Sauerteig
Grundrezept| 350 g | Mehl, Sorte nach Belieben |
| 350 ml | Wasser, lauwarmes |
Zubereitung
Es ist nicht so schwer wie es immer klingt, im Gegenteil, einen Sauerteig herzustellen ist sogar sehr einfach, wenn man einiges beachtet.
Man sollte nie 405er Mehl verwenden, das kann man zum Kuchenbacken verwenden, für Brot eignen sich:
Roggenmehl: Type 815, 997, 1150, 1370, 1740;
Dinkelmehl: Type 630, 812, 1050;
Weizenmehl: Type 550, 812, 1050, 1600;
Auch Vollkornmehle sind bestens für die Herstellung eines Sauerteiges geeignet.
Bitte unbedingt beachten, umso höher die Typ Zahl des Mehles um so mehr Wasser braucht man.
Wenn der Sauerteig zu fest ist einfach soviel Wasser hinzu geben bis der Teig schön Waffelteigartig ist!
Er sollte bei der Herstellung immer an einem warmen Ort ruhen, nicht anders eigentlich als die Hefe. Es darf nicht wärmer als 40°C sein, am besten sind Temperaturen von 30-35°C geeignet, aber auch 25°C sind vertretbar, hier braucht die Säuerung nur etwas länger bzw. sie geht langsamer voran.
Der Weizensauerteig ist mild im Geschmack und für helle Brote geeignet.
Am beliebtesten und auch bekanntesten ist der Roggensauerteig; er riecht säuerlich und gibt dem Brot eine fein-saure Note.
Wenn man Brot mit Sauerteig bäckt, braucht man keine Hefe mehr. Nur wenn er ganz frisch ist, braucht man für die ersten Brote ein bisschen Hefe, da der "frische" Sauerteig noch nicht so triebstark ist wie älterer Sauerteig.
Ich habe es so gemacht, dass ich nach jedem Mal 5 g frische Hefe weniger genommen habe, also erst 20 g, dann 15 g, dann 10 g, dann 5 g und am Ende brauchte ich keinerlei Hefe mehr. Man kann es auch ruhig von Anfang an ohne Hefe versuchen, sollte dann aber nicht zu enttäuscht sein, falls das Brot nicht so aufgegangen ist, wie man es sich gewünscht hat.
Durch das Versäuern des Teiges bilden sich Gase, die vollkommen ausreichen, um das Brot aufgehen zu lassen.
Die Herstellung des Sauerteiges erfolgt in 5 Schritten und dauert genau 5 Tage, er sollte immer waffelteigartig von der Konsistenz her sein. In diesen 5 Tagen wird der Teig heftig gären bzw. kräftig mit Blubbern anfangen, daher sollte unbedingt eine große Schüssel verwendet werden, ca. 4 Liter sollte diese mindestens fassen.
1. Tag: 100 g Mehl mit 100 ml lauwarmem Wasser in einer sehr großen Schüssel mischen und mit einem Teller abgedeckt an einen warmen Ort stellen. Nach 12 Stunden den Teig kurz mit einem Holzlöffel umrühren und wieder ruhen lassen.
2. Tag: nach weiteren 12 Stunden nun 50 g Mehl und 50 ml lauwarmes Wasser zu dem Teig geben und kräftig umrühren; wieder abdecken und zurück an den warmen Ort stellen. Diesmal den Teig 24 Stunden ruhen lassen
Hier sollte dann langsam, aber gut die Verhefung einsetzen. Je nach Temperatur kann dies aber auch etwas länger dauern. Man kann die Verhefung gut riechen; es kann etwas unangenehm riechen, säuerlich etwas nach Essig riechend, was aber gewollt ist, und nicht schlimm. Dieser Geruch wird aber nach einigen Tagen schwächer.
3. Tag: nach den 24 Stunden nun wieder 100 g Mehl und 100 ml lauwarmes Wasser zu dem Teig geben und wieder kräftig umrühren. Die Schüssel abdecken und zurück an den warmen Ort stellen, den Teig diesmal wieder nach 12 Stunden stark rühren und wieder ruhen lassen
4. Tag: nach weiteren 12 Stunden nun wieder 100 g Mehl und 100 ml lauwarmes Wasser zu dem Teig geben und wie immer kräftig umrühren. Wieder abdecken und zurück an den warmen Ort stellen und den Teig noch einmal 24 Stunden ruhen lassen
5. Tag: nun kann der Sauerteig verbacken werden
Wie, findet ihr in vielen Rezepten im CK.
Der Teig ist bei richtiger Lagerung unbegrenzt haltbar. Es reicht, wenn gut 50 g Sauerteig aufbewahrt werden, habt ihr aber mehr übrig, ist dies auch in Ordnung.
Füllt das so genannte Anstellgut nun in eine Box ab und verschließt diese mit einem Deckel. Wenn ihr nur selten backt, könnt ihr den Sauerteig gut im Kühlschrank aufbewahren. Hier solltet ihr aber beachten, wenn ihr den Sauerteig länger als 1 Woche nicht zum Backen benötigt, dass dieser gefüttert werden muss. Hierzu reichen gut 1 EL Mehl und 1 EL Wasser (so mache ich dies immer), kräftig rühren und wieder gut verschließen.
Wollt ihr wieder ein Brot backen ist es am besten, den Sauerteig in einer 3 Stufen-Führung wieder zu reaktivieren:
1. Stufe: Es werden hier nun 100 g Mehl mit 100 ml lauwarmem Wasser zu einem weichen Teig verrührt und zu den ca. 50-100 g Anstellgut gegeben; wie immer sollte hier mit einem Holzlöffel gerührt werden und die Schüssel leicht abgedeckt werden. Den Teig wieder an einem warmen Ort ruhen lassen, ca. 6 Stunden reichen aus.
2. Stufe: nun werden nach den 6 Stunden zu dem Sauerteig weitere 100 g Mehl mit diesmal nur 75 ml lauwarmem Wasser verrührt, wieder wird der Teig abgedeckt und an einem warmen Ort gute 6 Stunden ruhen gelassen.
3. Stufe: als letztes werden wieder 100 g Mehl und 100 ml lauwarmes Wasser dazu geben und kräftig verrührt, diesmal wird der Teig 12 Stunden am warmen Ort ruhen gelassen.
Nun ist er fertig und kann wieder verbacken werden.
Es klingt kompliziert, aber keine Angst, es ist sehr einfach einen Sauerteig herzustellen und der bessere Geschmack des Brotes sowie die längere Haltbarkeit und Frische werden es euch danken!
Man sollte nie 405er Mehl verwenden, das kann man zum Kuchenbacken verwenden, für Brot eignen sich:
Roggenmehl: Type 815, 997, 1150, 1370, 1740;
Dinkelmehl: Type 630, 812, 1050;
Weizenmehl: Type 550, 812, 1050, 1600;
Auch Vollkornmehle sind bestens für die Herstellung eines Sauerteiges geeignet.
Bitte unbedingt beachten, umso höher die Typ Zahl des Mehles um so mehr Wasser braucht man.
Wenn der Sauerteig zu fest ist einfach soviel Wasser hinzu geben bis der Teig schön Waffelteigartig ist!
Er sollte bei der Herstellung immer an einem warmen Ort ruhen, nicht anders eigentlich als die Hefe. Es darf nicht wärmer als 40°C sein, am besten sind Temperaturen von 30-35°C geeignet, aber auch 25°C sind vertretbar, hier braucht die Säuerung nur etwas länger bzw. sie geht langsamer voran.
Der Weizensauerteig ist mild im Geschmack und für helle Brote geeignet.
Am beliebtesten und auch bekanntesten ist der Roggensauerteig; er riecht säuerlich und gibt dem Brot eine fein-saure Note.
Wenn man Brot mit Sauerteig bäckt, braucht man keine Hefe mehr. Nur wenn er ganz frisch ist, braucht man für die ersten Brote ein bisschen Hefe, da der "frische" Sauerteig noch nicht so triebstark ist wie älterer Sauerteig.
