Galettes paysannes

Buchweizen-Pfannkuchen wie in der Bretagne

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Zutaten für Portionen

125 g Buchweizen, gemahlen
3 Prisen Salz
Ei(er)
200 ml Wasser
15 g Butter, gesalzen
⅛ Liter Cidre
75 g Butter, gesalzen zum Ausbacken
4 Scheibe/n Speck, (Frühstücksspeck)
Eigelb
  Salz und Pfeffer
4 TL Crème fraîche

Zubereitung

Mehl, Salz und Eier in einer Schüssel verrühren. Nach und nach das Wasser unterrühren. Mind. 10 Min. kräftig schlagen, bis Teig cremig ist. Zugedeckt 2-4 Std. kühl stellen.

In einem kleinen Topf Die Butter schmelzen lassen und mit dem Cidre unter den Teig rühren.
Zum Ausbacken in einer großen Pfanne ½ EL Butter erhitzen und nacheinander 8 dünne Pfannkuchen bei mittlerer Hitze ca. 2 Min. auf jeder Seite goldbraun backen. Der Pfannkuchen muss sich vom Pfannenboden lösen. Die Pfannkuchen warm halten.

Den Speck auf beiden Seiten in 2 Min. knusprig braten.
Parallel dazu in einer anderen Pfanne die Eigelbe braten. Mit Salz und Pfeffer bestreuen.

Die Galettes zu einem Viereck zusammenklappen. Pro Portion je zwei Pfannkuchen auf Teller verteilen. Einen mit 1 TL Crème fraîche und dem Ei belegen, den anderen mit dem gebratenen Frühstücksspeck.
Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Ruhezeit: ca. 4 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 18.08.07
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heimwerkerkönig  Sternekoch


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Kommentare anderer Nutzer

Berb Kaltmamsell sagt:  
23.05.2008 12:52
Die Galettes haben gut geschmeckt, fast wie im bretonischen Restaurant :-)

Probleme hatte ich beim Legen des klassischen Vierecks. Zum einen hätten meine Pfanne und damit die Galettes ruhig noch grösser sein können, zum anderen war der Teig etwas brüchig nach dem Anbraten. Vielleicht, weil kein Weizenmehlanteil im Rezept enthalten ist. Andererseits sind die Galettes dadurch glutenfrei und somit eine gute Alternative für Menschen, die eine entsprechende Diät einhalten müssen.

Zusätzlich zu den genannten Beilagen würde ich noch Sahnechampignons empfehlen, dann hat man noch etwas Sosse dazu und es ist nicht so trocken.

Dazu gab es natürlich den Cidre zu trinken. Sehr lecker!

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dMores Tellerwäscher sagt:  
18.07.2009 23:47
Total falsch. Die bretonischen Galettes werden folgendermaßen gemacht:
Teig dünn aufstreichen und eine großflächige Crepe erhalten. Nach 10 oder 15 Sekunden umdrehen (die Unterseite muss sich vom Boden lösen) und dann DIREKT auf die Crepe das Ei öffnen. Das Eiweiss auf der ganzen Crepe verteilen und ein bisschen "schlagen", bis es anfängt zu stocken, den Dotter schön mittig platzieren. Geraspelten Käse daüberstreuen (Dotter aussparen), den SCHINKEN daraufgeben und die Ecken der Galette einschlagen und so zu einem Viereck klappen. 30-45 Sekunden in diesem Zustand braten und auf einen Teller gleiten lassen.

Das nennt sich "Galette complète" und ist die "Basis", man kann sie dann noch weiter verfeinern indem man Tomaten, Paprika usw. dazugibt.
Man kann auch Käse und Ei und Schinken weglassen und statt dessen, wie Berb meint, mit einer Champignonsosse füllen.

Aber was eine typische bretonische Galette ausmacht ist, dass alles AUF der Galette gebraten wird.

BTW, bei den Teigezepten dürfte es regionale Unterschiede geben, und ich meine damit von Dorf zu Dorf :)
Einfach einen finden, der einem zusagt.

Ich habe mir in FR eine richtige Crepiere gekauft, das ist im Prinzip nur eine runde Platte aus Gusseisen, mit dem Kratzer für die perfekte runde Form der Galette. Ist 'ne Mords Sauerei, mit einer beschichteten Pfanne sicher einfacher aber ich glaube, die riesigen, 25cm messenden Galettes kann man damit nicht machen. Es klebt nämlich nichts, und es muss ein wenig kleben damit man den Teig schön dünn streichen kann.
Wenn es zu hart wird und das mit dem Falten nicht klappt, einfach ein wenig Öl oder Butter verwenden.

Ach ja, Buchweizen ist für Glutenallergiker geeignet und auch für Weizenallergiker.

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darkpearl Küchenjunge sagt:  
16.08.2010 16:42
Hilfreicher Kommentar:

Ich kann nur sagen, dass die Galettes, die wir mit diesem Teig gebacken haben exakt so schmecken wie die herrlichen Mittagessen, die wir in der Bretagne serviert bekamen. Und zwar in jedem Ort in dem wir waren (und wir waren inzwischen beinah überall).

Wir haben dafür auch keine Creperie benötigt, eine grosse, normale beschichtete Pfanne erbrachte das perfekte Ergebnis. Man kann es mit der Authentizität auch übertreiben, darüber lachen die Franzosen sogar selbst.

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Schoki-hexe Hendlgriller sagt:  
16.03.2011 08:47
Hallo Heimwerkerkönig :-)

Gestern Abend haben wir dein Rezept ausprobiert.

Den Teig hatte ich am späten Nachmittag schon vorbereitet-
schnell und einfach.

Ich habe eine Crepepfanne benutzt und der Teig ließ sich auch in der Pfanne verteilen, die gebackenen Galette gut wenden :-)

Hab den Speck mit dem Speigeleig auf die Galettes gesetzt-
ein sehr feines und leckeres Gericht.


Wird es bestimmt wieder geben

LG Schoki-hexe

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