Richtig rheinischer Sauerbraten

Rheinischer geht's nicht!

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Zutaten für Portionen

1 kg Rinderbraten
  Für die Marinade:
¾ Liter Wein, rot, kräftig
½ Liter Essig (Himbeeressig), am besten selber hergestellt
Zwiebel(n), grob zerkleinert
Möhre(n), grob zerkleinert
10  Wacholderbeeren
5 Körner Piment
Gewürznelken
Lorbeerblätter
1 EL Salz
1 EL Zucker
  Für die Sauce:
Saucenkuchen (Kräuterprinten)
2 EL Zuckerrübensirup
6 EL Sultaninen
  Salz und Pfeffer
Zwiebel(n)
3 EL Fett, neutrales zum Braten
 evtl. Mehl
 evtl. Lebensmittelfarbe

Zubereitung

Alle Zutaten für die Marinade miteinander aufkochen, 5 Minuten köcheln lassen und anschließend vollständig erkalten lassen. Den Rinderbraten einlegen, sodass das Fleisch ganz bedeckt ist. Sorgfältig abdecken, in den Kühlschrank stellen und die nächsten 3 Wochen einfach vergessen.

Nach 3 Wochen den Braten aus der Marinade nehmen, diese in ein Gefäß seihen und aufbewahren. Den Braten abtupfen und im Bratfett von allen Seiten kräftig anbraten. Die Zwiebeln hacken und dazu geben. Pfeffern und salzen und schön bräunen lassen. Die Kräuterprinten grob zerkleinern und mit 3 EL Sultaninen um den Braten legen. Den Zuckerrübensirup dazu geben und alles zusammen noch etwas weiter braten. Mit gut der Hälfte der Marinade ablöschen. Den Topf zudecken und alles ca. 2 Stunden schmoren, bis der Braten zart ist. Achtung,das geht nach 3 Wochen marinieren schneller als sonst! Zwischendurch immer wieder etwas Marinade dazu geben, bis alles verbraucht ist.

Ist der Braten zart, aus dem Topf nehmen, warm stellen und die Sauce pürieren. Normalerweise hat die Sauce nun schon die richtige Konsistenz. Wenn nicht, etwas Mehl mit kaltem Wasser verrühren und dazu geben. Nun die restlichen 3 EL Sultaninen hinein geben und nochmal 15 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Sauce soll nun sehr dunkel sein, ist sie das nicht, spricht nichts gegen 1-2 TL Zuckercouleur. Den Braten in schöne Scheiben schneiden und mit der Sauce servieren.

Am besten schmecken hierzu natürlich Rotkohl und Knödel. Aber auch Pommes frites sind etwas Feines zum Sauerbraten.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Ruhezeit: ca. 21 Tage
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 04.01.08
Rezept-Statistiken: 321.235 (4.506)* gelesen
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lametti  Sternekoch


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Kommentare anderer Nutzer

lonchen Suppenkoch sagt:  
28.02.2008 20:34
Hilfreicher Kommentar:

Hallo,

es lohnt sich die 3 Wochen abzuwarten,er ist dann ganz lila und das zieht sich bis zum ganz ins Fleisch hinen.

Dann ist er so zahrt ,einfach super.

LG Ilona

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RoMo70 Tellerwäscher sagt:  
01.09.2009 13:35
Hi!

Wie heisst denn eigendlich der Kloss den Du da auf dem Foto hast? Den haete ich gerne bei meinem Sauerbraten dabei :-).
Gibts den vielleicht sogar als Rezept hier?

Danke
Roland

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LazarusLong Chefkoch-Moderator Hendlgriller sagt:  
31.03.2008 16:45
Hallo.

Gestern gab's diesen Sauerbraten wieder, mit Rotkraut und Kartoffelkloessen; andere Gaeste, gleiches Lob wie im Januar.

Gruss aus Connecticut,

LazarusLong

PS: und hier mein Bericht (im Forum) vom Januar:

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LazarusLong Chefkoch-Moderator Hendlgriller sagt:  
31.03.2008 16:49
Der Januarbericht verschwand wohl ins Nichts, noch ein Versuch:

"Hallo.

