Axoa
Das klassische Rezept aus dem Baskenland| 1 kg | Gehacktes Fleisch vom Kalb (Schulter) |
| 1 | Zwiebel(n) |
| 1 | Knoblauchzehe(n) |
| 8 | Paprikaschote(n), rot |
| 1 TL | Cayennepfeffer oder besser Piments d'Espelettes |
| Thymian, Lorbeer | |
| Olivenöl | |
| Salz und Pfeffer | |
| ¼ Liter | Wein, weiß |
| 2 Würfel | Rinderbrühe |
Zubereitung
Zwiebeln und Paprika schneiden. Knoblauch in kleine Stücke schneiden. 1 Liter Rinderbrühe zubereiten.
Zwiebeln und Knoblauch 5 Minuten im Topf mit dem Olivenöl anbraten. Mit dem Weißwein ablöschen. Paprika hinzufügen und 10 Minuten bei geschlossenem Deckel mitkochen. Das Fleisch und die Gewürze hinzufügen. Mit der Brühe auffüllen, bis alles mit Flüssigkeit bedeckt ist. Den Rest der Brühe verwerfen. Zum Kochen bringen und eine Stunde (oder auch ein wenig länger) bei mittlerer Temperatur weiterkochen.
Mit Salzkartoffeln oder Bratkartoffeln servieren.
Tipp: Die Sauce darf man mit einem Stück Baguette auftunken.
Zwiebeln und Knoblauch 5 Minuten im Topf mit dem Olivenöl anbraten. Mit dem Weißwein ablöschen. Paprika hinzufügen und 10 Minuten bei geschlossenem Deckel mitkochen. Das Fleisch und die Gewürze hinzufügen. Mit der Brühe auffüllen, bis alles mit Flüssigkeit bedeckt ist. Den Rest der Brühe verwerfen. Zum Kochen bringen und eine Stunde (oder auch ein wenig länger) bei mittlerer Temperatur weiterkochen.
Mit Salzkartoffeln oder Bratkartoffeln servieren.
Tipp: Die Sauce darf man mit einem Stück Baguette auftunken.
Kommentare anderer Nutzer
Rodi100
sagt:
sagt: 14.10.2007 21:12
Rheuma
sagt:
sagt: 12.07.2008 11:56
Was ist verwerfen?
Bin auf der Suche von Rezepten für unsere französischen Studenten
Bin auf der Suche von Rezepten für unsere französischen Studenten
Tina67
sagt:
sagt: 28.07.2008 22:49
23.07.2008 07:10
Na - wegschütten, Rheuma!
LG Chrissi
LG Chrissi
ruebe_stuttgart
sagt:
sagt: 28.07.2008 10:12
Hallochen
ist das Hackfleisch vom Kalb oder Geschnetzeltes?
Grüßle von Ruebe
ist das Hackfleisch vom Kalb oder Geschnetzeltes?
Grüßle von Ruebe
Tina67
sagt:
sagt: 28.07.2008 22:51
nele71
sagt:
sagt: 28.07.2008 10:25
Wird das Gehackte vorher angebraten? Oder als Klops da rein gelegt? Oder rein gebröckelt?
Widderline
sagt:
sagt: 28.07.2008 10:35
Hey, wenn ich mich doch für ein gemischtes Hack entscheide, weswegen noch Fonds aufgießen. Sollten die vielseitigen Gewürze nicht reichen.
Ich nahm an, hier im Forum ist "natürlich" angesagt. Es ist eine liebevoll gestellte Anfrage - keine Provokation.
Liebe Grüße Widderline
Ich nahm an, hier im Forum ist "natürlich" angesagt. Es ist eine liebevoll gestellte Anfrage - keine Provokation.
Liebe Grüße Widderline
horsefly1960
sagt:
sagt: 28.07.2008 11:40
Hilfreicher Kommentar:
Habe folgende Info zu diesem an und für sich ebenso köstlichen wie simpel zuzubreitenden Gericht:
Das Kalbfleisch kann sowohl durchgedreht (also als Gehacktes) als auch in kleine Stücken geschnitten (wie Geschnetzteltes) verwendet werden. Es wird in Olivenöl angebraten bis es goldbraun ist und dann herausgenommen und die Zwiebeln und Paprika anschließend in der Pfanne gebraten.
Dann kommt das Kalbfleisc wieder dazu und wird mit Wasser bedeckt. (Da kann man Brühe oder Fond nehmen, wenn man will, aber das Fleisch sollte ja durchwachsen/Schulter sein, also vielleicht nicht unbedingt nötig). Es kommen die Chilis dazu und Salz und Pfeffer. Dann lässt man es 1 1/2 Stunden schmoren.
