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Geflügelbrust im Wirsingblatt auf Maronenpüree mit Pilzsauce

Zutaten

4 Blätter Wirsing
Hühnerbrüste
200 g Marone(n), küchenfertig
1 EL Butter
2 cl Amaretto
250 ml Milch
Zwiebel(n)
400 g Pilze, (gemischt, z.B. Champignons, Shiitake, Austernpilze)
100 ml Fond, (Bratenfond / Jus)
100 ml Sahne
1 EL Schnittlauch
  Salz und Pfeffer
  Öl
  Für die Dekoration:
  Petersilie
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Wirsing putzen, den dickeren Teil vom Strunk entfernen, ihn aber nicht komplett raus schneiden, sondern nur verdünnen, indem Sie den oberen Teil der Wulst mit einem Messer wegnehmen.
Die Wirsingblätter nun blanchieren, in Eiswasser abkühlen, wieder trocknen und am Strunk etwas plattieren. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Geflügelbrüste darin einrollen. Mit Küchengarn binden, in einer Pfanne mit Öl anbraten und im Ofen bei 160°C ca. 12 Minuten garen.

Maronen in einem Topf mit Butter angehen lassen. Mit Amaretto ablöschen, mit Salz würzen und mit der Milch auffüllen. Gut 5 Minuten köcheln lassen und anschließend fein pürieren.

Pilze putzen und grob klein schneiden. Zwiebel in Würfel schneiden. Zusammen in einer Pfanne mit etwas Öl oder Butter goldgelb anbraten. Mit dem Fond ablöschen, Sahne zufügen und zum Schluss den Schnittlauch hinein geben.

Anrichten:
Das Maronenpüree in die Mitte des Tellers geben, darauf die Geflügelbrust im Wirsingmantel setzen und die Sauce mit den Pilzen über dem Fleisch verteilen. Mit Petersilie dekorieren.

Guten Appetit!

Kommentare anderer Nutzer


mawupp

06.10.2007 18:07 Uhr

Hat wahnsinnig gut geschmeckt und meine Gäste waren auch begeistert. Danke für dieses tolle Rezept!

Polsterchen

16.10.2007 12:28 Uhr

Hallo!
Habe das Rezept noch nicht ausprobiert, es hört sich jedoch sehr lecker an.

Allerdings habe ich noch zwei Fragen: Was bietet sich denn gut als Beilage an? Habe evt. an Spätzle gedacht?

Weiterhin habe ich noch nie mit Maronen, geschweige denn, küchenferigen Maronen gearbeitet - wo bekommt man denn sowas? Und auf was muß ich achten?

Liebe Grüße

Tanja

lili26

16.10.2007 16:19 Uhr

Hallo Polsterchen,

das Maronenpüree ist die Sättigungsbeilage ;o), auf weitere Beilagen würde ich verzichten, denn du hast ja einerseits den Wirsingmantel und dann noch die Pilze in der Sauce - wenn jetzt noch mehr dazu kommt, dann wird es meiner Meinung nach etwas unübersichtlich.

Mareihund hat auf die Maronenfrage schon geantwortet, wir haben übrigens die vorgegarten eingeschweißten Maronen verwendet.

Viele Grüße,

Mandy Scheffel / chefkoch.de

mareihund

16.10.2007 13:24 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

hallo polsterchen,

vorgegarte maronen findest du in sehr guten supermärkten, bioläden oder feinkostläden!
am besten finde ich die im vakuum, nicht die in der dose!

schönen tag
mareihund

alot46

16.10.2007 13:53 Uhr

Hallo,
für uns Österreicher: Was versteht man unter "
Maronen in einem Topf mit Butter angehen lassen"? Heißt das so viel wie "anschwitzen"?
LG Otto

fridoline

16.10.2007 16:01 Uhr

Hallo alot46!
das ist sicher "anschwitzen"!
Ich frage mich nur warum es gerade jetzt in der "Wildsaison" eine Hühnerbrust sein soll?
da gibts ja jetzt so einiges an Wildbret!

