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Gänsebrust im Bratschlauch mit Niedrigtemperatur

Zutaten

Gänsebrust mit Knochen, 700 - 1000 Gramm
Apfel (säuerliche Sorte wie Boskoop o. ä.)
Zwiebel(n)
1 Zweig/e Rosmarin
2 EL Orangensaft
2 EL Portwein
4 EL Fleischbrühe
  Salz und Pfeffer
  Orange(n), abgeriebene Schale
1 TL Speisestärke zum Binden der Soße
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Den Backofen auf 80 Grad vorheizen.

Apfel und Zwiebel schälen, in Spalten und Ringe schneiden, zusammen mit dem Rosmarinzweig, dem Orangensaft, dem Portwein und der Fleischbrühe in einen Bratschlauch legen. Die Gänsebrust auf der Hautseite mehrmals einstechen und in einem Bräter mit der Hautseite nach unten hellbraun anbraten, damit das überschüssige Fett herausläuft. Danach auch die anderen Seiten kurz anbraten, das Fleisch aus dem Topf nehmen, von allen Seiten salzen und pfeffern und nach Geschmack mit der Orangenschale würzen. Nun die Gänsebrust mit der Hautseite nach oben in den Bratschlauch auf die Apfel- und Zwiebelscheiben legen, den Bratschlauch verschließen, oben mehrmals einstechen und in den Ofen auf die Fettpfanne auf der 2. Einschubleiste von unten legen. Hier bei 80 Grad je nach Größe der Gänsebrust zwischen 5 und 7 Stunden garen lassen. Dann aus dem Ofen holen, den Backofen nun auf 220 Grad hochheizen.

Die Gänsebrust aus dem Bratschlauch holen und vom Knochen lösen, die Hautseite mit Salzwasser bepinseln und in der Fettpfanne auf der oberen Einschubleiste für 10 bis 15 Minuten kross und knusprig braten, dabei noch mehrmals mit Salzwasser bestreichen. Einstweilen den restlichen Inhalt des Bratschlauches abseihen, die Sauce entfetten, in ein Töpfchen geben und aufkochen lassen, mit Salz. Pfeffer und etwas Orangenschale abschmecken und mit der angerührten Speisestärke binden, kurz köcheln lassen.

Zum Servieren das Fleisch schräg aufschneiden - es sollte nun wunderbar saftig und zart sein, die Sauce dazu reichen.

Auf diese Weise lassen sich bis zu 6 Gänsebrüste auf einmal im Backofen zubereiten - jede natürlich in einem eigenen Bratschlauch und während der Niedrigtemperaturzeit in zwei Etagen im Ofen, beim Überkrusten dann dicht gedrängt in der Fettpfanne.

Kommentare anderer Nutzer


veronika1959

11.11.2007 17:26 Uhr

hallo,

habe dein rezept mit entenbrust gemacht - was muss ich sagen: es war sehr sehr lecker.

lg
veronika

ailychan

07.01.2008 19:12 Uhr

Ich fand das Rezept einfach super! Wir haben das zu Weihnachten gemacht, und es war super lecker!
Das Fleisch war nicht trocken, und alles hat echt gestimmt. Wir haben dazu Rotkohl und den einen Tag Klöße und den anderen Gnochies zu gemacht. Kann ich echt nur jedem empfehlen! Die Methode mit dem Bratschlauch und der Niedrigtemperatur ist super!

viechdoc

13.09.2008 17:11 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo ingeline ,

sehr lecker . Ich hab nur das kochtechnische Vorgehen etwas vereinfacht . Ich hab das Fleisch nicht angebraten ( 1 Topf und Herdschmutz vermieden ) , nach 4 Stunden hab ich die Temperatur für 45 Minuten auf 175 ° erhöht , hatte dadurch eine schöne krosse Kruste und musste den Bratschlauch die letzte Zeit noch mit Folie abdecken , weil die Haut zu dunkel geworden wäre ( nochmal nen Topf und die Verschnutzung der Backröhre vermieden ) . Da ich leider keins dieser rafinierten Kännchen zum Entfetten der Sauce besitze und das Entfetten mit Küchenpapier nie so gut funktioniert , werd ich das Gericht beim nächsten Mal am Vortag zubereiten und die Sauce nach dem Erkalten entfetten .