Und hier der Bericht aus Connecticut:

Eigentlich war ich etwas skeptisch, den letzten Sauerbraten, der mir in Deutschland vor ca. 20 Jahren serviert wurde, mochte ich ueberhaupt nicht, und ich selbst hatte noch nie einen Sauerbraten bereitet.

Aber das Rezept einer Quasi-Belgierin reizte mich, und so hab' ich's eben doch mal versucht. Vor 3 Wochen legte ich ca. 2 kg. "Eye of Round" in die Marinade, und heute kam der Braten endlich auf den Tisch. Leider musste ich die momentan unerhaeltlichen Kraeuterprinten mit amerikanischen Gingersnaps (eine Art Lebkuchenplaetzchen) ersetzen, aber sonst hielt ich mich genau an Lisa's Rezept.

Da ich meinen drei Gaesten vor Kurzem schon Kartoffelkloeese und Rotkraut zur Ente vorsetzte, servierte ich zum Sauerbraten Gnocchi und einen gemischten Salat als Beilage; zu trinken gab's Marques de Riscal Rioja 2002 Reserva, den ich auch fuer die Marinade benutzt hatte. Vorspeise Crabmeat Mornay, Nachtisch Sara Lee Pound Cake (getoasted) mit Vaniilla Ice Cream und Zwetschgen Rumtopf.

Meine Gaeste waren "hingerissen und hergezoppelt", und auch mir schmeckte es ausgezeichnet.

Danke Lisa, fuer eine grossartige Mahlzeit.

Gruss aus Connecticut,

LazarusLong "

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Claudia_Sydney Tellerwäscher sagt:  
15.04.2010 02:41
Danke für den Tip mit den Gingersnaps, darauf wäre ich nicht gekommen. Wie machst du das denn mit dem Zuckerrübensyrup, ich habe den bei uns noch nicht gesehen, glaube ich, weisst du vielleicht was man da als Ersatz nehmen kann?

Gruss aus Sydney

Claudia

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fr0131 Tellerwäscher sagt:  
16.10.2008 09:47
Hilfreicher Kommentar:

Also, rheinischer geht's wirklich nicht. Habe jede Menge Sauerbratenrezepte gelesen ehe ich jetzt nach endlosen Jahren nochmal einen gemacht habe. Für mich war der Garant für's Gelingen der Soße aus Jugenderinnerungen auf jeden Fall die Zugabe von Kräuterprinten. Und hier habe ich die dann auch im Rezept gefunden. Es war köstlich ! ! ! Ich lasse übrigens die Sultaninen weg, aber nur weil ich persönlich sie nicht mag. Es geht aber auch gut ohne.

LG Nanny

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Herta Chefkoch-Moderator Sternekoch sagt:  
31.10.2008 18:12
Hallo Lisa!

Nach so vielen Lobeshymnen hab ich mich auf die Suche für dein Rezept gemacht.
Es gab nur eine Veränderung und das war das Fleisch, statt Rinderbraten habe ich heute einen Ochsenschwanz, den ich gerne wie Sauerbraten einlege, nach deinem Rezept eingelagt.

Schon die Marinade ist durch den Himbeeressig ein Gedicht. Feue mich schon sehr, wenn die Ruhezeit vorüber ist, denn Warten ist nicht gerade meine Stärke.
Auf dem Bild ist der Ochsenschwanz gerade baden gegangen, ehe er in der Plastiktüte verschwand.

Werde das Endergebnis hier Posten.

Danke für das Rezept.

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adriette Küchenjunge sagt:  
11.11.2008 12:40
Doch, es geht noch rheinischer:
der ECHTE RHEINISCHE SAUERBRATEN besteht nämlich aus Pferdefleisch! Und es gehören, wie hier angegeben, Rosinen rein. Das kenn ich nämlich aus Westfalen nicht! Da nehmen wir Rind und keine Rosinen!

