Sie suchen nach:

Gedeckter Quittenkuchen

köstlicher herbstlicher Sonntagskuchen

Zutaten

500 g Mehl
250 g Butter
120 g Zucker
2 Pkt. Vanillezucker ( Bourbon-)
Ei(er)
700 g Quitte(n), gewürfelte, geschälte, entkernte
200 g Zucker
Zitrone(n), den Saft
Vanilleschote(n), das Mark
1/2 TL Zimt
50 ml Wein, weiß
50 g Rosinen
50 g Mandel(n), (Blättchen), geröstete
30 g Nüsse, gemahlene
2 EL Gelee, (Quittengelee)
4 EL Puderzucker
4 cl Schnaps, (Quitten- oder Birnenbrand)
  Linsen oder Erbsen zum Blindbacken
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 20 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Mit den ersten 5 Zutaten einen Mürbeteig herstellen, in Frischhaltefolie einschlagen und mindestens 1/2 h in Kühlschrank stellen.
Den Teig in 3 Teile teilen, den 1. Teil für den Boden auswellen oder einfacher mit bemehlten Fingern in der Springform platt drücken, den 2. Teil für den Rand ausrollen.
Auf den Teigboden Alufolie oder Backpapier legen und darauf Erbsen oder Linsen, zum Blindbacken, füllen. Im vorgeheizten Ofen bei 200° Ober/Unterhitze ca. 15 Min blind backen. Den 3. Teil vom Teig weiterhin im Kühlschrank lassen.

Für die Quittenfüllung den Zucker in einer beschichteten Pfanne karamellisieren, mit Weißwein und etwas Wasser ablöschen. Quittenwürfel, Zitronensaft, Zimt, Vanillemark und ausgekratzte Schote, Rosinen dazu tun und ca. 20 bis 30 Minuten abgedeckt gar dünsten. Die ausgekratzte Vanilleschote entfernen. Am Schluss die Mandelblättchen und die gemahlenen Nüsse darunter heben.

Das letzte Teil Mürbeteig auf die Größe der Springform als Deckel auswellen. Ich mach das am einfachsten, indem ich den Teig zwischen 2 Dauerbackfolien auswelle, so kann er nicht bröseln oder kleben.
Die Quittenmasse auf den blindgebackenen Mürbeteig geben. Den evtl. entstandenen Saft nicht mit auf den Teig geben, da er sonst durchweicht. Den Mürbeteigdeckel auflegen und den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 200° C Ober/Unterhitze ca. 30 Minuten goldbraun backen. Erkalten lassen.

Das Quittengelee erhitzen und damit den Kuchen abglänzen. Puderzucker und Quittenbrand verrühren und den Kuchen damit glasieren und anschließend trocknen lassen.

Kommentare anderer Nutzer


iobrecht

05.10.2008 22:12 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,

mittlerwiele verwende ich keine Erbsen oder Linsen zum Blindbacken mehr sondern schiebe das Blech mit dem Boden einfach so für 15 Minuten in den Backofen. So kann das Backpapier und die Hülsenfrüchte nicht am Boden kleben bleiben und es klappt trotzdem super.

Gruß Inge

Pumpkin-Pie

06.10.2008 20:48 Uhr

Hallo Inge,

Ich konnte es nicht mehr erwarten und habe gleich heute Quitten gekauft und habe deinen leckeren Kuchen gebacken. Gerade habe ich ein Stück gegessen und ich muß dir recht geben, warum hatt noch niemand dieses schöne Rezept zur Kenntnis genommen.

Ich bin wirklich begeistert von dem Kuchen, es ist ein sehr guter Mürbeteig, die Quitten sind wunderbar durch das Dünsten und haben einen feinen Zimtgeschmack. Ich habe den Boden auch ohne alles einfach so vorgebacken und habe die Walnüsse nicht ganz so fein gemahlen. Diese und die Mandelblättchen sind dann besonders knackig und lecker mit den Quitten als "Füllung".

Ein sehr schönes , feines Rezept.

Vielen Dank das uns darauf aufmerksam gemacht hast.

Liebe Grüße

Pumpkin-Pie

iobrecht

06.10.2008 21:08 Uhr

Hallo Pumkin-Pie,

vielen Dank für deinen schönen Beitrag und für die Spitzen-Bewertung.

Ich bin froh, dass du genauso begeistert von dem Quittenkuchen bist wie ich. Er ist wirklich wunderbar und ich finde er ist etwas ganz exquisites, kein alltäglicher Kuchen.

Nochmals vielen Dank.

Gruß Inge

poempf

07.10.2008 13:39 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Inge,

ich bin nur stiller Mitleser im Kuchen-Forum, hatte dort aber gestern Dein Rezept entdeckt. Da bei uns noch eine Menge Quitten auf die Verarbeitung warten, habe ich es auch gestern direkt ausprobiert. Das Ergebnis: wirklich ein außergewöhnlicher, leckerer Kuchen!

Besonders die Füllung hat es mir angetan, schon der Duft alleine beim Dünsten - hmmmmm!! Da ich gerade keinen Weißwein zur Hand hatte, habe ich mit einer Mischung aus Apfelsaft und Wasser abgelöscht, das hat dem Geschmack keinen Abbruch getan.

Also: vielen Dank für das tolle Rezept - wird auf jeden Fall wiederholt!

Liebe Grüße, Claudia

AHeinzel

10.10.2008 17:20 Uhr

Ein sehr leckerer Kuchen, das nächste Mal muss ich nur etwas sparsamer mit der Dosierung der Zitrone sein.
Danke für das tolle Rezept.
LG
Angelika

AHeinzel

10.10.2008 17:20 Uhr

Ein sehr leckerer Kuchen, das nächste Mal muss ich nur etwas sparsamer mit der Dosierung der Zitrone sein.
Danke für das tolle Rezept.
LG
Angelika

silvie69

12.10.2008 22:59 Uhr

Hallo inge,

nach langem suchen habe ich dann gestern endlich quitten bekommen und habe deinen kuchen
heute gebacken.Er ist wirklich sehr lecker und der duft bei der zubereitung läßt einem schon das
wasser im munde zusammen laufen.Ich stehe eigentlich mit mürbeteig auf kriegsfuß da er mir immer
ärger macht aber bei deinem rezept hat alles wunderbar geklappt.Bei dem deckel hatte ich noch etwas
bedenken ob ich das hinbekomme.Ich habe den teig dann einfach auf backpapier ausgerollt und mit dem papier auf den kuchen gelegt,das papier dann abgezogen.Ich kann nur sagen,echt toll.
Die rosinen habe ich allerdings weggelassen da ich keine rosinen mag aber der kuchen schmeckt
auch ohne rosinen wunderbar.
Fotos sind hochgeladen.

Liebe grüße
Silvie

McTapps

13.10.2008 10:06 Uhr

Gestern haben mein Mann und ich diesen Kuchen auch gebacken.

Der Mürbeteig war wirklich ganz toll, jedoch war die Zubereitung der Füllung etwas fragwürdig. Als der Zucker vollständig karamellisiert gaben wir nach Rezept den Wein dazu und plötzlich hat das Karamell Blasen (keine kleinen!) geworfen und ist 2 Sekunden später hart wie Stein geworden. Wir gaben die Quitten & Co. trotzdem rein und mein Göga hat mit Engelsgeduld die Füllung zu einer Masse hingekriegt.

Insgesamt hat uns der Kuchen gut geschmeckt, nur war die Füllung wirklich etwas zu sauer.. Entweder lassen wir nächstes Mal die Zitrone weg oder wir nehmen mehr Zucker.

Doch allgemein gesagt finde ich es eine super Idee aus Quitten auch mal nen Kuchen zu machen und nicht immer nur Gelee oder Brot.
Vielen Dank dafür!

iobrecht

13.10.2008 13:53 Uhr

Hallo McTapps,

du kannst auch auf das Karamelisieren verzichten und den Zucker einfach so zu der Masse geben.

Sauer habe ich den Kuchen noch nie empfunden. Wenn du willst nimm weniger Zitronensaft oder mehr Zucker.

Gruß Inge

Roggenfreundin

15.11.2008 15:11 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,

dass der Karamell nach dem Angießen der Flüssigkeit erst mal hart wird, ist ganz normal - man muss es einfach eine Weile kochen lassen, dann löst es sich wieder auf.

LG Christel

iobrecht

15.11.2008 16:16 Uhr

Hallo Christel,

du hast recht, das Karamel lößt sich auf.

Man kann die Quittenmasse aber auch ohne karamelisieren machen, dann würde ich aber evtl. braunen Zucker nehmen.

Ganz besonders lecker schmeckt mir der Kuchen wenn ich noch ein bisschen was hochprozentiges rein tue, wie Quittenbrand o. ä. Vorausgesetzt natürlich es essen keine Kinder mit.

Gruß Inge

kleineküchenhexe

20.10.2008 13:33 Uhr

hallo,
hab gestern das rezept endeckt, und habs gleich ausprobiert, sehr lecker.
hab aber anstatt der nüsse, man sollte das rezept ganz lesen bevor man anfängt zu backen, nur noch haferflocken daheim gehabt und hab da dann eine handvoll genommen und noch ein päckchen vanille-pudding-pulver. der kuchen ist überhaupt nicht durchnässt und schmeckt sehr fein. meine kollegen haben den ganzen kuchen schon verputz und alle waren der meinung, das ich den öfters mitbringen darf.
danke für das tolle rezept.

gruß kleineküchenhexe

reirehaba

26.10.2008 19:14 Uhr

Hallo!!!
Vielen Dank für das tolle Rezept, mal was anderes außer Gelee!!!
Toller Mürbteig! Ich wußte nicht genau wie groß ich die Quitten schneiden sollte, ich hab sie in so ca. 1-1,5 cm große Würfel geschnitten, das hat dann auch gepaßt. Den Wein sollte man erhitzen, dann kühlt der karamelisierte Zucker nicht ab und wird hart. Vielleicht erhöhe ich das nächste Mal die Menge der Quitten, achja und wegen der oben öfters erwähnten Zitrone habe ich dann doch nur den Saft von 1/2 genommen.
Ein Muß für Quittenfans.

Barbara

Roggenfreundin

15.11.2008 15:15 Uhr

Hallo Inge,

Mann, bin ich froh, dass es jetzt doch noch so tolle Quitten-Rezept gibt.....nicht immer nur Gelee und Likör.

Ich habe mir im Frühjahr ein Quitten-Bäumchen gekauft und habe schon 3 Quitten geerntet - für den Kuchen musste ich natürlich welche zukaufen.
Als ich gestern abend anfing, die Quitten zu zerschneiden, schwante mir Schreckliches: sie waren alle innen braun!
Machte trotzdem weiter und habe gerade das erste Stück probiert: es ist einfach lecker!
Freue mich schon darauf, für diesen Kuchen im nächsten Herbst meine schönen Birnen-Quitten zu verwenden - Vielen Dank für das tolle Rezept!

LG Christel

iobrecht

15.11.2008 16:12 Uhr

Hallo Roggenfreundin,

das macht gar nicht wenn die Quitten innen braun sind. Dem Geschmack tut es keinen Abbruch.

Es freut mich sehr. dass dir der Kuchen gut gelungen und auch sehr gut geschmeckt hat.

Ich bin vom Quittenaroma des Kuchens auch so begeistert.

Gruß Inge

Saeros

18.11.2008 13:09 Uhr

Wow... das ist der beste Quittenkuchen, den ich je gegessen, bzw. gebacken habe!!!
Ich hatte etwas Mürbeteig über, aber daraus habe ich einfach Kekse gebacken.

Vielen Dank für das leckere Rezept.. der Kuchen wird zum Wochenende glatt wieder gebacken.

iobrecht

18.11.2008 13:26 Uhr

Hallo Saeros,

vielen Dank für deine gute Bewertung und deinen guten Kommentar.

Es freut mich wirklich, dass dir der Kuchen so gut geschmeckt hat. Nochmals vielen Dank.

Gruß Inge

SunSalina

23.10.2009 19:01 Uhr

mhm..gut gerochen hat es bei uns und die Füllung könnte ich pur essen. Beim Teig muss ich noch was ändern, denn ich werde beim nächsten Mal lieber Boden und Rand aus einem Teil Formen und dadurchm dass es Mürbeteig ist bricht der Deckel beim Anschneiden und es sieht einfach nicht schön aus, ungünstig wenns auch fürs Auge stimmten soll. Mit Apfel klappt bestimmt auch!

hemmingway2

31.10.2009 21:16 Uhr

Hallo,
Du meine Güte.................ist der Kuchen lecker, wirklich klasse

die Zubereitung nimmt ja einige Zeit in Anspruch, deshalb werde ich
beim nächsten Mal entweder den Teig oder die Füllung schon am
Abend vorher machen. Ich habe eine kleinere Tarteform, deshalb
hab ich die Teigmenge halbiert, aber die Menge der Füllung
beibehalten (einfach traumhaft lecker). So wurde es halt eine
leichte "Kuppeltorte".
Die Füllung hab ich am nächsten Tag gleich nochmal in doppelter
Menge für den Vorrat gekocht, die gibts demnächst zu Vanillepudding
oder ähnlichem.
Schade, dass die Quittenzeit so kurz ist.
Dein Quittenkuchen-Rezept ist mein Favorit, vielen Dank für das schöne
Rezept.
Meinst Du denn, man könnte den Kuchen einfrieren, natürlich bevor die
Glasur drauf kommt ?

liebe Grüsse und
servus
hemmingway2

Foto stell ich ein

hemmingway2

05.11.2009 21:39 Uhr

Hallo iobrecht,
hab den Quittenkuchen heute gleich noch mal gemacht,
weil er so lecker war,
allerdings mit kleinen Änderungen: die Quitten hab ich
diesmal relativ klein gewürfelt, die Füllung blieb dadurch
saftiger und ich hab die Füllung mit Ingwer gewürzt, was
einen sehr feinen Geschmack abgibt. Und oben auf die
Zuckerglasur hab ich noch geröstete Mandelscheibchen
gegeben (damit man die Kalorien nicht gleich sieht ).
So ist es für mich das "perfekte" Rezept geworden.........

servus
hemmingway2

IrisFJ

16.10.2010 09:11 Uhr

Hallo,

ich habe den Quittenkuchen gestern abend gebacken. Das ganze Haus duftete wunderbar! Mein Mann und ich haben uns dirket noch ein Stückchen genehmigt und ein Glas Weißwein dazu genossen.

Der Kuchen hat ein ganz feines Aroma nach Quitten und Zimt. Ich bin begeistert! Könnte mir das Ganze auch gut mit Äpfeln vorstellen...

Auch der Teig ist klasse, der beste Mürbeteig, den ich kenne. Ich bin sonst mehr Rührteig-Fan...weil Mürbeteig etwas "kriminell" ist.
Dieser hat aber prima geklappt.

Vielen Dank für das tolle Rezept.

Gruß
IrisFJ

sauternes

31.10.2011 21:36 Uhr

Mein neuer Lieblingskuchen, danke für das Rezept!

Gruß, sauternes

miaknust

04.11.2011 17:03 Uhr

Hallo,
habe das Rezept nachgebacken um meine Massen an Quitten mal abzubauen. Hatte keine Lust auf das ewige Gelee. Er war superlecker! Beim zweiten mal habe ich noch ein paar Äpfel und grob zerhackte Walnüsse dazugetan, was auch sehr gut war.
Ich persönlich verzichte auf das Blindbacken und backe den Kuchen gleich mit der Füllung. War noch nie durchgeweicht, auch bei anderen Mürbeteigrezepten nicht.
Selbst die ältere Dame, von der ich die Quitten bekomme, war begeistert und wollte das Rezept gleich von mir haben. Danke.

tripmadame

23.02.2012 20:45 Uhr

5 Punkte für den perfekten Mürbeteig!

Die Füllung habe ich anders gemacht.
Ich hatte eingekochtes Quittenkompott, das durfte gut abtropfen. Die andere Hälfte der Füllung waren klein angedünstete Apfelstückchen. Dazu kamen Rosinen, Walnusstücke, gehackte Haselnüssen, Zimt, Quittenlikör, etwas Schnaps und ausreichend Zimt. Einfach so wie der klassische gedeckte Apfelkuchen. Der Kuchen hat auch den Skeptikern hier gut geschmeckt und er schmeckte auch mit den Äpfeln toll nach Quitte.
So werde ich meine übrigen (eingefrorenen) Quitten auch noch verarbeiten.

Der Mürbeteig war einfach perfekt. Heute habe ich einen Rest verarbeitet. Da klebt einfach nichts. Habe den auch für Käsekuchen genommen und werde den jetzt immer nehmen.

Eigenen Kommentar abgeben

Um selbst Kommentare zu Rezepten abgeben zu können, müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren. Wenn Sie schon registriert sind, müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

x Eigene Antworten abgeben

Um selbst Kommentare zu Rezepten abgeben zu können, müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren. Wenn Sie schon registriert sind, müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

Magazine unserer Partner auf Chefkoch.de