Ich habe es so gemacht, dass ich nach jedem Mal 5 g frische Hefe weniger genommen habe, also erst 20 g, dann 15 g, dann 10 g, dann 5 g und am Ende brauchte ich keinerlei Hefe mehr. Man kann es auch ruhig von Anfang an ohne Hefe versuchen, sollte dann aber nicht zu enttäuscht sein, falls das Brot nicht so aufgegangen ist, wie man es sich gewünscht hat.
Durch das Versäuern des Teiges bilden sich Gase, die vollkommen ausreichen, um das Brot aufgehen zu lassen.
Die Herstellung des Sauerteiges erfolgt in 5 Schritten und dauert genau 5 Tage, er sollte immer waffelteigartig von der Konsistenz her sein. In diesen 5 Tagen wird der Teig heftig gären bzw. kräftig mit Blubbern anfangen, daher sollte unbedingt eine große Schüssel verwendet werden, ca. 4 Liter sollte diese mindestens fassen.
1. Tag: 100 g Mehl mit 100 ml lauwarmem Wasser in einer sehr großen Schüssel mischen und mit einem Teller abgedeckt an einen warmen Ort stellen. Nach 12 Stunden den Teig kurz mit einem Holzlöffel umrühren und wieder ruhen lassen.
2. Tag: nach weiteren 12 Stunden nun 50 g Mehl und 50 ml lauwarmes Wasser zu dem Teig geben und kräftig umrühren; wieder abdecken und zurück an den warmen Ort stellen. Diesmal den Teig 24 Stunden ruhen lassen
Hier sollte dann langsam, aber gut die Verhefung einsetzen. Je nach Temperatur kann dies aber auch etwas länger dauern. Man kann die Verhefung gut riechen; es kann etwas unangenehm riechen, säuerlich etwas nach Essig riechend, was aber gewollt ist, und nicht schlimm. Dieser Geruch wird aber nach einigen Tagen schwächer.
3. Tag: nach den 24 Stunden nun wieder 100 g Mehl und 100 ml lauwarmes Wasser zu dem Teig geben und wieder kräftig umrühren. Die Schüssel abdecken und zurück an den warmen Ort stellen, den Teig diesmal wieder nach 12 Stunden stark rühren und wieder ruhen lassen
4. Tag: nach weiteren 12 Stunden nun wieder 100 g Mehl und 100 ml lauwarmes Wasser zu dem Teig geben und wie immer kräftig umrühren. Wieder abdecken und zurück an den warmen Ort stellen und den Teig noch einmal 24 Stunden ruhen lassen
5. Tag: nun kann der Sauerteig verbacken werden
Wie, findet ihr in vielen Rezepten im CK.
Der Teig ist bei richtiger Lagerung unbegrenzt haltbar. Es reicht, wenn gut 50 g Sauerteig aufbewahrt werden, habt ihr aber mehr übrig, ist dies auch in Ordnung.
Füllt das so genannte Anstellgut nun in eine Box ab und verschließt diese mit einem Deckel. Wenn ihr nur selten backt, könnt ihr den Sauerteig gut im Kühlschrank aufbewahren. Hier solltet ihr aber beachten, wenn ihr den Sauerteig länger als 1 Woche nicht zum Backen benötigt, dass dieser gefüttert werden muss. Hierzu reichen gut 1 EL Mehl und 1 EL Wasser (so mache ich dies immer), kräftig rühren und wieder gut verschließen.
Wollt ihr wieder ein Brot backen ist es am besten, den Sauerteig in einer 3 Stufen-Führung wieder zu reaktivieren:
1. Stufe: Es werden hier nun 100 g Mehl mit 100 ml lauwarmem Wasser zu einem weichen Teig verrührt und zu den ca. 50-100 g Anstellgut gegeben; wie immer sollte hier mit einem Holzlöffel gerührt werden und die Schüssel leicht abgedeckt werden. Den Teig wieder an einem warmen Ort ruhen lassen, ca. 6 Stunden reichen aus.
2. Stufe: nun werden nach den 6 Stunden zu dem Sauerteig weitere 100 g Mehl mit diesmal nur 75 ml lauwarmem Wasser verrührt, wieder wird der Teig abgedeckt und an einem warmen Ort gute 6 Stunden ruhen gelassen.
3. Stufe: als letztes werden wieder 100 g Mehl und 100 ml lauwarmes Wasser dazu geben und kräftig verrührt, diesmal wird der Teig 12 Stunden am warmen Ort ruhen gelassen.
Nun ist er fertig und kann wieder verbacken werden.
Es klingt kompliziert, aber keine Angst, es ist sehr einfach einen Sauerteig herzustellen und der bessere Geschmack des Brotes sowie die längere Haltbarkeit und Frische werden es euch danken!
Kommentare anderer Nutzer
03.02.2008 08:36
Jillichilli
sagt:
sagt: 27.02.2008 11:32
Hilfreicher Kommentar:
Hallo,
ich backe seit Jahren selbst Bauernbrot, allerdings immer von ca. 25 kg Roggenmehl im Holzkohleofen, der für ca. 12 große Laibe Platz hat. Die Triebkraft des Sauerteiges ist natürlich wesentlich für's gelingen. Bei zu erwartenden größeren Backpausen (mehr als 4 Wochen) friere ich den Sauerteig einfach ein. Dafür werden aus den Teigresten und Mehl Krümel (wie beim Streuselkuchen) hergestellt und gleich danach im Platikbeutel in die Truhe gelegt. Alternativ kann man die Krümel auf einem Tablett über mehrere Tage (mehrmals wenden) trocknen und in einem Leinensäckchen kühl und trocken aufbewahren. Vor der nächsten Nutzung müssen die Krümel (wenn sie aus der Kühlung kommen, auftauen und) über Nacht mit handwarmem Wasser gut gewässert werden.
Es hat sich auch bewährt, wenn vor dem Andicken der Masse mit dem Mixer Luft in den Ansatz gebracht wird.
Nur Mut
ich backe seit Jahren selbst Bauernbrot, allerdings immer von ca. 25 kg Roggenmehl im Holzkohleofen, der für ca. 12 große Laibe Platz hat. Die Triebkraft des Sauerteiges ist natürlich wesentlich für's gelingen. Bei zu erwartenden größeren Backpausen (mehr als 4 Wochen) friere ich den Sauerteig einfach ein. Dafür werden aus den Teigresten und Mehl Krümel (wie beim Streuselkuchen) hergestellt und gleich danach im Platikbeutel in die Truhe gelegt. Alternativ kann man die Krümel auf einem Tablett über mehrere Tage (mehrmals wenden) trocknen und in einem Leinensäckchen kühl und trocken aufbewahren. Vor der nächsten Nutzung müssen die Krümel (wenn sie aus der Kühlung kommen, auftauen und) über Nacht mit handwarmem Wasser gut gewässert werden.
Es hat sich auch bewährt, wenn vor dem Andicken der Masse mit dem Mixer Luft in den Ansatz gebracht wird.
Nur Mut
27.02.2008 11:44
Eik0
sagt:
sagt: 11.03.2008 11:00
Hallo Seelenschein!
Echt ein absolut super Rezept für Sauerteig und auch genial beschrieben! Da dürfte nu wirklich niemand Probleme mit haben!
Werde gleich direkt mal welchen ansetzen, weil mir beim letzten Mal lieder nix übrig geblieben ist! :-)
Lade dann ein Foto hoch, wenn's soweit ist!
LG Vanessa
Echt ein absolut super Rezept für Sauerteig und auch genial beschrieben! Da dürfte nu wirklich niemand Probleme mit haben!
Werde gleich direkt mal welchen ansetzen, weil mir beim letzten Mal lieder nix übrig geblieben ist! :-)
Lade dann ein Foto hoch, wenn's soweit ist!
LG Vanessa
Eik0
sagt:
sagt: 18.03.2008 15:47
Hilfreicher Kommentar:
Hallo Seelenschein!
