Zutaten

1 Bund Schnittlauch
1 Bund Kresse
1 Bund Sauerampfer
1 Bund Kerbel
1 Bund Borretsch
1 Bund Petersilie
1 Bund Pimpinelle
 etwas Zitronenmelisse, einige Blättchen davon
6 Becher saure Sahne
  Pfeffer
  Salz
  Gewürzmischung (Cenofix, erhältlich im Reformhaus)
Portionen
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 35 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Vorab: Mit den Kräutern kann man je nach Geschmack (diese 7 Kräuter sollte man aber möglichst erhalten) variieren. Am Einfachsten ist es natürlich, wenn man sie schon in einem "Kräuterpäckchen für Grüne Sauce" z.B. auf dem Wochenmarkt kaufen kann. Es sollten dann jedoch immer etwa 300 g sein.

Als Erstes sollte man die Kräuter waschen und gegebenenfalls aussortieren. Wer mag, kann zu harte Stiele abschneiden. Dann die Kräuter mit einem Wiegemesser zerkleinern. Wer möchte, kann sie mit einem Pürierstab pürieren, dann sind sie allerdings nicht mehr so schön knackig. Ich persönlich püriere sie immer ein bisschen an, damit sie nicht so sehr in den Zähnen stecken bleiben. Zu den Kräutern wird jetzt die saure Sahne gegeben, man muss nicht unbedingt 6 Becher wie angegeben nehmen, ich probiere zwischendurch immer und nehme nur so viele, dass der Kräutergeschmack noch schön herauszuschmecken ist. Jetzt die Grüne Sauce würzen - ich benutze gern eine Gewürzmischung aus dem Reformhaus (Cenofix) und Salz, man kann aber auch nur Salz und Pfeffer nehmen. Wenn die Grüne Sauce gewürzt ist, noch 2-3 Stunden im Kühlschrank kalt stellen und ziehen lassen. Vor dem Servieren noch mal abschmecken und genießen.

Zu Grüner Sauce passen Salz- oder Pellkartoffeln, meine Schwester isst sie gern mit Bratkartoffeln. Manche essen sie auch als Sauce zu gekochtem Fleisch oder als Dipp zu Bauernbrot.

Ich jedoch favorisiere die "Fasten-Variante" - also ohne Fleisch. Ich persönlich finde es grausig Mayonnaise, Zwiebeln oder Eier unter die Grüne Sauce zu rühren. Ich mag sie am allerliebsten pur (also nur Kräuter und saure Sahne), aber das ist Geschmackssache. Bei uns zu Hause werden die Eier mit den Kartoffeln gekocht und warm dazu gegessen.
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