Sauerbraten vom Reh
| 3 | Möhre(n) |
| 3 Wurzel/n | Petersilie |
| ½ Knolle/n | Sellerie |
| 1 | Zwiebel(n) |
| 3 | Knoblauchzehe(n) |
| Salz | |
| 10 Körner | Pfeffer, schwarzer |
| 3 | Gewürznelken |
| 5 | Wacholderbeeren |
| 5 Körner | Piment |
| 3 Zweig/e | Thymian |
| 3 Zweig/e | Rosmarin |
| 1 | Lorbeerblatt |
| 1 Stange/n | Zimt |
| 1 | Orange(n), abgeriebene Schale davon |
| 4 EL | Gelee (Preiselbeergelee) |
| 500 ml | Essig (Weißweinessig) |
| 1 Liter | Wein, rot, trocken |
| 250 ml | Orangensaft |
| 1,7 kg | Rehfleisch (Keule ohne Knochen) |
| 3 EL | Butterschmalz |
| 2 EL | Honig |
| 6 EL | Preiselbeeren (aus dem Glas) |
| 2 EL | Speisestärke |
Zubereitung
2 Möhren, Petersilienwurzeln, Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und grob zerkleinern. Mit Salz, Pfefferkörnern, Gewürznelken, Wacholderbeeren, Pimentkörnern, Thymian- und Rosmarinzweigen in einen Topf geben. Lorbeerblatt, Zimtstange, Orangenschale, Preiselbeergelee, Weißweinessig, Rotwein und Orangensaft hinzufügen. 700 ml Wasser angießen und aufkochen lassen. Dann die Marinade vollständig erkalten lassen. Die Rehkeule in die Marinade legen und zugedeckt mindestens 24 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.
Am nächsten Tag das Fleisch aus der Marinade nehmen und trocken tupfen. Die Marinade durch ein Sieb gießen, 1,5 l davon abmessen. Die Gewürze entfernen, das Gemüse aus dem Sieb nehmen und beiseite stellen.
Den Backofen auf 180° vorheizen. 2 EL Butterschmalz in einem großen Bräter erhitzen und die Keule darin von allen Seiten kräftig anbraten. Das Marinadengemüse kurz mitbraten. Honig und 2 EL Preiselbeeren hinzufügen, die abgemessene Marinade angießen und die Keule im Ofen auf der mittleren Schiene zugedeckt ca. 1 ½ Stunden schmoren.
Dann das Fleisch aus der Sauce nehmen und zugedeckt warm halten, die Sauce durch ein Sieb gießen. Die restliche Möhre und die halbe Sellerieknolle putzen, schälen, in feine Würfel schneiden und in 1 EL Butterschmalz anbraten. Die Sauce angießen und bei starker Hitze auf 500 ml einkochen. Speisestärke mit wenig kaltem Wasser anrühren und die Sauce damit binden. Die restlichen Preiselbeeren unterrühren.
Den Rehbraten in Scheiben schneiden und mit der Preiselbeersauce servieren.
Am nächsten Tag das Fleisch aus der Marinade nehmen und trocken tupfen. Die Marinade durch ein Sieb gießen, 1,5 l davon abmessen. Die Gewürze entfernen, das Gemüse aus dem Sieb nehmen und beiseite stellen.
Den Backofen auf 180° vorheizen. 2 EL Butterschmalz in einem großen Bräter erhitzen und die Keule darin von allen Seiten kräftig anbraten. Das Marinadengemüse kurz mitbraten. Honig und 2 EL Preiselbeeren hinzufügen, die abgemessene Marinade angießen und die Keule im Ofen auf der mittleren Schiene zugedeckt ca. 1 ½ Stunden schmoren.
Dann das Fleisch aus der Sauce nehmen und zugedeckt warm halten, die Sauce durch ein Sieb gießen. Die restliche Möhre und die halbe Sellerieknolle putzen, schälen, in feine Würfel schneiden und in 1 EL Butterschmalz anbraten. Die Sauce angießen und bei starker Hitze auf 500 ml einkochen. Speisestärke mit wenig kaltem Wasser anrühren und die Sauce damit binden. Die restlichen Preiselbeeren unterrühren.
Den Rehbraten in Scheiben schneiden und mit der Preiselbeersauce servieren.
Kommentare anderer Nutzer
16.12.2007 17:45
Hallo Surina,
zu deinen Fragen:
wenn du das Marinadengemüse mit entsprechender Flüssigkeit pürierst, gibt das genug Masse für eine Sauce (es sei denn, es ist zu streng gebraten), dann sollte man sich die zusätzliche Mühe machen.
Als Alternative zu Preiselbeeren eignet sich, wie du schon erwähntest, Johannisbeergellee, außerdem Weingelee und auch Sauerkirschen entweder als Marmelade (darf dann aber nicht zu süß sein) oder einen Tage vorher leicht gesüßt und angedickt), gerade zur Weihnachtszeit macht sich auch Zwetschgenmus oder Apfelrübenkraut nicht schlecht.
lg
heimwerkerkönig
zu deinen Fragen:
wenn du das Marinadengemüse mit entsprechender Flüssigkeit pürierst, gibt das genug Masse für eine Sauce (es sei denn, es ist zu streng gebraten), dann sollte man sich die zusätzliche Mühe machen.