Es gibt dieses Gericht traditionell zum Fête d `espellettes. Variationen mit Weißwein und/oder anderen Gemüsen gibt es soviele wie Familien im Baskenland, ähnlich wie bei der "echten Sauce Bolognes". Ist halt so bei Hausmannskost.
Axoa spricht sich übrigens Atscha und statt der roten Paprika werden vor Ort die frischen Espellettenschoten verwendet, die getrockneten zum würzen.
Das Kalbfleisch kann sowohl durchgedreht (also als Gehacktes) als auch in kleine Stücken geschnitten (wie Geschnetzteltes) verwendet werden. Es wird in Olivenöl angebraten bis es goldbraun ist und dann herausgenommen und die Zwiebeln und Paprika anschließend in der Pfanne gebraten.
Dann kommt das Kalbfleisc wieder dazu und wird mit Wasser bedeckt. (Da kann man Brühe oder Fond nehmen, wenn man will, aber das Fleisch sollte ja durchwachsen/Schulter sein, also vielleicht nicht unbedingt nötig). Es kommen die Chilis dazu und Salz und Pfeffer. Dann lässt man es 1 1/2 Stunden schmoren.
Es gibt dieses Gericht traditionell zum Fête d `espellettes. Variationen mit Weißwein und/oder anderen Gemüsen gibt es soviele wie Familien im Baskenland, ähnlich wie bei der "echten Sauce Bolognes". Ist halt so bei Hausmannskost.
Axoa spricht sich übrigens Atscha und statt der roten Paprika werden vor Ort die frischen Espellettenschoten verwendet, die getrockneten zum würzen.
sylkorn
sagt:
sagt: 28.07.2008 11:49
hallo zusammen,
kann mir nicht vorstellen, daß es sich hier um hackfleisch handelt, eher fleischstücke wie zu gulasch, so würde sich auch die garzeit von mind. 1 stunde erklären!
was mich aber noch interessieren würde ist der rezeptname, weiß zufällig jemand wo das herkommt??
klingt insgesamt jedenfalls sehr lecker, werd ich ausprobieren!
LG, sylvie
kann mir nicht vorstellen, daß es sich hier um hackfleisch handelt, eher fleischstücke wie zu gulasch, so würde sich auch die garzeit von mind. 1 stunde erklären!
was mich aber noch interessieren würde ist der rezeptname, weiß zufällig jemand wo das herkommt??
klingt insgesamt jedenfalls sehr lecker, werd ich ausprobieren!
LG, sylvie
ruebe_stuttgart
sagt:
sagt: 29.07.2008 12:11
Genau so hätte ich es auch gedacht, als Gulasch- oder Geschnetzeltesfleisch...aber Hack ist bei mir eben anders. Wie auch imme, ich finde die Kommunikation zu diesem - eigentlich simplen Rezept - höchst unterhaltsam und amüsant.
Euch allen einen wunderbaren Tag!
Beste Grüße aus Stgt
Ruebe
Euch allen einen wunderbaren Tag!
Beste Grüße aus Stgt
Ruebe
Caseroll
sagt:
sagt: 15.03.2010 13:07
Natürlich kann man Hack nehmen. Ein Ragou alla Bolognese wird auch meist mit Rinderhack gemacht und sollte mindestens eine Std schmoren! Bekanntlich wird Rindfleisch je mürber, also zarter, desto länger es köchelt, siehe z.B. Rinderrouladen! Und ein Kalb ist ja auch nur ein kleines Rind ;-)
Widderline
sagt:
sagt: 28.07.2008 12:16
Man muss nicht ultraweise sein, um zu unterscheiden zu können - Gulasch gewürfelt oder Hack durchgedreht. Im Ausgangsrezept stand "Hack".
Liebe Grüße Widderline
Liebe Grüße Widderline
Nirtak48
sagt:
sagt: 28.07.2008 15:38
wa-dich-be
sagt:
sagt: 28.07.2008 15:48
pbuggi
sagt:
sagt: 28.07.2008 12:48
Hallo,
hoppla ... welch Diskussion ... "Gulasch oder nicht Gulasch, das ist hier die Frage"! :-)).
Für mein Empfinden sind sowohl Zutaten als auch Zubereitung recht klar und eindeutig gefasst. Daraus ergibt sich nienich ein Gulasch!
Wenn das Fleisch durchgedreht ist, eher eine Art "Sauce Bolognese"; von der Konsistenz her, jedoch etwas kürzer gegart und mit anderen Beilagen als Spaghetti. Fein geschnitten: ein Geschnetzeltes. So simpel ist das *lach*.
Ich werde das Rezept ausprobieren, das Hackfleisch aber (so wie horsefly1960 oben schon schreibt) auf jeden Fall vorher anbraten.
Es grüßt Euch lieb
die pbuggi Petra
hoppla ... welch Diskussion ... "Gulasch oder nicht Gulasch, das ist hier die Frage"! :-)).