Gruß Adriette

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flocki4 Tellerwäscher sagt:  
11.01.2009 09:08
Hilfreiche Antwort:

statt Kräuterprinten nehme ich Honigkuchen und die Sultaninen siebe ich nachher komplett heraus,so bleibt ein Hauch davon als Geschmack aber ich muss sie nicht essen.

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Pewe  Sternekoch sagt:  
12.11.2008 22:02
Hi,

bei mir kommt Frühstückskuchen und Apfelkraut in die Sauce. Rosinen lasse ich weg, ist aber trotzdem reihnisch, halt süß sauer.

lg

pewe

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Herta Chefkoch-Moderator Sternekoch sagt:  
16.11.2008 18:31
Hallo Lisa!

Hier das Ergebnis von meinem Ochsenschwanz .

Kann nur sagen, nach diesem Rezept oberlecker und super weich

Gebeizt wurde 16 Tage und die Garzeit betrug nur 75 Min.

Als Beilage gab es Kartoffelknödel und Semmelknödeln

Vielen Dank für dein leckeres Rezept

Gruß Herta

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tatatei Tellerwäscher sagt:  
06.12.2008 19:39
Hallo,

diesen Sauerbraten habe ich jetzt schon zweimal Gästen serviert und es ist mit Abstand der beste Sauerbraten, den ich je gegessen habe. Und ich komme aus dem Rheinland! Absolut top! Und meine französischen Gäste waren auch begeistert.

Danke für dieses schöne Rezept und viele Grüße

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Rolle60  Kaltmamsell sagt:  
18.12.2008 19:52
Bin ja auch vom Niederrhein, aber watt sind denn Saucenkuchen (Kräuterprinten) ???

. . . . und wo gibt´s die??

Womit könnte man die ersetzen?

LG Rolf

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lametti  Sternekoch sagt:  
20.12.2008 16:05
Hallo, ich schick dir ein Foto von den Printen...........
Schau dich mal in dem Thread "Nach 3 Wochen Tiefschlaf ist es nun soweit." im Fleischforum um. Dort ersetzen einige User die Printen mit Lebkuchen.
VG Lisa

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fienchen28 Tellerwäscher sagt:  
10.10.2009 07:39
Hilfreiche Antwort:

Hallo Rolf, zwar etwas spät aber vieleicht reicht es ja für den Sauerbraten in diesem Jahr.
Ich nehme immer Honigkuchen und den bekommst du als Niederrheiner (bin ich auch)am billigsten und das ganze Jahr über in Holland.
Mein Vater hat den Sauerbraten schon früher so gemacht.
Ich mache ihn genauso, nur lass ich die vertrockneten Trauben weg :) dafür gibt es eine Löffel mehr Zuckerrübensirup oder auch zwei.
Gruß Nina

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HGC1598  Hendlgriller sagt:  
24.12.2008 15:31
Hilfreicher Kommentar:

der Duft beim Schmoren allein hätte schon 5 Punkte verdient.

Ich hab mich fast genau an das Rezept gehalten, aber hier auch keine Kräuterprinten bekommen.
Mamirah gab mir den Tip, dass sie zum Sauerbraten immmer diesen holländischen Frühstückskuchen benutzt.
Also habe ich den verwendet und das Ergebnis ist phantastisch.
Ein Stück Fleisch, bis in den Kern durchgezogen und es zergeht auf der Zunge.
Auf diese Art wird es jetzt sicher öfter Sauerbraten im Hause hgc1598 geben.

Deshalb: volle Punktzahl

LG
Heinz

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susi_joerg Tellerwäscher sagt:  
25.12.2008 21:52
Ich habe heute zum 1. Weihnachtstag den Sauerbraten gemacht..... aber noch echter, wie schon jemand anders zuvor geschrieben hat, nämlich mit Pferdefleisch (Fohlen). Weil ich aber erst letzte Woche das Fleisch besorgen konnte, habe ich es nur eine Woche eingelegt gehabt. Hat aber auch vollkommen ausgereicht. Das Fleisch war superzart, die Sauce war ein Gedicht!!!
Der Braten ist super angekommen und das, obwohl ich zum ersten mal in meinem Leben einen Sauerbraten gemacht habe. Dazu gab es selbstgemachten Rotkohl und Kartoffelklöße, die sind mir allerdings mißlungen :-(

DANKE für dieses tolle Rezept. Ich werde es bestimmt wieder kochen!!!!

