/die Sauce etwas dicker?

Danke, Heike

EvaS

23.12.2009 09:17 Uhr

Hallo Heike,

hab jetzt erst deine Frage entdeckt. Also ..ich lasse den Bratensaft \"natur\" ... aber... mit etwas Mehl kannst du den Saft vielleicht auch ein wenig eindicken .

Liebe Grüße,

Eva

gg2434

23.12.2009 22:34 Uhr

Hallo ich dicke mit etwas Instantmehl an, a läßt sich die Soße auch wieder ohne Klümpchen aufwärmen.
Gruß gg2434

Diamantregen

23.12.2009 06:33 Uhr

Hallo Eva,

kannst Du bitte ein wenig naeher erlaeutern, auf wieviel Grad Du den Ofen fuer wie lange stellst (ungefaehr), damit das Ganze erstmal koechelt? Da der Braeter ja den Deckel drauf hat, ist es (fuer mich zumindest) nicht so leicht festzustellen ob es denn auch ausreichend koechelt.

Noch eine Frage, wenn Du die Gans am zweiten Tag grillst...auf welcher Hoehe schiebst Du das Blech hinein?

Vielen Dank.

EvaS

23.12.2009 09:22 Uhr

Hallo Diamantregen,

ich würde die Gans in kalte Backrohr stellen und dann auf 180°C (Ober- u. Unterhitze) einstellen ..wird meiner Schätzung nach aber mindestens eine halbe Stunde dauern,..wahrscheinlich sogar länger, bis es köchelt ...musst halt nachschaun.
Auf die Uhr hab ich noch nie geguckt ..mein Bräter hat einen Glasdeckel, da kann ich alles genau verfolgen.

Gutes Gelingen und liebe Grüße,

Eva

Diamantregen

29.12.2009 15:35 Uhr

Vielen Dank Eva,

Weihnachten war toll, insbesondere weil es Deine Gans und Dein Sauerkraut gab!

Es ist alles prima gelungen, nur das knusprig werden der Gans hat etwas laenger gedauert, etwas ueber eine Stunde, aber macht nichts, denn das Resultat war perfekt!

priscillaperlington

23.12.2009 21:23 Uhr

Hallo EvaS,

habe noch eine Frage zu Deinem Rezept: kann man statt Bräter auch ein tiefes Backblech nehmen und die Gans (ich habe nämlich 2 ganze Gänse à 4 kg) mit Alufolie abdecken?

Ist die Bratzeit bei 2 Vögeln genauso lang? Oder empfiehlt es sich hier mit Umluft zu braten?

Danke schonmal vorab.

EvaS

24.12.2009 07:03 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo priscillaperlington,

nun ja ....ich weiß nicht, ob es mit der Alu-Folie auch so gut klappen wird ...die Folie soll halt nicht am Bratgut aufliegen, denke ich mir. Die Bratzeit hängt auch von der Größe des Vogels ab ..man muss halt immer wieder ein bisserl schaun.

Ich hab gestern auch zwei Gänse vorgebraten ...aber hintereinander , da sich ja zwei Bräter im Rohr nicht ausgehn.

Auch hab ich schon öfter vorgebraten ..das Fett abgeschöpft, die Gans zerteilt und die Stücke mit dem Saft portionsweise eingefroren ..! Ist auch sehr praktisch, man muss dann nur langsam auftaun lassen und legt dann die Stücke auf das Blech und brät fertig..auch das klappt wunderbar ..vor allem hat man die Bratenstücke jederzeit griffbereit! ;-))

Liebe Grüße und gutes Gelingen!

Eva

priscillaperlington

30.12.2009 23:03 Uhr

Liebe EvaS,
nochmal herzlichen Dank für Deinen Tipp, die Gänse hintereinander zu braten. Es war perfekt, jeweils 4 Std. im Bräter und man muss sich nicht mehr drum kümmern. Butterzart waren die Viecher und ließen sich super zerlegen. Am nächsten Tag im Backofen unterm Grill - genau wie Du es beschrieben hast. Die Sauce habe ich allerdings separat gemacht: mit einem großzügigen Schuß Rotwein und dann mit Stärke gebunden. K Ö S T L I C H.

Wir haben mit 10 Personen ein FESTESSEN gehabt und die Zubereitung ist SPITZE und streßfrei (man muß es natürlich vorher einplanen).

Viele Grüße
Priscilla

Finlon

26.09.2010 11:33 Uhr

Liebe EvaS,
könnte man das Rezept auch mit Ente statt Gans machen?

Liebe Grüße!

