Zutaten

Keule(n) vom Hasen (Hinterschlegel)
1 große Möhre(n), in Würfel geschnitten
1/2 Knolle/n Sellerie, in Würfel geschnitten
1/2 Stange/n Lauch, in kleine Stücke geschnitten
1 m.-große Zwiebel(n), geachtelt
Knoblauchzehe(n), halbiert
2 EL Tomatenmark
50 ml Portwein oder Madeira
150 ml Wein, rot
300 ml Wildfond
1 Handvoll Steinpilze, getrocknet
 etwas Nelke(n) (Pulver oder gemörsert)
1/2  Lorbeerblatt
Wacholderbeere(n), gemörsert
 etwas Rosmarin, frisch, gehackt
 etwas Thymian, frisch, gehackt
  Salz und Pfeffer
1 EL Marmelade (Johannisbeergelee)
 etwas Mehlbutter (beurre manier) zum Binden, falls gewünscht
 etwas Sahne, frisch (nach Wunsch)
3 EL Olivenöl zum Anbraten
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Nelken, Lorbeer, Wacholder, Rosmarin, Thymian, Pfeffer und Salz im Mörser gut vermischen.

Ich hatte ein ganzes Hasenhinterteil, d. h. die Keulen hingen am Rücken zusammen. In zwei Teile trennen, mit der Gewürzmischung einpudern und in einem gusseisernen Bräter in Olivenöl scharf rundherum anbraten, herausnehmen und warm stellen.

Im Bräter (evtl. etwas Öl ergänzen) dann Möhren und Sellerie Farbe nehmen lassen, Lauch und Zwiebeln mit anbräunen, Knoblauch dazu und mit Tomatenmark kurz anrösten. Mit Portwein und Rotwein ablöschen, mit dem Fond aufgießen. Die Keulen wieder hineingeben (auf den Rücken gelegt), die eingeweichten Steinpilze dazu, Deckel drauf und ab in den Herd bei 180°. Ab und zu begießen. Nach 60 Minuten umdrehen, evtl. etwas Brühe ergänzen und mit geschlossenem Deckel bei ca. 150° noch etwa 30 Minuten (je nach Keulengröße und Alter des Hasen) im Herd lassen. Ganz zum Schluss den Deckel abnehmen.

Dann die Keulen herausnehmen und auf einer Platte mit Alufolie drüber im abgeschalteten Herd ruhen lassen. Die Schmorflüssigkeit durchsieben und entfetten, mit etwas Beurre Manier aufkochen, die im Sieb befindlichen Steinpilze und Zwiebeln wieder dazu gegeben, evtl. nachwürzen, mit etwas Johannisbeergelee abschmecken und, wenn gewünscht, noch mit einem Schuss Sahne abrunden.

Man kann auch das Röstgemüse teilweise zur Bindung unter die Sauce mixen, allerdings ist dann der Selleriegeschmack recht intensiv.
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