LG

Susi

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susa_  Sternekoch sagt:  
28.02.2009 19:48
Feddisch - für mich war er perfekt (Gut, die Rosinen haben wir weggelassen, das sind ja so Glaubensrichtungen mit oder ohne Rosinen *grins*). ABER Herr susa ist ein Weichei, dem war die Sauce zu sauer. Da konnte ich 3x sagen, dass das Sauerbraten und nicht Süßbraten heißt.
Gibt es einen Trick wie ich beim nächsten Mal einen Teil der Sauce abzwacken kann und diesen Teil etwas abmildere? Noch'n paar Saucenlebkuchen rein? noch ein paar gekochte Möhrchen rein? noch'n Löffel Rübenkraut? Sahne wiederstrebt mir irgendwie.

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lametti  Sternekoch sagt:  
01.03.2009 13:42
Ich denke, er war wegen der weg glassenen Rosinen zu sauer. Wär es keine Lösung, die Rosinen zu pürrieren, wenn die Soße fertig ist? ich mach das auch immer und geb danach noch ne Handvoll rein, weil ich die Dinger gern hab. Aber das muss man ja nicht.
Oder etwas mehr Rübenkraut dazu.
Freut mich, dass es geschmeckt hat.

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hammerhai  Chefkoch sagt:  
07.03.2009 14:09
Hallo,

am letzten Wochenende gab es diesen traumhaften Braten. Ich habe mich sehr an das Rezept gehalten, und es war alles super. Nichts zu sauer, nichts zu süß. Die Gäste waren begeistert und haben alle das Rezept mitbekommen. Als Beilagen hatten wir Rot- und Rosenkohl, Quittenkompott, Knödel und Salzkartoffeln.

Das wird wiederholt.

Herzlichen Dank an Lisa.

Hammerhai

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Aswang112 Küchenjunge sagt:  
08.03.2009 18:05
Wollte mal nachfragen wieviel Prozent Säure der verwendete Essig hat.

Da gibt es ja einige Möglichkeiten...

Denke ja mal dass es sich nicht um Essig Essenz hadelt...

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lametti  Sternekoch sagt:  
08.03.2009 18:06
Nein, keine Essenz.

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dknauf Tellerwäscher sagt:  
30.03.2009 17:22
Hallo,

ich möchte diesen unglaublich lecker klingenden Braten bald nachkochen und habe mal eine Frage bzgl. des Essigs. Kann man an Stelle Himbeeressig auch dunklen Balsamico verwenden? Hat das schon mal jemand probiert?

Vielen Dank

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carmelita77 Suppenkoch sagt:  
13.04.2009 15:07
Hallo lametti !!

Zu diesem Braten wurde schon soooo viel gesagt, aber ich möchte Dir auch meine bewertung nicht vorenthalten !!!

10000000000000 Dank für dieses geniale Rezept, ich werde Sauerbraten nie wieder anders machen.

LG carmelita

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eifelkrimi  Sternekoch sagt:  
25.04.2009 13:31
Prima.
Mein erster selbsteingelegter Sauerbraten und so was von lecker.

lg
eifelkrimi

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cwalana Kaltmamsell sagt:  
30.04.2009 13:28
Kann mir jemand sagen, wie groß/schwer die Saucenlebkuchen sind? Also, wenn ich sie durch Frühstückskuchen ersetzen will, wieviel Frühstückskuchen ich nehmen muss? Vielen Dank im voraus!

