Seitan

selbst gemachter

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Zutaten für Portionen

  Für den Teig: (Seitan)
500 g Mehl (Weizenmehl)
300 ml Wasser
  Für die Marinade: (bzw. den Sud)
Zwiebel(n)
Knoblauchzehe(n)
2 EL Öl
1 Liter Gemüsebrühe
2 EL Tomatenmark
 n. B. Gewürze (passend zum späteren Verwendungszweck des Seitans)

Zubereitung

Vorab: Seitan ist eine eiweißreiche vegetarische Zutat, die ähnlich wie Tofu verwendet wird (aber meiner Meinung nach besser schmeckt).

Weizenmehl und Wasser in eine Schüssel geben (die Verwendung von Vollkornmehl bringt keinen wirklichen Vorteil, da die Ballaststoffe sowieso ausgewaschen werden, und nur das Getreideprotein übrig bleibt). Beides miteinander ca. 10 Min. lang verkneten, so dass ein Teig entsteht (wenn eine Küchenmaschine mit Knethaken vorhanden ist, kann man diese ruhig verwenden - mache ich auch so). Lauwarmes Wasser in die Schüssel geben, so dass der Teig vollständig bedeckt ist. Nun 30 Min. im Wasser ruhen lassen.

Die Ruhezeit kann man nutzen, um den Sud herzustellen: Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen, beides darin anbraten. Die Gemüsebrühe dazugießen und erwärmen. Das Tomatenmark unterrühren. Dann schmeckt man den Sud mit beliebigen Gewürzen ab. Den Sud vom Herd nehmen.
Anmerkung: Dabei sollte man die Gewürze auf den geplanten Verwendungszweck des Seitans abstimmen, d.h. wenn man z.B. vorhat, ihn in einer Chinapfanne zu verwenden, passen asiatische Gewürze. Wenn man aber damit ein vegetarisches Chili herstellen will, passen eher viel Pfeffer, Paprikapulver und Chilipulver. Man kann auch klein geschnittene Chilischoten mitbraten, oder Ajvar statt Tomatenmark verwenden. Auf jeden Fall sollte man den Sud gewissermaßen "überwürzen", denn der Seitan nimmt zwar den Geschmack des Sudes an, aber nicht so stark ausgeprägt.

Wenn der Teig 30 Min. geruht hat, anschließend den Teig im Wasser gründlich durchkneten. Dabei beginnt der Teig zu zerfallen und das Wasser wird stark milchig. Diese "Milch" durch ein feinmaschiges Sieb abgießen. Den Teig bzw. die Teigstücke wieder in die Schüssel geben und erneut mit lauwarmem Wasser bedecken. Einige Minuten stehen lassen, dann den Teig wieder unter Wasser kneten. Abgießen, frisches Wasser zugeben und erneut einige Minuten stehen lassen. Diesen Vorgang ca. 5-mal wiederholen, bis statt der dicken "Milch" nur noch eine schwach weißliche Flüssigkeit anfällt und der Teig eine schwammige Konsistenz bekommen hat (d.h. beim Reiben zwischen den Fingern sollten keine rauen Stärketeilchen mehr zu spüren sein). Den Teig gut abspülen und anschließend ausdrücken.

Je nach späterem Verwendungszweck den Seitan in Würfelchen oder Scheiben schneiden und in den Sud geben. Den Sud aufkochen lassen. Ca. 5-10 Min. kräftig kochen lassen. Dann bei kleiner Hitze ca. 30 Min. ziehen lassen. Den Seitan in ein luftdicht verschließbares Gefäß (z.B. Einmachglas) geben. Er sollte sich deutlich vergrößert haben, fester geworden sein und den Geschmack des Sudes angenommen haben. Soviel Sud mit ins Gefäß geben, dass der Seitan vollständig bedeckt ist.

Verschließen und mindestens 2 Tage im Kühlschrank ruhen lassen, bevor man ihn verzehrt. Hält sich verschlossen aber bis zu 14 Tagen.

Ergibt ca. 300 g -350 g fertigen Seitan.
Arbeitszeit: ca. 55 Min.
Ruhezeit: ca. 2 Std.
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 18.06.07
Rezept-Statistiken: 189.344 (7.456)* gelesen
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susannemsb Chefkoch


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Kommentare anderer Nutzer

tomalak Tellerwäscher sagt:  
04.08.2007 08:13
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Hallo

Ich habe bisher erst einmal Seitan selbst gemacht, war aber von der Herstellung wie auch vom Ergebnis echt begeistert! Wie würzt man die Brühe denn am besten ab um einen möglichst "fleischähnlichen" Geschmack zu erzielen? Tipp: Wenn man einen Dampfdrucktopf hat, kann man sich die zwei Tage Wartezeit sparen. Einfach den Sud 45 min. darin kochen lassen, dann kann man den Seitan sofort verwenden.

