Roastbeef mit Yorkshire Pudding

in England ist Yorkshire Pudding die Beilage zu Roastbeef
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Zutaten

125 ml Milch
Ei(er)
250 g Mehl
1 Msp. Salz
1 Prise Muskat
1 EL Schweineschmalz
1 Msp. Pfeffer, weißer
1,2 kg Roastbeef
1/2 TL Pfeffer, schwarzer
1 EL Worcestersauce
2 EL Sherry, trockener
1/2 TL Pfeffer - Körner, grüne, zerdrückte
4 EL Öl
1 TL Salz
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 45 Min. Ruhezeit: ca. 1 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: ca. 710 kcal

Die Milch aufkochen und wieder abkühlen lassen. Die Eier verquirlen, das Mehl darüber sieben, kräftig unter die Eier schlagen und nach und nach die Milch unterrühren. Den Teig mit 1 Msp. Salz, 1 Msp. weißem Pfeffer und 1 Prise Muskat würzen und zugedeckt 1 Std. im Kühlschrank quellen lassen.

Das Roastbeef waschen und abtrocknen. Die Fettschicht rautenförmig mit einem scharfen Messer einschneiden, dabei aber nicht die Fleischfasern unter dem Fett verletzen. Durch die Einschnitte kann das Fett beim Braten austreten und auf den Pudding tropfen.
Den schwarzen Pfeffer mit der Worcestersauce, dem Sherry, den zerdrückten grünen Pfefferkörnern und dem Öl verrühren. Das Fleisch damit einreiben und zugedeckt 30 Min. in einer Schüssel marinieren lassen, dabei mehrmals wenden.

Den Backofen auf 250°C vorheizen. Den Bratenrost mit Öl bestreichen und die Fettpfanne des Backofens mit Wasser ausspülen.

Das Roastbeef trocken tupfen und mit 1 TL Salz einreiben. Das Fleisch auf dem Bratenrost auf die mittlere Schiene des Backofens, die Fettpfanne auf die untere Schiene schieben. Das Fleisch 15 Min. braten. Inzwischen den Puddingteig noch einmal gut durchrühren.

Das Schweineschmalz erhitzen und in der Fettpfanne mit dem bereits abgetropften Fleischsaft mischen. Den Puddingteig in die Fettpfanne füllen und glattstreichen, wieder auf die untere Schiene schieben und den Yorkshire Pudding unter dem Roastbeef backen. Nach 10 Min. die Temperatur auf 200°C schalten und alles in weiteren 15 Min. garen. Das Roastbeef auf einer vorgewärmten Platte im abgeschalteten Backofen 10 Min. ruhen lassen, damit sich der Fleischsaft im Inneren verteilen kann.

Den Yorkshire Pudding in Streifen, das Roastbeef in dünne Scheiben schneiden, auf Tellern anrichten und servieren.

Dazu passen Kräuterbutter und gegrillte Tomaten.

Tipp: Am besten zum Braten des Roastbeef ein Bratenthermometer verwenden. Bei 45°C ist das Fleisch innen noch blutig, bei 60°C ist es bereits rosa.

Kommentare anderer Nutzer


Blueberrykiss

03.01.2008 14:44 Uhr

Hallo,

nachdem ich mehrere Rezepte von Roastbeef mit Yorkshire-Pudding durchgeschaut habe, habe ich mich zumindest bei der Fleischvariante für dieses Rezept entschieden.
Den Pudding habe ich nach Angaben eines anderen Kochs bereitet, weil mir das Mehl-Milch-Verhältnis hier etwas verwegen schien. Dazu kann ich also nichts sagen.
Dafür muß ich aber sagen, dass das Fleisch ein echtes Gedicht war!!!!!!
Es hätte etwas weniger durch sein dürfen aber das mag an meinem Backofen gelegen haben, der offenbar immer sehr heiß wird und mit 20Grad weniger hinkommt und außerdem hat mich das eigens angeschaffte Backthermometer im Stich gelassen - sein Glas bekam in der Hitze sofort einen Sprung.
Trotzdem war das Fleisch butterzart und die Würzung war "die Wucht in Tüten".
Es hat uns phantastisch geschmeckt und war auch am nächsten tag sher lecker, sowohl als Aufschnitt als auch kurz angewärmt zum restlichen Yo.-Pudding!
Entschuldigt, dass auf dem Foto die Kräuterbutter fehlt, es gab sie dazu aber sie war schon auf dem Esstisch und das Foto ist ganz auf die Schnelle am Küchentisch entstanden, es sollte ja nicht unnötig kalt werden.