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Aswang112 Küchenjunge sagt:  
03.05.2009 18:14
Habe mal ein paar Bilder eingestellt, wie der Sauerbraten nach 4 Wochen in der Beize auschaut. Hatte ihn wirklich VERGESSEN... :-D

Einfach genial. Nur sollte man sich von der üblichen Besteckwahl ein wenig abwenden. Da reicht einfach nur ein Löffel, so zart war der. ;-)

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doornkat59  Suppenkoch sagt:  
29.05.2009 21:01
Hab den Braten seit zwei Tagen in der Marinade und kann es kaum abwarten, zumal es mein erster
selbstgemachter Sauerbraten wird. Allein die Marinade ist ein Traum.Ich hab zur Hälfte Himbeeressig
genommen und zur Hälfte einen Balsmico Bianco.
In ca 3 Wochen melde ich mich wieder und werde berichten.

LG Doornkat

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Statler Kartoffelschäler sagt:  
31.05.2009 22:15
Dieses hier ist das erste Rezept, welches ich kommentiere. Der Sauerbraten war toll, meine Mutter wollte gar nicht glauben, dass ich den ganz alleine gemacht habe. Aber eigentlich ist es gar nicht schwierig, wenn man sich genau an das Rezept hält. Ich war zuerst ängstlich, ich hätte was mit der Marinade falsch gemacht, aber es hat alles wunderbar geklappt. Den mache ich noch öfter.

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jennifer2401 Tellerwäscher sagt:  
22.06.2009 17:31
Huhuuu :)

Darf ich fragen welchen Rotwein ihr verwendet?

LG

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DerVMANN Tellerwäscher sagt:  
25.12.2009 14:13
Hilfreiche Antwort:

Ich habe einen Julio Gallo Cabernet Sauvignon (Zinfandel) verwendet und denselben Wein dann auch zum Essen serviert. Der ist perfekt dazu und harmoniert mit dem Himbeeressig wunderbar.

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sorci_rives  Suppenkoch sagt:  
06.02.2011 10:14
Hallo,

zum Kochen nehm ich gern "weichere" Weine, wie Beaujolais, Côte du Rhône, Bourgogne, Spätburgunder, evtl. Dornfelder usw. - aber NIEMALS Bordeaux bzw. in Eichenfässern gereifte Weine - sind m.E. zu hart und speziell im Geschmack.

LG
sorci

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lametti  Sternekoch sagt:  
22.06.2009 21:04
Huhuuu!:)
Hauptsache trocken!
LG Lisa

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Wemondo Kartoffelschäler sagt:  
28.06.2009 14:32
Hallo,

zum ersten mal hab auch ich mich an einen selbsteingelegten Sauerbraten herangetraut und dieses Rezept ausprobiert. Ich konnte kaum erwarten, bis die Wartezeit abgelaufen war und heute war es dann endlich soweit. Der Sauerbraten war unglaublich lecker und bei einem kleinen Familientreffen waren alle begeistert. Ich habe übrigens Soßenlebkuchen verwendet und dazu gab es bei mir Semmelknödel und Apfelmus mit Preiselbeeren.

LG Wemondo

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annahem Tellerwäscher sagt:  
29.07.2009 12:08
Danke für das Rezept, der Braten ist schon eingelegt!

Eine Frage habe ich noch zu den Saucenkuchen:
wieviel Gramm haben die denn insgesamt? Von den Saucenkuchen, die ich gekauft habe, wiegt ein Stück 60 g. Das wären bei 7 Stück ja 420g!!!
Ist das nicht ein bisschen viel?

Liebe Grüße
Anna

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Flar Hendlgriller sagt:  
27.09.2009 21:33
Heute bin ich endlich mal dazu gekommen, das Rezept auszuprobieren. Das Fleisch lag vier Wochen in einer Gefriertüte in der Marinade. Nach den zwei Stunden Schmorzeit konnte man das Fleisch mit dem Löffel essen, so zart war es. Ich hatte 500g Schaufelbug, das Stück mit der leckeren Geleenaht innen drin.

Was mir zunächst etwas befremdlich vor kam, war die Sauce. Die hat pur doch sehr eigenwillig geschmeckt, zumal ich auch noch den selbst gebackenen Lebkuchen von meinem Schatz verwendet habe. In der Kombi Fleisch + Klöße + Rotkohl hat die Sauce aber dann doch ausgezeichnet gepasst.

