Semmelknödel

sehr altes, leckeres Rezept - aber nicht sehr diättauglich
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Zutaten

280 g Weißbrot, Toastbrot oder Brötchen
400 ml Milch
100 g Butter
Ei(er)
280 g Semmelbrösel
  Petersilie
  Salz und Pfeffer
  Muskat
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 35 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Die Hälfte des Brotes in kleine Würfel schneiden (ca. 1 cm Seitenlänge), die andere Hälfte grob zerbrechen.

Die Butter in einer großen Pfanne zerlassen und die Brotwürfel darin so lange kräftig anbraten, bis sie knusprig sind. Die zerbrochenen Brötchenstücke in der Milch einweichen (mit warmer Milch geht es schneller). Die eingeweichte Masse gut ausdrücken und mit den Eiern und der Petersilie (die Menge kann ich nicht genau benennen, ich nehme soviel, dass die Masse schön mit Petersilie durchsetzt ist) verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Nun die gebratenen Brotwürfel dazugeben und alles gut vermischen. Semmelbrösel zugeben und alles verkneten. Der Teig darf nicht mehr "nass" sein und sollte nur mäßig an den Händen kleben (Nicht erschrecken, der Teig wird relativ fest, aber das soll so sein). Abschmecken und evtl. nachwürzen. Acht Knödel aus der Masse formen.

Wasser mit Salz in einem großen Topf erhitzen, die Knödel sollten ausreichend Platz im Topf haben. Die Knödel in das kochende Wasser geben und ganz kurz aufkochen lassen. Dann sofort die Temperatur reduzieren und die Knödel ca. 20 Minuten ziehen lassen (sie dürfen nicht mehr kochen). Die Knödel sind fertig, wenn sie sich an die Wasseroberfläche steigen. Aus dem Wasser heben und sofort servieren.

Die Knödel passen zu Fleischgerichten mit dunkler oder heller Sauce und zu Gulasch. Übrig gebliebene Knödel können in gekochtem Zustand eingefroren und nach dem Auftauen in heißem Wasser erwärmt werden.

Tipp: Wer mag, gibt eine Zwiebel und/oder etwas Schinkenspeck - beides in kleine Würfel geschnitten - dazu. Diese Würfel werden dann zusammen mit den Brotwürfeln in der Butter angebraten.

Kommentare anderer Nutzer


Weisswurst

03.09.2008 21:02 Uhr

Superlecker und supereinfach! Absolut toll das Rezept - auch wenn die Mengenangaben pro Person für mich etwas reichlich waren (ich würde mit der angegebenen Menge 6-8 Personen satt bekommen). Aber jeder hat ja anders Hunger. Für die etwas figurbewussteren habe ich folgende Alternative angewandt: statt die Brotwürfel anzubraten habe ich sie auf einem Belch für ca. 10-15 minuten im Ofen bei 175°C geröstet...

May68

04.09.2008 08:06 Uhr

Hallo Weisswurst,
danke für Deinen positiven Kommentar und die vier Sterne! Zugegeben, wir sind ziemlich gute Esser. ;-) Deine Idee, die Brötchenwürfel trocken zu rösten, ist sehr interessant, das probiere ich auch einmal aus!
Grüße Marion

zwergenmuomi

03.01.2009 10:15 Uhr

Hallo zusammen,

ich schneide meist ein oder zwei Toastbrot in Würfel - so werden die Würfel schön gleichmäßig groß ;o)) Und dann röste ich die Würfel einfach in einer (schon etwas älteren) beschichteten Pfanne, ohne weitere Zugabe von Fett oder Öl oder Butter. Das Röstbrot wird super aber nicht fett! Machen wir auch so für die fränkischen Kartoffelklöße.