Hat super funktoniert und auch bei nur knapp 24°C!
Hab dir ein Foto hochgeladen -> Sauerteig + Roggenmischbrot!
LG Vanessa
Hat super funktoniert und auch bei nur knapp 24°C!
Hab dir ein Foto hochgeladen -> Sauerteig + Roggenmischbrot!
LG Vanessa
05.04.2008 19:57
Mausepuppe
sagt:
sagt: 05.04.2008 15:36
Hallo Seelenschein,
lieben Dank für Deine Anleitung. Ich hab immer wieder versucht alles was es zu wissen gab zusammen zu tragen, aber in diesem Rezept hatte ich alles auf einmal!! Hat klasse geklappt!!
Selbst für Anfänger wirklich kein Problem
LG
Mausepuppe
lieben Dank für Deine Anleitung. Ich hab immer wieder versucht alles was es zu wissen gab zusammen zu tragen, aber in diesem Rezept hatte ich alles auf einmal!! Hat klasse geklappt!!
Selbst für Anfänger wirklich kein Problem
LG
Mausepuppe
05.04.2008 19:56
dosimaus
sagt:
sagt: 05.04.2008 20:19
Hallo Seelenschein,
habe den Sauerteig nach deinem Rezept angesetzt und damit die Sauerteigbrötchen von Feuervogel gebacken. Das ist wirklich die perfekte Kombination.
Vielen Dank für die ausführliche und idiotensichere Beschreibung.
LG,
D.
habe den Sauerteig nach deinem Rezept angesetzt und damit die Sauerteigbrötchen von Feuervogel gebacken. Das ist wirklich die perfekte Kombination.
Vielen Dank für die ausführliche und idiotensichere Beschreibung.
LG,
D.
06.04.2008 08:37
marisch
sagt:
sagt: 12.04.2008 13:00
Hallo
Ich habe den Sauerteig wie beschrieben gemacht, und dann am 5 Tag gebacken. Das ganze Haus hat gestunken, das Brot war nicht geniesbar. Was habe ich falsch gemacht? Kann es sein das die Gär-Temparatur bei mir zu niedrig war und es aufgrunddessen länger hätte gären müßen? Die Schüssel stand bei mir in der Küche wo ich um die 20 Grad habe. Oder lag es daran das ich selbst gemahlenes Roggenmehl genommen habe?
Ps. Es lag mit sicherheit nicht am Rezept sondern an mir, werde es auf jeden Fall noch mal machen.
Ich habe den Sauerteig wie beschrieben gemacht, und dann am 5 Tag gebacken. Das ganze Haus hat gestunken, das Brot war nicht geniesbar. Was habe ich falsch gemacht? Kann es sein das die Gär-Temparatur bei mir zu niedrig war und es aufgrunddessen länger hätte gären müßen? Die Schüssel stand bei mir in der Küche wo ich um die 20 Grad habe. Oder lag es daran das ich selbst gemahlenes Roggenmehl genommen habe?
Ps. Es lag mit sicherheit nicht am Rezept sondern an mir, werde es auf jeden Fall noch mal machen.
12.04.2008 14:19
marisch
sagt:
sagt: 12.04.2008 15:01
12.04.2008 15:06
Hilfreiche Antwort:
Du meinst jucajo ;)
Das Rezept ist absolut gelingsicher ABER mit einem "Triebstarken" bzw. "Älteren" ST.
Du jedoch hast einen ganz ganz frischen der noch nicht viel Triebkraft hat.
Da empfielt es sich noch etwas Hefe hizuzugeben (also ins Brot), weil der ST noch so jung ist.
(Ca. 10 g reichen da absolut aus, beim 2. mal 5g und dann dürfte es ohne gehen)
Das Rezept ist absolut gelingsicher ABER mit einem "Triebstarken" bzw. "Älteren" ST.
Du jedoch hast einen ganz ganz frischen der noch nicht viel Triebkraft hat.
Da empfielt es sich noch etwas Hefe hizuzugeben (also ins Brot), weil der ST noch so jung ist.
(Ca. 10 g reichen da absolut aus, beim 2. mal 5g und dann dürfte es ohne gehen)
marisch
sagt:
sagt: 12.04.2008 15:09
estherlavista
sagt:
sagt: 15.07.2008 20:35
Hallo Seelenschein,
das Rezept ist wirklich sehr gut beschrieben und ich werde es auf jeden Fall ausprobieren, da es ja inzwischen auch recht schwierig geworden ist beim normalen Bäcker echtes und reines Sauerteigbrot zu bekommen.
Meine Oma, die in Thüringen in einem Bauerndorf groß geworden ist, hat mir erzählt, dass sie in ihrem Dorf ein Backhaus hatten. Dort musste man jedes Mal wenn man Brote gebacken hat ein Stück von dem Brotteig hinterlassen, das dann der nächste Nutzer als Sauerteig für sein Brot verwenden konnte.
Weißt Du, ob das funktioniert? Kann ich von meinem fertigen Sauerteig-Brotteig (wenn er einfach ist, also ohne Nüsse und so) einfach ein Stück nehmen und zur Sauerteig-Grundlage machen?
Liebe Grüße
esthi
das Rezept ist wirklich sehr gut beschrieben und ich werde es auf jeden Fall ausprobieren, da es ja inzwischen auch recht schwierig geworden ist beim normalen Bäcker echtes und reines Sauerteigbrot zu bekommen.
Meine Oma, die in Thüringen in einem Bauerndorf groß geworden ist, hat mir erzählt, dass sie in ihrem Dorf ein Backhaus hatten. Dort musste man jedes Mal wenn man Brote gebacken hat ein Stück von dem Brotteig hinterlassen, das dann der nächste Nutzer als Sauerteig für sein Brot verwenden konnte.
Weißt Du, ob das funktioniert? Kann ich von meinem fertigen Sauerteig-Brotteig (wenn er einfach ist, also ohne Nüsse und so) einfach ein Stück nehmen und zur Sauerteig-Grundlage machen?
Liebe Grüße
esthi
15.07.2008 20:42
estherlavista
sagt:
sagt: 16.07.2008 16:36
16.07.2008 16:37
finnin_06
sagt:
sagt: 30.03.2011 19:02
Hallo Estherlavista!
Ich denke schon, dass du auch aus dem fertigen Brot irgendwie einen Sauerteigansatz bekommen könntest, in meinem finnischen Kochbuch habe ich bei einem Roggen-ST-Brot auch so einen Hinweis gefunden. Da nimmt man auch eine Scheibe von einem bereits gebackenen Brot, schneidet sie klein und vermischt diese Bröckchen mit warmem Wasser (25 grad) und mehl und lässt das Ganze 1-2 Tage stehen, bis es blubbert.
Ich denke schon, dass du auch aus dem fertigen Brot irgendwie einen Sauerteigansatz bekommen könntest, in meinem finnischen Kochbuch habe ich bei einem Roggen-ST-Brot auch so einen Hinweis gefunden. Da nimmt man auch eine Scheibe von einem bereits gebackenen Brot, schneidet sie klein und vermischt diese Bröckchen mit warmem Wasser (25 grad) und mehl und lässt das Ganze 1-2 Tage stehen, bis es blubbert.
31.03.2011 07:16
finnin_06
sagt:
sagt: 31.03.2011 07:22
Ich würde es auch nicht unbedingt machen, wollte nur anmerken, dass es offensichtlich funktioniert :)
Gestern habe ich nach deinem Rezept meinen ersten Sauerteig angesetzt, er sitzt jetzt im Bett unter meiner Daunendecke und entwickelt sich hoffentlich prächtig!
Danke für die anschauliche Anleitung!
Gestern habe ich nach deinem Rezept meinen ersten Sauerteig angesetzt, er sitzt jetzt im Bett unter meiner Daunendecke und entwickelt sich hoffentlich prächtig!
Danke für die anschauliche Anleitung!