Ganz herzlichen Dank für das leckere Rezept, habe vor, es unbedingt noch in dieser Winterperiode nocheinmal zu bereiten.

mellig

03.01.2008 16:23 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Blueberrykiss,

freut mich sehr, dass Dir das Rezept für das Roastbeef so gut gefallen und geschmeckt hat. Vielleicht traust Dich ja wann später mal an mein Rezept für den Yorkshire -Pudding ;)
Mein Bratenthermometer ist auch nicht für´s mitbraten geeignet. Ich muss auch immer stichprobenweise zwischendurch mal die Temperatur checken. Evtl. dann die Garzeit noch etwas verlängern.

Vielen Dank für das Lob und liebe Grüße

Mellig

Iome

16.06.2008 08:57 Uhr

Habe mich genau ans Rezept gehalten, und es hat perfekt geklappt.
Unser Steakhouse sieht uns jetzt wahrscheinlich nicht mehr...

Herzlichen Dank für das schöne, einfache Rezept,

iome

Blueberrykiss

27.12.2009 19:22 Uhr

Hallo,

da bin ich wieder mal mit neuem Bericht.

Diesmal hatten wir aufgrund der besten Erfahrungen beim ersten Mal ein riesiges Roastbeef gekauft, glatte 3kg brachte es auf die Waage und kam gut abgehangen vom besten Metzger weit und breit.
Das hätte ich mich ohne die tollen Vorerfahrungen niemals getraut.

Es ist alles nach Wunsch gelaufen und ist ganz toll geworden. Habe über 3 Tage Besuch gehabt und ich wollte etwas, was man ggf auch noch kalt essen kann, und so unglaublich es klingt, wir haben das ganze Stück verputzt bis auf einen kleinen Rest.
Haben am 2.Tag noch Reste vom Yorkshire Pudding dazu gehabt und am 3. gab es eine selbstgerührte Bernaise dazu mit Toastbrot - alle Varianten waren klasse weil das Fleisch einfach wieder ein Knüller war.

Ich kann nur jedem empfehlen sich da mal ranzutrauen, es macht so wenig Arbeit und ist doch so köstlich.

Nochmal danke fürs tolle Rezept, Fotos werden eingereicht.

LG Blue

Maeusezaehnchen

13.06.2010 14:26 Uhr

Hat es heute zum Vatertag gegeben.
Hab das ganze auch schon mal auf eine etwas andere Art probiert. War auch lecker, aber das heute hat auf den Punkt gepasst.
Für die Marinade hab ich allerdings noch einen EL Estragonsenf dazugegeben. Für mich persönlich gehört der leichte Senfgeschmack einfach zum Roastbeef
Der Yorkshire Pudding gehört für mich einfach dazu. So was bekommt man auf keine andere Art hin. Einfach Perfekt.
Nachdem unser Fleischstück ein 1kg Rostbraten war und wir nur zu zweit waren (+Vorspeise+Nachspeise) werden wir am Abend den Rest kalt aufschneiden und mit Sahnekrenn genießen.

Ein großen Plus+++++ mit Sternchen ***** für die tollen Angaben.
War super zart, saftig und genau lecker rosa.
Ein MUSS für alle Fleischfans. Und überhaupt nicht schwierig.

Mino71

05.11.2010 21:32 Uhr

Hallo,

das Rezept war bei mir lange in der Warteschleife, das nachkochen hat sich wirklich gelohnt.
Der Vorteil das eine Beilage gleichzeitig mit dem Fleisch zubreitet werden kann ist super.
Als weitere Beilage gabs bei mir brussels sprouts und Sauce Bernaise.
War echt sehr lecker wird es sicher noch mal geben.
Bilder folgen ;)