Für mein Empfinden sind sowohl Zutaten als auch Zubereitung recht klar und eindeutig gefasst. Daraus ergibt sich nienich ein Gulasch!
Wenn das Fleisch durchgedreht ist, eher eine Art "Sauce Bolognese"; von der Konsistenz her, jedoch etwas kürzer gegart und mit anderen Beilagen als Spaghetti. Fein geschnitten: ein Geschnetzeltes. So simpel ist das *lach*.
Ich werde das Rezept ausprobieren, das Hackfleisch aber (so wie horsefly1960 oben schon schreibt) auf jeden Fall vorher anbraten.
Es grüßt Euch lieb
die pbuggi Petra
andi25
sagt:
sagt: 28.07.2008 14:16
Hilfreicher Kommentar:
Also für alle Fragende hier.
Axoa steht für ein Kalbsgericht, bekannt aus dem Süden Frankreichs.
Was wenn man es vor Ort ist von der Konsitenz und so schon unserem Gulasch nahe kommt.
Richtig wird es so gekocht :
- 1 kg Kalbsschulter
- 1 Zwiebel
- 6 Paprikaschoten (3 rot, 3 grün)
- einige Piments d'Espelette
- Pfeffer, Salz, Olivenöl, Wasser
Kalbsschulter in Stücke schneiden und in Olivenöl anbraten .
Wenn sie goldbraun sind aus der Pfanne nehmen und die in feine Streifen geschnittenen Zwiebeln und Paprika anbraten.
Das Kalb dazugeben, mit Piment d’Espelette und 3 Glas Wasser bedecken. Salzen und pfeffern.
1.30 Std. garen lassen.
Axoa steht für ein Kalbsgericht, bekannt aus dem Süden Frankreichs.
Was wenn man es vor Ort ist von der Konsitenz und so schon unserem Gulasch nahe kommt.
Richtig wird es so gekocht :
- 1 kg Kalbsschulter
- 1 Zwiebel
- 6 Paprikaschoten (3 rot, 3 grün)
- einige Piments d'Espelette
- Pfeffer, Salz, Olivenöl, Wasser
Kalbsschulter in Stücke schneiden und in Olivenöl anbraten .
Wenn sie goldbraun sind aus der Pfanne nehmen und die in feine Streifen geschnittenen Zwiebeln und Paprika anbraten.
Das Kalb dazugeben, mit Piment d’Espelette und 3 Glas Wasser bedecken. Salzen und pfeffern.
1.30 Std. garen lassen.
28.07.2008 15:00
Liebe pbuggi Petra, mit Hackfleisch na klar - das ist nienich Gulasch, das ist eine Variante von Fleisch-Sugo oder sowas, muss aber entsetzlich schmecken mit soviel Flüssiglkeit (und Wein auch noch?)
Also Ende meiner Meckerei: Die weiteren Kommentare von heute haben ja deutlich gezeigt (siehe renatitta's Beitrag) das Fleisch gehört in Würfel geschnitten. Und dann ist es eben Gulasch und schmeckt vorzüglich!
silverman weiss wovon er spricht und sendet ein Servus an alle, die das so nachkochen!
Also Ende meiner Meckerei: Die weiteren Kommentare von heute haben ja deutlich gezeigt (siehe renatitta's Beitrag) das Fleisch gehört in Würfel geschnitten. Und dann ist es eben Gulasch und schmeckt vorzüglich!
silverman weiss wovon er spricht und sendet ein Servus an alle, die das so nachkochen!
Widderline
sagt:
sagt: 28.07.2008 19:27
O. K. Super Einwand. Widderline - Befremdet hat mich der Einwand der Verfasserin. Ist dieses hier ein Amateurdialog oder Austauschen von verschiedenen Meinungen?
Ich genieße es, täglich neue Inspirationen zur Nahrungsaufnahme zu erhalten und es macht mich echt froh - verschiedene Meinungen zu lesen. Mein Partner aus dem Saarland - ich aus Sachsen/Anhalt - wir genießen den Austausch. Feinseeligkeiten/Feindseligkeiten sind doch schon eben lange fern weg. Die Elbe und die Saar hat das Kochen nicht geteilt, den Osten vom Westen auch nicht. Bitte
Füreinander/Miteinander.
Welches Toastbrot am Dienstag?
Liebe Grüße Widderline
Ich genieße es, täglich neue Inspirationen zur Nahrungsaufnahme zu erhalten und es macht mich echt froh - verschiedene Meinungen zu lesen. Mein Partner aus dem Saarland - ich aus Sachsen/Anhalt - wir genießen den Austausch. Feinseeligkeiten/Feindseligkeiten sind doch schon eben lange fern weg. Die Elbe und die Saar hat das Kochen nicht geteilt, den Osten vom Westen auch nicht. Bitte
Füreinander/Miteinander.