Dafür gibts 5 Sternchen und die Gewissheit, dass das Rezept ab sofort unserem Fundus einverleibt wird.

Gruß Flar

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Gesine2101  Kaltmamsell sagt:  
01.10.2009 17:12
Super!

Der erste Sauerbraten hat gleich gut geklappt. Meinen Freunden und mir hat es gut geschmeckt.
Das nächste Mal muss ich nur die Sosse etwas dünner machen ;-)

Liebe Grüsse
Gesine

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deborah77 Tellerwäscher sagt:  
03.10.2009 14:23
Hallo,

heute habe ich den Sauerbraten gemacht - OK es gibt ihn erst morgen - aber ein Stücken Fleisch und Soße wurde schon probiert. Seeeehr gut!
Das Fleisch habe ich aber nur 2 Wochen eingelegt, da ich doch ein wenig misstrauisch war das Fleisch solange liegen zu lassen!
Gruss

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Boxerbaby  Chefkoch sagt:  
07.10.2009 15:58
Hallo Lametti,

ich habe eine vielversprechende Rossschlachterei gefunden, die auch online Versandhandel betreibt, mit vielen positiven Bewertungen.
Nun meine Frage: " Kann ich den Pferdebraten ebenso lange im Sud liegen lassen? "
Danke für die Antwort im voraus.

Beste Grüße
Norbert

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lametti  Sternekoch sagt:  
07.10.2009 16:14
Hallo Norbert,
ja, das kannst du.
Gutes Gelingen!
Lisa

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cstarbatty Tellerwäscher sagt:  
12.10.2009 20:10
Was meinst du mit 7 saucenkuchen für 4 personen . Wieviel gramm brauche ich für 4 personen. ich weis leider nicht wie gross ein saucenkuchen ist.
gruss christoph

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Silbernixe Kartoffelschäler sagt:  
14.10.2009 11:09
Hallo,
püriert ihr eigentlich die ganzen Gewürze wie Nelken, Lorbeerblätter etc. einfach mit ?!

Ich seihe das Ganze eigentlich ab (somit auch die "stückigen" Gewürze), oder, falls mir das Fleisch schon im Topf zerfiel und zu viel davon im Sieb hängen bleiben würde, nehme ich ein sehr großes Tee-Ei oder einen (nachträglich zugenähten) großen Filter und mache dort vorher die Gewürze rein.

Tut mir Leid, falls die Antwort schon gegeben wurde und ich es nur einfach übersah :)

Viele Grüße!

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lametti  Sternekoch sagt:  
14.10.2009 18:59
Hallo,
die Marinade wird natürlich nach den 3 Wochen gesiebt und die Gewürze bleiben dann draussen.
LG Lisa

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Silbernixe Kartoffelschäler sagt:  
15.10.2009 07:25
Hilfreiche Antwort:

Huhu Lisa,
ach so, stimmt ja, das lag "nur" in der Marinade drin, die abgeseiht wird :)

Ich mach' manchmal einen "Schnell-Sauerbraten", nehme also Gekauften vom Metzger (der hat dann ggf. nur 1 Woche dringelegen), und dann koche ich diesen mit Rotwein, Balsamico-Essig und all den oben angegebenen Gewürzen (im Tee-Ei oder Teefilter) schön weich, und da hatte ich halt vorher keine Marinade, die ich abseihen müßte, sondern muß während des Schmorvorgangs noch diese Gewürze irgendwie zugeben.

Am Allerbesten schmeckt freilich länger und selbst eingelegter :)

Übrigens geht auch ein dickes Stück Hühnerbrustfilet als Sauerbraten! - Schmeckt halt anders, aber ist vielleicht was für die, die - aus welchen Gründen auch immer - lieber Bio-Geflügel essen.