Viele Grüße

May68

13.01.2009 14:20 Uhr

Hallo zwergenmuomi,
ich nehme auch am liebsten Toastbrot. :-) Deine Idee mit dem fettfreien Anbraten ist auch interessant, kommt auch auf die Ausprobier-Liste! :-)
Grüße Marion

schneemaennchen

10.04.2010 17:15 Uhr

Heute sollte es Gulasch geben und dazu wurden Semmelknödel gewünscht.
Hatte ich noch nie selbst gemacht, also suchte ich mir ein passendes rezept (dieses hier) und legte los.
Ich habe angebratene Zwiebeln hinzugefügt und die Brotwürfel in der Zwiebelpfanne ohne weiteres Fett angebraten. Ansonsten habe ich mich an das Rezept gehalten und die Knödel wurden perfekt und schmeckten wirklich lecker.
Das Rezept werde ich speichern und sicher noch oft benutzen.

May68

06.05.2010 20:53 Uhr

Hallo schneemaennchen,
vielen Dank für Kommentar und Bewertung! Ja, mit gerösteten Zwiebelwürfeln schmecken die Knödel auch sehr lecker, oder alternativ mit angebratenen Speckwürfeln - besonders bei ansonsten fleischlosen Gerichten, z. B. Pilzrahmsoße zu den Knödeln.
Viele Grüße Marion

liontheking

24.12.2010 12:31 Uhr

Hallo,
ich wollte mal fragen wie viel Knödel pro Portion angerechnet sind ?
wäre über zügige Antwort erfreut.

Schon mal im Voraus ein dankeschön :)
Werde die Knödel auf jeden Fall ausprobieren.
Hört sich ja gut an nach den Kommentaren :D

May68

25.12.2010 15:54 Uhr

Hallo leontheking,
das kommt natürlich auch auf Deinen/Euren Hunger an. :-) Wir sind recht gute Esser, aber mehr als zwei Knödel pro Person schaffen wir eigentlich nicht. Du kannst die fertigen Knödel aber auch gut einfrieren, wenn etwas übrig bleibt. Ich freue mich schon auf Deinen Erfahrungsbericht!
Viele Grüße Marion

zaubernurse

02.11.2011 20:42 Uhr

Habe nur die hälfte der Portion gemacht da ich mir nicht sicher war ob ich es hinbekomme, aber ich muss sagen. jetzt könnte ich mir in den Popes beissen das ich nicht die ganze Menge gemacht habe.
Aber ich weis was es jetzt öfters gibt :-D

badegast1

24.09.2012 12:18 Uhr

Hallo,

gestern gab es Waldpilze in Rahmsauce und dazu diese Semmelknödel. Ich habe das Toastbrot auch im Ofen geröstet um Fett einzusparen. Leider sind mir die Knödel beim Kochen etwas auseinandergefallen, weil sich die Brotstückchen voll gesogen haben. Gibt es da einen Trick, damit das nicht passiert?
Ich habe die Knödel dann noch mal mit Küchentüchern ausgewrungen und Scheibenweise in der Pfanne gebraten.
Geschmacklich waren sie super! Daher trotzdem 4 Sterne (das Auseinanderfallen war ja meine Schuld. Da kann das Rezept nichts dafür)

LG
Badegast

May68

24.09.2012 21:31 Uhr

Hallo Badegast,
oh, das tut mir leid! Ich kann nur vermuten, dass es vielleicht mit dem \"im Ofen rösten\" zusammenhängt? Ich röste die Würfel ja mit Butter in der Pfanne, und sie haben sich noch nie hinterher mit Wasser vollgesaugt. Vielleicht bildet das Fett eine Art Barriere zum Kochwasser? Wie gesagt, sind nur Vermutungen. Freut mich aber, dass sie Dir grundsätzlich geschmeckt haben, und danke Dir für die Sterne!
LG Marion

ringobell999

06.02.2013 12:27 Uhr

hallo! einfach und perfekt - aber eine frage was mache ich mit der benutzen übriggebliebenen milch??

May68

06.02.2013 21:20 Uhr

Hallo,
ehrlich gesagt, kippe ich sie immer weg *rotwerd* , aber ich könnte mir vorstellen, dass man sie noch für ein Hefegebäck oder evtl. Pfannkuchen verwenden könnte. Du kannst auch mit weniger Milch auskommen, wenn Du die Brötchen nicht nur grob zerbrichst, sondern auch in Würfelchen schneidest, und während des Einweichens öfter umrührst. Vielen Dank auch für die gute Bewertung!
LG Marion

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