Barella
sagt:
sagt: 02.08.2008 22:33
Unglaublich, es hat geklappt, trotz des Mehls Typ 405,
ab jetzt gibts bei uns wieder Sauerteigbrötchen, ein fast vergessener Geschmack aus Zeiten der guten Backstuben.
Die fünf Tage reichten allerdings nicht aus. Ab Tag 7 fing das Blasenblubbern an.
ab jetzt gibts bei uns wieder Sauerteigbrötchen, ein fast vergessener Geschmack aus Zeiten der guten Backstuben.
Die fünf Tage reichten allerdings nicht aus. Ab Tag 7 fing das Blasenblubbern an.
kaninchenpups
sagt:
sagt: 10.08.2008 14:03
hallo!
ein riesengroßes lob von mir für diese sehr gute schritt-für-schritt-erklärung des sauerteig-rezepts!!! habe mich jetzt auch endlich dran gewagt und obwohl heute erst der 3. tag ist, sehe ich schon die ersten erfolge. bisher hatte ich immer großen respekt vor sauerteig-broten, hab mich nie dran getraut, aber jetzt bin ich zuversichtlich, dass ich bald das erste brot (wenn auch noch mit etwas hefe-nachhilfe) backen kann. vielen dank für die ausführliche beschreibung, hat mir meine angst vorm sauerteig genommen!
lieber gruß, kaninchenpups
ein riesengroßes lob von mir für diese sehr gute schritt-für-schritt-erklärung des sauerteig-rezepts!!! habe mich jetzt auch endlich dran gewagt und obwohl heute erst der 3. tag ist, sehe ich schon die ersten erfolge. bisher hatte ich immer großen respekt vor sauerteig-broten, hab mich nie dran getraut, aber jetzt bin ich zuversichtlich, dass ich bald das erste brot (wenn auch noch mit etwas hefe-nachhilfe) backen kann. vielen dank für die ausführliche beschreibung, hat mir meine angst vorm sauerteig genommen!
lieber gruß, kaninchenpups
Zwetschgennudel
sagt:
sagt: 02.10.2008 08:49
Hallo Seelenschein,
ich bin seit 4 Tagen dabei, Sauerteig anzusetzen. Ich habe mich genau an Deine Anweisungen gehalten. Im Teig sind schon viele Blasen entstanden und er riecht auch seit einigen Tagen recht säuerlich.
Nun meine Frage:
Welche Konsistenz muss der Teig denn haben, wenn er fertig ist? Formbar oder flüssig? Weiter oben hat z.B. jemand geschrieben, dass er den Teig zum Einfrieren zu Krümeln formt. Mein Teig ist aber (noch) ziemlich flüssig.
Liebe Grüße Zwetschgennudel
ich bin seit 4 Tagen dabei, Sauerteig anzusetzen. Ich habe mich genau an Deine Anweisungen gehalten. Im Teig sind schon viele Blasen entstanden und er riecht auch seit einigen Tagen recht säuerlich.
Nun meine Frage:
Welche Konsistenz muss der Teig denn haben, wenn er fertig ist? Formbar oder flüssig? Weiter oben hat z.B. jemand geschrieben, dass er den Teig zum Einfrieren zu Krümeln formt. Mein Teig ist aber (noch) ziemlich flüssig.
Liebe Grüße Zwetschgennudel
02.10.2008 10:17
Zwetschgennudel
sagt:
sagt: 05.10.2008 10:37
Lalelupse
sagt:
sagt: 04.10.2008 01:37
Huhu,
Der Sauerteig geht nun den fünften Tag (bzw. die fünfte Nacht) und hat mir schon ein bischen Kopfzerbrechen gemacht, da er sehr schnell eine dicke Kurste bekam, die durch das verrühren zu kleinen Bröckchen im Teig geführt hat. Nachdem ich mir erst nicht sicher war, ob ich ihn weiter "züchten" oder vernichten sollte (hatte diese Frage im Forum auch gepostet) stellt sich mir jetzt aber eine ganz andere Frage: Von der Zeit her müsste er eigentlich fertig sein... aber geblubbert hat da noch nix!
Kann er auch ohne Blubber fertig sein? Denn eigentlich weisen diese kleinen Bläschen darauf hin, dass er ordentlich gärt, oder?
Die Beschreibung ist übrigends super verständlich und sehr ausführlich, ganz toll für Brotback-Neulinge wie mich :)
Liebe Grüße
Der Sauerteig geht nun den fünften Tag (bzw. die fünfte Nacht) und hat mir schon ein bischen Kopfzerbrechen gemacht, da er sehr schnell eine dicke Kurste bekam, die durch das verrühren zu kleinen Bröckchen im Teig geführt hat. Nachdem ich mir erst nicht sicher war, ob ich ihn weiter "züchten" oder vernichten sollte (hatte diese Frage im Forum auch gepostet) stellt sich mir jetzt aber eine ganz andere Frage: Von der Zeit her müsste er eigentlich fertig sein... aber geblubbert hat da noch nix!
Kann er auch ohne Blubber fertig sein? Denn eigentlich weisen diese kleinen Bläschen darauf hin, dass er ordentlich gärt, oder?
Die Beschreibung ist übrigends super verständlich und sehr ausführlich, ganz toll für Brotback-Neulinge wie mich :)
Liebe Grüße
04.10.2008 16:16
dia-blond
sagt:
sagt: 26.11.2010 20:33
nordlicht45
sagt:
sagt: 26.10.2008 12:47
Hilfreicher Kommentar:
Hallo Seelenschein,
deine Beschreibung ist einfach super verständlich für Anfänger. Als ich vor ca. einem halben Jahr den Mut gefaßt hatte, mit Sauerteig anzufangen, war ich ziemlich verwirrt und hatte Angst, etwas falsch zu machen.
Wenn man erstmal sucht, findet man wahnsinnig viele verschiedene Möglichkeiten und Tipps für die Herstellung von Sauerteig. Da liest man dann von Teigausbeute, 3-Stufen-Führung, bestimmte Temperaturen sollten eingehalten werden usw.
Ich denke, wenn man mit deiner Anleitung den Anfang macht, kann da gar nichts passieren.
Heute sehe ich alles etwas entspannter, hab inzwischen eine getrocknete Sicherung im Glas. Dazu habe ich auch ein paar Fotos eingestellt, sie müßten in ein paar Tagen freigeschaltet sein.
Da ich aber mindestens einmal die Woche mit Sauerteig backe, erübrigt sich die Fütterung im Kühlschrank.
Auch die "Wiederbelebung" ist bei mir unkomplizierter. Ich komme ganz gut mit einer 1-stufigen Führung klar. Bei mir kommt das Anstellgut aus dem Kühlschrank in ein Plastikeimerchen, dazu dann halbe Menge Mehl und nochmal soviel lauwarmes Wasser, alles verrühren und 10 - 12 Stunden mit lose aufgelegtem Deckel in Ruhe bei Zimmertemperatur arbeiten lassen. Fertig ! Also, wenn ich 500 g Sauerteig brauche, nehme ich ca. 280 g Mehl, soviel warmes wasser, bis ein dicker Brei entsteht - einfach nach Gefühl. Meistens bleibt dann noch etwas übrig, um es zu trocknen oder für ein zweites Anstellgut zum Verschenken.
LG
nordlicht45
deine Beschreibung ist einfach super verständlich für Anfänger. Als ich vor ca. einem halben Jahr den Mut gefaßt hatte, mit Sauerteig anzufangen, war ich ziemlich verwirrt und hatte Angst, etwas falsch zu machen.
Wenn man erstmal sucht, findet man wahnsinnig viele verschiedene Möglichkeiten und Tipps für die Herstellung von Sauerteig. Da liest man dann von Teigausbeute, 3-Stufen-Führung, bestimmte Temperaturen sollten eingehalten werden usw.
Ich denke, wenn man mit deiner Anleitung den Anfang macht, kann da gar nichts passieren.
Heute sehe ich alles etwas entspannter, hab inzwischen eine getrocknete Sicherung im Glas. Dazu habe ich auch ein paar Fotos eingestellt, sie müßten in ein paar Tagen freigeschaltet sein.
Da ich aber mindestens einmal die Woche mit Sauerteig backe, erübrigt sich die Fütterung im Kühlschrank.
Auch die "Wiederbelebung" ist bei mir unkomplizierter. Ich komme ganz gut mit einer 1-stufigen Führung klar. Bei mir kommt das Anstellgut aus dem Kühlschrank in ein Plastikeimerchen, dazu dann halbe Menge Mehl und nochmal soviel lauwarmes Wasser, alles verrühren und 10 - 12 Stunden mit lose aufgelegtem Deckel in Ruhe bei Zimmertemperatur arbeiten lassen. Fertig ! Also, wenn ich 500 g Sauerteig brauche, nehme ich ca. 280 g Mehl, soviel warmes wasser, bis ein dicker Brei entsteht - einfach nach Gefühl. Meistens bleibt dann noch etwas übrig, um es zu trocknen oder für ein zweites Anstellgut zum Verschenken.
LG
nordlicht45
26.10.2008 13:55
Booaah, mir raucht der Kopf vor lauter "Wissenschaft".
Stehe mit dem Begriff " . . . an einem warmen Ort gehen lassen . . . " völlig auf Kriegsfuß.
Da ich ja absoluter Backnovize bin und nachdem ich meine Hefeteige " . . . an einem warmen Ort habe gehen lassen . . . " - Schüssel mit Küchentuch abgedeckt neben dem Heizkörper - landeten etliche Versuche im Rundordner.
Ganz klar: Im Vorteil ist, wer lesen kann!
So las ich denn hier im Forum, dass viele von Euch den angewärmten Backofen oder die Schüssel mit warmem Wasser als den sagenumworbenen "warmen Ort" nutzen.
Aber wie soll das bei dem Sauerteig funktionieren? Wenn der sich doch mehrere Tage, lt. Verfasserin, bei mgl. 25 - 30° selbst das Leben einhaucht. So warm habe ich es nirgendwo in meiner Wohnung und man kann ja nicht drauf "glucken" . . .
Wo ist den Euer "warmer Ort" ? ;-))
LG
Rolf
Stehe mit dem Begriff " . . . an einem warmen Ort gehen lassen . . . " völlig auf Kriegsfuß.
Da ich ja absoluter Backnovize bin und nachdem ich meine Hefeteige " . . . an einem warmen Ort habe gehen lassen . . . " - Schüssel mit Küchentuch abgedeckt neben dem Heizkörper - landeten etliche Versuche im Rundordner.
Ganz klar: Im Vorteil ist, wer lesen kann!
So las ich denn hier im Forum, dass viele von Euch den angewärmten Backofen oder die Schüssel mit warmem Wasser als den sagenumworbenen "warmen Ort" nutzen.
Aber wie soll das bei dem Sauerteig funktionieren? Wenn der sich doch mehrere Tage, lt. Verfasserin, bei mgl. 25 - 30° selbst das Leben einhaucht. So warm habe ich es nirgendwo in meiner Wohnung und man kann ja nicht drauf "glucken" . . .
Wo ist den Euer "warmer Ort" ? ;-))
LG
Rolf
26.10.2008 19:24
Ingelengel
sagt:
sagt: 03.11.2008 18:53
Zwetschgennudel
sagt:
sagt: 05.11.2008 09:50
Hilfreiche Antwort:
Hallo,
ich packe die (gut verschlossene!) Schüssel mit dem Sauerteig tagsüber ins Bett, decke sie mit einer Decke zu und gebe zusätzlich eine Wärmflasche mit warmen Wasser unter die Decke. Nachts zieht mein ST dann (mit Wärmflasche) aufs Sofa um. So hat es mein Sauerteig immer kuschelig warm.
LG, Zwetschgennudel
ich packe die (gut verschlossene!) Schüssel mit dem Sauerteig tagsüber ins Bett, decke sie mit einer Decke zu und gebe zusätzlich eine Wärmflasche mit warmen Wasser unter die Decke. Nachts zieht mein ST dann (mit Wärmflasche) aufs Sofa um. So hat es mein Sauerteig immer kuschelig warm.
LG, Zwetschgennudel
Nosara
sagt:
sagt: 10.11.2011 17:49
Ingelengel
sagt:
sagt: 01.11.2008 10:18
Hallo!
Nach langem zögern habe ich jetzt auch einen Sauerteig hergestellt. War mir immer zu kompliziert. Ist es dann aber doch nicht.
Nun ist mein Sauerteig fertig und ich habe mein erstes Brot damit angerührt. Mal schauen, was daraus wird.
Witzig aber wahr. Mein Sohn hat eine Wolldecke vom FC Bayern München in der ich immer meinen Hefeteig packe, dort geht er am besten auf.
Das soll jetzt nicht heißen, dass ihr euch alle solch eine Decke kaufen sollt.
Gruß
Inge
Nach langem zögern habe ich jetzt auch einen Sauerteig hergestellt. War mir immer zu kompliziert. Ist es dann aber doch nicht.
Nun ist mein Sauerteig fertig und ich habe mein erstes Brot damit angerührt. Mal schauen, was daraus wird.
Witzig aber wahr. Mein Sohn hat eine Wolldecke vom FC Bayern München in der ich immer meinen Hefeteig packe, dort geht er am besten auf.
Das soll jetzt nicht heißen, dass ihr euch alle solch eine Decke kaufen sollt.
Gruß
Inge
claudi-g
sagt:
sagt: 23.10.2010 16:16
wolke57
sagt:
sagt: 04.11.2008 08:10
Hilfreicher Kommentar:
hallo esthi,
ich habe gerade im hessenurlaub von unserer Vermieterin die anleitung für's brotbacken bekommen. sie backt noch im backhaus.
wenn der brotteig fertig zum backen ist ( ohne körner, etc.), eine kleine menge abnehmen und mit mehl vermengen. nun schwischen den händen verreiben-es muß so viel mehl hinzugefügt werden, daß trockene Ribbeln entstehen. diese dann in einen karton geben und jeden tag umrühren, damit sie richtig trocknen können-im plastikbehälter schimmeln sie. die trockenen ribbeln sind der ansatz für den neuen sauerteig.
gutes gelingen und
vg wolke
ich habe gerade im hessenurlaub von unserer Vermieterin die anleitung für's brotbacken bekommen. sie backt noch im backhaus.
wenn der brotteig fertig zum backen ist ( ohne körner, etc.), eine kleine menge abnehmen und mit mehl vermengen. nun schwischen den händen verreiben-es muß so viel mehl hinzugefügt werden, daß trockene Ribbeln entstehen. diese dann in einen karton geben und jeden tag umrühren, damit sie richtig trocknen können-im plastikbehälter schimmeln sie. die trockenen ribbeln sind der ansatz für den neuen sauerteig.
gutes gelingen und
vg wolke
MamboCat
sagt:
sagt: 05.11.2008 11:42
Super erklärt! Super einfach! Gelingt! Habe das Rezept gleich meiner Schwiegermama und meiner Schwägerin weitergeben müssen!
nannibesau
sagt:
sagt: 09.11.2008 11:04
Hallo!
Ich habe schon ein paar Mal versucht mit fertigem ST zu backen, hat aber nicht geklappt. So schnell geb`ich aber nicht auf. Jetzt meine Fragen: lt. Deinen Anweisungen mische ich insges. 350g Mehl zu einem ST. Im Internet habe ich eine Rezept gefunden, da wird zum herkömmlichen Mehl 800g ST angegeben. Wie bekomme ich von meinem angesetzten ST von 350g Mehl 800g? Gleiches gilt, wenn ich einen Rest (50g) ST aufbewahre. Wenn ich diesen mit Deiner 3 Stufen-Führung wieder reaktiviere habe ich 350g. Ich habe alle Kommentare durchgelesen, aber keiner hat diese Fragen gestellt, also lach mich jetzt bitte nicht aus. Ausserdem hätt`ich gern gewusst wann man den ST als "alt" bezeichnet, damit keine Hefe mehr zugetan werden muss.