Erst gestern habe ich wieder einen "schnellen" Sauerbraten machen müssen (manchmal, wenn sich Besuch ankündigt, und man ihnen was Tolles zaubern will, ist es halt mal nötig, auf vom Metzger Eingelegten zurückzugreifen), und ich bin begeistert von der Kombi "Pumpernickel + Lebkuchengewürz + Zuckerrübensirup".

(Hier gibt's keine Soßenlebkuchen, und die Reste eines großen Honigkuchens hätte ich nicht gegessen - Pumpernickel-Reste zum Frühstück oder Abendbrot aber schon :))

Ich hatte 1,3 kg Sauerbraten und habe 2 Scheiben Pumpernickel in kleine Quadrate geschnippelt, und vom Lebkuchengewürz einen Viertel bis maximal Drittel Beutel (Ostmann Gewürze) genommen.

Roch und schmeckte irgendwie alles nach Glühwein :D, aber war SAULECKER !!! 11 Punkte für die Soße, von 10 möglichen Punkten ;)

Ich vermute, durch den Pumpernickel und die 2 Möhren wurde die Soße (nach dem Stabmixer-Einsatz) schön sämig. Mehl o.ä. zum Andicken war gar nicht mehr nötig.

Durch den dunklen Balsamico (und vielleicht auch dem Zuckerrübensirup ?) war die Soße auch superdunkel (unglaublich schöner Kontrast zu den sehr hellen Kartoffelklößen), so daß auch kein Zuckercouleur nötig war.

5 Sterne von mir für das Rezept :)

Viele Grüße
Jacqueline

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Patzi  Chefkoch sagt:  
15.10.2009 14:01
Hallo,

meinst du mit Saucenkuchen diese SaucenLEBkuchen, die es in gut sortierten Supermärkten zu kaufen gibt?

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lametti  Sternekoch sagt:  
16.10.2009 09:35
Hallo,
Saucenlebkuchen kenne ich gar nicht. Ich nehme nur Kräuterprinten.
Saucenlebkuchen hat der CK automatisch eingegeben, da wohl Printen in einigen Bundesländern unbekannt sind. Schau dir mal den Thread zum Thema an, da gibts Tipps zu den Lebkuchen.

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Patzi  Chefkoch sagt:  
16.10.2009 09:50
Danke für Deinen Hinweis. Ja, das kenne ich....die von CK angepassten Eingaben....manchmal verwirrend....;)

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Eingeschränkte Kommentare
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Die neusten Kommentare:


Carola999 Tellerwäscher sagt:  
25.12.2011 18:56
Hallo Lametti,

habe heute deinen Sauerbraten gemacht. Es hat prima geklappt.

Da ich erst seit einer Woche wusste, dass ich an Weihnachten Sauerbraten machen muss, hatte ich das Fleisch nur eine Woche lang eingelegt aber er ist auch so sehr gut gelungen.

Für mich als Vegetarier ist das mit dem Fleisch kochen die jährliche Herausforderung an Weihnachten - ich habe von Fleisch kochen keinerlei Ahnung und da ich so was natürlich auch nicht abschmecke ist das immer ein bischen wie Lottospielen, aber alle waren begeistert.

Also noch mal vielen Dank für das tolle Rezept, das man einfach nur so nachmachen muss und es klappt.

Liebe Grüße Caro

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Justina34 Tellerwäscher sagt:  
26.12.2011 21:57
Perfekt. 5 Sterne von mir. Mega Empfehlenswert. Mein Mann konnte/wollte nicht aufhören zu essen :-) Vielen Dank !

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brakel96 Smutje sagt:  
28.12.2011 13:07
Hallo! Wie im letzten Jahr einfach genial!!!! Danke, brakle96

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cairnitina Kaltmamsell sagt:  
05.01.2012 22:53
Hallo Lametti,

vielen Dank für das tolle Rezept ! Ich habe es nun schon zweimal gemacht. Das Fleisch ist nach drei Wochen so toll durchgezogen. Die Soße ist absolut super. Ich nehme Kräuterprinten, und auch gerne ein, oder zwei mehr.