Mina

EvaS

27.09.2010 18:53 Uhr

Hallo Mina,

natürlich kannst du auch eine Ente auf diese Art zuereiten ..ich mach es eigentlich mit jedem Geflügel so ...!
Bei einem Hendl würde ich allerdings auf den Kümmel verzichten ...! ;-))

Finlon

03.10.2010 14:54 Uhr

Super, vielen Dank!

Wie müsste ich denn am ersten Tag sie Garzeit ändern?

Liebe Grüße!

Mina

preußin

25.12.2010 20:08 Uhr

Guten Abend !
"So gut war der Gänsebraten noch nie !" einhellig die Meinung der Familie.
Ich schloß mich diesen Äußerungen sehr gern an.
Nach 51 Jahren fand ich ein Rezept für Gänsebraten ohne lästiges Begießen,Fett abschöpfen, Nachschauen usw. usw.
Einfach stressfrei !
Die Großmutter dankt der Großmutter ! Und natürlich auch der Enkelin, daß wir das Rezept nutzen können.
Noch ein Würztipp : statt Kümmel nehme ich Beifuß.
Nochmals ein großes Dankeschön !
Johanna

EvaS

30.12.2010 13:50 Uhr

Hallo Johanna,

es freut mich, dass es mit dem Gänsebraten so gut geklappt hat. Das Würzen ist Geschmacksache ..ich schwöre, obwohl eher unüblich, auf Kümmel! ;-))

Liebe Grüße,

Eva

Niniel81

30.01.2011 19:32 Uhr

Das ist unser Lieblingsrezept für Gans!

Mein Mann und ich stehn nicht auf den total fettigen Bratensaft und mit diesem kleinen Zwischenschritt wirds wirklich perfekt!

Beim Kümmel war mein Mann zwar skeptisch, aber er ist geschmacklich absolut nicht übermächtig! Bei uns war er nur seeehr zart zu schmecken und nur knusprig.

Kaffeeluder

27.02.2011 20:56 Uhr

Hallo,

das ist ja wohl das beste Gänserezept das ich je gemacht habe, und sooooo lecker.

Ich habe Gänsebrüste genommen, die sollten dann für 2,5 Stunden in den Ofen, blöderweise habe ich nur die Gradzahl eingestellt und den Backofen auf "Licht an", das ist mir jedoch erst nach den 2,5 Stunden aufgefallen.

Ach so, ich habe die Gans am Morgen eingeschoben, damit wir sie am Abend essen können. Zeitplanänderung: 2,5 Stunden in den Ofen, dann für 3 Stunden auf die kalte Terasse und dann zum knusprig werden wieder in den Ofen..... das fluppt auch, und ein großes Einmachglas voll Gänseschmalz habe ich auch noch.

Statt Kümmel habe ich, weil wir Kümmel nicht mögen, ausgetauscht gegen dieses Hundegewürz " Bei Fuß"........ lecker, lecker, lecker....

Danke für dieses wirklich geniale Rezept.

Liebe Grüße vom
Kaffeeluder

Bilder sind schon unterwegs

EvaS

15.03.2011 12:46 Uhr

Hallo Kaffeeluder,

ich freue mich, dass dir mein Gansl-Rezept zusagt und bedank mich für die Bewertung und auch für die Bilder.

Du hast mit Beifuß gewürzt... das Hundegewürz sollte ich vielleicht auch mal probieren. ;-))

Liebe Grüße
Eva

Ominka

12.11.2011 22:13 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo EvaS,

ich mache schon seit Jahren die Gans genauso, auch meine Großmutter hat sie so zubereitet und ich muss sagen das ist die perfekteste Gans.

Ich reibe die Gans 4,2 kg vor dem braten mit Salz ein bestreue diese mit reichlich Kümmel und lasse diese im Kühlschrank 2 Tage durchziehen.

Erst dann kommt sie in den Backofen. Dazu gibt es wahlweise Sauerkraut oder Rotkraut mir Böhmischen Hefeknödeln.

Das ist ein Festessen und das gibt es nicht nur einmal im Jahr.
Da wir zu viert sind bleibt für den kommenden Tag nichts mehr übrig, aber so soll es auch sein, frisch schmeckts am besten.

Für dieses Rezept gibt es natürlich 5 * * * * * Perfekt

LG Ominka

Phol

10.12.2013 19:17 Uhr

Hallo Ominka,

Zum Ende der Bratzeit Temperatur 180° C wählen (ca. 30 min. vor Bratende) und die Gans mit Salzwasser bepinseln. Dann wir die Haut kross und glänzend.
Guten Appetit!

Eingeschränkte Kommentare

Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 30 und die neusten 10 angezeigt.