Vielen Dank
Nanni
Ich habe schon ein paar Mal versucht mit fertigem ST zu backen, hat aber nicht geklappt. So schnell geb`ich aber nicht auf. Jetzt meine Fragen: lt. Deinen Anweisungen mische ich insges. 350g Mehl zu einem ST. Im Internet habe ich eine Rezept gefunden, da wird zum herkömmlichen Mehl 800g ST angegeben. Wie bekomme ich von meinem angesetzten ST von 350g Mehl 800g? Gleiches gilt, wenn ich einen Rest (50g) ST aufbewahre. Wenn ich diesen mit Deiner 3 Stufen-Führung wieder reaktiviere habe ich 350g. Ich habe alle Kommentare durchgelesen, aber keiner hat diese Fragen gestellt, also lach mich jetzt bitte nicht aus. Ausserdem hätt`ich gern gewusst wann man den ST als "alt" bezeichnet, damit keine Hefe mehr zugetan werden muss.
Vielen Dank
Nanni
09.11.2008 18:18
nannibesau
sagt:
sagt: 10.11.2008 16:39
Hallo Seelenschein,
vielen Dank für Deine Info. Auf jeden Fall bin ich jetzt einen Schritt weiter. Ich werde gleich einen ST ansetzten.Ob Erfolg oder Mißerfolg, ich melde mich wieder.
Bis dahin - Nanni -
vielen Dank für Deine Info. Auf jeden Fall bin ich jetzt einen Schritt weiter. Ich werde gleich einen ST ansetzten.Ob Erfolg oder Mißerfolg, ich melde mich wieder.
Bis dahin - Nanni -
hirschi1601
sagt:
sagt: 10.11.2008 19:33
Hilfreicher Kommentar:
Hallo alle zusammen!
Nachdem ich total panisch auf Pilze aus der Luft (Stw. Schimmel) reagiere, und die Gärung hier ja durch Hefepilze aus der Luft erfolgt, hab ich eine einfache Methode entwickelt:
man nehme ein Päckchen Trockensauerteig und rühre ihn mit Wasser auf die richtige Konsistenz an,
3 Tage füttern (ich hab dabei das Glas immer verschlossen - also außer natürlich wenn ich Mehl und Wasser zugebe), fertig.
50 g aufheben (im Kühlschrank) und am Abend vor dem nächsten Backen mit soviel Mehl und Wasser (1:1) füttern wie man Sauerteig für das Rezept braucht.
Vielleicht hab ich ja dem einen oder anderen Feigling weiterhelfen können.
Liebe Grüße,
Ella
Nachdem ich total panisch auf Pilze aus der Luft (Stw. Schimmel) reagiere, und die Gärung hier ja durch Hefepilze aus der Luft erfolgt, hab ich eine einfache Methode entwickelt:
man nehme ein Päckchen Trockensauerteig und rühre ihn mit Wasser auf die richtige Konsistenz an,
3 Tage füttern (ich hab dabei das Glas immer verschlossen - also außer natürlich wenn ich Mehl und Wasser zugebe), fertig.
50 g aufheben (im Kühlschrank) und am Abend vor dem nächsten Backen mit soviel Mehl und Wasser (1:1) füttern wie man Sauerteig für das Rezept braucht.
Vielleicht hab ich ja dem einen oder anderen Feigling weiterhelfen können.
Liebe Grüße,
Ella
nannibesau
sagt:
sagt: 17.11.2008 17:14
Hallo,
ich habe meinen ersten ST gemacht, er ist richtig gut geworden auch von der Konsistenz. Ich habe auch einen Rest im Kühlschrank fürs nächste Mal. Den fertigen Brotteig konnte ich zwar nicht schleifen, weil der Teig zu klebrig war. Ich habe den Teig in eine Brotbackform getan. Das fertige Brot war trotzdem lecker.
Vielen Dank nochmal
- Nanni -
ich habe meinen ersten ST gemacht, er ist richtig gut geworden auch von der Konsistenz. Ich habe auch einen Rest im Kühlschrank fürs nächste Mal. Den fertigen Brotteig konnte ich zwar nicht schleifen, weil der Teig zu klebrig war. Ich habe den Teig in eine Brotbackform getan. Das fertige Brot war trotzdem lecker.
Vielen Dank nochmal
- Nanni -
cappu41
sagt:
sagt: 21.11.2008 21:05
Hallo,
danke für die perfekte Anleitung, ich hab Elkecarolas Alltagsbrot damit gebacken, war echt lecker, so eine Konsistenz wollte ich immer bei meinen selbst gebackenen Broten haben. Nun wusste ich aber nicht genau wovon ich den Sauerteig für mein nächstes Brot nehmen sollte?? Soll ich vom fertig gegangenen Brotteig etwas abnehmen? Ist das dann mein nächster Sauerteig, oder sollte man nicht den ganzen Sauerteig verarbeiten und davon etwas abzwacken? Was ist mein Anstellgut? Dieses Wort kannte ich überhaupt noch nicht. Hoffentlich versteht jetzt jemand was ich meine!! Auf jeden Fall schon mal "Danke" für alle guten Ratschläge.
LG Cappu 41
danke für die perfekte Anleitung, ich hab Elkecarolas Alltagsbrot damit gebacken, war echt lecker, so eine Konsistenz wollte ich immer bei meinen selbst gebackenen Broten haben. Nun wusste ich aber nicht genau wovon ich den Sauerteig für mein nächstes Brot nehmen sollte?? Soll ich vom fertig gegangenen Brotteig etwas abnehmen? Ist das dann mein nächster Sauerteig, oder sollte man nicht den ganzen Sauerteig verarbeiten und davon etwas abzwacken? Was ist mein Anstellgut? Dieses Wort kannte ich überhaupt noch nicht. Hoffentlich versteht jetzt jemand was ich meine!! Auf jeden Fall schon mal "Danke" für alle guten Ratschläge.
LG Cappu 41
22.11.2008 10:33
kaya1307
sagt:
sagt: 22.11.2008 18:39
Ein tolle, verständliche Anleitung.
Ich backe nun schon einige Monate meine eigenen Sauerteigbrote danach. Und der Duft von frischgebackenem Brot ist immer wieder herrlich.
LG Kaya
Ich backe nun schon einige Monate meine eigenen Sauerteigbrote danach. Und der Duft von frischgebackenem Brot ist immer wieder herrlich.
LG Kaya
suluni
sagt:
sagt: 25.11.2008 12:10
Hi!
Habe mir das Rezept grade abgespeichert und will es auf jeden Fall demnächst ausprobieren. Mein erster Brotbackversuch (mit Hefe) ist grade mal geglückt gestern, ich glaub, mich packt jetzt schon der Übermut *lol*
Werde vom (hoffentlichen) Erfolg berichten!
LG Jelena
Habe mir das Rezept grade abgespeichert und will es auf jeden Fall demnächst ausprobieren. Mein erster Brotbackversuch (mit Hefe) ist grade mal geglückt gestern, ich glaub, mich packt jetzt schon der Übermut *lol*
Werde vom (hoffentlichen) Erfolg berichten!
LG Jelena
crazydesi
sagt:
sagt: 27.11.2008 00:43
hallo,
ich hab jetzt auch diese woche meinen ersten Sauerteig angesetzt. Allerdings ist er bei mir bisher sehr zähe masse. Ich wohne zzt in einem Wohnheim habe daher nur 2 räume zur verfügung (schlaf/arbeitszimmer und bad). Das BAd ist meistens zu kalt deswegen hab ich ihn die ganze zeit neben der heizung stehen... ist das evtl doch zu kalt? kann leider keine temperatur hier messen. Hab ihn für heute nacht in eine wolldecke incl wärmeflasche eingepackt. Aber gerochen hat er schon "säuerlich". als ich gestern von draussen wieder in mein zimmer kam kam mir schon ne deftige duftwolke entgegen. Hoffentlich wird er was... ich lass ihn jetzt einfach mal bis freitag noch ruhen...