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korianderfee  Kaltmamsell sagt:  
24.06.2008 11:43
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Hallo Tomalak,
entweder ich mache bei deiner Variante etwas gravierend falsch oder dein Tipp ist doch nicht so gut, wie er sich anhört.
Habe beide Varianten ausprobiert und muss sagen, dass der Seitan nach dem Kochen im Schnellkochtopf nicht fertig ist sondern nur noch schwammiger als im oberen Grundrezept...
Wenn man den gekochten Seitan in dem Sud für 2 Tage einweicht, bekommt er eine fesrtere Fleischähnlichere Konsistenz...

LG, Korianderfee

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susannemsb Chefkoch sagt:  
24.06.2008 16:49
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also ich selbst würze den Sud immer in Abstimmung auf das Gericht für den ich den Seitan verwenden will; wenn ich z.B. eine Chinapfanne machen will, dann nehm ich noch Ingwer, Sojasauce oder China-Gewürzmischung dazu....

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korianderfee  Kaltmamsell sagt:  
26.06.2008 07:33
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darum geht es ja gar nicht...;-)
es geht um 2 Tage ziehen lassen oder Schnellkoch-Variante...
bei der Schnellkoch-Variante habe ich eben nicht denselben Effekt festgestellt, den das Ziehen-lassen hat...

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korianderfee  Kaltmamsell sagt:  
26.06.2008 07:35
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ups...sorry...wahrscheinlich sollte ICH besser lesen...da war ja noch ne Frage beim Kommentar...peinlich....

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Tempeh Suppenkoch sagt:  
11.12.2007 22:39
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Hallo Susanne,

Das war eine ganz neue Anregung für mich meinen vegetarischen Speiseplan wieder einmal zu erweitern. "Seitan" hatte ich wohl schon gehört, aber wusste eigentl. nicht was was das ist...: ausprobiert und neugierig geworden. Zwischendurch bei der Herstellung zweifelte ich allerdings an der Konsistenz und der Essbarkeit dieser doch etwas merkwürdig aussehenden Masse..... Aber in deiner Marinade gezogen, etwas paniert und in ganz wenig fett als Nugget gebraten: SOOOOO lecker!!! Hat selbst meinen Sohn begeistert, der eingefleischter Chicken Nuggets Fan ist!

Danke für´s Rezept!
Tempeh

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felidae81 Tellerwäscher sagt:  
16.12.2011 20:40
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Womit hast Du sie paniert?

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veggiemum Tellerwäscher sagt:  
08.03.2008 11:23
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Hi! Habe dieses Rezept jetzt schon mehrmals gemacht und finde es toll. Geht eigentlich echt leicht und schmeckt super. Danke und Bye!

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korianderfee  Kaltmamsell sagt:  
11.06.2008 06:57
endlich mal ein idiotensicheres Seitanrezept!
Hat super geklappt, danke!!!

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IronyOfFate Chefkoch sagt:  
28.06.2008 11:50
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Moin,

ich hab mich gestern mal spontan an die Seitan-Produktion gemacht und bin total begeistert - das geht ja wirklich super einfach :o)
Ich hab den Seitan in eine Marinade aus Sojasauce, Reiswein, Ingwer, Knoblauch, Szechuan-Pfeffer und Chilisauce eingelegt und hab ihn eben mal probiert - der schmeckt schon jetzt so intensiv, dass ich beschlossen habe, dass es heut eine vegetarische Abwandlung von "Rindfleisch mit Zwiebeln" gibt.
Bilder von der Seitan-Produktion hab ich gemacht und auch schon hochgeladen, heut folgt evtl. noch ein Bild des fertigen Mittagessens :o)
Das Rezept ist wirklich sehr gut beschrieben und das Resultat ist absolut klasse!
Vielen Dank für das tolle Rezept!

Liebe Grüße Steph

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susannemsb Chefkoch sagt:  
28.06.2008 12:34
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freut mich zu hören, dass mein Seitan soviel Anklang findet...

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dadani Tellerwäscher sagt:  
28.07.2008 16:31
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hätte nicht gedacht, dass man seitan selber herstellen kann! super geschmack, günstig und einfach hergestellt. werd ich von nun an bestimmt regelmässig machen. danke für das gute rezept!

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grill-fanatiker Tellerwäscher sagt:  
02.10.2008 13:21
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Hallo, als sich alles andere als fleischlos ernährender Vertreter hätte ich eine Frage an die vegetarischen Experten:

Wir haben in unserer Clique vegetarische Leute, bei Grillpartys halt immer etwas schwierig. Ich mariniere Steaks usw. immer selbst und bereite Spieße vor. Nur die Freunde mit den speziellen Vorlieben schaun halt immer in die Röhre bzw. müssen sich Supermarkt-Tofu-Würstchen selbst besorgen, was mir missfällt...

Kann man diesen Saitan wie Steaks noch mit einer weiteren Marinade versehen (halt die gleiche, die ich für den Rest mixe) und dann als Steak oder Schaschlik auf den Grill schmeißen?