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Die neusten Kommentare:


Silphion

18.11.2012 09:07 Uhr

ich habe für den Martinstag 3 Gänse nach diesem Rezept zubereitet und ich muß sagen, die waren einfach nur superklasse. Absolut zart, nirgendwo zäh, dabei die Haut schön kross, und geschmacklich wow...mir fällt kein weiterer Superlativ ein. Hab nur wenig Kümmel genommen, etwas Beifuß und halbierte Äpfel in die Gans gesteckt. Den entfetteten Fond hab ich zusammen mit dem zerkochten Gemüse und etwas Gänsefond zum Verlängern püriert. Lecker!!

@Velsheda
bei drei Gänsen fällt viel Sauce an. Die Sauce hab ich mit besagtem Gänsefond noch etwas gestreckt (viel Sauce ist ja immer von Vorteil) und schon zwischen Garen der Gans im Ofen und dem nochmaligen Erwärmen fertig gemacht. Für das Erwärmen im Sud benötigt man dann nur einen Teil der fertigen Sauce.
Die Sauce mit Gänsefond zu verlängern finde ich nicht unelegant.

GenerationX_DD

21.12.2012 22:18 Uhr

Muss man den Bräter mit der Gans offen oder geschlossen in den Ofen stellen?

EvaS

22.12.2012 06:58 Uhr

Hallo Generation..,

Deckel drauf ...steht aber eh oben im Rezept! ;-))

Liebe Grüße
Eva

GenerationX_DD

27.12.2012 11:11 Uhr

Stimmt. :-)

Die Gans ist mit dem Rezept übrigens super gelungen und dies war meine erste Gans, die ich selbst zubereitet habe!

Habe allerdings keinen Kümmel verwendet und die Gans mit Pflaumen, Apfel und Beifuß gefüllt. Der halbe Bräter war nach den 4h voller Saucenfond. :-)

Sodom

27.12.2012 12:25 Uhr

Die Gans gab es bei uns am 24. dieses Jahr. Gefüllt und gewürzt hab ich anders aber die machart war gleich nur das sie beim ersten mal nicht kross geworden ist. Lag aber am Ofen 180°C war bei dem zu wenig :)

fischerin49

02.01.2013 13:01 Uhr

Hallo!

Bei uns gab die Gans vor Weihnachten- super und ganz streßfrei zuzubereiten! Allerdings habe ich den Kümmel weggelassen. Da ich hauptsächlich Gans schmecken wollte, gab es an Gewürzen nur Salz und Pfeffer. An die Soße habe ich ein gute Prise Majoran getan, alles noch mit einem kleinen Schuß Rotwein einkochen lassen. Und restliches Gänsefett und Kleinfleisch zu Rillettes "verarbeitet" unbd in Gläser fefüllt.

Liebe Grüße
fischerin

biolecta

10.01.2013 23:45 Uhr

Also nachdem ich des Öfteren versucht habe, einen knusprigen UND saftigen Gänsebraten herzustellen und stattdessen einen knusprigen UND trockenen Gänsebraten hatte, habe ich - sozusagen als "letzten Versuch" in diesem Jahr dieses Rezept ausprobiert - und bin begeistert!! Das war der erste richtig gut gelungene Gänsebraten meines Lebens - und dazu konnte ich die Reste noch für die gesamten noch kommenden Wintermonate einfrieren. Ich habe die Gans allerdings gefüllt (Maronen, Äpfel, Thymian, getrocknete Datteln, Zwiebeln) und die Füllung nach dem Auseinanderschneiden der Gans aufbewahrt und ebenfalls teilweise eingefroren; die Füllung kann man sehr gut in die Sauce unter der Gans geben und vor dem Sauce-Binden wieder herausnehmen; das gibt der Sauce einen leicht süßlichen Geschmack. Also Danke an dich und an die Oma; eine sehr leckere und sehr praktische Variante des Gänsebratens!!! Fünf Sterne dafür!

hejaro1

21.12.2013 17:35 Uhr

Hallöchen!

So viele positive Kommentare, da muss das Rezept ja gut sein!
Jedenfalls werde ich unser Vögelchen für den 2. Weihnachtsfeiertag so zubereiten.
Kümmel nehme ich aber nicht, da heben einige Familienmitglieder die Zähne ;))
Stattdessen kommen Beifuß und Majoran ran.
Aber das Würzen ist schließlich Geschmackssache!

