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Rehkeule in Granatapfelsauce mit Schupfnudeln und Brokkoli

Zutaten

1 kg Keule(n) vom Reh ohne Knochen
1 Bund Wurzelwerk
Wacholderbeeren, getrocknet
Granatapfel
4 cl Sirup, (Granatapfelsirup oder Grenadine)
300 ml Wein, rot
  Öl
500 g Brokkoli
1 EL Butter
1 EL Mandel(n), gehackt
400 g Kartoffel(n)
Eigelb
4 EL Mehl
  Salz
  Muskat
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Die Rehkeule gegebenenfalls noch mit etwas Küchengarn binden bzw. in eine schöne Form bringen. Dadurch gart diese später gleichmäßiger.

Wurzelgemüse putzen und in walnussgroße Stücke schneiden.
Keule in einem Bräter in Öl von allen Seiten zusammen mit dem Wurzelgemüse anbraten. Keule mit Salz und Pfeffer würzen. Wacholderbeeren und das Fruchtfleisch von der einen Hälfte vom Granatapfel zufügen. Mit Sirup und Wein ablöschen. Bei 160°C ca. 40-50 Minuten im Ofen garen. Zwischendurch wenden.

Später Fleisch aus dem Bräter nehmen und im Ofen warm stellen.
Die Sauce passieren, gegebenenfalls noch etwas einkochen oder binden und nach Belieben nachwürzen. Fleisch kurz vor dem Servieren in Scheiben schneiden.

Brokkoli putzen und die Röschen blanchieren. In Eiswasser abkühlen und wieder trocknen.
Später in einer Pfanne die Mandeln in der Butter angehen lassen und den Brokkoli mit etwas Wasser wieder darin erhitzen. Mit Salz und Muskat würzen.

Kartoffeln mit Schale in Salzwasser garen. Später pellen und durch eine Kartoffelpresse drücken oder stampfen. Mehl und Eigelb unterarbeiten. Mit Salz und Muskat würzen.
Nun aus der Masse die Nudeln mit der Handfläche in Form rollen und in Salzwasser garen. Sobald die Nudeln oben schwimmen, noch ca. 30 Sekunden ziehen lassen. In einer Pfanne mit etwas Öl oder Butter kurz goldgelb anbraten.

Anrichten:
Schupfnudeln, Braten und den Brokkoli auf den Teller geben, das Fleisch ggf. mit Salz und Pfeffer nachwürzen und mit Sauce nappieren, die restlichen Kerne des Granatapfels darüber streuen.

Guten Appetit!

Kommentare anderer Nutzer


lachende_koechin

20.11.2007 10:01 Uhr

Ich habe es am Wochenende ausprobiert. Das Reh wurde wunderbar zart und die Sosse hatte eine angenehmen, süß säuerliche Note.
Dagegen nicht gelungen sind mir die Schupfnudeln. Sie sind in der Pfanne verklebt und waren nicht schön anzusehen. Das muss ich wohl noch mal üben (oder einfach eine andere Beilage wählen). Dabei sah es auf dem Video so einfach aus!
Der Brokkoli mit den Mandeln war gut. Mit Butter schmeckt ja bekanntlich sowieso alles.
Vielen Dank fürs Rezept. Es war alles toll erklärt.
Viele Grüße
Christine

Miss_Maple

25.11.2007 15:33 Uhr

Hallo!

Wir haben die Rehkeule heute wie im Rezept zubereitet und sind total begeistert. Die Rehkeule wurde super zart und sie Sauce ist einfach klasse. Beim nächsten Mal mache ich nur das Gemüse noch ein bisschen kleiner.
Als Beilagen gab es bei uns auch Schupfnudeln, aber keinen Broccoli, sondern panierte und gebackene Birnen mit Preiselbeerfüllung. Auch sehr lecker.

Viele Dank für das super Rezept!

