Schlehenlikör
zum Aufwärmen an kalten Tagen| 500 g | Schlehen, reife, müssen mindestens einen Frost erlebt haben |
| 1 Liter | Wein, rot, fruchtig herb |
| 3 | Gewürznelken |
| 1 Stück | Zimt |
| 1 | Vanilleschote(n), aufgeschlitzt |
| 1 Liter | Wodka oder Weizenkorn |
| 300 g | Kandiszucker oder brauner Zucker |
| 5 EL | Rum |
Zubereitung
Die Schlehen waschen, trocknen und einen kleinen Teil der Früchte in einem Steinmörser mit den Kernen zerstoßen, denn die Kerne geben das Bitteraroma. Die anderen Früchte nur so weit drücken, dass die Kerne ganz bleiben. Am einfachsten zerkleinert man die Früchte grob mit einem Pürierstab. Die Masse gerade mit Wasser bedeckt aufkochen und dann abkühlen lassen. Dann den Rotwein dazugeben und eine Woche in einem kühlen und dunklen Raum ziehen lassen.
Die Mischung durch ein feines Sieb passieren und die Flüssigkeit dann nochmals mit den Gewürzen aufkochen. Den Zucker und die Vanilleschote dazugeben und fünf Minuten weiterkochen lassen. Abseihen und abkühlen lassen. Zuletzt die Flüssigkeit mit dem Alkohol vermischen. Den Likör in Flaschen füllen und ca. 3 Monate kühl lagern.
Schlehenlikör schätzten schon unsere Vorfahren zum Aufwärmen an kalten Wintertagen.
Die Mischung durch ein feines Sieb passieren und die Flüssigkeit dann nochmals mit den Gewürzen aufkochen. Den Zucker und die Vanilleschote dazugeben und fünf Minuten weiterkochen lassen. Abseihen und abkühlen lassen. Zuletzt die Flüssigkeit mit dem Alkohol vermischen. Den Likör in Flaschen füllen und ca. 3 Monate kühl lagern.
Schlehenlikör schätzten schon unsere Vorfahren zum Aufwärmen an kalten Wintertagen.
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Kommentare anderer Nutzer
09.01.2008 19:55
Hallo Jerchen,
ich habs auch von früher gekannt und ich muss mich richtig beherrschen ihn noch ne Weile
stehen zu lassen. Beim schütteln und aufrühren muss ich doch immer mal probieren ;-).
Er wird immer besser!
Gruß Sylvia
ich habs auch von früher gekannt und ich muss mich richtig beherrschen ihn noch ne Weile
stehen zu lassen. Beim schütteln und aufrühren muss ich doch immer mal probieren ;-).
Er wird immer besser!
Gruß Sylvia
evalima
sagt:
sagt: 28.02.2008 20:57
Frage: Wenn ich die Rotwein-Schehenmischung
aufkochen lasse, geht dann nicht zuviel Alkohol verloren?
Was ist der Sinn des Aufkochens, würde es auch ohne gehen?
Wie lange ist der Likör haltbar durch die Zugabe von Wein?
Gruß, Evalima
aufkochen lasse, geht dann nicht zuviel Alkohol verloren?
Was ist der Sinn des Aufkochens, würde es auch ohne gehen?
Wie lange ist der Likör haltbar durch die Zugabe von Wein?
Gruß, Evalima
28.02.2008 21:33
Hallo evalima,
der Rotwein dient er als Geschmacksverstärker, denn als Alkohollieferant. Dafür kommt am Ende ja auch der Schnaps ran.
Mit dem Aufkochen kommen die Aromen der Frucht und der Gewürze viel besser durch.
Haltbar soll er gut verschlossen über Jahre sein, kann ich aber nicht bestätigen, denn das Leckerli wird bei mir auch gerne als kleines Mitbringsel genutzt.
Versuchs doch im nächsten Herbst/Winter einfach mal, da gibts wieder frische Schlehen.....
der Rotwein dient er als Geschmacksverstärker, denn als Alkohollieferant. Dafür kommt am Ende ja auch der Schnaps ran.
Mit dem Aufkochen kommen die Aromen der Frucht und der Gewürze viel besser durch.
Haltbar soll er gut verschlossen über Jahre sein, kann ich aber nicht bestätigen, denn das Leckerli wird bei mir auch gerne als kleines Mitbringsel genutzt.
Versuchs doch im nächsten Herbst/Winter einfach mal, da gibts wieder frische Schlehen.....
evalima
sagt:
sagt: 29.02.2008 11:19
Ich habe von der letzten Ernte noch 1 kg in der Truhe ;-) und suche nun ein tolles Rezept ... bin nur skeptisch wegen des Rotweins.
Letztes Jahr habe ich einen Brombeerlikör auch mit Rotwein und Wodka angesetzt ... und der war so schlecht, dass ich ihn nach der Reifung mit Fruchtaromen versehen musste damit er trinkbar wurde.
Mal sehen, vielleicht setze ich 2 Liköre zum Vergleich an.
Gruß, Evalima
Letztes Jahr habe ich einen Brombeerlikör auch mit Rotwein und Wodka angesetzt ... und der war so schlecht, dass ich ihn nach der Reifung mit Fruchtaromen versehen musste damit er trinkbar wurde.
Mal sehen, vielleicht setze ich 2 Liköre zum Vergleich an.
Gruß, Evalima
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