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Fränkisches Schäufele

Gebratene Schweineschulter, Schäufele oder Schäuferle genannt - eine fränkische Spezialität

Zutaten

1 1/2 kg Schweinefleisch (Schulter), roh, nicht geräuchert, mit Knochen und Schwarte
Suppengrün (2 Möhren, Sellerie, Lauch, Petersilie)
Zwiebel(n)
Nelke(n)
Knoblauchzehe(n)
1 TL Kümmel
1/2 TL Pfeffer, schwarzer, gemahlener
1/2 TL Majoran, getrockneter
1 Msp. Muskat
1 Zweig/e Rosmarin (kleiner Zweig)
1 Liter Fleischbrühe, instant
200 ml Bier, kräftiges, helles oder halbdunkles, nicht bitter (kein Pils)
1 TL Salz
Lorbeerblätter
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 45 Min. Ruhezeit: ca. 12 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Vorab: Das Schäufele nennt man so, weil das Schweine-Schulterblatt die Form eines Schaufelblattes hat. Oder vielleicht auch, weil man bei einem guten Schäufele so richtig reinschaufelt. Das Gericht hat in Franken (insbesondere Mittel- u. Oberfranken) eine sehr alte Tradition als Sonntags- oder Festtagsessen. Die regionale Tradition spiegelt sich nicht nur in der Zubereitung wieder, sondern auch in der Form, wie das Fleischstück beschaffen ist. Nicht überall findet man einen Metzger, der weis, was gemeint ist (da muss man nur von N/Franken nach M/Bayern fahren)und wie man den Knochen mit Fleisch richtig zuschlägt.

Vorbereitung 1: Schäufele waschen und gut trocken tupfen. Die Schwarte mit einem sehr scharfen Messer (auch Teppichbodenmesser) in kleine Quadrate einschneiden. Je kleiner, desto besser (ca. 1 cm x 1 cm oder kleiner) - das gibt eine besonders knusprige Kruste mit vielen kleinen "Crackern". Kann man natürlich schon beim Metzger machen lassen - aber klein sollen sie sein. Tief in die Schwarte schneiden, aber nicht bis in das Fleisch.

Kümmel im Mörser zerreiben, bis auf Salz, Lorbeerblätter und Rosmarin alle weiteren Gewürze und eine Zehe Knoblauch zugeben. Alles im Mörser zu einer Würzpaste reiben. Außer auf der Schwarte (ätherische Öle aus Gewürzen, Knoblauch usw. lassen sie zäh werden) das Fleisch damit einreiben und es abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

2. Vorbereitung am Kochtag: Den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Liter Fleischbrühe zubereiten (nicht zu kräftig, eher dünn). Die Fleischbrühe über die ganze Bratzeit heiß halten - sie wird nach und nach zum Aufgießen benötigt. Ein Liter ist reichlich bemessen, den Rest braucht man evtl. zum Abschmecken der Soße.

Während der Ofen vorwärmt und die Brühe aufkocht, schon mal das Suppengrün waschen, putzen und in grobe Würfel schneiden (die Möhren z.B. nur längs vierteln). Von der Petersilie brauchen wir nur die Köpfchen. Vom Lauch auch nur das Innere der Stange nehmen, ein 10 cm großes Stück reicht. Zwiebeln mit je 2 Nelken spicken. Das Schäufele jetzt erst salzen und in einen flachen Bräter oder die Bratschale des Ofen legen. Zur Not tut es auch eine ofenfeste, große Pfanne. Das Suppengrün, Lorbeer, Rosmarin und eine bis auf die Innenschale geschälte ganze Knoblauchzehe dazu. Das Ganze mit der heißen Brühe soweit übergießen, daß das Suppengrün nicht ganz bedeckt ist. Dann sofort in den vorgeheizten Ofen auf unterste Schiene geben. Das Schäufele darf nicht zu nah an die Oberhitze, sonst verbrennt die Schwarte.

Nach 10 Minuten die Temperatur auf 150°C reduzieren (ist nicht NT, aber hat sich bewährt). Ca. alle 30-45 Minuten das Schäufele mit dem Bratensaft aus dem Bräter übergießen. Darauf achten, daß nicht zuviel Flüssigkeit verdampft und Suppengemüse und Soße anbrennen. Bei Bedarf etwas heiße Fleischbrühe nachgießen, aber nur soviel, dass das Suppengrün nicht ganz bedeckt ist. Ca. 45 Minuten vor Ende der Bratzeit das Schäufele mit etwas Bier übergießen, 15 Minuten später noch einmal. (Wer kein Bier möchte, kann auch etwas kochendes Wasser mit einer Prise Salz darin nehmen - fördert auch die Krustenbildung, falls überhaupt erforderlich).