Danke fürs Rezept

LillithMorgwain

27.12.2011 07:56 Uhr

Also ... es gab dieses köstliche Gericht bei mir am 1 Weihnachtsfeiertag diesen Jahres und ich hatte mein englischen Lebensgefährten hier ... Dieser war so angetan , speziell vom Yorkshire Pudding das er mir verboten hatte wieder gefrorene Yorkies in England zu kaufen... Muss die jetzt immer selber machen ... Der Saft vom Fleisch hat dem York. Pudding den spezialen Kick gegeben... Super Rezept ... Das Fleisch war für mich perfekt, da es innen Rosa sein muss ... Echt Genial ,,, für meinen Freund der es lieber Durch mag habe ich das nochmal in der Pfanne gebrutzelt ... Er war aber auch restlos begeistert ... Vielen lieben Dank für dieses Rezept .. Wird es öfter geben ...

mellig

27.12.2011 10:32 Uhr

Hallo Lillith,

also wenn dieses Rezept sogar vor einem waschechten Engländer bestehen kann, dann kann man es wohl wirklich guten Gewissens weiter empfehlen. ;)

Vielen Dank für das nette Lob!

LG Melli

gandalfnrw

12.06.2012 22:39 Uhr

Ich habe noch ein gutes Stück Roastbeef parat. Werde das Rezept demnächst mal ausprobieren.Mal schaun, wie es ankommt.Was ich aber mit Sicherheit nicht machen werde, ist den Yorkshire Pudding in Streifen zu schneiden.
Ich fahre seit mehr als 20 Jahren nach Yorkshire....mit Sicherheit kann man einiges ändern, was das Fleisch angeht...aber ich habe nie... wirklich nie gesehen, dass der Pudding in Streifen geschnitten wird.
Der bleibt einfach wie er ist. Kleine Schüssel aus Teig und mit Soße ( Gravy) gefüllt. Dafür ist der Yorkshire Puddinge da.

mellig

13.06.2012 09:07 Uhr

Hallo,

wenn man kleine Portionen Yorkshire Pudding (etwa mit einem Muffinblech zum Beispiel) zubereitet, braucht man ihn auch nicht irgendwie zerschneiden.
Wenn man aber, wie im Rezept angegeben, einen großen Pudding macht (was in der familären Küche auch in Yorkshire durchaus üblich ist), muss man ihn ja irgendwie portionieren. Ob in Streifen, Stücken oder Brocken bleibt dabei glücklicherweise jedem selbst überlassen...
Es ist ein Serviervorschlag...mehr nicht.
Trotzdem viel Spass mit dem Rezept...

LG

Mairi23

11.12.2012 17:13 Uhr

Hallöchen,

habe mich getraut, das Rezept mit 2 kg Roastbeef vom Weiderind ohne Generalprobe nachzukochen: es hat alles ausgezeichnet geklappt und alle waren begeistert (Freunde eingeladen...), denn zur englischen Küche gab es wohl Vorurteile :-)

Ich habe ein Bratenthermometer benutzt, da bekommt man das Fleisch garantiert so hin, wie es gewünscht wird.

Nur Mut zum Yorkshire-Pudding. Der Teig darf ruhig so weich sein, im Grunde ist es ja fast ein Pfannkuchenteig. Beim Backen unter dem Roastbeef bekommt alles durch den Bratensaft einen tollen Geschmack.

Vielen Dank für das tolle Rezept.

knecke

27.04.2013 10:35 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,

vielen Dank für das Rezept! Es war mein erster selbstgemachter Yorkshire zusammen mit meinem ersten Roastbeef und es war perfekt!

Warum manche Leute die Yorkshires in Muffinförmchen machen ist mir allerdings ein Rätsel, denn das Beste daran ist doch der Fleischsaft, der in den Pudding tropft. Oder wie funktioniert das bei Förmchen? Fängt man den Saft auf und verteilt ihn dann manuell in den kleinen Puddings? Soße in dem Sinne gibt es ja nicht beim Roastbeef, oder macht ihr dann eine Fertigsoße dazu?

LG

CBR-Lutzi

26.02.2014 20:48 Uhr

Mein 19 Jahre alter Sohn hat mich heute mit diesem Rezept und einem tollen Salat überrascht. Und mich hat das wirklich überrascht. Ich probiere sehr gern Neues aus aber das hätte ich vermutlich nicht versucht.

Es war eine echt große Überraschung und sehr harmonisch. Das werde ich auch mal für Gäste kochen.

Daher ***** - mehr gejt ja nicht!

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