Zutaten

2 kg Hirschfleisch (Rücken)
1/4 TL Salbei oder Kräuter nach Geschmack oder Wildgewürz ohne Geschmacksverstärker
125 g Speck, geräucherter
10  Wacholderbeere(n)
1 Becher saure Sahne
200 ml Wein, rot
 evtl. Speisestärke
  Salz
Portionen
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 25 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Kräftige Häute evtl. entfernen (nicht zu gründlich sein: man bekommt nie alle Häutchen weg, eher zerfällt das Fleisch in Einzelteile!), waschen, abtupfen, würzen, in eine Ofenbratform legen, mit Speck belegen oder umwickeln, Wacholderbeeren beilegen.

Auf der unteren Schiene bei ca. 190 Grad Umluft ca. 50 Minuten offen braten. Kurz vor Ende der Bratzeit etwas saure Sahne und Rotwein (oder Wasser) angießen.

Anschließend unter Alufolie an einem warmen Ort noch 10 Minuten ruhen lassen. Anschließend Anschnittprobe: das Fleisch sollte rosa sein; wenn es noch blutig ist, im warmen Ofen nachziehen lassen.

Den Bratenfond mit Rotwein (oder Wasser) und Sahne ablöschen, mit Speisestärke binden und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dies ist ein ganz einfaches Rezept, das aber schmecken wird. Anbraten verstärkt natürlich die Röst- und Aromastoffe, aber auch so wird das Fleisch kross, zart und würzig auf den Tisch kommen.

Da wir aus aus einer Jägerfamilie stammen, haben wir einiges Wild in der Truhe und mein Respekt vor der Zubereitung ist daher nicht mehr so groß (vor dem Fleisch selbst schon!): eigentlich behandeln wir es wie normales gutes Bratenfleisch, für besondere Anlässe mit entsprechend mehr Aufwand. Aber auch unsere Alltagsgäste sind eigentlich immer zufrieden, denn das Fleisch ist gut.

Das ist aber auch ein wichtiger Punkt: Jäger behalten ihre besten Stücke selbst oder geben sie halt privat weiter. Wild aus dem Supermarkt kann ich nicht beurteilen.
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