Je nach Fleischqualität sollte das Schäufele nach ca. 4 Stunden fertig sein, im Zweifelsfall lieber länger, dann es wird nicht so schnell trocken.
Test: Dünnes, elastisches Messer nehmen und ein kleines Stück zwischen Fleisch und Knochen entlangfahren. Das sollte leicht gehen. Beim Tranchieren muss einem dann das saftige Fleisch geradezu entgegen fallen.

Nach Ende der Bratzeit das Schäufele in Alufolie packen und warm stellen. Die Sauce durch ein Sieb in einen Topf abgießen. Suppengrün und Zwiebeln (evtl. ohne die Knoblauchzehe) durch das Sieb streichen. Schäufelesauce bleibt "natur" und wird normalerweise nicht gebunden oder mit Sahne oder Sauerrahm verfeinert. Bei Bedarf mit restlicher Fleischbrühe und/oder etwas Bier (aber vorsichtig!) ergänzen, evtl. mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Sauce kurz ankochen. Das Schäufele längs in Scheiben aufschneiden (das zarteste Stück ist an der Knochenunterseite). Beim Anrichten die Kruste saucenfrei halten.

Beilagen: Rohe Klöß´ ("Kartoffelknödel"), Sauerkraut und/oder ein gemischter Salat.

Anmerkung: Traditionsgemäß ist der Franke eigentlich ein Schäufele selber, keine Scheiben davon. Es wird dann ein auf 1/2 - 1/4 geteiltes Schäufele mit Knochen serviert. Dies setzt natürlich voraus, dass man das Fleisch vom Metzger so zu kaufen bekommt. Wenn man statt einem großen Familienschäufele 4 "kleine" macht, reduziert sich die Bratzeit auf etwa 2,5 bis 3 Stunden.

Kommentare anderer Nutzer


dabayer

28.08.2008 13:01 Uhr

Dieses Rezept ist wirklich sehr gut. Das Fleisch fällt vom Knochen ab und ist Butterweich. Vor allem der Geschmack der Soße war hervorragend. Es ist wirklich weiterzuempfehlen.

Sylvia21

05.10.2008 13:44 Uhr

Die Idee, das Fleisch 1 Tag vorher zu würzen ist sehr gut! Es ist dadurch äußerst schmackhaft!
Hat uns sehr gut geschmeckt!
Danke für das tolle Rezept! Das machen wir bestimmt öfter!

LG Sylvia

bata63

20.09.2009 17:44 Uhr

Super Rezept, hat uns sehr gut geschmeckt.
Die Biersoße war der Knaller. Leider ist bei mir die Schwarte nicht sooo knusprig geworden, habe aber mit einer kurzen Station unter dem Grill nachgeholfen.
Werden wir bestimmt öfter machen.
lg bata

clundcl

21.09.2009 13:21 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Besten Dank für den netten Kommentar!

Zur Not kann man die Schwarte auch mit einem Heißluftfön "verkrackern" (is´ nicht sehr stillvoll, aber funktioniert). Das Fett ploppt richtig auf, etwas so wie Pop-Corn.

LG!

Christian

Laby

23.02.2011 22:45 Uhr

Hallo Christian,

bei diesem Tip ging in meinem Hirn eine 35 Jahre alte Schublade auf:
In meinem damaligen Erlanger Stammlokal, wo es die besten Schäufele weltweit gab, hörte man aus der Küche immer mal wieder einen Fön. Da sich dort sicher niemand die Haare trocknet, dachte ich an eine Brotschneidemaschine o.ä.

Dein Tip erklärt alles. Vielen Dank!!!

LG, Laby

DjDope

10.11.2012 12:53 Uhr

Die Kruste bekomme ich immer am besten hin indem ich sie mit richtig EISKALTEM Wasser (das vorher mit viel Salz vermixt wurde) übergieße statt mit Bier oder heißem Salzwasser.
Und so machen es die meisten hier in Franken wenn sie kein Bier nehmen wollen (z.B. wegen des geringen Restalkoholgehaltes in der Soße wenn Kinder mitessen) ;)

suserla

17.12.2009 08:22 Uhr

Als Fränkin MUSS ich dein Rezept unbedingt bewerten und kommentieren.
Absolut Klasse. Genau so mach ich jetzt schon zum x-ten mal die Schäufele und sie werden immer supergut.
Danke für das Rezept!

McPherson

14.02.2010 14:09 Uhr

Hallo,

habe heute das Schäuferle mal nach Deinem Rezept gemacht.
Ist mir gut gelungen. Bei der Sosse kann ich sagen, super lecker!

