Bautzener Topfsülze

Ein Rezept aus Sachsen

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Zutaten für Portionen

1 kg Eisbein(e)
Zwiebel(n)
1 große Möhre(n)
2 kleine Möhre(n)
50 g Knollensellerie
Lorbeerblätter
5 Körner Piment
3 EL Essig
 etwas Zucker, nach Belieben
Gewürzgurke(n)
 einige Mixed Pickles, (Perlzwiebeln und kleine Champignons)
  Salz
8 Blatt Gelatine

Zubereitung

Das Eisbein mit kaltem Wasser abwaschen, die Zwiebeln schälen und fein hacken, die große Möhre und den Sellerie putzen und ebenfalls klein schneiden. Eineinhalb Liter kaltes Wasser in einen großen Topf füllen, das Salz, das Lorbeerblatt und die Pimentkörner hinein geben. Fleisch, Zwiebeln, die Möhre und den Sellerie darin für zwei Stunden köcheln lassen. (Nicht sprudelnd kochen lassen, da die Brühe sonst trüb werden könnte.)

Einige Zwiebelschalen, mitgekocht, geben der Brühe Farbe.

Die kleinen Möhren schälen und ungefähr zehn Minuten vor Ende der Garzeit mitgaren. Das Fleisch und die kleinen Möhren herausnehmen. Die Schwarte, das Fett und die Knochen vom Fleisch entfernen, das rosarote Fleisch in Würfel schneiden. Die Brühe mit Essig und Zucker nach Geschmack süß-sauer abschmecken und durch ein Sieb gießen.

Eine Keramikschale mit kaltem Wasser ausspülen. Die Gewürzgurken und die kleinen Möhren in Scheiben schneiden. Die Blattgelatine in einer Tasse Brühe ganz auflösen und unter die restliche Brühe rühren. Einen "Spiegel" in die Schale gießen und abkühlen lassen. Die Fleischwürfel, die Gurken- und Möhrenscheiben, die Perlzwiebeln und die Champignons darauf verteilen. Die Schale mit der restlichen Gelatine auffüllen und in etwa zwei Stunden fest werden lassen. Das Ganze vor dem Servieren vorsichtig stürzen. - Dazu schmecken kräftiges Landbrot oder Bratkartoffeln mit reichlich Majoran und sauren Gurken.
Arbeitszeit: ca. 2 Std. 30 Min.
Ruhezeit: ca. 2 Std.
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 20.09.02
Rezept-Statistiken: 22.939 (165)* gelesen
332 (1)* gespeichert
1.737 (10)* gedruckt
38 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Liesbeth  Sternekoch


Mitglied seit 02.12.2001
6.778 Beiträge (ø1,82/Tag)
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Kommentare anderer Nutzer

Ottomar Suppenkoch sagt:  
11.10.2002 10:51
Hallo Liesbeth,
habe Deine Topfsülze probiert.Fand bei meinem Stammtisch großen Anklang.Kann man nur weiterempfehlen.
Gruß Ottomar

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Sylvi Suppenkoch sagt:  
24.02.2004 10:34
War sehr gut,meine Partygäste waren begeistert.

LG Sylvi

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emeyer5 Kaltmamsell sagt:  
29.02.2004 13:20
Kann mir bitte jemand erklaeren was ein Eisbein ist? Ich lebe nicht in Europa und kenne den Ausdruck nicht! Mich reizt es sehr diese Topfsulze auszuprobieren. Vielen Dank!

Lg. Esther

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hummel13 Smutje sagt:  
29.02.2004 14:44
Liebe Esther,
ein Eisbein ist der Schenkel eines Schweines. Meistens gut mit Fett durchwachsen. Schmeckt bestimmt lecker mit dem Rezept:-)

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emeyer5 Kaltmamsell sagt:  
29.02.2004 16:36
@hummel13,
herzlichen Dank fuer Deine Antwort. Ich muss mal sehen, ob ich eine Alternative finde weil wir kein Schweinefleisch essen und auch schwer bekommen!
LG Esther

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Mariatoni Hendlgriller sagt:  
29.02.2004 17:01
Jeder, der dieses Rezept liest, sollte es unbedingt probieren, weil es sehr lecker ist. Ich möchte nicht umhin, es weiter zu empfehlen!