Danke schonmal für Antworten auf eine ernst gemeinte Frage

Gruß Jessica

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susannemsb Chefkoch sagt:  
02.10.2008 13:27
hm... ich hab noch nie versucht, Seitan zu grillen, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass das funktioniert.... vielleicht könntest du ihn dann auch gleich in deiner Marinade kochen statt in der von mir angegebenen ... ich denke, es ist nen Versuch wert...

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tini_007 Smutje sagt:  
20.10.2008 14:46
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Hallo!
Also Seitan aus dem Supermarkt kann man sehr gut grillen... selbstgemachten dann sicher auch. Allerdings muss er dann, wie oben von einem Kommentator beschrieben, erst zwei Tage ruhen um fest zu werden. Und die Alu-Grillschale nicht vergessen!
LG
Tina

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JackyD Kartoffelschäler sagt:  
06.11.2008 14:34
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Hi Susannemsb,
Endlich ein super einfaches Rezept.
Vielen Dank!!!

Ich hab mal im Internet recherchiert und herausgefunden das Seitan (aus der Packung) pro 100g, folgende Nährwerte hat:
Brennwert 620 kJ/Kalorien 148 kcal
Fett 2,5 g/ Kohlenhydrate 2 g/Protein 28 g
Er hat auch kein Cholesterin.
Ich glaube da ändert sich auch nicht mehr viel dran, wenn man den Sud je nach Geschmack abändert.

Für meinen Sud verwende ich übrigens:
1-2 Zwiebeln (mit einem Teil der Schale und geschnitten)
5 Knoblauchzehen
ca 1-2 EL Salz (auch ein Teil Räuchersalz)
ca 2 TL Pfeffer
4 Lorbeerblätter (etwas zerteilt)
ca 2 TL Rosmarinnadeln
ca 20 Körner Neugewürz (Piment) grob gemörsert
ca 1 EL Senfkörner (grob gemörsert)
das ganze röste ich in ca 3 EL Olivenöl an
und giesse es dann je nach gewünschter Würzintensität mit ca 1-1,5 L Wasser auf.

Das ganze ähnelt geruchlich (für mich als Vegetarier) sogar etwas einer Rindsbouillon.
Ich variiere jedoch und experimentiere ständig mit den jeweiligen Zutaten die ich zuhause habe, um meinem Seitanklumpen seinen perfekten Geschmack zu geben.
Vielleicht hat hier jemand ja noch Tipps für Gewürzerweiterungen, mit denen ich endlich auch meinen fleischfressenden Mann damit überzeugen kann...

Auch ganz nett sind Seitanspiesse oder panierte Seitanschnitzel.

liebe Grüsse und viel Spass beim kochen,
Judith :-))

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HerrinVomSee Tellerwäscher sagt:  
28.08.2010 16:40
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Danke JackyD für Dein tolles Sud-Rezept. Hab zig Rezepte für den Sud durchgestöbert und Deiner hört sich echt lecker an. Die Zutaten sind eh alle im gut gefüllten Gewürzschrank.

Ein Dank auch an Susanne für die wirklich sehr gut beschriebene Seitanherstellung.

LG
HerrinVomSee

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HerrinVomSee Tellerwäscher sagt:  
28.08.2010 20:47
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kleiner Nachtrag, hab den Sud, der nicht ins Glas gepasst hat als Grundlage für ne leckere Soße genommen, damit werden andere Gerichte schnell aufgepppt. Werde das nächste mal bisschen mehr Sud machen und in kleinen Portionen einfrieren ;). Ich bin einfach nur begeistert.

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DVadder Tellerwäscher sagt:  
28.08.2011 15:19
Ich befürchte zwar, dass du damit deinen Mann auch nicht besser allgemein zum Seitan bringst, aber ich, als Nicht-Vegetarier mache meinen Seitan gerne mit Rauchsalz und Paprika in der Marinade, schneide ihn dann ganz dünn auf und brate ihn kräftig auf beiden Seiten.
Knuspriger und wie ich finde auch nicht weniger lecker als Bacon zu Salat oder Sandwich.

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Chela1 Suppenkoch sagt:  
06.12.2008 22:52
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Hallo,

habe den Seitan gestern gemacht, super gelungen!! Und vom Geschmack her, ein Traum!

Danke für das Rezept

LG Chela

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tourniquet Tellerwäscher sagt:  
18.12.2008 13:23
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Vielen, vielen Dank für das tolle Rezept! Hätte nicht gedacht, dass das wirklich so idiotensicher ist, da es doch etwas komplizierter aussieht. ;)
Ist echt toll, dass man das selbst machen kann, da man ja arm werden würde, wenn man 'ne zufriedenstellende Menge Seitan im Reformhaus kaufen würde.
Sogar mein Freund isst es gerne, obwohl er eher der Fleischtpy ist. Werde demnächst mal unser Lieblingsseitanrezept Ofengeschnetzeltes reinstellen.