Als Alternative zu Preiselbeeren eignet sich, wie du schon erwähntest, Johannisbeergellee, außerdem Weingelee und auch Sauerkirschen entweder als Marmelade (darf dann aber nicht zu süß sein) oder einen Tage vorher leicht gesüßt und angedickt), gerade zur Weihnachtszeit macht sich auch Zwetschgenmus oder Apfelrübenkraut nicht schlecht.
lg
heimwerkerkönig
07.01.2008 20:27
Hallo,
ich habe diesen Rehbraten am 1. Weihnachtsfeiertag genießen können... sehr lecker
Allerdings musste ich nach genauerem Hinschauen bei der Marinade den Essig und O-Saft weggelassen, dafür 400 ml Wildfond als Zugabe beim Röstvorgang ergänzt. Den entbeinten Knochen habe ich auch mitgeröstet und vor dem Durchseien aus der Sauce entfernt.
Ich finde,dass eine Rotweinmarinade wunderbar zu Wild passt und vergibt eine angenehme Säure..
Zusätzlichen Essig wäre mir speziell bei der Rehkeeule wohl etwas zu sauer geworden
Liebe Grüße, Surina
ich habe diesen Rehbraten am 1. Weihnachtsfeiertag genießen können... sehr lecker
Allerdings musste ich nach genauerem Hinschauen bei der Marinade den Essig und O-Saft weggelassen, dafür 400 ml Wildfond als Zugabe beim Röstvorgang ergänzt. Den entbeinten Knochen habe ich auch mitgeröstet und vor dem Durchseien aus der Sauce entfernt.
Ich finde,dass eine Rotweinmarinade wunderbar zu Wild passt und vergibt eine angenehme Säure..
Zusätzlichen Essig wäre mir speziell bei der Rehkeeule wohl etwas zu sauer geworden
Liebe Grüße, Surina
mstrugholtz1
sagt:
sagt: 21.01.2009 17:56
Hallo Surina,
habe am Woende das Rezept ausprobiert. Habe fast nach Vorgabe gearbeitet. Die Soße auch so nach Vorgabe, dann noch passiert und nur ein Teil von Möhren und Sellerie pürriert untergerührt. Da ich für 2 Mahlzeiten Fleisch hatte, habe ich das dann in selbstgemachtem Wildfond erhitzt. Uns schmeckte es sehr gut, am 2. Tag noch besser. Eine gute Alternative zur traditionellen Rehkeule. Danke hatte schon lange vor es mal zu testen, es hat sich gelohnt, der "Wildchef" hat sich besonders gefreut:-)
Gruß Nanni
habe am Woende das Rezept ausprobiert. Habe fast nach Vorgabe gearbeitet. Die Soße auch so nach Vorgabe, dann noch passiert und nur ein Teil von Möhren und Sellerie pürriert untergerührt. Da ich für 2 Mahlzeiten Fleisch hatte, habe ich das dann in selbstgemachtem Wildfond erhitzt. Uns schmeckte es sehr gut, am 2. Tag noch besser. Eine gute Alternative zur traditionellen Rehkeule. Danke hatte schon lange vor es mal zu testen, es hat sich gelohnt, der "Wildchef" hat sich besonders gefreut:-)
Gruß Nanni
mstrugholtz1
sagt:
sagt: 21.01.2009 17:58
Oh, tschuldigung Heimwerkerkönig, das Rezept stammt ja von dir, also du sollst das Lob haben:-)
Gruß Nanni
Gruß Nanni
Ruth44
sagt:
sagt: 28.11.2010 21:14
Aud diese Weise werde ich sicher noch öfters Rehfleisch zubereiten!
Passende Magazinartikel
Schlagworte für dieses Rezept
Ähnliche Rezepte
Rezeptsammlungen
Dieses Rezept ist in diesen Sammlungen gespeichert:
- Europa
- Hauptgerichte
- Hauptspeisen 2
- hauptgang
- 3. Fleischgerichte
- meine ausprobierten Rezepte
- Wild
- Kochen
- Extra 19
- Lamm & Wild
Weitere Rezeptsammlungen




























schönes Rezept :-) und habe gleich ein paar Fragen ;-)
Kann ich auf den letzten Saucenvorgang, also nochmal Möhre und Sellerie schmoren, auch verzichten?
Was machst Du mit den Gewürzen in der Marinade.. werden sie nicht mitgeschmort?
Ich suche auch nach einer Alternative zum Preiselbeer*gelee*.. Was meinst Du, würde roter Johanisbeergelee auch gehen? Kommen ja noch Preiselbeeren a. d. Glas hinzu..
Liebe Grüße, Surina
Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten