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Damhirschbraten in der Salzkruste

Zutaten

1500 g Wildfleisch (Damhirschbraten aus der Keule)
20 Scheibe/n Speck, fett und geräuchert
2000 g Meersalz, grobes
Eiweiß, geschlagen
1 EL Senf (Barbecuesenf)
1 EL Öl (Rapskernöl)
Knoblauchzehe(n), gepresst
1 TL Pfeffer, bunt
12  Piment -Körner
Wacholderbeeren
1/2 TL Kümmel
6 Zweig/e Rosmarin
6 Blätter Salbei
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 45 Min. Ruhezeit: ca. 2 Std. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Brennwert p. P.: keine Angabe

Für die Marinade Senf, Öl und Knoblauch miteinander verrühren und den von Fett und Sehnen befreiten Braten damit bestreichen. Mit fein gemörserten Beeren und Körnern würzen und mit den Kräutern belegen.

Das Fleisch mit den Speckscheiben, die hauchdünn geschnitten sein sollten, umlegen. Anschließend den Braten in Alufolie verpacken und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Eischnee von den Eiweißen schlagen und mit dem Salz verkneten. Von Hand geht das am besten. Sollte der Salzteig noch zu krümelig sein, einige Esslöffel Wasser hinzufügen.

Backblech mit Alufolie oder Backpapier auslegen und Salz in der Größe des Bratens etwa 1/2 cm dick darauf verteilen. Keule auf das Salzbett legen und mit dem restlichen Salz sorgfältig umhüllen. In den kalten Backofen schieben und 180° Ober- und Unterhitze einstellen. Nach 80 Minuten den Ofen ausstellen und die Keule weitere 30 Minuten darin ruhen lassen. Das Fleisch hatte danach eine Kerntemperatur von 77 - 80° C.

Bei der Garzeit ist nicht das Gewicht, sondern das Format entscheidend. Mein Braten hatte eine Höhe von 9 - 10 cm in der Mitte. Das ist wichtig, Länge und Breite sind dabei nicht von Bedeutung.

Salzkruste rundherum aufmeißeln und den Braten aus dem Salzteig nehmen, in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und servieren.

Als Beilagen Butterbohnen oder Brokkoli mit Möhrenschiffchen und Salzkartoffeln oder Spätzle.

Natürlich gehört auch eine Wildsauce dazu. Von unschätzbarem Wert ist hierfür ein selbst gekochter Wildfond als Basis. Wer nicht darüber verfügt, muss auf entsprechende Fertigfonds zurückgreifen.

Kommentare anderer Nutzer


zickentoni

28.03.2009 12:38 Uhr

Hallo,

wir hatten gestern diesen wundervollen Braten in der Salzkruste gegart.
Keine Damhirschkeule sondern eine Hirschkeule. Die war dann auch ein bißchen höher, so dass ich die Garzeit auf knapp 2 Std. zzgl. 45 Min Ruhezeit verlängert habe.
Faszinierend wie sich der Teig fast gefäßartig um das Fleisch schließt. Das Fleisch war butterweich.

Besonders gefallen hat mir auch der Geschmack von den hauchdünnen Speckscheiben in Verbindung mit dem Salbei (ich habe viele kleine Blättchen genommen, da mein Garten z.Zt. keine schönen großen Blätter im Angebot hatte). Genial!

Da es sich um mein erstes Salzkrustenexperiment handelte, hatte ich leider den Hinweis mit der Alufolie oder dem Backpapier auf dem Blech überlesen. Das sollte man unbedingt beherzigen!!!!!
(Konsequentes Einweichen des Blechs über Nacht in der Duschwanne konnte den Schaden wieder beheben.)

Tolles aber supersimples Rezept. Danke!

LG Zickentoni

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