LG, Miss_Maple

Woelkschen

24.12.2008 22:00 Uhr

Heute an Heilig Abend hatten wir die Rehkeule zubereitet.
Allerdings haben wir das Reh anders gegart. Scharf angebraten, Wurzelgemüse und weitere Zutaten hinzugefügt, anschließend bei 90 Grad NT mit Deckel für 2 1/2 Stunden in den Ofen. Anschließend Ofen aufgedreht auf 180 Grad offen nochmals 30 Minuten. Das fleisch war rosa und zart. Geschmacklich sehr intensiv und aromatisch.
Die Soße musste kaum nachgewürzt werden, lediglich etwas abgebunden.
Die Schupfnudeln sind leider nicht gelungen. Gott sei Dank hatte ich noch drei weitere Beilagen gerichtet und somit war ich gerettet.
Der Broccoli hatte eine kleine zart nussige Note durch die Mandelbutter - aber man schmeckte die Mandeln nicht extrem heraus. Es war ein gelungener Versuch, der aber für meine Bedürfnisse nicht unbedingt wieder wiederholt werden muss.
Fröhliche Weihnachte!

Anjamo

25.12.2008 18:52 Uhr

Haben die Rehkeule heute gemacht. Das Fleisch war sooooo zart, innen rosa, die Soße extrem lecker dazu. Bei den Schupfnudeln habe ich etwas experimentiert. Vorgekocht, dann mit Öl beträufelt und abkühlen lassen. Dann haben sie sich prima braten lassen. Beim Anbraten darf man nur nicht "rühren", sonst zerfallen sie. Würde dieses Rezept sofort wieder machen, allerdings muss man schon viel Zeit einplanen.
Fröhliches Fest! Anja

F4kesl4sh

03.01.2009 19:01 Uhr

Haben heute die Keule als Teil eines Menüs gemacht. Super Zart, super lecker und eine tolle Idee mit der Granatapfelsoße, ist einfach mal was anderes. Auch die Schupfnudeln haben auf Anhieb geklappt, einfach klasse!
Vielen Dank für dieses tolle Rezept!
Max

bsaat

09.11.2009 20:07 Uhr

Hallo.

5 Sterne heute von mir für die Rehkeule!!

Habe mir heute morgen das Video von Carsten angeschaut und heute abend nach seiner Methode meine erste selbst entbeinte Rehkeule zubereitet. Habe dabei exakt auf die angegebenen Temperaturen geachtet mit Backofenthermometer und Bratenthermometer für die Kerntemperatur - es hat perfekt gepasst! Absolute Begeisterung, das Fleisch wunderbar zart und innen rosa, besser geht es nicht. Die Sauce hatte auch die richtige Balance zwischen süß/säuerlich.
Als Beilage habe ich cremige Polenta und Petersielienwurzel in Butter geschwenkt zubereitet. Das hat wunderbar harmoniert.

Dieses Rezept gehört ab jetzt zu meinen Favoriten!

Eicki

07.12.2009 11:02 Uhr

Hallo,

besser kann die Rehkeule nicht werden, zartes Fleisch, rosa auf den Punkt gegart, Soße delikat mit leicht süß-säuerlicher Note.
Die Schupfnudeln als Beilage sind gut gelungen und schmackhaft. Statt Brokkoli gab es bißfesten Sahnewirsing und Cranberriekompott gewürzt mit rosa Pfefferbeeren.
Mein Mann ist Kochanfänger und hat das Fleisch zubereitet, häuten , entbeinen, binden und garen, alles hat prima geklappt.

Fazit Test fürs Weihnachtsessen mit Auszeichnung bestanden.
LG Eicki

ciperine

04.01.2010 06:50 Uhr

Hallo,
sie keule war prima, besonders die sauce hat uns sehr gut geschmeckt.
Nur für die Schupfnudeln habe ich ein anderes, schon von mir erprobtes Rezept genommen.
LG Ciperine

ciperine

04.01.2010 06:51 Uhr

noch etwas vergessen:

Ich habe die Karottenstücke vom Braten in der Sauce püriert. Damit entfällt das Andicken und ich habe eine wunderbare sämige Sauce.

angeli31

30.01.2010 14:04 Uhr

Hallo,

hat prima geklappt. Die Soße war sehr lecker. Die Keule wunderbar zart mit einer KT von 70 Grad.
Da ich nur festkochende Kartoffeln hatte, habe ich einfach Kartoffelmehl dazu gegeben, die Schupfnudeln sind sehr gut geworden.

LG angeli

erwin1965

23.01.2011 12:45 Uhr

Obwohl ich bisher kein großer Wild-Freund war, war das Gericht super lecker.

War am Anfang etwas skeptisch was den Granatapfel betrifft, aber der hat den richtigen Pfiff in die Soße und somit zur Rehkeule gebracht.

Sehr empfehlenswert!

