Albertos Pasta fredda

italienischer Nudelsalat

vorheriges Bild start / pause nächstes Bild count: Foto von

Zutaten für Portionen

400 g Nudeln, farbige Muschel
150 g Oliven, schwarze, entsteint
1 Glas Pilze, kleine (Pfifferlinge oder ä.)
50 g Walnüsse, geschält
50 g Paprikaschote(n), geröstet
50 g Artischockenherzen in Öl eingelegt
10  Kirschtomate(n)
Hühnerbrüste
1 EL Kapern
1 Zweig/e Rosmarin
1 Bund Petersilie, glatte
1 EL Senf, mittelscharf
1 EL Mayonnaise
Zitrone(n)
100 ml Olivenöl
  Salz und Pfeffer

Zubereitung

Pasta fredda ist die italienische Bezeichnung für kalte Nudeln und wird für alle Arten Nudeln angewendet, die kalt verzehrt werden. Gleich ob sie mit Tomatensoße, Gemüse, Salate oder einfach mit Olivenöl zubereitet werden.

Nudeln bissfest garen und erkalten lassen. Hühnerbrust in Streifen schneiden und mit dem Rosmarin scharf anbraten und erkalten lassen. Tomaten vierteln, Paprikaschoten in Streifen schneiden und die Artischockenherzen nach Wunsch zerkleinern.
Gurkensud, Senf, Majo und den Saft der Zitrone mit einem Schneebesen schlagen bis alles zu einer homogene
Flüssigkeit geworden ist. Mit einer Prise Zucker, Salz und Pfeffer würzen. Öl nach und nach dazugeben und weiter schlagen, bis die Soße etwas cremiger geworden ist.
Nun alle Zutaten gut miteinander mischen und für circa 30 Minuten oder mehr in den Kühlschrank stellen.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 20.06.07
Rezept-Statistiken: 31.563 (110)* gelesen
205 (3)* gespeichert
686 (0)* gedruckt
25 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

caralb Chefkoch-Moderator Sternekoch


Mitglied seit 11.02.2004
11.843 Beiträge (ø4,05/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

AnnaMariaRV238  Smutje sagt:  
14.08.2007 19:39
Hallo Alberto !

Ein sehr schönes Rezept, die Gäste waren begeistert. Die Küche der Emilia-Romagna kommt durchaus ohne Knoblauch aus, was wiederum meinen Göga besonders freut. Ich habe mir erlaubt einfarbige Farfalle zu nehmen und die eingelegten Pilze durch 200g frische Champignons zu ersetzen, welche ich mit etwas gehackter Petersilie und 2 fein gewürfelten Schalotten in Olivenöl weich gedünstet habe. Nach etwas übermäßigem Gebrauch von preisgünstigen Dosenchampignons während meiner Studentenzeit bevorzuge ich frische Ware. Die Menge an Walnüssen, Paprikaschoten und Artischocken kann man ggf. auch verdoppeln. Daraus ergaben sich dann die im Bild abgebildeten Mengen. Das Olivenöl trägt ganz wesentlich zum Geschmack bei, es sollte daher von allerbester Qualität sein. Für die Salatsauce habe ich dann etwas Kapernsud und zum Abschmecken den Saft einer zweiten Zitrone verwendet. Als Garnitur sehen zusätzliche, halbierte Kirschtomaten und schwarze Oliven sehr schön aus. Und für die fleißige Köchin gab's dann zum Abschluß ein Gläschen Grappa.

Auf die feine italienische Küche, Alberto, Salute !

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
varennes  Smutje sagt:  
24.05.2008 18:42
Hallo Alberto,

Der Salat war gestern unser Abendessen und ist sehr gut bei meiner Familie angekommen, obwohl Nudelsalat da eigentlich gar nicht sooo beliebt ist.
Ein paar kleine Abwandlungen: Die Walnüsse habe ich leider vergessen ....und glatte Peterlsilie gab es nicht mehr, da habe ich einfach etwas Basilikum genommen.
Außerdem habe ich die Hühnerbrust im ganzen gebraten und mit etwas weißen Balsamico abgelöscht und dann lauwarm in feine Scheiben geschnitten.
Außerdem habe ich auch frische Champignons genommen, etwas in dem Bratensaft von der Hühnerbrust angebraten, da ich eine Abneigung gegen Pilze aus dem Glas hab.

