Yufka Rolls 'Royce'

Vorspeise für 6 oder 12, Hauptspeise für 3 oder 4, auch für ein Büffet geeignet

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Zutaten für Portionen

½ Pck. Teig (Yufka-Teig), oder Filo-Teig
500 g Hackfleisch (Rinderhackfleisch)
500 g Quark (Magerquark), etwas abgetropft
1 Tasse Semmelbrösel oder Brezenbrösel
1 große Zwiebel(n), fein gehackt
2 EL Petersilie, getrocknet
1 TL Thymian, getrocknet
1 TL Oregano oder Majoran, getrocknet
1 TL Knoblauch, getrocknet, oder 2 - 3 Knoblauchzehen, gehackt
2 TL Salz und Pfeffer oder 3 TL gekörnte Brühe
  Chili, aus der Mühle
Ei(er)
75 g Schinkenspeck, mager, gewürfelt
125 g Mozzarella, abgetropft, in kleinen Würfeln
100 g Feta-Käse, abgetropft, in kleinen Würfeln
  Zum Bestreichen:
Ei(er)
2 EL Sahne, oder Kondensmilch

Zubereitung

Alle Zutaten, außer dem Yufka-Teig, gut vermengen. Backofen auf 180°- 200° vorheizen. Teigplatten in Dreiecke schneiden.

Blech mit Backpapier belegen. 12 Yufka-Teigplatten gut befeuchten, am besten beidseitig. (Ich lege je 4 oder 6 nebeneinander aus.) Auf jedes Dreieck 2 gute EL Füllmasse geben, zuerst 2 Ecken einschlagen, dann von einer Breitseite zur Spitze hin aufrollen. Auf das Blech legen.

Ei mit Sahne oder Kondensmilch verquirlen, Yufka Rolls gut damit bestreichen, Abstehendes damit 'ankleben'. Bei Umluft oder Ober-/Unterhitze backen, bis sie schön goldbraun sind - ca. 15 - 20 Minuten.

Mit frischem Ciabatta oder Fladenbrot, Tomatensalat und/oder Kartoffelpüree servieren.

Durch den Magerquark - der nicht hervor schmeckt - werden sie schön saftig. Natürlich kann auch nur Hackfleisch (dann ca. 800 g) verwendet werden, vom Rind, Lamm oder Schwein, auch gemischt. Wer kein Schweinefleisch isst, kann auch Rinderschinken (Bresaola) oder Würfel von Rinderwürsten verwenden.

Gut schmeckt dazu auch Burjondi aus der DB.

Schmecken auch kalt. Lassen sich auch vorbereiten, dann mit nassem Tuch bedeckt kalt stellen, bevor sie mit Ei-Sahne bestrichen werden.
Arbeitszeit: ca. 25 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 11.10.07
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Pietra22 Sternekoch


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Kommentare anderer Nutzer

Pietra22 Sternekoch sagt:  
12.10.2007 23:01
Hallo,
ich hatte für die Röllchen bereits fertig zugeschnittene Teig-Dreiecke verwendet und dies auch so bei den Zutaten angegeben:
1/2 Packung Yufka-Teig (à 360g - 24 Dreiecke, ersatzweise Filo-Teig: aus dem türk. oder griech. Lebensmittelladen) - das war anscheinend zu lang und fiel weg.

Danach habe ich Yufka-Teig in ganzen - aufgerollten - Fladen für etwas anderes gekauft, die waren zum Verzweifeln: sie brachen schon beim Abwickeln in einzelne Streifen. Inzwischen habe ich in der DB ein Rezept für Yufka-Fladen von KaeKae entdeckt und werde diese ausprobieren.
Sonst würde ich wieder die Dreiecke kaufen oder auch Strudelteig, nachdem ich mich über die Rollen so geärgert habe.

LGvPietra

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Aennica  Sternekoch sagt:  
29.10.2007 20:53
Hallo,

ich müsste für meinen Sohn die Yufkas vegetarisch füllen, z.B. mit Gemüse-->welches??? und Käse.
Mal sehen, ob ich das probiere, für mich gäb´s auf alle Fälle die Hackfleisch-Variante.