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d-Jojo Smutje sagt:  
06.01.2009 15:40
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Hallo,
anstatt mir die Arbeit mit dem Waschen zu machen, habe ich die "Idioten-Version" gemacht. Ich habe einfach reines Gluten genommen, mit Gewürzen und Wasser vermischt. Und schon habe ich den "Klumpen" der nach dem Waschen übrig bleibt, sogar mit festerer Konsistenz, kann man ja dann variieren. Den Sud finde ich klasse. Schmeckt hervorragend. Denn den Rest des Rezeptes habe ich so eingehalten.

Variieren kann man Seitan auch so klasse.
Habe davon schon Chicken Nuggets, Art Hähnchenfiletstreifen, Geschnetzeltes, Bratstreifen, Filet, Schnitzel etc. gemacht. Wenn man den Teig schon mit Gewürzen anreichert (nach dem Waschen) dann ist es sogar noch leckerer.

LG Jojo
Achja Foto meines Klumpens folgt ; )

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Ilexa Tellerwäscher sagt:  
15.01.2009 11:20
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In welchem Verhältnis hast Du Gluten und Wasser denn gemischt? Ich habe mir auch Glutenpulver besorgt und würde das gerne nachkochen.
Danke
Ilexa

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Philipp84 Tellerwäscher sagt:  
19.03.2009 08:12
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Hallo!

ich habe gestern dieses Seitan-Rezept ausprobiert und muss sagen, dass es von der Konsistenz her und Aussehen sehr sehr dem gekauften ähnelt... muss leider noch bis morgen warten ehe ich ihn probieren kann... :-(

nun hat sich mir 1 Frage aufgedrängt. Kann man diesen Seitan auch einfrieren? Wenn ja mit oder ohne Sud? Und muss man beim Einfrieren natürlich auch vorher die 2 Tage Ruhezeit im Kühlschrank einhalten?

Vielen Dank!

liebe Grüße aus Südtirol!

Philipp

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Derin Tellerwäscher sagt:  
29.02.2012 15:46
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Hallo,

Ich mache immer eine größere Menge von Saitan. Lasse ihn die 2 Tage im Sud ziehen und friere einen Teil ein - ohne Sud.

Liebe Grüße,
Derin

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susannemsb Chefkoch sagt:  
19.03.2009 09:00
sorry, das mit dem Einfrieren hab ich noch nicht ausprobiert... wenn, dann würde ich ihn aber erst mal fertig ziehen lassen und dann einfrieren; ich würd´s ohne Sud probieren... falls du es mal versuchst, wär´s nett, wenn du uns hier wissen lässt, was dabei rausgekommen ist...

Gruß, Susanne

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Philipp84 Tellerwäscher sagt:  
19.03.2009 09:31
Hilfreiche Antwort:

Hab noch ein bisschen gegoogelt, ein paar machen das mit Sud im Tiefkühlfach, andere ohne... Werd mal ein paar mit Sud und ein paar ohne Sud einfrieren und gebe euch danach Bescheid!

Danke nochmal fürs tolle Rezept!

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Philipp84 Tellerwäscher sagt:  
07.04.2009 21:41
Hilfreiche Antwort:

Hallo! Also kann nur positives berichten! Einfrieren klappt hervorragend! Habs mit und ohne Sud eingefroren, beides mal schmeckte der Seitan danach einfach super!

Liebe Grüße!

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_thoschi_ Kartoffelschäler sagt:  
03.05.2009 15:59
Hallo!

Habe mein Seitan vor einer halben Stunde in Gläser abgefüllt. Damit sich der ganze Aufwand lohnt, habe ich die doppelte Menge an Zutaten verwendet. Ich war nach dem "Auskneten" sehr überrascht, um wie viel die Masse sich reduziert hat. Der fertige Teig hat trotz 1 kg Mehl (Weizen Type 405) nur ca. 350 g auf die Waage gebracht! Die einzige Ursache dafür, die ich mir vorstellen kann, ist ein unterschiedlicher Ballaststoffgehalt der verschiedenen Mehlsorten. Ist da was dran? Sollte man vielleicht einen bestimmten Mehltypen verwenden?

Gruß TS

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susannemsb Chefkoch sagt:  
04.05.2009 09:58
als ich geschrieben hatte, dass 350-400 g Seitan dabei rauskommen, meinte ich die Menge, die man am Schluss hat, nachdem der Seitan im Sud gezogen hat (dabei nimmt er ja wieder Flüssigkeit auf wird größer und schwerer)... warte mal ab, bis deiner verzehrfertig ist, müsste dann auch deutlich mehr geworden sein...

Ansonsten... Guten Appetit

Susanne

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_thoschi_ Kartoffelschäler sagt:  
04.05.2009 16:16
Ach so, dann habe ich das falsch verstanden, sorry! Es hat sich mittlerweile (1 Tag) auch schon deutlich vergrößert. Ich kann es kaum erwarten, morgen endlich etwas daraus zu brutzeln :)

Gruß TS

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domik Tellerwäscher sagt:  
09.06.2009 23:34
Habe heute auch dein Rezept ausprobiert und muss sagen das ich nach einem vorherigen Versuch eigentlich aufgegeben hatte Seitan zu probieren. Hat aber super geklappt. Hab noch ein paar Karotten und Kurkuma zum Sud gegeben und warte nun auf das Ergebnis nach der Ruhezeit. Muss sagen das ich auch echt erstaunt war wie wenig am Ende ubrig bleibt...also beim nachsten mal mehr Mehl.
Danke fur das tolle Rezept. Bilder gibts auch bald.
Gruss Domik

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lilly2-4 Kartoffelschäler sagt:  
31.08.2009 19:47
hallo alle zusamemn.

ale erstes muss ich sagen, das das rezept spitze ist und super schmeckt.

nun meine frage:

ist es wohlmöglich den seitan auch nur in wasser zu kochen und ihn auch nur in wasser 2 tage in den kühlschrank zu stellen?

quasi seitan natur?

und ihn erst zu würzen etc wenn man ihn benutzt?

lg lilly

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susannemsb Chefkoch sagt:  
01.09.2009 11:58
hallo Lilly,

eigentlich müsste das gehen; ich würde es aber nicht unbedingt empfehlen, weil der Seitan selbst wirklich nach gar nichts schmeckt und wenn man ihn nur nachträglich, quasi nur "von außen" würzt schmeckt er bestimmt nicht so gut wie wenn man ihn in einem würzigen Sud kocht, der ja dann in den Seitan einzieht

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kleine1002 Smutje sagt:  
24.09.2009 12:13
Hallo Experten, hallo Rezeptverfasserin,
ich bewege mich erst seit kurzem im vegetarischen Gebiet und kenne mich noch nicht so aus. Ich habe einen Bekannten gefragt, ob man wohl auch einen vegetarischen Braten herstellen kann, mit Soße und so. Meine Eltern essen viel zu gerne ihren Sonntagsbraten und ich würd sie gern mal vegetarisch überraschen. Jedenfalls hat mein Bekannter mir den Tip mit dem Seitan gegeben. Nun frage ich mich aber, wie ich bei so einem "Bratenimmitat" vorgehen soll. Mariniert man einen ganzen Klumpen oder auch direkt in Scheiben? Und dann? Scharf anbraten und noch schmoren? Hat jemand sowas schon mal ausprobiert?
LG

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susannemsb Chefkoch sagt:  
21.11.2009 07:12
hallo, ich hab´s noch nie ausprobiert, glaube aber nicht, dass Seitan wirklich gut geeignet für ein "Bratenimitat" ist, er ist relativ weich und mir schmeckt er eigentlich nur, wenn er knusprig gebraten ist, d.h. das Brateninnere wäre dann wohl nicht so toll - ich erinnere mich aber, dass ich schon öfters mal Rezepte für vegetarischen Braten aus Getreide (z.b. Grünkern), meistens mit Nüssen gesehen hab... an deiner Stelle würde ich mal nach "Grünkernbraten", "Getreidebraten", "vegetarischer Braten" suchen... hier oder vielleicht mal danach googlen...


Gruß, Susanne

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susannemsb Chefkoch sagt:  
21.11.2009 07:21
mir ist gerade noch ne Idee gekommen: ich hab hier auch ein Rezept für Grünkernfrikadellen veröffentlicht - vielleicht könnte man die Grünkernmasse statt zu Frikadellen auch zu einem Braten formen und mit Sauce in einer Aufllaufform backen... ich könnte mir vorstellen, dass das einen recht guten Bratenersatz abgeben könnte... aber ohne Garanie, hab´s selbst noch nie probiert...

Gruß, Susanne

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LoisLane-Kent Hendlgriller sagt:  
26.01.2010 19:04
Ich hatte noch nie Seitan gegessen und wollte es testen, allerdings nicht zu den Phantasiepreisen im Biomarkt. Hatte Panik ohne Ende, dass mir alles unter den Händen wegfließt, aber nichts dergleichen, die Herstellung ging so prima von der Hand, als hätte ich das schon 100x gemacht!

Hatte vorgestern eingelegt und heute mal ein Probepfännchen nach Gyros Art gebraten. Einfach nur toll, sogar mein Gatte und die Kinder waren sehr zufrieden und wollen morgen eine "ordentliche Portion".

Macvhe ich jetzt öfter, das lohnt sich wirklich! Vielen Dank für das Rezept.

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zuckerpuppe1988 Tellerwäscher sagt:  
16.02.2010 16:22
Sehr schönes rezept hast du da geschrieben...mein seitangenießt jetzt frisch eingamacht die kühle Kühlschrankludt :-D Aber so wie er aussieht wird er wunderbar munden. Herzlichen Danke. kim

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meg-white Küchenjunge sagt:  
20.02.2010 21:43
Hallo,
soeben habe ich meinen ersten Seitan hergestellt, nachdem ich heute im Reformhaus geschockt festgellt habe wie teuer das ist.
Ich bin keine Vegetarierin, doch möchte ich meinen Fleischkonsum gern reduzieren.
Jetzt bin ich ganz gespannt wie der Seitan schmeckt,
lg meg

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Witwe-Bolte Tellerwäscher sagt:  
28.02.2010 15:59
Hat als Seitangulasch von dem User Vollwert-Drauf ganz lecker geschmeckt.
Werde mir davon jetzt einen Vorrat kochen.