Dési
ich hab jetzt auch diese woche meinen ersten Sauerteig angesetzt. Allerdings ist er bei mir bisher sehr zähe masse. Ich wohne zzt in einem Wohnheim habe daher nur 2 räume zur verfügung (schlaf/arbeitszimmer und bad). Das BAd ist meistens zu kalt deswegen hab ich ihn die ganze zeit neben der heizung stehen... ist das evtl doch zu kalt? kann leider keine temperatur hier messen. Hab ihn für heute nacht in eine wolldecke incl wärmeflasche eingepackt. Aber gerochen hat er schon "säuerlich". als ich gestern von draussen wieder in mein zimmer kam kam mir schon ne deftige duftwolke entgegen. Hoffentlich wird er was... ich lass ihn jetzt einfach mal bis freitag noch ruhen...
Dési
Eski_75
sagt:
sagt: 15.12.2008 22:49
Hallo,
ich möchte im Weihnachtsurlaub meinen ersten Sauerteig ansetzen. Tagsüber kann ich ihn ins Wasserbett unter die Decke packen, da hat er es bei 32 °C schön warm. Aber nachts muss er raus, macht es ihm viel aus, wenn er dann "nur" auf der Heizung steht und es etwas kühler hat?
Gruß, Eski
ich möchte im Weihnachtsurlaub meinen ersten Sauerteig ansetzen. Tagsüber kann ich ihn ins Wasserbett unter die Decke packen, da hat er es bei 32 °C schön warm. Aber nachts muss er raus, macht es ihm viel aus, wenn er dann "nur" auf der Heizung steht und es etwas kühler hat?
Gruß, Eski
16.12.2008 17:42
mery160805
sagt:
sagt: 06.01.2009 01:48
Wow...
erst mal tolle anleitung Vielen Dank!
Ich wollte jetzt am Wochenende brot backen..aber dieses werde ich doch erst mal den Sauerteig vorbereiten und nächstes das Brot...ich habe nämlich vorgehabt trüffelbutter die Tage zu machen und mit einem selbstgemachtem Brot...wäre es bestimmt ein Gedicht:)lol
Ich werde bestimmt nochmal am Wochenende berichten bzw. hoffentlich nicht frage haben
Liebe Grüße
Meryem
erst mal tolle anleitung Vielen Dank!
Ich wollte jetzt am Wochenende brot backen..aber dieses werde ich doch erst mal den Sauerteig vorbereiten und nächstes das Brot...ich habe nämlich vorgehabt trüffelbutter die Tage zu machen und mit einem selbstgemachtem Brot...wäre es bestimmt ein Gedicht:)lol
Ich werde bestimmt nochmal am Wochenende berichten bzw. hoffentlich nicht frage haben
Liebe Grüße
Meryem
chexic
sagt:
sagt: 11.01.2009 23:52
Hallo,
ich habe gerade meinen Sauerteig angesetzt und bin etwas verwirrt:
Welche Konsistenz soll denn der Teig haben?!
Natürlich hab ich gelesen er soll immer waffelteigartige Konsistenz haben, aber wenn ich den Teig ansetze also 100 g Mehl auf 100 g Wasser kommt bei mir eher ein dicker matschiger Klumpen dabei heraus, der nicht recht zerlaufen will, so wie es bei deinen Bildern zu sehen ist (das sieht ja eher richtig dünnflüssig aus). Kann das am Mehl liegen? (benutze Roggenvollkornmehl) Denn soweit ich das sehe, wird ja das Verhältnis 1:1 die ganzen 5 Tage gleich bleiben, da kann doch gar nichts blubbern bei mir?! :(
Hoffe auf schnelle Hilfe,
lg, Chexic
ich habe gerade meinen Sauerteig angesetzt und bin etwas verwirrt:
Welche Konsistenz soll denn der Teig haben?!
Natürlich hab ich gelesen er soll immer waffelteigartige Konsistenz haben, aber wenn ich den Teig ansetze also 100 g Mehl auf 100 g Wasser kommt bei mir eher ein dicker matschiger Klumpen dabei heraus, der nicht recht zerlaufen will, so wie es bei deinen Bildern zu sehen ist (das sieht ja eher richtig dünnflüssig aus). Kann das am Mehl liegen? (benutze Roggenvollkornmehl) Denn soweit ich das sehe, wird ja das Verhältnis 1:1 die ganzen 5 Tage gleich bleiben, da kann doch gar nichts blubbern bei mir?! :(
Hoffe auf schnelle Hilfe,
lg, Chexic
12.01.2009 18:32
Hilfreiche Antwort:
Also ich habe noch keine Erfahrung mit Vollkornmehlen sondern nur mit Weizen-oder Roggenmehl.
Vollkornmehle brauchen um einiges mehr Wasser welches du auch dran geben kannst.
Die ml angabe ist immer nur eine Empfehlung aber kein muss, jeder kann für sich selber bestimmen wie dickflüssig bzw. dünnflüssig er seinen Sauerteig haben will.
Am besten ist es natürlich wenn er Waffelteigartig ist.
Gib einfach noch so viel Wasser zusätzlich an deinen Sauerteig bis die Konsistenz so ist wie du sie haben möchtest!
Vollkornmehle brauchen um einiges mehr Wasser welches du auch dran geben kannst.
Die ml angabe ist immer nur eine Empfehlung aber kein muss, jeder kann für sich selber bestimmen wie dickflüssig bzw. dünnflüssig er seinen Sauerteig haben will.
Am besten ist es natürlich wenn er Waffelteigartig ist.
Gib einfach noch so viel Wasser zusätzlich an deinen Sauerteig bis die Konsistenz so ist wie du sie haben möchtest!
zillefrank
sagt:
sagt: 26.01.2009 10:27
Hallo Seelenschein,
ich habe gestern mit einem nach deinem Sauerteig Rezept hergestellten Sauerteig gebacken und es hat prima geklappt.
Du hast mich wirklich inspiriert mit deiner unkomplizierten Beschreibung und deiner freundlichen Art alle Fragen zu beantworten.
Wir leben in Schweden und sind auf das selbst backen angewiesen. Erst wenn man im Ausland lebt merkt man was gut zuhause ist. Brot zum Beispiel. Dank deines Rezeptes jetzt auch Roggenbrot mit Sauerteig.
Vielen Dank !!
Kära Hälsningar
Zillefrank
ich habe gestern mit einem nach deinem Sauerteig Rezept hergestellten Sauerteig gebacken und es hat prima geklappt.
Du hast mich wirklich inspiriert mit deiner unkomplizierten Beschreibung und deiner freundlichen Art alle Fragen zu beantworten.
Wir leben in Schweden und sind auf das selbst backen angewiesen. Erst wenn man im Ausland lebt merkt man was gut zuhause ist. Brot zum Beispiel. Dank deines Rezeptes jetzt auch Roggenbrot mit Sauerteig.
Vielen Dank !!
Kära Hälsningar
Zillefrank
too-nice
sagt:
sagt: 26.01.2009 21:36
Nach all den vielen Erfolgsmeldungen werde ich nun auch endlich meine Scheu überwinden und den Sauerteig probieren. Der erste Teil ist schon angerührt.
Ich erstatte umgehend zu meinem Sauerteig-Experiment Bericht. :))))
LG
Andrea
Ich erstatte umgehend zu meinem Sauerteig-Experiment Bericht. :))))
LG
Andrea
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Die neusten Kommentare:
Schuggi
sagt:
sagt: 03.01.2012 23:31
Danke für die tolle Anleitung.
Habe mit dem heute mein erstes Sauerteigbrot gebacken.
Alle fanden es lecker.
Vielen Dank.
Schuggi
Habe mit dem heute mein erstes Sauerteigbrot gebacken.
Alle fanden es lecker.
Vielen Dank.
Schuggi
Schokomäuschen23
sagt:
sagt: 17.01.2012 23:25
Hallo,
genau so wird Sauerteig gemacht.