Echt lecker, gibt es bestimmt mal wieder.

Vielen Dank für die Idee :)

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
piccolomaxi Chefkoch sagt:  
25.06.2009 09:52
Hallo Alberto,

Du schreibst "Gurkensud, Senf, Majo und den Saft der Zitrone mit einem Schneebesen schlagen...", ich finde in der Zutatenliste aber gar keine Gurken. Sollen saure Gurken aus dem Glas mit in den Salat oder nur etwas Gurkenwasser? Und sind die in der Zutatenliste genannten gerösteten Paprikaschoten solche, die man in Öl eingelegt kaufen kann, oder sind es frisch, die man selbst röstet?

Danke für eine kurze Antwort!

Viele Grüße
piccolomaxi

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
piccolomaxi Chefkoch sagt:  
27.06.2009 11:26
Ich habe die Pasta fredda gestern Abend gemacht. Für mich als wirklichen Nudelsalat-Fan war es zunächst eine Enttäuschung. Es hat geschmeckt, aber als Nudelsalat würde ich das nicht bezeichnen. Ich habe das Rezept daher auch aus meiner "Salate"-Kategorie nach "Pasta" verschoben. Unter dem anderen Aspekt betrachtet, nämlich dass es einfach ein kaltes Nudelgericht ist, war es gut.

Hier meine Veränderungen:
Ich habe keine Zitrone verwendet, weil mir das zu säuerlich geworden wäre. Tendenziell sind mir auch Artischockenherzen immer ein bisschen zu säuerlich. Ich werde daher künftig keine mehr verwenden. Ich finde auch, sie passen nicht wirklich gut zu Nudeln. Anstelle von Petersilie habe ich, wie varennes, frischen Basilikum genommen und das Hähnchenfleisch ebenfalls am Stück gebraten und anschließend lauwarm in Scheiben geschnitten (s. Foto).
Was eindeutig Abzüge in der B-Note gibt, ist der Vorschlag, Dosenpilze zu verwenden. Die haben m. E. in einer guten Küche eindeutig nichts zu suchen. Da ich noch so eine Sünde aus grauer Vorzeit im Keller gefunden habe, habe ich sie nun aufgebraucht (Gott sei Dank ist sie jetzt weg), und wurde wieder einmal darin bestätigt, dass das mit Pilzen nichts zu tun hat. Das nächste Mal verwende ich entweder frische oder gar keine.
Auch den Vorschlag für das Dressing fand ich nicht wirklich gelungen. Mayonnaise in Verbindung mit Olivenöl und Antipasti-Gemüse finde ich gewöhnungsbedürftig. Auch die Menge an Senf (1 EL) war für meinen Geschmack viel zu viel. Ich habe die Hälfte des angerührten Dressings entsorgt und die andere Hälfte mit etwas Schmand und Olivenöl gestreckt, um den Mayonnaisen- und den wirklich starken Senfgeschmack abzumildern. Außerdem habe ich, wie AnnaMaria, Kapernsud zum Abschmecken verwendet. Ich schließe mir ihr auch darin an, dass es immens auf die Qualität des Öls ankommt.

Insgesamt von mir 3 Sterne, weil es nach meinen Veränderungen (zumindest für unseren Geschmack) dann doch viel besser war. Aber herzlichen Dank für die Anregung!

Viele Grüße
piccolomaxi

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein


 

Passende Magazinartikel

Meist entscheidet das Dressing über den Geschmack
zur Grillsaison als Beilage fast unverzichtbar
Delikatessen aus dem Wald
braten, dünsten, schmoren, grillen, frittieren ...
Knackig-frische Salate, vollendet mit einer aromatischen Sauce, haben Sie die auch zum Fressen gern?
... alles über die Wurst!
Vielfältige Pilzzubereitungen zum dippen

Schlagworte für dieses Rezept

Ähnliche Rezepte

Rezeptsammlungen

Weitere interessante Informationen auf den Chefkoch.de Partnerseiten: