Wiener Kaffeehaus - Gugelhupf

traditionell nach altem Rezept
  •   perfekt!
  •   sehr gut
  •   gut
  •   geht so
  •   schlecht
  •   sehr schlecht

Jetzt einloggen und
dieses Bild bewerten!
  • Vielen Dank für Ihre Bewertung!
  • Sie haben dieses Bild bereits bewertet!
Drucken In mein Kochbuch

Zutaten

220 g Butter
120 g Puderzucker
Eigelb
1 Prise(n) Salz
45 g Stärkemehl, (Maizena)
1 Pck. Vanillezucker
2 EL Rum
1/2  Zitrone(n), Bio, Schale gerieben
220 g Mehl
2 TL Backpulver, (auch Weinstein-Backpulver)
125 ml Milch oder Sahne (Obers), oder zu gleichen Teilen mischen (zusammen! 125 ml)
Eiweiß
100 g Zucker
60 g Rosinen, (über Nacht in Rum eingelegt)
Portionen Auf meine Einkaufsliste

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Backrohr auf 170 Grad vorheizen.
Für den Abtrieb zimmerwarme Butter, Staubzucker, Stärkemehl, Vanillezucker, Salz, Zitronenschale und Rum flaumig rühren. Die Eidotter nach und nach einrühren. Mehl und Backpulver mischen und sieben - dann die Hälfte mit dem Milch/Obers-Gemisch zum Abtrieb rühren. Rosinen mit Küchenrolle abtrocknen und in Mehl wenden.
Schnee mit Kristallzucker aufschlagen und mit dem restlichen Mehl abwechselnd unter den Teig heben. Rosinen leicht untermengen.
Die Masse in eine befettete und bemehlte Gugelhupfform geben, im Rohr bei 170° ca. 50 - 60 Minuten backen, stürzen – etwas auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.

Kommentare anderer Nutzer


Milly07

08.08.2007 13:08 Uhr

Hallo Christine_R...

Das hört sich echt lecker an...werd ich gleich am WE backen. Aber was bitte is in dem Zusammenhang "Abtrieb"???

LG Milly
Kommentar hilfreich?

Christine_R

08.08.2007 13:19 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Milly,
das freut mich, daß du den Kuchen nachbacken willst.
Er wurde schon mal gebacken, als ich ihn im Backforum vorgestellt habe - und ist da sehr gut angekommen.
Leider kann man hier nicht "verlinken" - aber ich kopier dir von Wikipedia die Erklärung zu dem Wort "Abtrieb" herein:

Unter Abtrieb (auch: Butterabtrieb, Abtriebmasse) versteht man jene Masse, die aus mit dem Mixer flaumig gerührter Butter, Staubzucker und Eidottern entsteht. Es handelt sich hierbei um einen küchentechnischen Begriff, der vorwiegend in älteren Kochbüchern explizit verwendet wurde und am ehesten dem bairisch-österreichischen Küchenwortschatz zuzurechnen ist.
Die Masse dient als Grundlage für Rührmassen wie zum Beispiel der gleichschweren Masse , der Sandmasse (z. B. Gugelhupf) .

Das es ja wie ich schon oben geschrieben habe, ein "altes" Rezept ist, wird auch dieser Ausdruck gebraucht.
Ich wünsche dir gutes Gelingen!

Liebe Grüße aus Linz Christine
Kommentar hilfreich?

Milly07

09.08.2007 22:21 Uhr

Hallo Christine...

vielen Dank für die Mühe, das rauszusuchen..(hätt ich ja auch selber machen können...doof bin..gg) und hier reinzustellen...wieder was gelernt...

LG Milly
Kommentar hilfreich?

Frangipani

16.08.2007 03:59 Uhr

Hallo Christine,

ich habe Deinen Kuchen ausprobiert und kann nur sagen, perfekt. Ich werde ihn auf jeden Fall wieder backen.

Viele Gruesse, Frangipani
Kommentar hilfreich?

kuli-mike

14.09.2007 08:29 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Es gibt einige gute Rezepte - wenige sehr gute - und dann gibt es noch deine Rezepte. Einfach perfekt.

Diese Rezeptur eignet sich auch, bei auf 35 min. reduzierter Backzeit, zum Backen in der Tasse. Die Fotos warten auf Freigabe.

Vielen Dank und LG Michael
Kommentar hilfreich?

Christine_R

14.09.2007 09:00 Uhr

Hallo Michael,
Danke für deine lobenden Worte und die gute Bewertung ! *freu*
Dein Tipp für das Backen in der Tasse kommt sehr gelegen, denn wie du ja schon weißt, hab ich mich auch gerade am "In der Tasse Backen" geübt!

Freu mich schon auf die Fotos !

Liebe Grüße Christine
Kommentar hilfreich?

Wiltrud7

19.09.2007 22:16 Uhr

Liebe Christine,

Ich habe deinem Guglhupf gebacken und schon der Teig selbst ließ erkennen, dass es eine sehr feine Masse ist ! Man sah, dass der Teig sehr geschmeidig war !

Er war rasch gemacht und es gab wieder einen sehr, sehr feinen Kuchen für meine Leckermäulchen !
Vielen Dank--ein tolles Rezept !

Liebe Grüße Wiltrud
Kommentar hilfreich?