Welches Toastbrot am Dienstag?
Liebe Grüße Widderline
hummel13
sagt:
sagt: 28.07.2008 15:59
Was für ein leckerer Eintopf das ist! Meine spanischen Schwiegereltern waren begeistert! Kartoffeln passen dazu genauso gut wie frisches Weißbrot und Salat!
Danke für das leckere Rezept!
LG
hummel13
Danke für das leckere Rezept!
LG
hummel13
Tutulla
sagt:
sagt: 28.07.2008 17:50
Wenn man dieses Piment d'Espellettes nicht hat/kriegt, was wäre ein guter Ersatz? Chilis oder Peperoncinos?
Ich probier das Rezept mal, hört sich gut an.
Ich probier das Rezept mal, hört sich gut an.
sw835
sagt:
sagt: 29.07.2008 02:09
pbuggi
sagt:
sagt: 29.07.2008 13:51
Hallo noch einmal,
... nach dem Originalrezept (aus dem Baskenland, gelle?) ist es dann wohl doch ein Gulasch! Also werde ich es dann auch so zubereiten, wie es sich gehört ;-)): kein Hack, sondern Kalbfleisch gewürfelt!
Das tue ich ganz ohne Feindseligkeiten @widderline, niemanden und auch nicht der Verfasserin gegenüber, die das Originalrezept augenscheinlich ein wenig abgewandelt hat. Warum auch nicht?
@Tutulla
Ich würde (werde?) Cayennepfeffer (franz.: Poivre de cayenne) nehmen, wie es swissglide als Ersatz angibt. Oder Chillis, denn Cayennepfefferschoten sind m.W. eine Chilisorte namens Cayenne. Aus den getrockneten, gemahlenen Schoten wird dann der Cayennepfeffer gewonnen. Info stammt irgendwo aus dem Netz, habe ich dort mal gelesen und im Hirn abgespeichert ;-).
Ich hoff, ich hab jetzt alles richtig verstanden, damit es auch ein ordentliches Axoa wird ;-)).
lG
die pbuggi Petra
... nach dem Originalrezept (aus dem Baskenland, gelle?) ist es dann wohl doch ein Gulasch! Also werde ich es dann auch so zubereiten, wie es sich gehört ;-)): kein Hack, sondern Kalbfleisch gewürfelt!
Das tue ich ganz ohne Feindseligkeiten @widderline, niemanden und auch nicht der Verfasserin gegenüber, die das Originalrezept augenscheinlich ein wenig abgewandelt hat. Warum auch nicht?
@Tutulla
Ich würde (werde?) Cayennepfeffer (franz.: Poivre de cayenne) nehmen, wie es swissglide als Ersatz angibt. Oder Chillis, denn Cayennepfefferschoten sind m.W. eine Chilisorte namens Cayenne. Aus den getrockneten, gemahlenen Schoten wird dann der Cayennepfeffer gewonnen. Info stammt irgendwo aus dem Netz, habe ich dort mal gelesen und im Hirn abgespeichert ;-).
Ich hoff, ich hab jetzt alles richtig verstanden, damit es auch ein ordentliches Axoa wird ;-)).
lG
die pbuggi Petra
Goldmannpark
sagt:
sagt: 27.11.2008 23:05
Habe es ähnlich wie Gulasch bereitet und es schmeckt einfach lecker! Ob es so nun richtig ist , oder nicht! 5 Sterne für diese Gaumenfreude!
Lieben Gruß aus Berlin - Karina
Lieben Gruß aus Berlin - Karina
Goldmannpark
sagt:
sagt: 10.01.2009 21:23
Es schmeckt wirklich großartig! Musste ich unbedingt nochmal loswerden!
Habe mangels Frischware tiefgekühlte Paprika genommen und so sogar das Schneiden gespart, was die Vorarbeit enorm verkürzte!
Eine vereinsamtes Bund Frühlingszwiebeln hat sich diesmal auch noch in den Topf verirrt- passt prima!
Nochmals Danke - Karina
Habe mangels Frischware tiefgekühlte Paprika genommen und so sogar das Schneiden gespart, was die Vorarbeit enorm verkürzte!
Eine vereinsamtes Bund Frühlingszwiebeln hat sich diesmal auch noch in den Topf verirrt- passt prima!
Nochmals Danke - Karina
swissglide
sagt:
sagt: 05.12.2009 15:46
Ich muss, glaube ich, noch Stellung beziehen zur Frage: Hack oder Geschnetzeltes oder Fleischwürfel. Also: Das Fleisch muss ein ganz fein geschnittenes Geschnetzeltes sein, fast schon Hack. Auf keinen Fall wie grobe Fleischwürfel, sonst ist es ungarisch - würde ich sagen - und heisst dann eben: Gulasch.
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