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Petersilien - Tomaten - Salat auf Taboulé - Art

Vorspeise oder Beilage, auch für ein Büffet und zum Grillen

Zutaten

Tomate(n) (ca. 800g), gewaschen, grob gewürfelt
1 Bund Petersilie, glatte, grob geschnitten
Zwiebel(n), rote oder 6 Schalotten (ca. 150-180g), mittelfein gewürfelt
1 Handvoll Minze oder Basilikumblätter, evtl.
80 ml Essig, (Weißwein- oder Sherryessig) oder:
Zitrone(n), unbehandelt; Saft und abgeriebene Schale davon
1 EL Honig
2 EL Öl, (kaltgepresstes Olivenöl oder ein gutes neutrales Öl)
  Salz und Pfeffer, frisch gemahlener schwarzer
1 EL Paprikaflocken oder Tomatenflocken
 evtl. Kräuter, gemischte, getrocknete
1 Prise Zimt, gemahlen
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 25 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Zwiebeln schälen, würfeln. Petersilie und, wenn man hat, 1 Handvoll Minze- oder Basilikumblätter, waschen, trocken schleudern, grob schneiden. Tomaten waschen, Strunk entfernen, grob würfeln.
Vinaigrette rühren aus Essig oder Zitronensaft und -schale, Honig, Öl (Menge nach Wunsch, ich nehme nur 1 EL), Gewürzen. Kräftig mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer aus der Mühle abschmecken.
Zwiebelwürfel, grob geschnittene Kräuter, Tomatenwürfel nacheinander untermischen.

Mit Knoblauch- oder Fladenbrot, Bruschetta, Baguette oder Ciabatta als Vorspeise oder zu Kurzgebratenem oder Gegrilltem servieren.

TIPP:
Wer mag, kann 1-2 Tassen gegarten Bulgur, Couscous oder körnigen Reis, lauwarm abgekühlt, unterheben und 20 Minuten durchziehen lassen, bevor, erst vor dem Servieren, die Tomaten vorsichtig untergehoben werden.

Kommentare anderer Nutzer


ghinz

21.05.2008 15:25 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Habe das Original des Salates gerade in Istanbul kennengelernt. Absolut lecker und erfrischend, die ideale Grillbeilage. Auf die Flocken kann m.E. verzichtet werden. Genial wird der Salat, wenn er mit Sumach (Zitronenpfeffer) gewürzt wird und etwas Granatapfelsirup (gibt es in türkischen Läden, ich habe es vom Basar mitgebracht) darübergeträufelt wird.

Pietra22

21.05.2008 16:31 Uhr

Hallo ghinz,
das mit Sumach bzw. Zitronenpfeffer ist eine super Idee, hab beides zwar da, aber noch nicht so richtig in die Würzgewohnheiten integriert. Auch der Tipp mit Granatapfelsirup ist prima, ich nahm bisher pekmez (Traubensirup) statt Honig, versuche aber allgemein leicht erhältliche Zutaten in den Rezepten zu verwenden, nicht jeder hat einen türkischen Supermarkt um die Ecke. Es freut mich besonders, dass Du so kreativ erweitert hast und es geschmeckt hat und bedanke mich für den lieben Kommentar und die Sterndl.
LGvPietra

eorann

27.06.2010 13:44 Uhr

Hallo,

auf der Suche nach einem "ein bissl anderen" Salat bin ich auf Dein Rezept gestoßen. Schmeckt sehr gut, und die Tipps mit Sumach und Granatapfelsirup fürs Dressing sind ebenfalls toll.
Ich verwende das Dressing inzwischen auch gern für Blattsalate.

Danke und liebe Grüße
eorann

Schüttimaus

08.09.2011 09:59 Uhr

Hallo,
Granatapfelsirup ist doch Grenadine, oder? Oder ist das was anderes, wenn ihr dafür extra in türkische Läden geht? Grenadine hab ich immer da, kann ich es damit versuchen?
LG Schütti

Pietra22

08.09.2011 23:58 Uhr

Hallo Schütti,
Granatapfelsirup oder Grenadine ist Ähnliches, bei meinen Rezepten kannst Du austauschen, wie Du willst. Ursprünglich hab ich Honig oder Ahornsirup für die Süß-Komponente verwendet, bin dann mal auf pekmez (Traubensirup) gestoßen: ich nehm halt, was ich hab. Grenadine ist sicher eine gute Idee, musst halt mit der Menge experimentieren: der Süßungsgrad ist halt unterschiedlich zwischen Honig, Ahornsirup, pekmez, Grenadine oder Granatapfelsirup.
Außer dem Süßungsgrad geben auch noch die Grundzutaten andere Geschmackskomponenten, auch die hintergründige Säure unterscheidet sich.
Beispiel: Vergleich mal den gleichen Pfannkuchen mit Honig bzw. Ahornsirup - beides gut, doch unterschiedlich. Wenn ich mit einem Gewürz oder Süßungsmittel noch keine Erfahrung habe, nähere ich mich mit vielen Zwischenproben - zu unserem persönlichen Geschmack. Natürlich habe ich jahrzehntelange Koch- & Backerfahrung, doch bei neuen Gewürzen bin ich immer noch vorsichtig; z.B. bei Estragon und Meerrettich (den ich seit Kindheit abgelehnt hatte und erst vor 2 J. "entdeckte").
Meine Herangehensweise lohnt sich, äußerst selten muss ich was wegschmeißen, trotz meiner Experimentierfreudigkeit. Nachteil: Ich koche nach "der Nase" - oder dem Gefühl - und kann einige meiner besten Rezepte (mit Anerkennung von vielen Freunden) erst später weitergeben, wenn wiederholt, verifiziert und auch nach "Mengenangaben" untersucht.
Da ich intuitiv koche, rate ich Dir auch zu dieser Methode. Sei nicht ängstlich, Rezepte abzuwandeln, geh nach Deinem Kopf (und Deinen Vorräten) vor.
LGvP.

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