Zutaten

2,6 kg Pute, jung
1/2 Bund Beifuß
Apfel
Zwiebel(n)
  Salz und Pfeffer
1 1/4 Liter Wasser
20 g Butter, flüssig
3 EL Mehl oder Soßenbinder, für die Soße
  Gewürz(e) nach Geschmack, (für die Soße)
  Paprikapulver
 evtl. Rotwein
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 3 Std. 40 Min. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: keine Angabe

Es ist egal ob frische oder tiefgefrorene Pute, hier kann alles gerne verwendet werden.

Die Pute waschen (innen sowie außen) und gründlich trocken tupfen. Falls Innereien vorhanden, diese entfernen und anderweitig verwenden.

Die Pute innen und außen mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen und alles ordentlich einmassieren.

Den Apfel vierteln, vom Kerngehäuse befreien und in grobe Stücke zerkleinern. Die Zwiebel von der Schale befreien und wie den Apfel grob zerkleinern.

Zuerst den Beifuß in die Pute geben und dann die Apfel- und Zwiebelstücke. Ist die Pute fertig gefüllt, mit Rouladennadeln verschließen oder zunähen.

Die Pute nun in eine Fettpfanne geben (auf dem Rücken liegend) und 1 Liter Wasser angießen. In den auf 200°C vorgeheizten Ofen geben und wie folgt verfahren:

Den Ofen nach 10 Minuten auf 180°C Ober-/Unterhitze runter schalten, die Pute 30 Minuten bei dieser Temperatur braten.

Dann den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze runter schalten, die Pute auf die Brustseite legen und 60 Minuten bei dieser Temperatur braten. Nach 20 Minuten mit dem Sud in der Fettpfanne übergießen; nach weiteren 20 Minuten die Pute mit 10 g der flüssigen Butter bepinseln

Danach den Ofen auf 140°C Ober-/Unterhitze runter schalten und die Pute wieder auf den Rücken legen. 80 Minuten bei dieser Temperatur braten, dabei 2 x nach jeweils 30 Minuten mit dem Sud übergießen; nach weiteren 20 Minuten die Pute mit den restlichen 10 g der flüssigen Butter bepinseln

Als letztes den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze hoch schalten und die Pute in ca. 20 Minuten knusprig und goldgelb braten; dann aus der Fettpfanne nehmen und auf einen Bratenrost über der Fettpfanne setzen.

Die restlichen 250 ml Wasser mit gut 1 - 2 TL Salz vermischen und über die Pute gießen; so wird die Haut knuspriger

Nach Ende der Backzeit den Ofen ausschalten und die Pute 15 Minuten darin ruhen lassen.

Die Fettpfanne herausnehmen und aus dem Sud eine Soße kochen. Hierzu entweder 3 EL Mehl oder 3 EL dunklen Soßenbinder in den Sud geben, damit die Soße fein sämig wird. Nach Belieben die Füllung hineingeben. Nun nach Belieben abschmecken, ich verwende gerne Salz, Pfeffer, Paprika und etwas Zimt für den weihnachtlichen Geschmack, sowie Lorbeerblätter und Piment. Gerne kann als besondere Verfeinerung Rotwein hineingegeben werden, das gibt eine gewisse Würze; wir mögen es aber nicht so sehr, daher lassen wir den Rotwein weg.

Die Pute nun aus dem Ofen nehmen und tranchieren. Die Füllung herausnehmen und wenn man es mag, in die Soße geben. Wer mag, kann sie nun so servieren oder die Stücke nochmals kurz in der Soße ziehen lassen (hier ist die Haut der Pute dann aber nicht mehr so knusprig).

Die Pute mit Rotkraut und Klößen servieren.

Auch am nächsten Tag schmeckt sie sehr gut, in meinen Augen fast noch besser.

Durch die lange Garzeit und durch die niedrigen Temperaturen wird die Pute besonders saftig und schonend gegart.
Insgesamt brät die Pute gute 215 Minuten, also mehr als gute 3,5 Stunden.
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