Liebe Grüße von der Witwe Bolte

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anouk272 Tellerwäscher sagt:  
24.03.2010 17:48
Hallo,

bin ganz neugierig darauf das Rezept auszuprobieren bei all den tollen Erfahrungsberichten.

Ich wollte noch fragen, ob man in den Seitanteig schon Gewürze mischen kann, bevor man ihn in den Sud gibt. Auf einer englischen Seite habe ich einen entsprechenden Hinweis gefunden, allerdings wurde da mit Glutenmehl gearbeitet. Für Erfahrungen diesbezüglich wäre ich dankbar, ansonsten werde ich selbst experimentieren :-)

Vielen Dank für das Rezept und herzliche Grüße!

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lmo Sternekoch sagt:  
25.03.2010 20:06
Hallo,

vielen Dank für das tolle Rezept!!! Meine Familie tigert um den vermeintlichen "Fleischtopf", weil der ja soooo gut riecht und möchte wissen, wann es das Hähnchenfleisch gibt??? Hi, hi, ich sag mal nichts. Bin sehr gespannt, wie es uns in zwei Tagen schmecken wird. Fotos folgen...

LG lmo

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lmo Sternekoch sagt:  
30.03.2010 16:13
Hallo,

ich habe mal eine Frage zur Weiterverarbeitung des Seitan. Ich muss da irgendetwas falsch gemacht haben. Habe kleine Stücken geschnitten und sie im Wok rundherum braun gebraten und dann eine afrikanische Pfanne mit viel Gemüse und Soße draus gemacht. Die Seitan Stücken waren vom Geschmack her gut, aber die Konsistenz war nicht gut - noch total weich und wabbelig und das, obwohl ich sie schön braun gebraten hatte. Kann mir jemand einen Tipp geben, wie ich das ganze etwas "fleischähnlicher" hinbekomme?

LG lmo

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susannemsb Chefkoch sagt:  
30.03.2010 20:01
Hilfreiche Antwort:

also, wenn die Stückchen noch sehr weich und, wie du sagst, wabbelig waren, klingt es fast, als ob sie nicht lange genug gekocht worden wären; nach meiner Erfahrung sind sie eigentlich nach dem Kochen schon deutlich fester als davor, und nach dem 2-3 tägigen Ziehen im Sud noch mehr.

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lmo Sternekoch sagt:  
31.03.2010 07:57
Hilfreiche Antwort:

Gut, dann werde ich es mal mit länger kochen versuchen. Eine Idee habe ich noch. Ich hatte anstelle Weizenmehl Dinkelmehl verwendet. Könnte das vielleicht der Grund sein?

LG lmo

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susannemsb Chefkoch sagt:  
31.03.2010 08:16
damit hab ich leider noch keine Erfahrung; aber Dinkelmehl ist in der Regel Vollkornmehl, das natürlich andere Eigenschaften hat als "weißes" Mehl - ich hab bisher auf die Verwendung von Vollkornmehl verzichtet, da die Ballaststoffe etc. beim Auswaschen ohnehin verloren gehen (es bleibt ja nur das Getreideeiweiß übrig) ... von daher würd ich es an deiner Stelle mal mit ganz normalen Weizenmehl Type 405 versuchen; das nehm ich auch und dann funktionieren die angegebenen Koch- und Ziehzeiten auch.

Ich drück die Daumen, dass es beim nächsten Versuch besser klappt.

Grüße, Susanne

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lmo Sternekoch sagt:  
31.03.2010 09:12
Mein Dinkelmehl war schon weißes Mehl, aber ich versuch es jetzt mal mit Weizenmehl!

LG lmo

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Dulchinea Tellerwäscher sagt:  
04.07.2010 10:02
Hilfreiche Antwort:

Weizen enthält mehr Kleber als Dinkel. Vielleicht lag es daran..!

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sonnenschein678 Kartoffelschäler sagt:  
03.04.2010 10:59
Hallo,
mein Seitan war ziemlich gummig, hab ich da irgendwas falsch gemacht oder soll das so sein?
LG
vom Sonnenschein

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Swaloth Kartoffelschäler sagt:  
05.04.2010 17:19
Super Rezept! Bin wirklich begeistert!
War mein "erstes Mal" und bin mit dem Resultat wirklich sehr zufrieden!

Den Sud hab ich etwas abgewandelt, weil nicht alle Zutaten vorhanden waren,
(Bärlauch statt Knoblauch und das Tomatenmark einfach weggelassen)
war aber trotzdem sehr lecker!

Alle Daumen hoch! Danke für das tolle Rezept!

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lmo Sternekoch sagt:  
06.04.2010 17:48
Hallo,

hab es jetzt mit Weizenmehl versucht und es hat prima geklappt!

