Kohlrübeneintopf (Steckrüben) mit Kasseler



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Zutaten für Portionen

1 ½ kg Kasseler - Kamm
2 kg Steckrübe(n) (Kohlrüben)
2 Bund Suppengrün
2 m.-große Möhre(n)
Zwiebel(n)
Lorbeerblätter
10 Körner Piment
Wacholderbeeren
1 Prise Zucker
2 Stange/n Porree
  Salz und Pfeffer

Zubereitung

Ein Bund Suppengrün putzen, waschen und in grobe Stücke schneiden. Zwiebeln abziehen, zwei grob zerteilen, die anderen in dünne Spalten schneiden.

Das Fleisch waschen, mit dem Suppengrün und den grob zerteilten Zwiebeln in einem Topf geben und mit Wasser auffüllen, bis das Fleisch bedeckt ist. Lorbeer und Gewürze zufügen, alles zum Kochen bringen, danach bei mittlerer Hitze (ca. 1,5-2 Std.) garen.

Inzwischen das zweite Bund Suppengrün putzen, waschen und in kleine Stücke schneiden. Möhren schälen, Porree putzen, waschen und beides in Scheiben schneiden. Kohlrübe schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Das Fleisch herausnehmen, abkühlen lassen und in Würfel schneiden. Den Sud durch ein Sieb gießen, auffangen. Das ganze Gemüse und die in Spalten geschnittenen Zwiebeln in die Brühe geben, mit Gemüsebrühe abschmecken. Aufkochen und bei mittlerer Hitze (20 Min.) garen. Gemüse sollte noch "Biss" haben.

5 Min. vor Ende der Garzeit Porree und das Fleisch zugeben. Alles nochmals mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Koch-/Backzeit: ca. 2 Std. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 06.12.07
Rezept-Statistiken: 53.157 (186)* gelesen
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Verfasser:

waldgeist17 Kaltmamsell


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2 Beiträge (ø0/Tag)
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Kommentare anderer Nutzer

Nedrakocht Küchenjunge sagt:  
19.01.2008 11:38
Ich habe das Rezept mit Winterkohlrabi statt Steckrüben nachgekocht, war auch sehr lecker.

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Joergi64 Tellerwäscher sagt:  
10.12.2010 16:19
Ich bedanke mich für das Rezept.
Zwar habe ich die Zutaten leicht abgewandelt (Schweinerippchen statt Kasseler), aber sonst die Anleitung ziemlich genau befolgt.
Schon drei mal ist das ein echt leckerer Eintopf geworden!

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jüsial  Sternekoch sagt:  
09.12.2011 09:04
Hab statt Kasseler Suppenfleisch genommen. Kohlrüben sind immer mal wieder was Feines.

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fritz1949 Tellerwäscher sagt:  
23.01.2012 09:46
Hilfreicher Kommentar:

1 - 3 mal pro winter gibt es bei mir Steckrüben. ich achte darauf, dass es immer eine breiige Konsistenz hat (es müssen aber noch Gemüsestücke reichlich vorhanden sein) und dass es sehr pfeffrig ist. Mein Gemüseverhältnis: 1/2 Rüben, 1/4 Kartoffeln, 1/4 Möhren. Dazu noch Lauch, Zwiebeln und vielleicht Petersiliewurzel.

Den Spruch "Steckrüben? Igitt!" kann man getrost als "second hand experience" bezeichnen.

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Pauline2901 Tellerwäscher sagt:  
23.01.2012 11:03
Ich jage das ganze Gemüse durch die Hobelscheibe der Küchenmaschine. Dadurch, dass die Steckrüben und die Kartoffeln dann ganz feine Scheiben sind, brauchen die maximal 8 Minuten Garzeit. Würzen tue ich mit Chili...

Meine Mutter und meine Nachbarin waren ganz begeistert, dabei wollten sie in ihrem Leben nie wieder Kohlrüben essen.

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finkiwinkie Küchenjunge sagt:  
23.01.2012 13:41
Kohlrübeneitopf - ein herrliches Winteressen! Ich liebe es. Eine kleine Anregung zu dem Rezept: Einen Teil, etwa 1/3, der Rüben durch Kartoffeln ersetzen. Die Garzeit für die Rüben empfinde etwas zu lang, 15 min reichen meistens, sonst sind sie Brei. Für meinen Geschmack lasse ich die Zwiebeln weg und nehme höchstens 1 Lorbeerblatt und 2 bis 3 Pimentkörner. Aber das ist ja Geschmackssache.
Danke für das tolle Rezept - gibt es gleich heute Abend mal wieder!
Gruß Frank

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frankophil Chefkoch sagt:  
23.01.2012 14:15
Hallo zusammen,

warum ist die Garzeit für das Fleisch so lang? Das Kasseler ist doch bereits gepökelt und braucht im Prinzip nur noch erhitzt zu werdden?