LG
Tina

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lametti  Sternekoch sagt:  
05.01.2012 22:55
Hi Tina,
das freut mich natürlich!:)
LG Lisa

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leckaschmecka83 Tellerwäscher sagt:  
13.01.2012 15:22
Hallo Lametti,

ich habe letzte Woche deinen Sauerbraten nachgekocht und habe Pferdefleisch benutzt. Das Fleisch war super zart und überhaupt nicht trocken, wirklich sagenhaft. Ich habe aber leider zuviele Kräuterprinten benutzt. Ich glaube die Packungseinheiten müssen im Gegensatz zu deinem Rezept größer gewesen sein, ich habe 4 Stück benutzt und hatte eine sehr dicke Pampe und mußte die tolle Soße ziemlich strecken.

Bis auf dieses kleine Malheur war derBraten super lecker und wird bestimmt wieder gemacht aber diesmal mit nur einer oder einer halben Printe.

LG
Leckaschmecka83

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Schleckermaul70 Tellerwäscher sagt:  
15.01.2012 12:58
Boah, war das köstlich. Das ist genau der richtige Sauerbraten und die Sauce mit dieser Kräuterprinten hat hervorragend geschmeckt!

LG

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gutschiii Tellerwäscher sagt:  
15.01.2012 14:14
super lecker
gibts öffters .. mit sicherheit ;-)

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deborah77 Tellerwäscher sagt:  
22.01.2012 14:24
Hallo,

habe heute zum 2x diesen Sauerbraten gemacht. Diesmal hat er noch besser geschmeckt als das 1x.

Da ich keine Kräuterprinten gefunden habe, habe ich einfach eine Karotte und 2 kleine Kartoffeln in die Soße getan und dieses dann zum Schluß mit püriert.
Die Soße war dann schön sämig.
Gruss

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loeffelstiel  Küchenjunge sagt:  
29.01.2012 17:24
"Ich mochte noch nie Sauerbraten" war der Kommentar meines Mannes, als ich ihm das erste Mal seit wir uns kennen eröffnete, dass ich einen Sauerbraten machen wollte. Der Grund war 1/8 Rind, welches wir von einem Schlachter erhielten, dabei 3 schöne Rinderbraten.
Also machte ich mich auf die Suche nach einem schönen Rezept und bin dann auf dieses hier gestoßen.

Da mein Rinderbraten etwas mehr als 1,5 kg wog, habe ich die Zutatenmengen entsprechend erhöht. Der Braten lag insgesamt 24 Tage in der Marinade.

Aufgrund der nicht auffindbaren Kräuterprinten habe ich dann aufgrund der hier genannten Tipps Holländischen Honigkuchen gekauft. Es gab nur Kandis-Frühstückskuchen, die Kandiskruste habe ich aber entfernt, zurück blieben gut 300 g Frühstückskuchen/Honigkuchen.

Als Garzeit habe ich ca. 2 Stunden benötigt.

Mein Mann hat sowas von zugeschlagen! Erst hat er "erst mal probiert", dann aber ordentlich nachgelegt, 2 Teller voll und immer wieder von der wirklich genialen Soße gegessen.

Der Sauerbraten war der Hit, die Soße der Mega-Hit!
Ich darf´s öfters machen, meint mein Göttergatte. Daher kann ich hier nur 5* vergeben! Danke für das tolle Rezept!

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lametti  Sternekoch sagt:  
29.01.2012 18:27
Toll! Da freu ich mich!!:)

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mimi-0815 Tellerwäscher sagt:  
12.02.2012 00:49
... und er schmeckt wie bei meiner Oma.

Und weil ich und meine Familie so ungeduldig sind, gibts bei uns oft diese Variante:
Ich kaufe Gulasch und lege es genauso wie den Braten ein. Etwas mühsam ist das Trockentupfen vor dem Braten. Aber die Garzeit ist bei Gulasch auch erheblich kürzer und der Genuss mit Klößen und Rotkohl schneller auf dem Teller.

Aber wenns für viele Gäste sein soll, dann sieht der Braten doch schöner angerichtet aus.

Vielen Dank für das leckere Rezept wie aus der Küche meiner Oma!!

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