Vielen Dank nochmal!

LG lmo

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Jesse80 Kaltmamsell sagt:  
14.05.2010 18:04
Hallo.
Kann ich den Seitan auch nur in Wasser einlegen, dass er neutall ist!?

Würde mich sehr über eine Atwort freuen!!!

Viele Grüße,
Jesse

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Vegan-Power Kartoffelschäler sagt:  
14.05.2010 18:56
Hätte nich gedacht, dass die Pampe, die da raus kommt sooooooooo lecker ist. Hatte ihn in einer Mischung aus normaler Gemüsebrühe, Knoblauch, Zwiebel und einer Gewürzmischung aus einem veganen Online-Shop gekocht, welche ich auch für das Kochen von Sojaschnetzeln verwende.
Paniert und gebraten wunderbar. Wär nicht der Aufwand und die Wartedauer so groß könnte man es wirklich öfters machen. Werde in nächster Zeit mal mit Glutenmehl experimentieren.

Du müsstest es dann ja in reinem Wasser kochen und dann saugt der Seitan sich mit "nix"-Geschmack voll. Ob es danach noch möglich ist Geschmack rein zu bringen müsste man probieren.

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geelaa Tellerwäscher sagt:  
19.02.2012 17:50
So hab es jetzt ausprobiert als Geschnetzeltes in ner Thai-Pfanne. Nuja hab immer gut beim braten genascht...da ist es auch ganz lecker, aber später mit den Zutaten wars mir wieder zu labberig, obwohl es schmeckt.
Hab den restlichen Seitan eingelegt und will ihn als Gulasch verarbeiten.
Übrigens hab ich die Masse vorher gewürzt ,mit etwas Instant-Brühe und Salz-Pfeffer. Das ging sehr gut und gibt tollen Geschmack.
Die Tochter meines Freundes und ihr Freund, sind Vegetarier und wenn sie mal zu uns kommen,werde ich mit diesem Rezept eine gute Alternative haben, sie zu bekochen.
Danke für den Tip mit dem billigeren Gluten,hört sich schon erschwinglicher an.
Ich glaube ab und zu werde ich es machen, aber es ist halt kein Fleisch...

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-Moonstruck- Küchenjunge sagt:  
25.02.2012 17:35
Danke für dieses Rezept! :)
Ich habe den Seitan noch am selben Tag der Zubereitung gegessen. Klar, er war nicht so fest, geschmacklicher aber super.
Hier noch ein Tip: Den Sud auf jeden Fall auffangen. Ich habe ihn eingefroren, da er mir so gut geschmeckt hat. Heute gabs ihn dann als Nudelsoße, vermischt mit zubereiteten Sojagranulat. Super lecker!
LG Moonstruck

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eskobar2 Tellerwäscher sagt:  
08.03.2012 16:49
Super Rezept! Ich habe mich gestern mit Hilfe desselbben das erste Mal an die Herstellung von Seitan gewagt und heute gleich neugierig in die Tuppertöpfchen im Kühlschrank geschaut- und siehe da! Auch heute schon war die Konsistenz schön bissfest und garnicht schwammig, sehr schön.
Ich habe gleich zwei verschiedene Sorten Seitansud zubereitet; einen so ähnlich, wie hier beschrieben (ich habe mir noch einige Anregungen aus den Kommentaren hier geholt;)) und einmal einen Sud mit Noriblättern (das sind die Algenblätter, die für Sushi verwendet werden), etwas Zitronenabrieb , Ingwer, Salz und ner Prise Zucker. Damit wollte ich Fisch immitieren und ich finde das Ergebnis echt ziemlich gut, erinnert mich an Seelachs. Das nächste Mal werde ich den Seitan in Stäbchenform schneiden, den fertigen "Fischseitan" panieren und Fischstäbchen an ahnungslose Omnivore verteilen;). Mal sehen, ob die einen Unterschied herausschmecken.

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Lena-H Tellerwäscher sagt:  
16.03.2012 20:44
Hallo

ich finde die Rezeptur super einfach. Ich probierte es auch herzustellen und schau, es gelingt super gut. Jetzt habe ich auch eine tolle Alternative zum Fleisch, da ich es nicht so oft esse. Das gute ist ich muss Seitan nicht im Geschäft immer kaufen so kann ich mir selber nach belieben selber was kochen. Und was auch sehr gut ist selbst gekocht ist es besser da drin unsere eigene Energie steckt die uns sehr gut bekommt.

Und wie viele bereits erwähnten, man kann Sud nach belieben würzen oder auch die Stücke groß oder klein formen. Es schmeckt mir einfach besser als aus dem Geschäft. Es ist nicht so hart sondern schön weich und luftig. Ich bin schon jetzt gespannt was für Kreationen sich da machen lassen. Ich schaute bereits im Internet nach was alles daraus gekocht wird. Irgendwann kommt auch ein Bild dazu.

LECKER, danke für das tolle Rezept.