Danke für Antwort und Grüße von

frankophil

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waldgeist17 Kaltmamsell sagt:  
23.01.2012 16:52
Kasseler ist zwar gepökelt aber immer noch roh. Gruß Waldgeist17

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frankophil Chefkoch sagt:  
23.01.2012 20:26
"Durch das vorhergehende Pökeln und Räuchern ist die Garzeit vergleichsweise kurz"- Zitat aus Wikipedia (und anderen). Nach Auskunft meines Metzgers ist es auch möglich, das Kasseler im kalten Zustand zu essen, ohne Gefahr für die Gesundheit. Erhitzen würde ich es auch, aber das dauert doch keine eineinhalb Stunden.
Ich koche nicht so oft mit Fleisch, speziell Kasseler, deshalb würde mich das schon interessieren.

Grüße von frankophil

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Michel777 Tellerwäscher sagt:  
23.01.2012 22:26
Hey.
Da sitze ich gerade vor einem Teller Wrukeneintopf und kontrolliere meine EMails da sehe ich doch plötzlich eine Nachricht von Chefkoch die mich auch gerade schnurr stracks hierher führt:)

Also Kassler soll ja seinen leckeren Geschmack in den Eintopf abgeben und dabei noch zarter werden.
Deswegen "hier"wohl die für einige unverständlich lange Kochzeit.
Kleine Variation zum Würzen: Wacholder, Piment, Lorbeer weglassen aber dafür reichlich Thymian und wer mag ein wenig Majoran.
Auf jeden Fall Thymian, denn der bring es mit Steckrübe in Kombination.

liebe Grüsse an die kochende Gemeinschaft

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nick67  Sternekoch sagt:  
24.01.2012 23:55
Nach 90 Minuten Garzeit ist Kasseler trocken wie Löschpapier.
Ich würde darum schlicht geräucherten Speck als Geschmacksgeber verwenden und als Fleisch dann eben "was anderes" oder das Kasseler nur kurz mitgaren.
ansonsten ein richtig leckerer Wintereintopf, danke für das Rezept.

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Michel777 Tellerwäscher sagt:  
25.01.2012 00:29
Ach ja!
Gut das mit der Austrocknung durch zu lange Garzeit des Kasslers mal zu erfahren.
Ich dachte immer der Salzgehalt im Kassler würde vor Austrocknung schützen.

MfG

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finkiwinkie Küchenjunge sagt:  
27.01.2012 15:03
Also wer hier schreibt, dass Kasseler trocken wird beim kochen, der hat´s wohl noch nie gemacht. So ein Quatsch!

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aguna Tellerwäscher sagt:  
31.01.2012 16:01
Hallo finkiwinkie,
also, bei mir wird Kasseler auch trocken, wenn ich es zu lange im Gemüse ziehen lasse. Vielleicht ist es dir noch nicht passiert, aber Quatsch ist es deshalb noch lange nicht.

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finkiwinkie Küchenjunge sagt:  
27.01.2012 15:02
Also wer hier schreibt, dass Kasseler trocken wird beim kochen, der hat´s wohl noch nie gemacht. So ein Quatsch!

Das Fleisch wird (ich nehme halb normalen Schweinenacken und halb Kasselernacken mit Knochen) nach gut 1,5 Stunden Garzeit (sanft köcheln) keinesfalls trocken. Es gibt eine herrliche Brühe und das Fleisch wird super zart. In dieser Brühe gare ich dann die Gemüse mit etwas Kümmel und gebe das Fleisch zum Schluss wieder dazu. Dann die Suppe noch etwas gebunden mit Braunmehl (wer es mag)

Super lecker!!

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Michel777 Tellerwäscher sagt:  
31.01.2012 21:40
Der Arme. Das wir hier seine Rezeptseite so mit unseren Theorien zur Kassler garen zu kleistern...naja..entweder es liegt daran das dass Fleisch zuviel Wasser verliert oder die Muskelfassern ziehen sich zu sehr zusammen über die Dauer der Garzeit.
Ich denke es liegt vielleicht an dem Fleisch und/oder am Salzgehalt des Wassers.

Grüsse

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