Eine super Anleitung!
Viele Grüße
Schokomäuschen
genau so wird Sauerteig gemacht.
Eine super Anleitung!
Viele Grüße
Schokomäuschen
manu-l
sagt:
sagt: 19.01.2012 09:39
Hallo Seelenschein,
nach langem hin und her, haben mein Mann und ich uns entschieden, uns einen Backofen aus Stein selbst zu bauen. Wo findet man denn noch richtig leckeres Brot?
Nun versuche ich im Elektroofen schon mal Brote zu backen. Backmischungen sind da ja nicht so mein Ding.
Nun habe ich mich gerade an den "1.Schritt" gewagt!!!
Ich hoffe das alles so paßt wie ich es gemacht hab.
Ich melde mich dann so nach 5 Tagen wieder, wie es "blubbert"
LG aus der Oberpfalz
manu-l
nach langem hin und her, haben mein Mann und ich uns entschieden, uns einen Backofen aus Stein selbst zu bauen. Wo findet man denn noch richtig leckeres Brot?
Nun versuche ich im Elektroofen schon mal Brote zu backen. Backmischungen sind da ja nicht so mein Ding.
Nun habe ich mich gerade an den "1.Schritt" gewagt!!!
Ich hoffe das alles so paßt wie ich es gemacht hab.
Ich melde mich dann so nach 5 Tagen wieder, wie es "blubbert"
LG aus der Oberpfalz
manu-l
22.01.2012 22:09
Also erstmal ein Lob an diese ausführliche Beschreibung dieses Rezeptes dadurch habe ich mich zum ersten Mal an einen Sauerteig gewagt und er ist super geworden aufgrund der mangelnden Wärmequelle habe ich mich an die Vorschläge in den Kommentaren gehalten und in einfach in eine Kuscheldecke gewickelt und es hat hervorragend geklappt. Das Ergebnis ist super und ich habe heute damit sogar schon Koelkasts Hasubrot gebacken, die Familie liebt es. Ab sofort werde ich meinen eigenen Sauerteig machen und mal die Palette an Rezepten ausprobieren die es hier im CK gibt.
chefkochjeru
sagt:
sagt: 23.01.2012 15:32
Hallo, eine wirkliche sehr gute Beschreibung wie man den St ansetzt. Hat auch alles wirklich sehr gut geklappt.
Ich habe heute das erste Brot backen wollen und habe den Teig nach Rezept für ein Brot hergstellt und in eine Kastenform gemacht. Der Teig ging auch sehr gut auf, aber als ich angehoben habe ist er mit einmal zusammengefallen. Der Teig ist in 2,5 h Stunden aufgegangen. Hast Du einen Plan was ich falsch gemacht habe?
Grüß von der Ostsee
Jens
Ich habe heute das erste Brot backen wollen und habe den Teig nach Rezept für ein Brot hergstellt und in eine Kastenform gemacht. Der Teig ging auch sehr gut auf, aber als ich angehoben habe ist er mit einmal zusammengefallen. Der Teig ist in 2,5 h Stunden aufgegangen. Hast Du einen Plan was ich falsch gemacht habe?
Grüß von der Ostsee
Jens
manu-l
sagt:
sagt: 25.01.2012 16:36
hallo seelenschein,
erst mal vielen dank für die ausführliche anleitung. damit ging es ganz einfach.
habe mittlerweile brot gebacken aus dem Sauerteig. muß sagen megalecker und
daher auch die volle punktzahl.
kann man nur weiterempfehlen!!!!!!
LG manu
erst mal vielen dank für die ausführliche anleitung. damit ging es ganz einfach.
habe mittlerweile brot gebacken aus dem Sauerteig. muß sagen megalecker und
daher auch die volle punktzahl.
kann man nur weiterempfehlen!!!!!!
LG manu
netspike
sagt:
sagt: 03.02.2012 16:41
Es klappt nicht: es blubbert nicht, das Volumen wächst nicht und die Masse teilt sich nach und nach in Wasser- und Mehlschicht auf :-( Er riecht aber nach Rezept "säuerlich etwas nach Essig".
Ich habe Roggenmehl Typ 997 genommen.
Wo kann der Fehler liegen? Vielen Dank!
Ich habe Roggenmehl Typ 997 genommen.
Wo kann der Fehler liegen? Vielen Dank!
03.02.2012 18:44
netspike
sagt:
sagt: 03.02.2012 18:50
03.02.2012 18:52
netspike
sagt:
sagt: 04.02.2012 18:38
sundial
sagt:
sagt: 08.02.2012 18:10
Hallo,
erst mal danke für die ausführliche Beschreibung! Eine Frage hätte ich aber noch - wenn ich mehr Sauerteig habe und nach einer Woche "füttern" will, weil ich ihn nicht verbacke, muss ich dann das Mehl/Wasser entsprechend der Sauerteigmenge erhöhen (also z.B. bei 150g Sauerteig 3 EL Wasse bzw. Mehl)? Danke, LG sundial
erst mal danke für die ausführliche Beschreibung! Eine Frage hätte ich aber noch - wenn ich mehr Sauerteig habe und nach einer Woche "füttern" will, weil ich ihn nicht verbacke, muss ich dann das Mehl/Wasser entsprechend der Sauerteigmenge erhöhen (also z.B. bei 150g Sauerteig 3 EL Wasse bzw. Mehl)? Danke, LG sundial
12.02.2012 19:58
Wenn ihr nur selten backt, könnt ihr den Sauerteig gut im Kühlschrank aufbewahren. Hier solltet ihr aber beachten, wenn ihr den Sauerteig länger als 1 Woche nicht zum Backen benötigt, dass dieser gefüttert werden muss. Hierzu reichen gut 1 EL Mehl und 1 EL Wasser (so mache ich dies immer), kräftig rühren und wieder gut verschließen.
sundial
sagt:
sagt: 13.02.2012 08:16
12.02.2012 20:00
Hallo,
danke für die super Beschreibung des Sauerteiges. Hat bestens funktioniert.
LG
Elfi
danke für die super Beschreibung des Sauerteiges. Hat bestens funktioniert.
LG
Elfi
ccat20
sagt:
sagt: 13.02.2012 01:59
Hallooo!!
Habe folgendes Problem. Hab überhaupt keine Ahnung wo ich denn meinen Sauerteig stehen lassen kann :( Hab 2 zieeeeemlich neugierige Miezen, die vor nichts halt machen. Ich hätte da Angst, dass sie mir die Schüssel runter schmeißen.
Im Schlafzimmer ist es zu kalt... und meine letzte Möglichkeit wäre das Backrohr, aber ist es da auch warm genug???
und meintest du:
Tag 1 + 20g Hefe
Tag 2 + 15g Hefe
usw???
oder sollte der Teig noch älter sein?
Kann ich denn die Teigschüssel von Tupper nehmen, oder springt die auch beim Sauerteig auf sowie wenn mann einen Hefeteig "gehen" lässt???
LG Cat
Habe folgendes Problem. Hab überhaupt keine Ahnung wo ich denn meinen Sauerteig stehen lassen kann :( Hab 2 zieeeeemlich neugierige Miezen, die vor nichts halt machen. Ich hätte da Angst, dass sie mir die Schüssel runter schmeißen.
Im Schlafzimmer ist es zu kalt... und meine letzte Möglichkeit wäre das Backrohr, aber ist es da auch warm genug???
und meintest du:
Tag 1 + 20g Hefe
Tag 2 + 15g Hefe
usw???
oder sollte der Teig noch älter sein?
Kann ich denn die Teigschüssel von Tupper nehmen, oder springt die auch beim Sauerteig auf sowie wenn mann einen Hefeteig "gehen" lässt???
LG Cat
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bin neu in brot backen...ich hab dein teig jetzt genau nachgemacht und mir ist jetzt erst eine frage gekommen ...benutzt ich den teig als grundteig, also nochmal mit mehl mischen und wie lang back ich das brot?
danke
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