L:G Fridoline

quittinchen

16.10.2007 17:09 Uhr

Hallo!
Hört sich ja absolut super an! Werde ich unbedingt ausprobieren,aber mit dem Maronenpüree habe ich ein Problem:Ich reagiere allergisch auf Maronen .Werde aber einfach ein Kürbispüree versuchen dazu !
Liebe Grüße quittinchen

feuervogel

16.10.2007 20:40 Uhr

Hallo lieber Chefkoch,

heute habe ich dieses phantastische Gericht zubereitet. Die Hähnchenbrust war im Wirsingmantel wunderbar zart und saftig. Dazu gab es bei uns noch ein kleines Kartoffelpüree und den Rest vom Wirsing als Gemüsebeilage. Da ich mir vorher das Video angeschaut hatte konnte ich beim Maronenpüree den Fehler vermeiden es zu schnell im Mixer zu pürieren.

vielen Dank für das schöne Rezept.

Lg feuervogel

Onix

17.10.2007 11:34 Uhr

Habe dein Rezept gestern Abend nach der Arbeit ausprobiert. Es hat alles wunderbar geklappt und geschmeckt ...... ausser dass ich zu faul war, die Maronen aus der Pfanne zu nehmen um zu pürieren ..... mit dem Resultat, dass ich jetzt wieder saubere Scheiben habe :-))
Ist wirklich schnell zubereitet, eignet sich wunderbar für eine Abwechslung unter der Woche.

Besten Dank für das feine Rezept!

juttaobst

17.10.2007 18:14 Uhr

Das gabs heute bei uns und war sehr lecker. Allerdings war die angegebene Zeit im Backofen viel zu kurz, ich habe die Geflügelbrüste 30 Minuten im Backofen gelassen. Sie waren allerdings auch ziemlich gross.

LG

Jutta Obst

bluemoon11

20.10.2007 09:52 Uhr

Wäre es möglich, statt der Hühnerbrust Entenbrust zu nehmen? Die gibt es zur Zeit häufig im Angebot (Kirchweih!)

Wie lange müsste das Ganze dann in den Backofen?

LG
bluemoon

KochmausConny

21.10.2007 21:58 Uhr

Lecker, lecker, lecker und leicht!! Statt Sahne verwende ich immer Philadelphia Balance mit etwas Wasser verrührt -(macht Sossen etwas fettarmer)- ;-) Ihr wißt ja .....die Linie. Dazu gab es heute abend Würfelkartoffeln. Auch ich hatte das Gefühl noch etwas dazu servieren zu müssen. Sehr interessant fand ich die Mischung des leicht süsslichen Maronenpürré mit den gewürzten Rouladen! Auf jeden Fall hat es uns sehr gut geschmeckt und die Teller waren alle leer. ......das wird es öfter bei uns geben!!!
Es grüßt Euch
Conny

bluemoon11

22.10.2007 17:30 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Jetzt kann ich meine Frage von oben (Entenbrust statt Hühnerbrust) selber beantworten; ich habe mich nämlich gestern an das Gericht gewagt.

Ich hatte Barberie-Entenbrust; von der habe ich die Haut entfernt (ein paar Würfelchen davon knusprig gebraten in die Pilzsoße gegeben) und bin ansonsten so vorgegangen wie im Rezept. Die Backofenzeit für die Päckchen war gut 5 Minuten mehr, und auch die Temperatur hatte ich auf 200 Grad erhöht.
Danach waren die Entenbrüste noch sehr rosa - wenn man es eher "durch" mag, dann sollte man noch etwas Zeit zugeben.

Aber meine Gäste waren begeistert - und ich auch!

Deichrunner

23.10.2007 22:04 Uhr

Hallo Chefkoch,

habe heute das Monatsmenue komplett nachgekocht und es war alles sehr lecker und stimmig! Ein ideales Menue für den Start in den Herbst.

Da ich die Hühnerbrust im Wirsingmantel schon einige Stunden zuvor angebraten hatte und meine Hühnerbrust sehr dick war, dauerte das Gericht im Ofen nicht nur 12 Min, sondern fast eine halbe Stunde.

