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Bratheringe

nach Art meiner Großmutter

Zutaten

1 kg Fisch(e) (grüne Heringe)
40 g Mehl (Vollkornweizenmehl)
40 ml Öl
80 g Zwiebel(n), geschält, in Ringe geschnitten
4 EL Senfkörner, gelb, grob gemörsert
10 Körner Pfeffer, weiß, grob gemörsert
Zwiebel(n), weiß, geschält, in Ringe geschnitten
250 ml Essig (Weißweinessig)
125 ml Fischfond
  Meersalz
Lorbeerblätter
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 40 Min. Ruhezeit: ca. 2 Tage / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Die Heringe sorgfältig ausnehmen, waschen und schuppen. Flossen, Schwänze und Köpfe abtrennen (und daraus gegebenenfalls den Fischfond kochen). Fische nochmals kurz unter fließendem Wasser abspülen.

Innen und außen gut salzen, im Mehl wenden und im heißen Sonnenblumenöl von beiden Seiten goldgelb braten. Die Fische aus der Pfanne nehmen und im Restfett die Zwiebeln kurz anrösten, aus der Pfanne nehmen.

Nun die Fische mit den gerösteten Zwiebeln, den Gewürzkörnern und dem Lorbeer in einen Steintopf geben. Essig, Fischfond und frische Zwiebeln kurz aufkochen lassen und sofort über die Heringe gießen. Die Heringe abgekühlt in den Kühlschrank stellen und dort mindestens 24 Stunden ziehen lassen. Nach 48 Stunden schmecken sie am Besten.
Nach drei Tagen sollten sie verzehrt sein.

Ansonsten kann man die Fische auch einzeln (in passende Stücke geschnitten) in Einkochgläser geben, mit dem Fond begießen (dann mindestens die doppelte Menge Würzsud herstellen, die Fische müssen bedeckt sein) und im Ofen sterilisieren bis im Glas Bläschen aufsteigen.

Man kann auch Twist-Off-Gläser verwenden, und diese, wie beim Marmeladekochen, nach dem Verschließen auf den Kopf stellen. Dann halten die Fische im Kühlschrank gut 5 Tage.

Kommentare anderer Nutzer


andingi

08.08.2007 16:11 Uhr

Hallo M4162

Habe heute Bratheringe nach deinen Rezept mit Ka-Pü gegessen, war sehr lecker. Einige hab ich mit Zwiebelringen und saure Gurkenstreifen zu Bratrollmöpsen verarbeitet, war auch sehr gut. Bild folgt.
LG Andreas

ekaka

24.03.2008 21:37 Uhr

Hallo M4162 :-))

ich hab die Bratheringe für Karfreitag gemacht, drei Tage im Kühlschrank gebunkert, waren sehr lecker mit Bratkartoffeln.
Nur nach den Schuppen hab ich lange umsonst gesucht, Heringe haben anscheinend sowas nicht! Achja, die Marinade sollte deutlich zu sauer sein, sonst wird der Hering fad.

LG ekaka

ritel

20.03.2010 12:29 Uhr

Hallöchen!

Hab mich mal an den Brathering getraut. War ein einfache aber leckeres Essen.

Vielen Dank für das Rezept.

LG

ritel

SchmackoFatz3

29.08.2011 15:45 Uhr

Hallo,

ein sehr leckeres Essen, deine Bratheringe.
Vielen Dank für das Rezept.

Gruß der SchmackoFatz3

quaks

08.07.2012 09:02 Uhr

Ausgezeichnet! Die Marinde kann man natürich individuel abschmecken. Ich habe noch einen knappen Esslöffel Zucker, einen kräftigen Schuss Weiswein und Redrückte Wchholderbeeren dazu getan. Das Ganze mit Bratkrtoffeln... Ein Genuss!

P.S Falls keine grünen Heringe zur Hand sind, geht es auch mit anderen kleinen, ganzen (auch tiefgekühlten) Meeresfischen.

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