LG, Mariatoni

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haha420000 Smutje sagt:  
01.03.2004 09:53
Rezept ist gespeichert und wird an einem der nächsten Wochenenden ausprobiert. Bin schon gespannt auf das Ergebnis.
LG
udo

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hieronimi Suppenkoch sagt:  
01.03.2004 11:23
klassisch und lecker!
es wird das stürzen dadurch leichter, wenn man die schalen vor dem einfüllen mit einer guten klarsichtfolie auskleidet.
( dieser tip ist auch nützlich für terrinen ).
will es mal versuchen für einen freundeskreis in asien zu produzieren. für eine bierrunde sicher eine delikatesse.
grüsse aus der sonne
wolfgang

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Chris21 Tellerwäscher sagt:  
05.03.2004 19:00
Super lecker und auch noch aus meiner Gegend

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fine Chefkoch-Moderator Sternekoch sagt:  
29.12.2004 14:56
Hallo Liesbeth!

Ich habe das Rezept für diese Woche nach Weihnachten gemacht - zusammen mit Bratkartoffeln eine super Abwechselung zu den vielen feinen Speisen an Weihnachten.

gruss, fine

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poldisek Tellerwäscher sagt:  
02.01.2005 14:24
Habe ausprobiert, dazu noch gekochte Schweinleber zugegeben. Auf der Silvesterpatrty wollte jeder die Rezepte. Da ich von Tschchien bin, muss ich es jetzt übersetzen, aber ich mache es gern, da es sich lohnt. Milan

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Atomi Smutje sagt:  
11.01.2005 05:31
Hallo emeyer5
statt schwein kann man auch geflügel nehmen

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Hessengerda Tellerwäscher sagt:  
10.10.2005 23:01
Meine Mama hat Sülze immer ohne Gelatine gemacht,suche jetzt dieses Rezept weil Mama nicht mehr ist.Kann einer helfen?? Gruss Gerhard

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Rosensammlerin Chefkoch sagt:  
07.02.2008 22:11
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Hallo Liesbeth,

ich habe deine Sülze gestern gemacht und habe das Rezept auch ohne Gelatine fest bekommen (habe zwei Schweinepfoten mitgekocht), aber man kann auch Gelatine nehmen. Die Sülze ist so lecker geworden, die mache ich bestimmt öfter.

Jeder muss ja selbst abschmecken, mit 3 EL Essig bin ich nicht ausgekommen, habe sicher die dreifache Menge genommen, aber ich mag die Sülze auch gerne sauer. Außerdem war ich mit den Lorbeerblättern etwas großzügiger und habe noch eine Nelke und einige Wacholderbeeren dazu genommen.

Noch ein Tipp:
Wenn man die Flüssigkeit erkalten läßt, kann man sie problemlos entfetten, indem man die feste weiße Fettschicht oben abnimmt. Dazu die abgekühlte Flüssigkeit eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Vielen Dank für das Rezept! Rosen

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witchdream Tellerwäscher sagt:  
01.08.2008 17:26
Hilfreicher Kommentar:

Hallo Liesbeth,

ich habe dein Rezept und die Anregungen von Rosensammlerin für meine erste Sülze verwendet. Es hat auf Anhieb geklappt und wir waren begeistert vom Resultat, auch wenn der Ablauf recht zeitaufwändig ist.

An Variationen habe ich ausprobiert:
- Zum Sülzen habe ich einen Schweinefuß mitgekocht, aber die Sülze war mir noch zu wabbelig. Mit zusätzlich 4 Blatt Gelatine wurde die Sülze angenehm fest, ohne in Gummi auszuarten.
- Das geschnittene Fleisch habe ich vor der Verwendung mit Essig beträufelt und mit frischem Bohnenkraut und frischem Majoran kurz ziehen lassen
- Zusätzlich zu den mixed pickels kamen Eischeiben und Prinzeßbohnen zum Einsatz. Wenn man die Sülze schichtweise aufbaut, kann man tolle Deko-Effekte erzielen - da muss ich noch üben...
- Als Beilage statt Bratkartoffeln Rosmarinkartoffeln und Tomatensalat.

Auch von mir herzlichen Dank für das leckere Rezept, witchdream

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