Mamakiste

27.12.2011 09:34 Uhr

Hallo,

haben das Gericht gestern gegessen, hat gut geklappt und war sehr lecker. Da ich keinen Granatapfelsirup bekommen habe, habe ich Grantapfel-&Cranberriesaft genommen und den reduziert. Ging prima damit.
Die Schupfnudel habe ich schon vor drei Tagen zubereitet, so dass sie gestern nur noch in die Pfanne mussten. Das war dann nicht ganz so viel Arbeit.
Zusätzlich zum Brokkoli hatten wir noch Feldsalat.

LG Mamakiste

kleinesgeislein

29.05.2012 11:16 Uhr

Hallo,

bei uns gabs gestern zum Pfingstmontag dieses Festessen.
Mein LAG ist Jäger und schon deshalb probiere ich so gut wie jedes Wildrezept das sich Hier bietet aus.
Allerdings muss ich sagen das wir statt der Rehkeule auf eine Hirschkeule zurückgegriffen haben. Um genau zu sein weibliches Schmaltier vom Rotwild. Wir mögen gerne intensiven Wildgeschmack und auch deshalb habe ich die Keule ebenso wie Reh nicht eingelegt.
Die Schupfnudeln sind mir wiedererwarten gut gelungen was dazu führt das die jetzt wohl öffter als Beilage gewünscht werden und der Brokkoli war auch lecker.
Insgesamt fanden wir es als Wildkenner sehr schmackhaft, besonders die Soße die durch eine milde Säure sehr gut passt.
Mir hat jetzt jemand gesagt er kenne genau dieses Rezept so wie hier beschrieben allerdings würden da die Granatäpfelkerne durch Himbeeren ersetzt. Das kann ich mir auch sehr gut vorstellen und auch das werde ich bei nächster Gelegenheit ausprobieren.
* * * * * Sterne für dieses Rezept.

LG
kleinesgeislein

maad

25.09.2012 12:24 Uhr

Hatte vorher noch nie Wild oder einen Braten zubereitet und hatte etwas bammel, aber es das Fleisch und die Soße waren derart lecker, dass ich ganz beeindruckt von mir war (liegt natürlich am Rezept :)) Die Schupfnudeln waren dann aber wohl doch etwas zuviel des Guten. Eine Heidenarbeit und leider nach fast einer Stunde Nudeldrehen sind bei mir auch alle in der Pfanne zu einem Ursprungsbrei zurückgewandelt. Das muss noch geübt werden. Oder hat da jemand einen Tipp wie man den Teig nicht ganz so klebrig und fester bekommt, damit er nicht in der Pfanne auseinander fällt?
Die nächste Keule ist schon beim Jäger meines Vertrauens bestellt.
Vielen Dank für das tolle Rezept!! Volle Punktzahl!
LG Maad

bini-mu

10.10.2012 10:38 Uhr

Hallo,

ich habe nach dieser Rezeptidee ein Rehgulasch zubereitet und ich kann nur sagen: göttlich!
Unsere Gäste waren hin und weg und ich habe mir schon einen Auftrag für ein Geburtstagsbuffet im November für 30 Personen eingehandelt. :)

Nach Euren Berichten haben ich mich lieber nicht an die Schupfnudeln gewagt. Es gab bei uns ein Wirsing-Kartoffelpüree dazu.

LG und Danke für das Rezept
bini

dieDea

05.01.2013 17:33 Uhr

Ich hab am heiligen Abend eine Rehkeule nach diesem Rezept zubereitet, allerdings mit kleinen abwandlungen:
da die Rehkeule leider (entgegen meiner Erwartung) nicht entbeint war hab ich den Knochen entfernt und diesen zusammen mit allen Abschnitten ( Sehnen und Fett) nach dem Anbraten des Fleisches im Bräter stark angebräunt und nach dem Ablöschen auch drin gelassen.
Zudem hab ich, da wir gern sehr viel Soße haben, noch ein halbes Glas Wildfond dazu gegeben. So eine Soße hatte ich noch nie: Schokoladenbraun und ohne weiteres Binden absolut perfekt sämig.
Unsere Keule von ca. 2 kg war für etwa 2,5 Stunden bei 90° im Ofen und danach noch ein paar Minuten bei 160 ° bis zur Kerntemperatur von ca 67°.
Dazu gab es klassisch weihnachtlich Rotkohl und Knödel.
Es war ganz ausgezeichnet, vielen Dank und 5 Sterne

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