LG
Aennica

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Pietra22 Sternekoch sagt:  
30.10.2007 10:43
Hilfreiche Antwort:

Hallo Aennica,
ich habe auch eine vegetarische Variante, die Filo-Käsetarte (http://www.chefkoch.de/rezepte/869371192368299/Filo-Kaesetarte.html)
allerdings ohne Gemüse, das sich aber als Beilage anbietet.
Die Füllung der Filo - Käsetarte kannst Du genauso in Röllchen verpacken.
Sonst könnte ich mir auch eine Mais-Nuss-Karotten-Mischung als Ersatz für das Hack vorstellen, daraus (Maiskörner ganz, Nuss & Karotten geraspelt) habe ich schon eine Art Frikadellen gebastelt. Dann gäbe es noch die Sojagranulate, die auch viel als Hackersatz verwendet werden, bin da allerdings nicht begeistert; sicher hast Du mit vegetarisch mehr Erfahrung.
LGvPietra

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Aennica  Sternekoch sagt:  
30.10.2007 10:53
Hallo Pietra,

vielen Dank für die schnelle Antwort, das sind ja tolle Varianten.
Mein Sohn wird´s Dir danken.

LG
Aennica

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Tiendrais Tellerwäscher sagt:  
25.07.2008 08:58
Hallo!
Gestern habe ich mich mit den Yufka Rolls zum ersten mal in die türkische Küche gewagt...
Ich finde, dass die 3 TL Brühe zu intensiv schmecken, werde beim nächsten mal lieber Salz und Pfeffer nehmen.
Aber ansonsten ein sehr schönes Rezept!
Vielen Dank,
Silvia

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Pietra22 Sternekoch sagt:  
26.07.2008 11:16
Hallo Silvia,
Salz und Pfeffer sind, wie im Rezept, auch meine erste Wahl, bei gekörnter Brühe ist es halt immer produktabhängig, ich mache sie meist selbst. Würzung ist ja immer Maßarbeit, schade, dass sie Dir/Euch nicht so gefallen hat.
Danke und Grüßle von Pietra

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LoisLane-Kent Hendlgriller sagt:  
08.07.2010 10:37
Habe sie mit ein paar Abwandlungen gestern zum Fußball(desaster) gemacht und sie sind sehr gut angekommen- war leider das einzig Positive an diesem Abend *seufz* ;-)

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MJ52 Kaltmamsell sagt:  
18.08.2010 15:03
Hallo Pietra,

ich habe die Rollen schon öfter mit verschiedenen Füllungen gemacht, mit u. ohne Hackfleisch, je nachdem wonach mir grade so ist.
Beim Türken meines Vertrauens hole ich dann die dreieckigen Yufkablätter die meiner Meinung nach am besten dafür geeignet sind. Besonders an deinem Rezept gefällt mir die Zubereitungsweise im Backofen. Das ausbacken in Öl ist mir zu fettig.

LG vom Niederrhein MJ52

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wilana Chefkoch sagt:  
26.11.2010 14:11
Hallo Pietra,

habe die Yufka-Rolls gestern gemacht. Zum ersten Mal mit diesem Teig gearbeitet. Es hat uns sehr gut geschmeckt. Finde auch ganz toll, dass die Rollen im Ofen zubereitet werden können. Sie sind dann nicht so fettig. Das mache ich mit den Frühlingsrollen auch schon seit Langem.

Ich habe für die Füllung statt Semmelbrösel Couscous genommen (ca. 1/2 Tasse). Und damit der Couscous etwas Flüssigkeit auffangen kann, den Quark nicht abgetropft hineingegeben.

Liebe Grüße

Wilana

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Majabiene62 Tellerwäscher sagt:  
15.02.2011 21:39
hallo,

hab die rollen, samstag gemacht und ich muss sagen

super super super lecker, die mach ich jetzt nur noch so...

na ja, fast so *ggg* bissi abgewandelt hab ich sie schon,

hatte keinen quark, also hab ich schmand genommen und als gewürze, noch pull biber, bissi vegeta, die zwiebel und den knobi hatte ich vergessen, dafür aber noch paprikamark und tomatenmark reingetan.

war köstlich und das komische, die waren heiß nicht so scharf, wie wo wir sie kalt gegessen haben *ggg*

so werd ich sie wohl immer machen, denn im backofen isses lang nicht so fettig, als wenn man sie in öl ausbacken muss!

vielen dank fürs rezept

lg
maja

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