Zutaten

1 Würfel Hefe
300 ml Milch
1 EL Honig oder Zucker* ( s. Anmerkung)
700 g Mehl (Type 550 oder 405)
3 m.-große Ei(er)
1 TL Salz
100 g Butter, zerlassene
Portionen Auf meine Einkaufsliste

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Den Teig bereite ich ohne Dampfl (Vorteig). Die Milch auf ca. 30°C erwärmen, Hefe mit Honig oder Zucker darin auflösen. Aus allen Zutaten mit den Knethaken der Küchenmaschine einen glatten Teig herstellen, an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen**.

Von Hand noch auf der bemehlten Arbeitsfläche leicht zusammenkneten, einen großen Strang mit den Händen ausrollen und auf einem mit Backpapier belegten Backblech zur Brezel schlingen. Mit Teigresten nach Gusto verzieren: Zopf, Ornamente, Jahreszahl, Namen usw..

Zugedeckt nochmal ca. 20 Min. gehen lassen, dann auf der 2. Schiene von unten bei Umluft 170°, Ober/Unterhitze 190°C, Gas Stufe 2 in 30-35 Minuten hell goldbraun backen.

Keinesfalls mit Eigelb bestreichen, die Brezel wird sonst zu dunkel und fleckig braun! Auch wird die Eistreiche gerne etwas bitter.

*Das Originalrezept sieht 100 g Honig oder Zucker vor: da heute die Brezel viel zum Mitternachtsbüffet oder Neujahrsbrunch gereicht wird, ziehe ich die neutrale Version mit nur 1 EL Zucker oder Honig vor, die zu allem passt: mit Schmand oder Crème fraîche und Lachs, zu Heringssalat, Schinken, würzigem Käse und Marmeladen.

**Alternativ: Mit zimmerwarmer Milch am Vorabend den Teig machen, diesen über Nacht im Kühlschrank kalt führen. Am nächsten Tag die Brezel formen und ebenfalls auf dem Blech ca. 20 Minuten gehen lassen.

Die Neujahrsbrezel war das Neujahrsgeschenk an das Patenkind und wurde oft mit kurzen Sprüchen übergeben, z. B. "Ällas Guade im Neia Johr ond a Bräzel wia a Scheuradoor!" oder "Soviel Kreuzer wie d'Katz hat Hoor ond a Bräzel wia a Scheuradoor!" Gute Patenkinder bedachten dann im Erwachsenenalter die alten Patenonkel und Patentanten umgekehrt mit einer Neujahrsbrezel.