Ein schönes Weihnachtsfest!
Hejaro

hejaro1

28.12.2013 15:30 Uhr

Hallo EvaS,

die Gans ist nach diesem Rezept sehr gut gelungen.
Alle Mitesser waren des Lobes voll.
Gefüllt hatte ich das Tier mit zwei Äpfeln und viel Beifuß.
Gewürzt mit Salz, Pfeffer und Majoran.
Manche Köche/Köchinnen schwören zwar drauf, dass die Gans frisch an dem Tag, an welchem sie verzehrt wird, gebraten werden soll, aber ich bin heilfroh, sie nach deinem Rezept bereitet zu haben.
So war am zweitenTag genug Zeit, die Beilagen( Kartoffel- und Serviettenkloß), Salat und den Nachtisch zu bereiten.
Rotkraut hatte ich auch schon am Vortag knapp fertiggegart. Es musste nur noch aufgekocht und abgeschmeckt werden.

Magen, Herz und Hals habe ich mit Suppengrün zusammen angebraten, mit Gemüsebrühe abgelöscht, durchgeseiht und mit Gänsefond und dem ebenfalls durchgesiebten,entfetteten Sud aus dem Bräter gemischt und abgeschmeckt.
Gebunden habe ich die Soße nicht, da sie angeblich so bekömmlicher.
Danke an deine Oma und dich für dieses tolle Rezept!
Einen guten Rutsch ins neue Jahr!
LG Hejaro

Harmuel61

30.12.2013 21:22 Uhr

Moin EvaS!

Ich beginne mal mit dem Fazit: Dieses Rezept ist einfach GENIAL!!
Traditionell kommen bei uns am 1. Weihnachtsfeiertag zwei Gänse auf den Tisch, die dann von 6-7 Personen komplett verputzt werden. Die zwei Gänse hatte ich ca 2 Wochen vorher zubereitet und, wie von Dir vorgeschlagen, eingefroren, was zur Folge hatte, dass die Zubereitung am Feiertag ohne jede Hektik ablief. Die Familie war begeistert und es wurde beschlossen, die Gänse zukünftig nur noch so zu 'braten'.
Kümmel hatte ich auch durch Oregano ersetzt, aber diese Version inkl. Füllung werde ich auch noch probieren. Da ich zwei Gänse zubereitet hatte, hatte ich auch 2x Soße, habe aber auch jeweils fast 1 Liter Wasser mit in den Bräter gegeben. Übrig blieben dann ca 0,75l die mit dem pürierten Suppengemüse angedickt wurden. Die erste Portion Soße wurde mit auf die Backbleche gegeben. Die zweiten 0.75l wurden noch mit 0.75l Merlot aufgefüllt und wieder auf 0.75l reduziert. Ein wenig Soßenbinder dazu und fertig.
Vielen Dank für dieses Rezept! Volle Punktzahl!
LG aus Hamburg!

Danese

01.01.2014 14:24 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Großmutter sei Dank, hier habe ich endlich DAS Gänsebratenrezept gefunden!
Habe all die Jahre allerlei ausprobiert, auch NT und sonstwas --- ich mach die Gans zukünftig nur noch SO.
Warum?
1. extrem unkompliziert, kannst nix falsch machen
2. Fleisch ähnlich zart wie NT-Gans, hier aber nicht die Tendenz zu "lederner" oder sich vom Fleisch von selbst lösender Haut
3. Trennen von Fett und Sauce sowie das Zerteilen passieren in aller Ruhe am Vortag bzw. zu Beginn der Kocherei am zweiten Tag - mein Gott, wie entspannt war das diesmal beim Servieren!
4. Kümmel mag nicht aller Leute Sache sein, mir wars an Gans auch neu, aber ich kann nur sagen: keine Angst, probiert das mal aus! Der Kümmel (in Maßen verwendet und mit dem Mörser bissel zerkleinert) vertieft den Geschmack und keiner meiner Gäste hat Kümmel rausgeschmeckt, nicht mal, nachdem ich auf diese Zutat hinwies!

Schwimmer99

26.01.2014 23:56 Uhr

Sehr leicht zu machen, allerdings sollte man darauf achten, dass die Gans wirklich am Anfang hochkocht. Ich habe die Dauer im Ofen auf fast 6 h erhöht.
Ist sehr gut vorzubereiten.
Statt den üblichen Klößen habe ich mit angebratenen Polentarauten (auch da ist man schnell in wenigen Minuten fertig), Feldsalat und lauwarmem Rosenkohlsalat serviert. Diese "Kartoffelkloß & Rotkraut"-Variante finde ich immer zu schwer. Für die Sauce habe ich eine Zwiebel in etwas Gänsefett angebraten, eine leichte Mehlschwitze gemacht und den entfetteten Bratensaft zugesetzt. Würzen kann man sich sparen, da Salz und Kümmel vorhanden sind. Stattdessen habe ich mit einem Weißwein (!) und einem kleinen Schuss Sahne verdünnt um den Salzgeschmack etwas zu brechen.

So zubereitet ist man auch nicht auf die Weihnachtszeit reduziert.

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