Thüringer Klöße
| 2000 g | Kartoffel(n) |
| 2 | Brötchen |
| Salz | |
| Butter |
Zubereitung
1500 g der Kartoffeln schälen, reiben und stark auspressen(Mit einem Leinentuch). Die restlichen 500 g Kartoffeln kochen und pürieren. Das heiße Püree mit der rohen Kartoffelmasse mischen, ganz wenig salzen. Die rohen Kartoffeln müssen sich vollständig mit dem Kartoffelbrei verbinden. Es entsteht der Teig, aus dem die Klöße geformt werden können. Nun werden die Klöße gerollt, in deren Mitte jeweils einige angeröstete Brötchenstücke, die vorher geschnitten und in Butter angeröstet wurden, gegeben werden. Vor jedem Kloßformen die Hände in kaltes Wasser tauchen. Leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen und die Klöße darin 20 Minuten garziehen lassen (auf kleiner Flamme). Die Klöße müssen frei im Wasser schwimmen können und dürfen sich nicht berühren. Die Klöße sind gar, wenn sie an der Wasseroberfläche schwimmen.
Als Beilage zu jeder Art von Braten, zur Weihnachtsgans, Goulasch oder Rouladen.
Falls von der Mahlzeit aber noch Klöße übrig sind, kann man sie am nächsten Tag in Scheiben schneiden und in Butter oder Margarine aufbraten. Aufgewärmt schmecken sie nicht.
Als Beilage zu jeder Art von Braten, zur Weihnachtsgans, Goulasch oder Rouladen.
Falls von der Mahlzeit aber noch Klöße übrig sind, kann man sie am nächsten Tag in Scheiben schneiden und in Butter oder Margarine aufbraten. Aufgewärmt schmecken sie nicht.
Kommentare anderer Nutzer
grüner Kloß
sagt:
sagt: 10.12.2001 22:20
Hallo, Sandor,
verändere Dein Mischungsverhältnis auf 1/3 gekocht und 2/3 roh und Du wirst staunen, wie echt "thüringisch" Deine Klöße werden (die Kloßmasse brüht besser durch!).
Zur Verhinderung des Grauwerdens können die rohen, geschälten Kartoffeln auch geschwefelt werden (Schwefelfaden gibt's in der Drogerie oder Landapotheke; 2 cm genügen!).
Gruß vom grünen Kloß
verändere Dein Mischungsverhältnis auf 1/3 gekocht und 2/3 roh und Du wirst staunen, wie echt "thüringisch" Deine Klöße werden (die Kloßmasse brüht besser durch!).
Zur Verhinderung des Grauwerdens können die rohen, geschälten Kartoffeln auch geschwefelt werden (Schwefelfaden gibt's in der Drogerie oder Landapotheke; 2 cm genügen!).
Gruß vom grünen Kloß
Utee
sagt:
sagt: 22.12.2002 23:07
Hilfreicher Kommentar:
Ein winziger Schuss Essig verhindert auch das Grauwerden. Aber nur ganz wenig, damit es nicht durchschmeckt.
ilonaeck
sagt:
sagt: 26.03.2003 10:56
Hilfreicher Kommentar:
Lieber Sandor,
ich mische unter den Kartoffelteig 2-3 Eßlöffel Dickmilch (auf 2 kg Kartoffeln). Das gibt saftige und kartoffeliger schmeckende Klösse. Bei der Auswahl der richtigen Kloßkartoffel hat sich die Sorte QUARTA (Pfalz) sehr gut bewährt.
Gruß
ilonaeck
ich mische unter den Kartoffelteig 2-3 Eßlöffel Dickmilch (auf 2 kg Kartoffeln). Das gibt saftige und kartoffeliger schmeckende Klösse. Bei der Auswahl der richtigen Kloßkartoffel hat sich die Sorte QUARTA (Pfalz) sehr gut bewährt.
Gruß
ilonaeck
Markusserino
sagt:
sagt: 18.11.2003 17:46
Hallo Sandor,
Hallo Kochgemeinde,
neben dem Salz gebe ich noch etwas Kartoffelstärke mit ins Kochwasser, somt bleibt der Kartoffelgeschmack auch auf der Außenseite erhalten.
Guten Appetit!
Markusserino
Hallo Kochgemeinde,
neben dem Salz gebe ich noch etwas Kartoffelstärke mit ins Kochwasser, somt bleibt der Kartoffelgeschmack auch auf der Außenseite erhalten.
Guten Appetit!
Markusserino
srcdbgr
sagt:
sagt: 08.01.2004 21:14
Hilfreicher Kommentar:
Hallo Sandor,
ich habe in meiner Kindheit genau diese Klöse kennen gelernt. Bei uns gabs in die Klöse immer noch eine ganz kleine Spur Muskat hinein.
mjam
ich habe in meiner Kindheit genau diese Klöse kennen gelernt. Bei uns gabs in die Klöse immer noch eine ganz kleine Spur Muskat hinein.
mjam
gerburgkamm
sagt:
sagt: 23.11.2006 20:29
Hilfreicher Kommentar:
Meine Mutter gibt immer heissen Griessbrei zu dem Klossteig, damit er lockerer wird, aber ich weiss die Mengen und Verhaeltnisse nicht. Vielleicht kennt jemand diese Art, die Kloesse herzustellen.
Gerburg
Gerburg
30.11.2006 19:02
Hilfreicher Kommentar:
Hallo gerburgkamm,
die Verhälnisse und die Menge ist genauso zu handhaben, wie bei dem Kartoffelbrei.
Und der Grießbrei wird auch ohne Milch gemacht, also mit Wasser.
Das Verhälnis ist 1/3 Grießbrei und 2/3 KlOßmasse (roh) und ich kenne dann die Klöße ohne die Brötchen.
So gab es früher bei meinen Eltern die Klöße. Ich habe dann als junge Frau irgend wann auf Kartoffelbrei umgestellt.
VG die Kräuterjule:-))
die Verhälnisse und die Menge ist genauso zu handhaben, wie bei dem Kartoffelbrei.
Und der Grießbrei wird auch ohne Milch gemacht, also mit Wasser.
Das Verhälnis ist 1/3 Grießbrei und 2/3 KlOßmasse (roh) und ich kenne dann die Klöße ohne die Brötchen.
So gab es früher bei meinen Eltern die Klöße. Ich habe dann als junge Frau irgend wann auf Kartoffelbrei umgestellt.
VG die Kräuterjule:-))
funtours
sagt:
sagt: 10.11.2007 23:21
Ich habe mal eine Frage...habe den die "Echte Thüringer Kloßmasse" gekauft.
Das sind 500 Gramm rohe geriebene Kartoffelflocken.
Frage: Welchem Kartoffelgewicht entsprechen die Flocken?
Auf der Packung heisst es mal solle 500g Kartoffeln in 700ml Wasser kochen und dann einen Brei daraus herstellen und über die Flocken geben. Doch das wird ein viel zu dicker Brei...einfach unmöglich.
Ich glaube die haben ihr Rezept nie ausprobiert...
Wenn die 500g Flocken 1kg Kartoffeln entsprechen, würde es ja passen,
aber es scheint mir irgendwie als ob die Flocken eher 2kg entsprechen.
Gruss
Fun
Das sind 500 Gramm rohe geriebene Kartoffelflocken.
Frage: Welchem Kartoffelgewicht entsprechen die Flocken?
Auf der Packung heisst es mal solle 500g Kartoffeln in 700ml Wasser kochen und dann einen Brei daraus herstellen und über die Flocken geben. Doch das wird ein viel zu dicker Brei...einfach unmöglich.
Ich glaube die haben ihr Rezept nie ausprobiert...
Wenn die 500g Flocken 1kg Kartoffeln entsprechen, würde es ja passen,
aber es scheint mir irgendwie als ob die Flocken eher 2kg entsprechen.
Gruss
Fun
MsCorr
sagt:
sagt: 07.01.2008 14:46
29.12.2008 21:34
Vronis
sagt:
sagt: 30.11.2011 10:35
Hallo,
doch doch , das ist schon richtig! Du brauchst halt mächtig Muckis und ein feuchtes Tuch unter Schüssel in der du rührst. Wir machen das immer zu Zweit, eine große Schüssel, feuchter Lappen unter Schüssel, damit sie nicht wegrutscht. Einer hält Schüssel fest, einer rührt mit rießem Holzquirl und zwei Händen bis sich der Teig zu Klößen formen lässt. Dafür muss er schon eine "Knetmassenartige" Konsistenz haben, ansonsten läuft dir doch im Kochwasser alles breit....
Und nicht vergessen: Die Klöße in kochendes Wasser plumsen lassen, ganz kurz aufkochen und dann dürfen sie aber nicht mehr weiter kochen! Nur ziehen lassen, mit angekipptem Deckel auf Topf. Viel Platz brauchen sie im Topf auch. müssen sich "bewegen können".
In Thüringen heißen die Dinger:
Grüne Klöße oder Hüts,. noch besser: Hüts mit Brüh.... meine beste Kindheitserinnerung! (übersetzt: Klöße mit Soße).
Die übriggebliebenen am nächsten Tag in Scheiben geschnittenen und in Butter gebratenen Klöße sind eine Wucht! Wir mögen sie mit Zucker bestreut!
doch doch , das ist schon richtig! Du brauchst halt mächtig Muckis und ein feuchtes Tuch unter Schüssel in der du rührst. Wir machen das immer zu Zweit, eine große Schüssel, feuchter Lappen unter Schüssel, damit sie nicht wegrutscht. Einer hält Schüssel fest, einer rührt mit rießem Holzquirl und zwei Händen bis sich der Teig zu Klößen formen lässt. Dafür muss er schon eine "Knetmassenartige" Konsistenz haben, ansonsten läuft dir doch im Kochwasser alles breit....
Und nicht vergessen: Die Klöße in kochendes Wasser plumsen lassen, ganz kurz aufkochen und dann dürfen sie aber nicht mehr weiter kochen! Nur ziehen lassen, mit angekipptem Deckel auf Topf. Viel Platz brauchen sie im Topf auch. müssen sich "bewegen können".
In Thüringen heißen die Dinger:
Grüne Klöße oder Hüts,. noch besser: Hüts mit Brüh.... meine beste Kindheitserinnerung! (übersetzt: Klöße mit Soße).
Die übriggebliebenen am nächsten Tag in Scheiben geschnittenen und in Butter gebratenen Klöße sind eine Wucht! Wir mögen sie mit Zucker bestreut!
funtours
sagt:
sagt: 07.01.2008 18:11
nein, kann nicht sein. Bin Thüringer, weiss genau was Thüringer Klösse sind. Aber das Rezept auf dieser "Echt Thüringer Klossmasse" kann mal voll vergessen...werde eher harte Gummibälle...
von TKs sehr weit entfernt... ;-)
von TKs sehr weit entfernt... ;-)
29.12.2008 21:32
01.05.2008 18:14
Hallo,
habe heute zum ersten mal die Thüringer Klöße gemacht. Sie sind ein bisschen glätschig geworden aber ich glaube Thüringer Klöße sind so, oder? Sie waren sehr einfach zu machen, ich war echt überrascht. Geschmeckt haben sie mir sehr gut und zum Sossetunken sind sie optimal.
Statt Brötchen habe ich eine Scheibe Toastbrot gewürfelt und in Butterschmalz angebraten.
Weil ich so ein Schisshase bin und immer Angst habe, die Klöße zerfallen mir im Kochwasser, hab ich sie im Dünsteinsatz im Kochtopf gemacht und ca 20 - 25 Minuten gedämpft.
Gruß Inge
habe heute zum ersten mal die Thüringer Klöße gemacht. Sie sind ein bisschen glätschig geworden aber ich glaube Thüringer Klöße sind so, oder? Sie waren sehr einfach zu machen, ich war echt überrascht. Geschmeckt haben sie mir sehr gut und zum Sossetunken sind sie optimal.
Statt Brötchen habe ich eine Scheibe Toastbrot gewürfelt und in Butterschmalz angebraten.
Weil ich so ein Schisshase bin und immer Angst habe, die Klöße zerfallen mir im Kochwasser, hab ich sie im Dünsteinsatz im Kochtopf gemacht und ca 20 - 25 Minuten gedämpft.
Gruß Inge
29.12.2008 21:28
Mama-Lewerenz
sagt:
sagt: 05.12.2008 14:20
Hallo, nimmst du dafür mehlig kochende Kartoffeln?
29.12.2008 21:25
Mama-Lewerenz
sagt:
sagt: 04.01.2009 14:43
Danke , habe mir mal die Umverpackung der Kartoffeln etwas genauer angeschaut un da stand es dann auch, habe es dann auf gut dünken ausprobiert und es hat geklappt, meine Gans mit Klößen war gerettet. Aber nun bin ich mir gans- z sicher und das Rezept wird in die Haussammlung aufgenommen und garantiert als nur einmal im Jahr gemacht. Gesundes Neues Jahr Dir und Deiner Familie
25.12.2008 09:46
Hilfreicher Kommentar:
Rezept haut eiwandfrei hin! Aber zur Frage " Wenn was übrigbleibt" Man kann die Klöße nach dem Essen in Gefrierbeutel einschweißen und nach dem Kalt werden eingefrieren. Beim Auftauen nimmt man die Microwelle zu Hilfe. Die unaufgetauten klöße werden in die Microwelle gelegt,auf volle Power stellen und warten bis der Beutel sich aufbläht , wie ein Luftballon. Dann etwas warten, Microwelle auf voller Power lassen. Microwelle ausschalten und die Klöße prüfen ( Druck auf den Klöß. Ist er weich , gleich aus dem Beutel servieren. Die klöße sind wie gerade gemacht. Ich mache das seit Jahren so und es geht wunderbar.
04.01.2009 17:32
04.01.2009 18:24
Das geht auch mit jeder anderen Art von Klößen oder Semmelknödeln. Sie sollten bloß nicht zu lange nach dem Kochen eingeschweißt werden,das sie nicht erst hart werden.
Gruß Rucksack
Gruß Rucksack
SinNombre
sagt:
sagt: 14.04.2009 13:00
Halloeli!
Also ich hab die Kloesse am WE gemacht - zur Feier der Tage ;)
Ich hatte erst Angst, dass die zerfallen oder so. Ja. Das is dann auch passiert, aber in anderer Form:
Die Aussenschicht ist abgefallen und nur noch eine duenne, aber akzeptable, dennoch recht harte Schicht um die Broesl ist uebrig geblieben.
War im endeffekt auch kein Problem, weil wir das Kochwasser dann gesiebt haben und die Matsche dann so gegessen haben.
Aber dennoch interessiert mich, ob man das irgendwie verhindern kann? Oben stand schon der Tip mit mehr Staerke...koennte man dann nciht reintheoretisch das abgepresste Wasser zum kochen nochmal verwenden? oder ist es sinnvoller extra Staerke noch reinmachen? Oder.... Thueringer Kloesse ein mysterium ;) ich Doktor nochmal rum, aber ein paar Tips von erfahrenen waeren shcon nciht schlecht ;)
Danke!
Liebe Gruesse
Sin
Also ich hab die Kloesse am WE gemacht - zur Feier der Tage ;)
Ich hatte erst Angst, dass die zerfallen oder so. Ja. Das is dann auch passiert, aber in anderer Form:
Die Aussenschicht ist abgefallen und nur noch eine duenne, aber akzeptable, dennoch recht harte Schicht um die Broesl ist uebrig geblieben.
War im endeffekt auch kein Problem, weil wir das Kochwasser dann gesiebt haben und die Matsche dann so gegessen haben.
Aber dennoch interessiert mich, ob man das irgendwie verhindern kann? Oben stand schon der Tip mit mehr Staerke...koennte man dann nciht reintheoretisch das abgepresste Wasser zum kochen nochmal verwenden? oder ist es sinnvoller extra Staerke noch reinmachen? Oder.... Thueringer Kloesse ein mysterium ;) ich Doktor nochmal rum, aber ein paar Tips von erfahrenen waeren shcon nciht schlecht ;)
Danke!
Liebe Gruesse
Sin
-jFk-
sagt:
sagt: 17.04.2010 15:35
-jFk-
sagt:
sagt: 17.04.2010 15:35
21.09.2010 13:35
Hallo Sandor,
ich bin aus Thüringen und mache meine Klöße ganz genauso wie du.
Sehr gut beschrieben, da kann ja nichts schief gehen.
Ein Unterschied. Ich reibe seit Jahren meine Kartoffeln mit der Maschine,also eigentlich mehr "entsaften".Klingt komisch, aber so habe ich super trockenes "Geriebenes" und muß mich nicht anstrengen.
Aber sonst,PERFEKT!!!
Ach ja, und die übriggebliebenen Klöße werden bei uns auch "eingeschnitten" ,d.h. in Scheiben gebraten.
LG Schnone
ich bin aus Thüringen und mache meine Klöße ganz genauso wie du.
Sehr gut beschrieben, da kann ja nichts schief gehen.
Ein Unterschied. Ich reibe seit Jahren meine Kartoffeln mit der Maschine,also eigentlich mehr "entsaften".Klingt komisch, aber so habe ich super trockenes "Geriebenes" und muß mich nicht anstrengen.
Aber sonst,PERFEKT!!!
Ach ja, und die übriggebliebenen Klöße werden bei uns auch "eingeschnitten" ,d.h. in Scheiben gebraten.
LG Schnone
freddym
sagt:
sagt: 02.10.2010 18:59
Hallo, habe mich genau an das Rezept gehalten, die kloesse auch nicht kochen lassen ( ins kochende wasser gelegt und dann sofort runter gestellt). Nach 10 Minuten hatte ich alles im Einzelteilen km,Kochtopf :-( woran kann das liegen?
14.10.2010 10:56
Hallo
Ich denke mir du hast die Klöße von Grund auf zu sehr gebrüht. Ich mache ja 2 verschiedene Arten 1. Thüringer Klöße mit Kartoffelbrei, 2. Grüne Klöße aus rohem Kartoffelteig. Sie haben aber beide eines gemeinsam.1. den Teig nicht zu flüssig.2. dieStärke aus dem abgepressten Wasser dem Teig wieder zusetzen, 3. lasse Ich das Wasser aufkochen stelle den Ofen auf niedrigste Stufe und lede die Klöße erst rein wenn das Wasser fast nicht mehr wallert. Alsö mir sind nach meiner Methode seit Jahren keine Klöße mehr abgekocht.
Gruß Rucksack
Ich denke mir du hast die Klöße von Grund auf zu sehr gebrüht. Ich mache ja 2 verschiedene Arten 1. Thüringer Klöße mit Kartoffelbrei, 2. Grüne Klöße aus rohem Kartoffelteig. Sie haben aber beide eines gemeinsam.1. den Teig nicht zu flüssig.2. dieStärke aus dem abgepressten Wasser dem Teig wieder zusetzen, 3. lasse Ich das Wasser aufkochen stelle den Ofen auf niedrigste Stufe und lede die Klöße erst rein wenn das Wasser fast nicht mehr wallert. Alsö mir sind nach meiner Methode seit Jahren keine Klöße mehr abgekocht.
Gruß Rucksack
mausidaysi
sagt:
sagt: 18.11.2010 18:42
Hallo Schnone,
ich bin neu hier im Forum und glaube du kannst meine Frage am besten beantworten: meine Thüringer Köße werden grau, was mache ich falsch? Ich würde mich sehr freuen wenn du mir ein komplettes Rezept
senden könntest.
Vielen Dank mausidaysi
ich bin neu hier im Forum und glaube du kannst meine Frage am besten beantworten: meine Thüringer Köße werden grau, was mache ich falsch? Ich würde mich sehr freuen wenn du mir ein komplettes Rezept
senden könntest.
Vielen Dank mausidaysi
24.11.2010 10:11
KeksiDo
sagt:
sagt: 02.01.2011 12:49
Hallo!
Ich habe die Klöße genau so gemacht, wie es in der Beschreibung steht.
Aber ich hatte da ein winziges Problem.....
Ich hatte die ganze Kloßmasse dann am Boden und das Brot schwamm lustig oben drauf.
Die Klöße sind total auseinander gefallen.
Also irgendwas scheint zu fehlen im Rezept. Ich rief meine Großmutter an und die sagte mir, dass ein Bindemittel (z.B. Stärke oder ein Ei) fehlt.
Oder habe ich etwas überlesen? Vielleicht gibt mir jemand einen Tip und ich kann dann doch die leckeren Thüringer Klöße essen.
Vielen Dank schon mal im Vorraus!
Ich habe die Klöße genau so gemacht, wie es in der Beschreibung steht.
Aber ich hatte da ein winziges Problem.....
Ich hatte die ganze Kloßmasse dann am Boden und das Brot schwamm lustig oben drauf.
Die Klöße sind total auseinander gefallen.
Also irgendwas scheint zu fehlen im Rezept. Ich rief meine Großmutter an und die sagte mir, dass ein Bindemittel (z.B. Stärke oder ein Ei) fehlt.
Oder habe ich etwas überlesen? Vielleicht gibt mir jemand einen Tip und ich kann dann doch die leckeren Thüringer Klöße essen.
Vielen Dank schon mal im Vorraus!
03.01.2011 10:39
Hilfreiche Antwort:
Hallo,
Ei kommt definitiv keins rein, aber die abgesetzte Stärke kannst du wieder zufügen. Mach ich zwar nicht, ist mir auch noch nicht passiert, das die Brötchenwürfel heraus fallen. Wichtig ist meiner Meinung nach, das das Geriebene gut gebrüht wird.
Aber wenn du magst, schreib doch mal an "Rucksack" eine KM, er ist da Experte und sehr hilfsbereit.
Ales Gute für 2011 und viel Glück beim Klöße machen.
LG Schnone
Ei kommt definitiv keins rein, aber die abgesetzte Stärke kannst du wieder zufügen. Mach ich zwar nicht, ist mir auch noch nicht passiert, das die Brötchenwürfel heraus fallen. Wichtig ist meiner Meinung nach, das das Geriebene gut gebrüht wird.
Aber wenn du magst, schreib doch mal an "Rucksack" eine KM, er ist da Experte und sehr hilfsbereit.
Ales Gute für 2011 und viel Glück beim Klöße machen.
LG Schnone
03.01.2011 21:50
Hallo KeksiDo
Meiner Meineung nach hast du 3 Fehler gemacht.
1. die abgesetzte Stärke nicht wieder zugesetzt( nie Ei zugeben)
2. zu sehr gebrüht
und
3. zu heiß gekocht
Das verzeiht dir kein Kloß
Meiner Meineung nach hast du 3 Fehler gemacht.
1. die abgesetzte Stärke nicht wieder zugesetzt( nie Ei zugeben)
2. zu sehr gebrüht
und
3. zu heiß gekocht
Das verzeiht dir kein Kloß
04.01.2011 13:31
Sorry wollte allen noch ein Gesundes Neues Jahr wünschen.
Habe es gestern einfach vergessen.
Gruß Rucksack
Habe es gestern einfach vergessen.
Gruß Rucksack
Claudia8410
sagt:
sagt: 22.01.2011 08:19
Hallo zusammen,
brächte möglichst schnell eure Hilfe:
Ich möchte heute nachmittag Thüringer Klöße machen, und habe 12 Personen... also recht viel und da es nicht nur Klöße gibt habe ich recht viel zu tun.
Daher wollte ich die Klöße schon vorher machen oder zumindest vorbereiten. Mein Problem ist das Grau werden und das richtige entsaften:
1. Ich schreibt, dass ihr verschiedenes (Ascorbinsäure, Essig, Schwefelfäden...) dazu gebt: Wann? Gebe ich das mit an die kochenden Kartoffeln? Oder an die geriebenen rohen gepressten Kartoffeln? oder kann ich sie nur vorher schälen und muss sie dann frisch reiben und pressen?
Ich möchte möglichst viel schon machen bevor der Besuch kommt... z.B. den Brei herstellen, den kann ich ja dann wieder heiß machen, oder?
2. Wenn ich die Kartoffeln presse (habe keinen Entsafter, aber einen Kloßsack gekauft)... wie stelle ich fest, dass sie genug gepresst sind?
Also, es wäre klasse wenn ihr mir sagen könnt was ich schon vorher machen kann... und ich hoffe auf eine schnelle Antwort... in 5 Std. rückt die Family an ;-)
THXX...
Claudia
brächte möglichst schnell eure Hilfe:
Ich möchte heute nachmittag Thüringer Klöße machen, und habe 12 Personen... also recht viel und da es nicht nur Klöße gibt habe ich recht viel zu tun.
Daher wollte ich die Klöße schon vorher machen oder zumindest vorbereiten. Mein Problem ist das Grau werden und das richtige entsaften:
1. Ich schreibt, dass ihr verschiedenes (Ascorbinsäure, Essig, Schwefelfäden...) dazu gebt: Wann? Gebe ich das mit an die kochenden Kartoffeln? Oder an die geriebenen rohen gepressten Kartoffeln? oder kann ich sie nur vorher schälen und muss sie dann frisch reiben und pressen?
Ich möchte möglichst viel schon machen bevor der Besuch kommt... z.B. den Brei herstellen, den kann ich ja dann wieder heiß machen, oder?
2. Wenn ich die Kartoffeln presse (habe keinen Entsafter, aber einen Kloßsack gekauft)... wie stelle ich fest, dass sie genug gepresst sind?
Also, es wäre klasse wenn ihr mir sagen könnt was ich schon vorher machen kann... und ich hoffe auf eine schnelle Antwort... in 5 Std. rückt die Family an ;-)
THXX...
Claudia
Vronis
sagt:
sagt: 30.11.2011 10:47
Kommt zwar bischen spät aber , vielleicht hilft es doch noch jemanden:
Wir schleudern unsere geriebenen Karfoffeln immer in ner alten kleinen Wäscheschleuder. Natürlich werden sie vorher in den Klosssack getan und zugebunden... versteht sich ja von selbst!
Den Brei musst du m.E. nach frisch machen und er muss super heiß sein, damit es abbindet! Kannst du nicht mit den Fingern kneten, wir nehmen einen großen Holzquirl. Wenn der Teig beim Kneten noch nicht genug Bindung hat, kann man auch ein bischen Kartoffelstärke zusetzen. Ich mach das nach Gefühl..... mir sind noch keine zerkocht oder zerfallen. Wichtig! Nicht kochen nur in kochendes Wasser plumsen und sofort runterdrehen und Deckel nicht ganz zu!
Guten Appetit!
Wir schleudern unsere geriebenen Karfoffeln immer in ner alten kleinen Wäscheschleuder. Natürlich werden sie vorher in den Klosssack getan und zugebunden... versteht sich ja von selbst!
Den Brei musst du m.E. nach frisch machen und er muss super heiß sein, damit es abbindet! Kannst du nicht mit den Fingern kneten, wir nehmen einen großen Holzquirl. Wenn der Teig beim Kneten noch nicht genug Bindung hat, kann man auch ein bischen Kartoffelstärke zusetzen. Ich mach das nach Gefühl..... mir sind noch keine zerkocht oder zerfallen. Wichtig! Nicht kochen nur in kochendes Wasser plumsen und sofort runterdrehen und Deckel nicht ganz zu!
Guten Appetit!
23.01.2011 20:58
Hallo Claudia
Es tut mir leid das ich deinen Hilferuf nicht eher gelesen habe.
Mich hat Schnone ( CK - Mitglied) drauf aufmerksam gemacht. Auch wenn es jetzt mit Sicherheit zu spät ist, möchte Ich dir meine Erfahrungen mitteilen. Das Problem mit dem Grau werden: da hat hlat jeder seine Methode. Beim schwefeln ( hat meine Mutter früher gemacht musst du die Kartoffeln schälen, die Schwefelschnur anbrennen und das Gefäß abdecken. Danach die Kartoffen abwaschen. Ist etwas arbeitsintensiv. Ich nehme Onewe ( Gibs in Drogerien und Apotheken). Wenn du die Kartoffeln gerieben und ausgepresst hast, ( Und hier deine 2. Frage: Die geriebenen Kartoffeln sind dann trocken satt wenn du den ausgepressten Teig auseinanderzupfen kannst und er nicht mehr zusammenklebt. Das solltest du sowieso machen, denn dann lässt er sich besser mit dem gekochten Brei brühen) streue ich ein bischen von dem Pulver über die Masse und knete dann alles noch mal durch. Ich mach das jetzt schon 30 Jahre so und es klappt immer. Und hier zu deiner 3. Frage: Wenn du die rohe Masse mit dem Kartoffelbrei überbrüht und richtig durchgerühert und mit Salz gewürzt hast kannst du die fertige Masse stehen lassen. da passiert dann nichts mehr.
Aber bitte beachte wenn du die Klöße fertig machen willst das sie nicht kochen. Ein Thüringer Kloß oder auch sein Verwandter der Grüne Kloß darf nicht kochen, sondern nur ziehen. Ich lasse das leicht gesalzene Wasser richtig aufkochen, stelle dann die Platte auf niedrigste Stufe oder auf warmhalten und warte bis es nur noch ein bischen wallert. Dann tu ich die Klöße rein( beim formen die Hände immer in kaltes Wasser tauchen), decke den Topf ab und lass die Klöße etwa15 min ziehen. Sie sind gut wenn sie von alleine an der Oberfläche schwimmen.
Ich habe die meiner Meinung nach 3 größten Fehler beim Klößemachen 2 Kommentare vorher bei KeksiDo schon mal aufgeführt.
Ich hoffe das ich dir deine Fragen beantworten konnte ( Auch wenn es für heute zu spät war. Aber du machst doch bestimmt wieder welche?).
Wenn du noch Fragen hast, kannst du ja eine Mail schreiben.
Für heute verbleibe ich mit freunlichen Grüßen
Rucksack
Es tut mir leid das ich deinen Hilferuf nicht eher gelesen habe.
Mich hat Schnone ( CK - Mitglied) drauf aufmerksam gemacht. Auch wenn es jetzt mit Sicherheit zu spät ist, möchte Ich dir meine Erfahrungen mitteilen. Das Problem mit dem Grau werden: da hat hlat jeder seine Methode. Beim schwefeln ( hat meine Mutter früher gemacht musst du die Kartoffeln schälen, die Schwefelschnur anbrennen und das Gefäß abdecken. Danach die Kartoffen abwaschen. Ist etwas arbeitsintensiv. Ich nehme Onewe ( Gibs in Drogerien und Apotheken). Wenn du die Kartoffeln gerieben und ausgepresst hast, ( Und hier deine 2. Frage: Die geriebenen Kartoffeln sind dann trocken satt wenn du den ausgepressten Teig auseinanderzupfen kannst und er nicht mehr zusammenklebt. Das solltest du sowieso machen, denn dann lässt er sich besser mit dem gekochten Brei brühen) streue ich ein bischen von dem Pulver über die Masse und knete dann alles noch mal durch. Ich mach das jetzt schon 30 Jahre so und es klappt immer. Und hier zu deiner 3. Frage: Wenn du die rohe Masse mit dem Kartoffelbrei überbrüht und richtig durchgerühert und mit Salz gewürzt hast kannst du die fertige Masse stehen lassen. da passiert dann nichts mehr.
Aber bitte beachte wenn du die Klöße fertig machen willst das sie nicht kochen. Ein Thüringer Kloß oder auch sein Verwandter der Grüne Kloß darf nicht kochen, sondern nur ziehen. Ich lasse das leicht gesalzene Wasser richtig aufkochen, stelle dann die Platte auf niedrigste Stufe oder auf warmhalten und warte bis es nur noch ein bischen wallert. Dann tu ich die Klöße rein( beim formen die Hände immer in kaltes Wasser tauchen), decke den Topf ab und lass die Klöße etwa15 min ziehen. Sie sind gut wenn sie von alleine an der Oberfläche schwimmen.
Ich habe die meiner Meinung nach 3 größten Fehler beim Klößemachen 2 Kommentare vorher bei KeksiDo schon mal aufgeführt.
Ich hoffe das ich dir deine Fragen beantworten konnte ( Auch wenn es für heute zu spät war. Aber du machst doch bestimmt wieder welche?).
Wenn du noch Fragen hast, kannst du ja eine Mail schreiben.
Für heute verbleibe ich mit freunlichen Grüßen
Rucksack
24.01.2011 07:36
Hallo Claudia,
Rucksack hat dir deine Fragen ja schon perfekt beantwortet, ausführlich und sehr gut erläutert
Ich nehme, um das Grauwerden der Klöße zu verhindern, "Kloßweiß" oder "Knödelhilfe" (im Supermarkt erhältlich) und gebe davon nur wenig auf das Geriebene (also trockene ausgepresste). Dies dann gut untermengen.
Mit der Schwefelschnur, das kenne ich auch noch, ist aber wie Rucksack schon geschrieben hat, sehr aufwendig und für meine Begriffe ein übelster Geruch in der Küche, muß man nicht haben.
Mein Tip, für die Menge die du machen willst, wäre ein Entsafter schon angebracht, erleichtert sehr die Arbeit und dein "Geriebenes" wird super trocken ohne große Kraftanstengung. Ich reibe auch gern mal auf Vorrat und friere mir das portionsweise ein, geht sehr gut.
Dann wünsche ich dir viel Glück für das Zubereiten deiner guten Thüringer Klöße.
LG Schnone
Rucksack hat dir deine Fragen ja schon perfekt beantwortet, ausführlich und sehr gut erläutert
Ich nehme, um das Grauwerden der Klöße zu verhindern, "Kloßweiß" oder "Knödelhilfe" (im Supermarkt erhältlich) und gebe davon nur wenig auf das Geriebene (also trockene ausgepresste). Dies dann gut untermengen.
Mit der Schwefelschnur, das kenne ich auch noch, ist aber wie Rucksack schon geschrieben hat, sehr aufwendig und für meine Begriffe ein übelster Geruch in der Küche, muß man nicht haben.
Mein Tip, für die Menge die du machen willst, wäre ein Entsafter schon angebracht, erleichtert sehr die Arbeit und dein "Geriebenes" wird super trocken ohne große Kraftanstengung. Ich reibe auch gern mal auf Vorrat und friere mir das portionsweise ein, geht sehr gut.
Dann wünsche ich dir viel Glück für das Zubereiten deiner guten Thüringer Klöße.
LG Schnone
24.01.2011 07:47
Hallo Claudia,
habe ich ganz vergessen.
Herzlich Willkommen im CK, du bist ja ganz neu hier.
Es macht unheimlich viel Spaß im CK herumzustöbern, sich neue Ideen und Rezepte zu holen , Hilfe bei vielen Alltagsfragen zu bekommen ,und man lernt nette Leute kennen.
Viele Grüße Schnone
habe ich ganz vergessen.
Herzlich Willkommen im CK, du bist ja ganz neu hier.
Es macht unheimlich viel Spaß im CK herumzustöbern, sich neue Ideen und Rezepte zu holen , Hilfe bei vielen Alltagsfragen zu bekommen ,und man lernt nette Leute kennen.
Viele Grüße Schnone
s-fuechsle
sagt:
sagt: 30.03.2011 23:13
Hilfreicher Kommentar:
Hallo,
bei uns hat es diese Klöße vergangenes Wochenende zu Pökelbraten gegeben. Sie waren sehr lecker!
Damit mir die Klöße im Topf nicht zerfallen, gebe ich auch immer angerührte Speisestärke mit ins Wasser.
Viele Grüße,
s-fuechsle
bei uns hat es diese Klöße vergangenes Wochenende zu Pökelbraten gegeben. Sie waren sehr lecker!
Damit mir die Klöße im Topf nicht zerfallen, gebe ich auch immer angerührte Speisestärke mit ins Wasser.
Viele Grüße,
s-fuechsle
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guter Hirte 11. 11.01
Hallo sandor
dein Rezept von den Klößen ist sehr gut, aber ich nehme
noch etwas Ascorbinsäure dazu, damit die Klöße nicht
so schnell grau werden, und sie weiß bleiben.
Gruß Hans vom guten Hirten in Ulm
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