Christine_R

20.09.2007 08:07 Uhr

Hallo liebe Wiltrud,
freu mich sehr, daß du den Gugelhupf nachgebacken hast -
ich danke dir für das Lob und die gute Bewertung ! *kiss*

Liebe Grüße Christine
Kommentar hilfreich?

Eingeschränkte Kommentare

Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 5 und die neusten 5 angezeigt.

Alle Kommentare anzeigen

Die neusten Kommentare:


UniversidadSalamanca

20.09.2014 19:53 Uhr

Hallo Christine!

Irgendwie verstehe ich das Rezept nicht so ganz (bin noch Anfängerin - hoffe ich bin da nicht alleine).

Also ich mache Teil 1) mit dem Puderzucker und Vanillezucker und Butter und co. Dazu kommen dann noch die Eidotter. Verstanden.
So als 2) mache ich die HÄLFTE Mehl mit der ganzen Milch/Sahne Mix.
--> kommt jetzt 2) mit zu 1) in den Teig oder bleibt das jetzt erstmal so für sich?

Und nun als 3) schlage ich das Eiweiß mit dem Zucker auf und füge das restlichen Mehl hinzu. Kommt jetzt 3) zu 2)? Oder zu 1)+2)?

Herjemine, sorry dass ich mich da ein wenig dumm anstelle :)

Vielen Dank!
Kommentar hilfreich?

Christine_R

20.09.2014 21:01 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,

ich versuche, dir das Rezept nochmal zu erklären und hoffe, daß dann alles klar ist :) -

also Teil 1 ) hast du ja schon beschrieben :
(zimmerwarme Butter, Staubzucker, Stärkemehl, Vanillezucker, Salz, Zitronenschale und Rum flaumig rühren - die Eidotter nach und nach gut einrühren) diese Masse soll gut gerührt werden bis sie schön cremig ist !

dann das Mehl und Backpulver mischen und sieben

dann die Hälfte des gesiebten und mit Backpulver vermischten Mehls (ca. 110 g) mit dem ganzen Milch/Sahne Mix (ca. 125 ml ) zu Teil 1 geben und mit dem Kochlöffel einrühren.

Also nach deiner Beschreibung kommt Teil 2 in den Teil 1 ....und wird zusammengerührt.

Teil 3 : Schnee mit Kristallzucker aufschlagen bis die Masse fest ist

und abwechselnd mit der restlichen, verbliebenen Hälfte Mehl

in die erste Masse (bestehend aus Teil 1 und Teil 2 was ja schon zusammengerührt wurde)

mit dem Schneebesen locker einrühren. Rosinen auch noch untermengen...


Ich hoffe, daß es jetzt verständlich ist für dich und wünsche dir gutes Gelingen !

LG Christine
Kommentar hilfreich?

Zuckerschock

28.10.2014 19:15 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Der Prozess für diesen feinen Kuchen verlangt schon etwas Muse und Zeit. Jedenfalls ist er nicht mal schnell zusammengerührt wie ein Rührkuchen. Rosinen sollten eine Nacht zuvor eingelegt werden, Butter und Eier sollten die geiche Temperatur haben, die Eier getrennt und das Mehl gesiebt werden. Wenn dann Puderzucker statt Kristallzucker eingesetzt wird, erhält man genau diese ganz feine, seidige Textur, die wahres Könnertum beweist.
Der Kuchen schmeckt, als wäre er die Urmutter aller Gugelhupfe. Eine alte Geschmackskombination: Zitrone und Rum, welche man in neueren Rezepten sehr selten findet, aber an den sich jeder erinnern kann. Wer einen Klassiker für eine old fashioned Kaffeetafel sucht, wird mit dieserm Kuchen glücklich. Vielen Dank!
Kommentar hilfreich?

Jahne

05.12.2014 11:29 Uhr

Also das ist meine erste Bewertung bei Chefkoch. und das aus gutem Grund. Dieser Gugelhupf hat mich einfach umgehauen. ich kannte bis jetzt nur trockenen Rührkuchen, aber dieser war so locker und fluffig, das selbst mein Mann meinte das wäre mal ein gelungener Kuchen. Einfach perfekt!!! Meinen größten Dank dafür! Hab ihn genau nach Rezept gebacken. Zur Auswahl standen Milch oder Sahne, hab ihn natürlich mit Schlagsahne gebacken.
Kommentar hilfreich?

Mutti38

26.11.2015 08:36 Uhr

Das ist der beste Guglhupf den ich je gebacken haben, keine Frage. 5 Sternchen gibts dafür und nen Daumen ;)

aber bitte, warum sinken meine Rosinen durch den Teig?
Kommentar hilfreich?

reise-tiger

10.02.2016 11:35 Uhr

Das ist oder war mit einer der allerbesten Kuchen den ich je gabacken habe. dank meiner Küchenmaschine hatte ich einen wunderbaren sachten Teig. Auch mein feriger Kuchen war beim anschneiden watte weich. Dafür gibt es 5 * von mir.

lg reise-tiger
Kommentar hilfreich?

Eigenen Kommentar abgeben

Um selbst Kommentare abgeben zu können, müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren.
Wenn Sie schon registriert sind, müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

x

Eigenen Kommentar abgeben

Um selbst Kommentare abgeben zu können, müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren.
Wenn Sie schon registriert sind, müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

Magazine unserer Partner auf Chefkoch.de