Optisch ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber geschmacklich der Hit war für uns das Maronenpüree.

Danke für das wunderbare Rezept.

LG
Eva

Ganja_HH

25.10.2007 23:16 Uhr

Ein sehr leckeres Herbstrezept.

Zur Zeit bekommt man Maronen frisch auf dem Markt, die muss man einritzen und 15 Min. bei 200° in den Ofen schieben, dann platzen sie auf.

Mangels Amaretto habe ich mit Sherry abgelöscht. Auch sehr lecker. Das Maronenpüree war echt der Hit. Aber stimmt: optisch erstmal nicht so sehr, dafür musste man schon probieren :-)

Ausserdem finde ich, dass den Pilzen (ich hatte Shitake und Steinpilze) auch ein wenig Thymian (und Knoblauch mit den Zwiebeln anbraten) ganz gut bekommt.

Danke für die leckere Anregung!

Sylvia21

04.11.2007 18:01 Uhr

Ein sehr leckeres Rezept und auch einfach in der Zubereitung, die Zeit im Backofen war korrekt, nur die Temperatur hatte ich etwas höher eingestellt, da unsere Hühnerbrüste sehr dick waren( ca 250gr. je).
Aber beim nächsten Mal werde ich für das Kastanienpürre weniger Milch nehmen, damit das Ganze nicht sooo breiig wird, und man das schön in Form spritzen kann, dann macht es optisch auch mehr her.

Viele Grüße aus Nürnberg

FrauSchmid

05.11.2007 18:23 Uhr

Danke auch von mir!
Lässt sich prima vorbereiten und dann, wenn die Gäste schon bei Aperetif sind, schnell ab in den Ofen!
Auch für völlig Kochungeübte leicht machbar.
Mit Kaninchenfilet habe ich es auch probiert, das wurde allerdings in 20 Minuten etwas trocken; denke es braucht weniger!?

webgoddess

03.12.2007 16:11 Uhr

Mannomann, war das lecker. Alles ratzeputz weggegessen :-)
Meine Rouladen waren allerdings auch 25 Min. im Ofen. Und das Pürree musste ich bestimmt noch 10 Min ausdampfen lassen, weil es zuerst eher eine Maronensuppe war. Würde das nächste mal erst etwas weniger Milch nehmen. Man kann ja noch was nachgießen, falls es zu fest wird. Und die Wirsingblätter hatte ich nicht lange genug blanchiert (nur 2 Min.) Das würde ich beim nächsten Mal auch etwas verlängern.
Ach ja, habe auch die Sahne gegen saure Sahne ausgetauscht, wegen des Fettgehaltes. Und ich mag dieses leicht säuerliche in Soßen, vor allem in Pilzsoßen.
Aber ansonsten SPITZE! Danke für das tolle Rezept.
Gruß webgoddess

norsk_nusch

21.12.2007 09:19 Uhr

Ich habe das Rezept nachgekocht und es ist auch ganz gut geworden, aber ich hätte mir etwas mehr davon versprochen. Insgesamt könnte für meinen Geschmacj alles etwas stärker gewürzt sein.
Beim Maronenpüree habe ich mich genau an die Angaben gehalten, trotzdem ist es viel zu flüssig geworden - zusammen mit den Pilzen hab das einen "schönen" grau-braunen See auf dem Teller ;-)
Die Hühnerbrust wird schön zart, aber das nächste Mal würde ich mehr würzen. Auch die Pilze könnten z.B. noch Thymian vertragen.

LG
Nusch

Clarisza

21.04.2008 15:08 Uhr

Hallo Chefkoch,

ganz nach meinem Geschmack, dieses klasse Rezept, einfach zu machen, aber mit Pfiff! Das Maronenpüree mit dem Amaretto ein wenig karamellisiert, genial. Die Hühnerbrüste schön zart, der Wirsingmantel gibt den nötigen Kontrast. Als Pilze hatte ich braune Champs und Austernpilze.