Danke fürs schöne Rezept sagt

der viechdoc

meiwe

02.01.2009 13:52 Uhr

Superlecker!

Ich hatte 6 Gänsebrüste auf 2 Backblechen und habe den Ofen mit Timer nachts eingeschaltet. Dummerweise ist aber bei Ober/Unterhitze (wie sonst bei Niedrigtemperatur üblich) die Temperatur im Ofen zu unterschiedlich. In der Mitte waren es dann doch schon 100 Grad und unten noch 75. Ich hab dann auf Umluft geschaltet. Und da unsere Gäste sich verspäteten, waren die Brüste insgesamt 9 Stunden im Ofen. Zart waren sie noch, aber die oberen dann schon etwas trocken. Aber es gab eine tolle Sauce (mit Sahne) und ich würde die Gänsebrüste jederzeit wieder so zubereiten. Vielen Dank!

laurakeley

20.12.2009 20:51 Uhr

Hallo miteinander, wir saßen gespannt (und auch nervös, denn wir hatten 6 Gäste eingeladen) 7 Stunden vor der Backröhre, es hat sich gelohnt. Beifall garantiert :))) Noch keiner unserer geladenen Esser hat so lecker saftige Gänsebrust gegessen und der Backofen clean. Einfach super ! Danke für das tolle Rezept! Gruß und ein frohes Fest laurakeley

Woddi75

23.12.2010 12:31 Uhr

Hallo zusammen, ich habe vor dieses Gericht morgen zu machen... Aber wie bekommt man 7 Gänsebrüste in den Schlauch... Und wenn jede Einzel in ein Schlauch kommen bekomme ich echt Panik....denn die Schläuche gehen ja hoch. Ich hoffe das liest jetzt noch jemand... Vielen Dank
Viele liebe Grüsse woddi

Ingelinchen

23.12.2010 16:30 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Also, ich hatte die Gänsebrüste (6) einzeln "verpackt" - war gar kein Problem, eben das Blech etwas niedriger hängen und notfalls die Bratschläuche mit etwas weniger Spielraum zubinden. Vielleicht kriegt man ja auch 2 in einen Schlauch, wenn die Exemplare kleiner sind, käme auf einen Versuch an -sie sollten aber wohl nicht übereinander liegen.

Liebe Grüße und gutes Gelingen!

Ingelinchen

Woddi75

23.12.2010 22:40 Uhr

Hallo Ingelinchen,
vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich dachte das es niemand mehr liest das der letzte Beitrag 2009 war. :o)))
Ich binde sie ganz eng..genau...
und dann aufs untere Blech . Das Blech? oder das Rost?
Allerdings mache ich die etwas anders. Ich habe die ganze Haut vorher gelöst und lege sie über Nacht in Ananas und Apfelsaft + Wojestersauce sowie Zwiebeln und Äpfel. Zugedeckt über nacht schön ziehen lassen..>Und dann sollen sie wohl nur 2 Std im Bratschlauch lecker Zart werden. Die Pelle habe ich eingefroren und schneide sie morgen gefroren in kleine Stücke und brate sie in der Pfanne. Die werden dann ganz leker knusprig.
Ich berichte mal wie lecker es war....*hofft*
Danke nochmals....
LG
woddi75

kuecken23

30.12.2010 19:32 Uhr

Gestern habe ich das Rezept ausprobiert, und obwohl die Gans über eine Stunde zu lang im Backofen war (die Gäste hatten sich verspätet), war das Fleisch herrlich saftig und die Kruste kross. Ich habe noch eine halbe Tüte Rosinen mit in den Bratschlauch gegeben.

gecko1

22.12.2011 06:48 Uhr

Hallo ich hoffe es liest noch jemand der das Rezept probiert hat meine Frage.
Ist es nicht besser die Gänsebrust zum Schluß kurz unter den Grill zu legen um die Haut knusprig zu bekommen. Irgendwie habe ich bedenken dass sie zu sehr durchzieht wenn sie noch 10-15 Minuten bei 220 Grad im Ofen bleibt.
Das Rezept probiere ich auf jeden Fall zu Weihnachten. Klingt einfach lecker.
Schöne Weihnachten an Alle

Ingelinchen

22.12.2011 09:52 Uhr

Ausprobieren - würde ich sagen - und dann das Ergebnis hier berichten. Verbessern kann man immer noch was. Ich hätte bei meinem Grill das "Problem", dass die Haut dann nicht gleichmäßig bräunt, aber vielleicht gibt es ja hierzu auch Lösungen, indem man abwechselnd was unterlegt ... gutes Gelingen und schöne Weihnachten!

gecko1

22.12.2011 17:08 Uhr

Hallo Ingelinche ich weiß ja nicht ob es besser ist. War nur eine Idee. Aber Du hast es ja schon probiert und anscheinend war es mit Grill nicht so gut. Damit hast du mir die Entscheidung schon abgenommen.

Danke und schöne Weihnachten.

Ingelinchen

22.12.2011 20:14 Uhr

@ gecko 1: Nein, probiert hatte ich das mit dem Grill bei den Gänsebrüsten nicht, ich hatte nur bei anderem Geflügel bei meinem Herd die Erfahrung gemacht, dass der Grill ziemlich ungleichmäßig bräunt: Oben schon fast schwarz und seitlich noch blass - kann ja bei anderen Herden auch anders sein. Warum probierst Du Deine Idee nicht einfach aus? Du hattest Bedenken, dass das Fleisch bei Ober/Unterhitze zu sehr durchgart - das war bei mir jedenfalls nicht der Fall.
So long ..

gecko1

02.01.2012 21:07 Uhr

Also jetzt muß ich doch mal Rückmeldung geben.
Die Brust war super lecker und saftig.Habe es mit dem Grill gemacht und hat auch super geklappt.Man darf die Brust nur nicht zu hoch unter den Grill geben.
Nochmals danke für Dein Rezept.
Das mach ich sicher noch einmal.

CocaColaMaus

01.01.2012 23:06 Uhr

Hallihallo,

fantastisch, feinerle - 5*

Statt dem Portwein hab ich Sherry genommen und zu jeder Gänsebrust ein kleines Zweigerl Beifuß mit dazugetan.

Da die Brüstchen je 700 g hatten, waren 6 Stunden bei 80 Grad + 10 Minuten bei 220 Grad genau richtig.

Die Sauce hab ich nicht abgebunden, sondern etwas einreduzieren lassen.
Das nächstemal geb ich 2 EL mehr an Brühe (selbstgekochte Hühnerbrühe) mit in den Bratschlauch - wir lieben es, die Klöße in Sauce zu ertränken *g*

Herrlich zart und saftig war das Fleisch. Und sogar der klägliche Rest kalt aufgeschnitten am nächsten Tag war noch ein Genuß.

Merci für das tolle Rezept.
Grüßle
s'Mäusle :-)

rowling2007

13.11.2012 14:17 Uhr

Ich habe dein Rezept am Martinstag verwendet und muss sagen, die Gans war köstlich!! Ich liebe Gans und hab mich nie wirklich dran getraut, doch dieses Jahr musste es mal sein. Ich war irgendwie zu blöd für den Bratbeutel, aber das hat der Sache kaum Abbruch getan.

Das mache ich bestimmt bei nächster Gelegenheit wieder und dann auch mal für Gäste!

Danke!

ChrissyDelphin

20.11.2012 12:45 Uhr

Ich habe diese Art der Zubereitung als "Generalprobe" für Weihnachten ausprobiert. Die Gänsebrust an sich war superzart und -saftig, allerdings fanden wir die Soße ein wenig zu "Rosmarin-lastig". Ich würde es beim nächsten Mal ganz klassisch mit Beifuß versuchen. Ansonsten ist es, wenn man genug Zeit hat, ein sehr entspanntes und 'geruchsarmes' Rezept, denn wenn die Brust erstmal im Ofen ist, kann man sich bequem zurücklehnen, und die Küche/der Ofen bleibt auch sauber :-)
Danke für das Rezept!

Cyberlady

13.01.2013 15:44 Uhr

Hallo ingeline

ich habe Weihnachten drei Gänsebrüste im Bratschlauch gemacht

das Fleisch war superzart, die Haut schön kross - es war perfekt

von mir *****

LG Cyberlady

alaKatinka

01.03.2013 18:03 Uhr

Hallo,

sehr lecker, wirklich!!
Die Soße schmeckte mir auch. Zusätzlich reduzierten Gänsefond und etwas Beifuß.
Die Idee von weiter oben ist gut. Werde es auch mal so mit einer Entenbrust probieren.

LG Katinka

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