Die Schwarte habe ich mit dem Heißluftfön "verkrackert" (is´ wirklich nicht sehr stillvoll, aber hat gut funktioniert).

Vielen Dank!

pedro18

12.03.2010 08:56 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Suuuper lecker, ohne Frage! Nur das Warmhalten in der Alufolie kann ich nicht empfehlen, da die Schwarte dadurch weich wird. Lieber bei 90 Grad im Ofen warmhalten.

Beste Grüße
Pedro

Radiesl76

29.08.2010 11:48 Uhr

Das Rezept ist wirklich klasse beschrieben. Die Mengenangaben stimmen alles Wunderbar!

Des is a Draum ;)

Grüße aus dem Frankenland
Radiesl76 aka Carmen

Schnuffi68

31.10.2010 12:20 Uhr

So, heute werde ich mich zum ersten Mal an ein Schäuferle wagen (kocht sonst mein Freund :-))
Bin scgon gespannt ob's was wird und was er dazu sagt.

Viele Grüße aus dem Frankenland.

Sharps

25.12.2010 22:43 Uhr

Hab ich heute für meinen Mann gemacht. Er war schwer beeindruckt und hat reichlich gegessen. War sein Weihnachtsessen Wunsch.
Werd ich mit Sicherheit wieder für ihn machen, da er so begeistert war.

Fröhliche Weihnachten

Schnuffi68

17.01.2011 14:23 Uhr

Also ich hab das Schäuferle etz schon 2 Mal so gekocht und es war einfach genial!

Nur leider - jetzt mag mein Freund das nicht mehr kochen, da MEINS natürlich viel, viel besser schmeckt ;-)

Vielen Dank für das Rezept.

MetzgersTochter

22.01.2011 22:59 Uhr

Als Fränkin sollte man Schäuferla eigentlich können - fürs erst hab ich aber noch ANleitung gebraucht ;-)

5 Sterne für dieses superleckere Rezept, wir waren begeistert.
Zum Warmhalten habe ich das Fleisch einfach zurück in den abgeschalteten Ofen gesteckt, bei leicht geöffneter Tür.

atzebea

17.03.2011 16:39 Uhr

Suuuper Leeeeger!!!!!

Danke, auch für den Tipp mit dem Fön.

LG

uradtke

01.05.2011 12:45 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Bast scho..
(Das höchste fränkische Lob!) ;-)

Vielen Dank für das Rezept, so muß ein Schäuferle schmecken. Ich habe es genau nach den Vorgaben zubereitet, lediglich das Gemüse/die Brühe erst nachdem es bereits braun angesetzt hat hinzugegeben. (Röstaromen, dunklere Soße)

Wenn die Schwarte besonders "kracherd" werden soll, kann man das Fleisch mit dieser nach unten für etwa 2 Stunden in eine fingerbreit mit kaltem Wasser gefüllte Schale legen. (Nach dem Einschneiden)

VG
uradtke

clundcl

04.05.2011 16:53 Uhr

"Sers"!

Man(n) lernt nie aus. Danke für den Tipp mit dem kalten Wasserbad. Wird ausprobiert!

uradtke

07.05.2011 21:12 Uhr

Sers !

Vergessen, aber wichtig: Anschließend etwas Salz , vor allem in die Einschnitte einreiben.

Gruß
uradtke

MetzgersTochter

21.06.2011 13:39 Uhr

Ich bins nochmal.
Mittlerweile hab ich schon 4 mal Schäuferle nach deinem Rezept gemacht und war jedes mal begeistert.

Letztes mal hatte ich vergessen, das Fleisch am Vortag mit den Gewürzen einzureiben und es nur ca. eine halbe Stunde vor der Zubereitung gemacht - geschmacklich war kaum ein Unterschied festzustellen.

Das Rezept also auch was für Vergessliche oder Ungeduldige ;-)

sschlochow

12.09.2011 01:10 Uhr

Also...
als ich mein schäufele (zu bemerken "nur" 650 gr das Stück, 2 davon) nach 4 stunden aus meinem Ofen raus hab - ich weiß mein Ofen ist etwas kälter, deswegen 170 °C - war das fleisch nicht weich und vor allem Dingen die Kruste nicht knusprig, trotz Bierbestrich in der letzten 3/4 stunde... hab dann noch mal mind. 20 min auf umluft mit grill draufgelegt, damit das wichtigste - also die Kruste - auch knusprig geworden ist (war dann aber auch nur teilweise knusprig/unkaubar und das fleisch nicht schäufeleweich).... hätt ich mir eigentlich früher denken können... meinen krustenbraten überschütt ich auch nicht mit dem sud, der auch ziemlich gemüsig gewesen ist; werde wohl das nächste mal lieber ein wenig im Römertopf oder Bräter vorgaren, damit das Fleisch butterweich und die Kruste nicht zu fest wird und dann im Nachhinein noch mal mit richtig Oberhitze oder Grill draufbraten.
Tut mir wirklich leid! hab das Fleisch wie angegeben behandelt, war auch lecker, aber der Garprozess :( wenn bei nem guten Pfund schon nicht 4 stunden reichen - hätte bestimmt noch ne Stunde vertragen - dann erst recht nicht bei 1 1/2 Kilo.
Geschmacklich ist das Rezept wirklich yummie, aber das Essen wird bei der Temperatur und der Zeit kein "vom Fleisch fallender Genuss".
da ich die würzige Komponente dieses Rezepts wirklich sehr mochte, gebe ich keine Wertung ab, denn von der Garung ist es bei mir schlichtweg durchgefallen.
Aufgrund der vielen guten Bewertungen weiß ich nicht, was schief gelaufen sein könnte, das rohe Fleisch war wirklich sehr schön, und auch gut durchwachsen; die Schwarte schön dick, genau richtig für ne schöne Kruste und halt ein waschechtes Schäufele...

Liebe Grüße mit sorry
SSchlochow

kleinesgeislein

07.10.2011 10:17 Uhr

Hallo clundcl,

letzten Sonntag gabs bei uns Schäufele nach deinem Rezept. Wir leben in Sachsen. Da ich aber 11 Jahre in Nürnberg gelebt habe und vor einigen Tagen zu einer kurzen Stippvisite da war, hab ich vom Metzger meines Vertrauens 3 Schäufele nach Sachsen exportiert. :-)
Ich hab mich soweit an deine Rezeptvorgaben gehalten - nur nicht an die Garzeit. Nach 4 Stunden waren die Schäufele leider auch bei mir nicht so weich das das Fleisch sich leicht vom Knochen löste. Für mich aber keine Schwierigkeit - einfach wieder rein ins Rohr.
Bei der Kruste hab ich zugegebenerweise ein wenig geschummelt und sie kurz vorm Ende mit Salzwasser bepinselt und unterm Grill zum Platzen gebracht. Hmmmmm Lecker...
Also uns hat´s allen geschmeckt und das ist ja die Hauptsache.
Die Dinger waren jedoch so groß das sie für 6 Personen unmöglich zu schaffen waren. Und so gabs das Fleisch vom letzten Schäufele noch als kalten Braten aufs Brot - schön mit Zwiebeln und Senf - Kann ich nur empfehlen.
Also vielen Dank für dein Rezept und die Erinnerung an meine Fränkische Zeit.

VG
kleinesgeislein

CorinaW

03.11.2011 11:50 Uhr

Bisher habe ich noch keine große Küchenerfahrung sammeln können und traue mich an recht wenige Sachen heran!
Durch solche tollen Rezepte werde ich aber bald zur Küchenfee!

Ein wahnsinnig tolles Rezept. Hat super gut geschmeckt und mein Mann ist ein echter Franke und kennt einige Schäufele-varianten.
Die Kruste, welche ich nicht so gerne esse, wurde total knusprig, auch ohne Heißluftföhn! Und die Biersauce ist der Knaller!

Das werde ich öfter machen!

MilleBacio

14.01.2012 19:30 Uhr

Danke für das leckere Rezept!

Es war allerdings sehr schwierig hier im Rheinland einen Metzger zu finden der wusste wie er das Fleisch schneiden sollte. Diese Anleitung war dann sehr hilfreich http://www.schaeufele.de/fuer-den-metzger.html und es hat dann sehr gut geklappt. Ich habe das Schäufele zu Weihnachten gemacht und alle fanden das super lecker.

Ich habe mal ein Foto hochgeladen.

LG MilleBacio

Afrika1973

22.04.2012 13:10 Uhr

ganz genauso mache ich meine Schäuferla auch !
Ich als gebürtige Fränkin *gg*
Einfach superlecker !

wilderkaiser

17.09.2012 18:23 Uhr

Ich habe mir bei unserem Metzger das Fleisch fertig machen lassen und dann nach diesem Rezept verarbeitet! Hab es auch entsprechend vorgewürzt und während des backens oft und viel übergossen ( auch mit dunkelem Bier) . Mit selbstgemachten Semmelknödeln, Rotkraut und alternativ Bohnen im Speckmantel war es ein leckeres Menüs zu hl. Abend. Vorweg gab es eine Kürbiskernsuppe und als Nachtisch leckeres Sahne-Himbeer-Baiser! Jetzt wo ich es schreibe freue ich mich schon wieder auf Weihnachten!!;-)

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