Auch als Reste lassen sich die Hühnerbrüste, in Scheiben geschnitten, noch bestens verwerten .... falls es Reste gibt :-)

Merci vielmals!
Clarissa

cordeliamia

18.10.2008 12:14 Uhr

Im Grunde recht gut, aber es fehlt der letzte Pfiff. Das nächste Mal werde ich das Ganze etwas ausgepfeilter würzen.

piccolomaxi

26.10.2009 15:04 Uhr

Ich schließe mich den Ausführungen von norsk_nusch an:
Ich habe das Rezept nachgekocht und es ist auch ganz gut geworden, aber ich hätte mir etwas mehr davon versprochen.
Den Amaretto am Maronenpüree fand ich gar nicht gut, habe aber leider nicht auf mein Bauchgefühl gehört, sondern ihn trotzdem dran gegeben. Das werde ich nicht mehr machen.
Außerdem fand ich, dass die - zugegebenermaßen sehr gute - Pilzsoße das Geflügel und den Wirsing geschmacklich zu stark dominiert hat. Ich finde sie daher nicht passend; sie passt m. E. viel besser zu Rindfleisch.
Stattdessen könnte ich mir eine leichte Soße auf Geflügelfond-Apfelsaftbasis mit ein paar feinen, in Butter angebratenen Apfelscheibchen vorstellen, die ruhig eine kleine tomatige Note haben könnte:

Apfelscheibchen in Butter anrösten
1/2 Teel Tomatenmark dazu, mitrösten
mit Saft und Fond ablöschen
ein Schuss Sahne dazu

Dazu entweder das Maronen- oder durchaus auch ein Kartoffelpüree.

Das wäre meine Anregung.

Viele Grüße
piccolomaxi

grasswolfi

16.11.2009 16:25 Uhr

ganz nach unserm geschmack, schnell und einfach zu kochen. dachten auch, dass andere beilagen noch notwendig wären. haben uns aber doch entschlossen, es erst einmal so zu probieren. schlussfolgerung: es werden keine anderen beilagen benötigt. grins. war lecker und sehr gut!!! die angegebenen sterne waren nicht übertrieben. dieses rezept ist jederzeit weiter zu empfehlen.

lg claudi u. sepp

lalalalalalala

22.11.2009 09:18 Uhr

ich habe anstatt Maronenpürree Kartoffelpüree dazugereicht passte hervorragend.

Das Rezept wird es sicher öfter geben.

lG Elfi

holle1409

18.09.2010 08:57 Uhr

ich habe es gestern ausprobiert, ist auf anhieb gelungen war mega lecker

nudelfee6

09.01.2011 18:03 Uhr

Ich habe das Rezept heute mittag ausprobiert. Es war sehr lecker. Das Maronenpüree war etwas zu süß, sollte das so sein?
Dank dem Video auch ganz einfach nachzukochen. Leider bin ich mit der Zubereitungszeit nicht hingekommen. 4 Sterne von mir.

VG Nudelfee

Nesli81

09.01.2011 20:46 Uhr

Wirklich sehr lecker und überhaupt keine Beilage notwendig. Ein kleiner Salat, wenn überhaupt. Hatte leider kein Küchengarn, da habe ich Zahnstocher genommen. Hat nicht so gut gehalten, das nächste Mal auf jeden Fall mit!

Schnittchen86

20.09.2011 20:43 Uhr

Gibt es auch eine alternative zum Amaretto?Da bei mir 2 kleine Kinder mitessen,und ich auch noch Stille möchte ich gänzlich auf den Alkohol verzichten,würde aber trotzdem gerne das Rezept nachkochen.

lili26

21.09.2011 10:46 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Schnittchen86,

inzwischen gibt es Amaretto ohne Alkohol zu kaufen, du kannst aber auch einfach Mandelaroma (sirup) verwenden!

Viele Grüße,

Mandy Scheffel / chefkoch.de

zwoelf

03.03.2012 19:08 Uhr

Vielen Dank für das leckere Rezept.
Ich habe die Hähnchenbrust vorher gewürzt, war alles sehr lecker!!!

Grüße
zwoelf

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