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chaoscave Tellerwäscher sagt:  
23.03.2012 13:38
Nachdem ich die letzten vier Wochen einen großen Bogen um dieses Projekt gemacht habe wegen des großen Aufwandes, habe ich gestern endlich ein Herz gefasst und mich an die Arbeit gemacht.

Um das Ende vorweg zu nehmen, der Arbeitsaufwand war geringer, als ein Huhn zu kochen und zu entbeinen, das Resultat absolut umwerfend, der Preis geringer als ein billig-Huhn aus der Massentierhaltung.

Ich habe aus den vielen Kommentaren viel gelernt und bin so vorgegangen:

Wir sind sechs Personen, so habe ich gleich 2 Kg Mehl genommen. Den Teig geknetet wie angegeben, Wasser drauf und weggestellt, bis ich wieder Zeit hatte. (10 Minuten Aufwand)

Dann zusammen mit meiner kleinen Tochter den Teig ausgewaschen. Ich habe dafür eine sehr große Schüssel genommen, und als das Wasser milchig wurde, kräftig weitergeknetet, das spart Wasser. So bin ich wirklich mit 5 Mal Wasserwechseln ausgekommen. Abwechselnd kaltes und warmes Wasser, am Ende kalt. Auseinandergefallen ist mir dabei nichts. (15 Minuten Aufwand/Spaß)

Den Teigkloß habe ich dann in eine Schüssel mit Deckel getan und weggestellt. Heute ist mir der Teig siedendheiß eingefallen. Nachgeschaut, noch alles gut, und es hat sich einiges an Wasser abgesetzt, was ich abgeschüttet habe. Für den Sud habe ich, anlehnend an JackyDs Rezept, Schale einer großen Zwiebel, Zwiebel grob geschnitten, 5 Zehen geschnittenen Knoblauch, 1 EL Kräuter der Provence, 1 EL Korianderkörner mit den Fingern zerdrückt, etwas grob gemahlenen Pfeffer und 5 Lorbeerblätter mit etwas Öl angedünstet, bis der Topfboden gut Farbe bekommen hat. Dann einen guten Liter Wasser und 2 Gemüsebrühwürfel dazu und 30 Minuten köcheln lassen. Den Teig habe ich in kleinen Stücken abgezupft, in den Sud gegeben und wieder 45 Minuten köcheln lassen. Der fertige Seitan ist mit Mühe in zwei Kirschgläser gegangen. (30 Minuten Arbeitsaufwand)

5 Sterne!

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Kleckerkathrin Tellerwäscher sagt:  
12.04.2012 23:21
Habe heute erstmals Seitan frei nach Rezept ausprobiert, den Sud mit Worcestersauce, Sojasauce, Gemüsebrühe, schwarzem Pfeffer, Lorbeer und Wacholder gewürzt, ca. 5 min. sprudelnd gekocht in der recht konzentrierten Brühe, dann noch 10 min ziehen lassen. Danach gleich abgetropft, in wenig Öl scharf angebraten und sofort verputzt!!!
Resultat: Wartezeit kann man sich auch ruhig mal sparen, hat spitze geschmeckt, nicht nur mir und meiner ebenfalls vegetarischen Tochter, sondern auch dem Papa und den beiden Jungs - allesamt Fleischfresser.
Danke für dieses genial einfache Rezept!!!

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josjulti Küchenjunge sagt:  
14.04.2012 15:11
Hallo,

habe ihn gerade gemacht und wie meine Vorgängerin sofort verarbeitet. Allerdings habe ich mich an die Ziehzeit von einer halben Stunde gehalten und ihn dann scharf angebraten. Zur der mediterranen Reispfane hat er wunderbar gepasst. Sogar mein Fünfjähriger, dem ich sonst nie was Rechtmachen kann, hat es gemocht.
Ich habe sofort noch die doppelte Portion angesetzt und jetzt bin ich gespannt, wie er so nach zwei Tagen schmeckt.
Danke für so ein tolles Rezept

LG Josjulti

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krawallmoehrchen Tellerwäscher sagt:  
24.04.2012 15:16
Das Rezept ist sehr gut!
Nur scheinbar mache ich etwas falsch :(
Habe ihn jetzt 3 Tage im Sud ziehen lassen und danach die Stücke gebraten ( für Gulasch)
Mir war die Konsistenz leider viel zu weich.
Gibts eine besondere Methode, wie ich ihn knuspriger hinbekomme?

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Lena-H Tellerwäscher sagt:  
28.04.2012 17:57
ich würde den fertigen Seitan zwischen 2 flache Teller legen, darauf was Schweres stellen. Das schwemmt nach gewisser Zeit mehr Flüssigkeit aus.

Dann kannst du die Stücke besser knackig ausbraten.

lg

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myrothas Tellerwäscher sagt:  
16.05.2012 23:16
Total einfach zu machen
und total lecker!

Gehört nun zu meinem Standart-Repertoire!
Danke :3

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Summel Kartoffelschäler sagt:  
26.05.2012 14:05
Hallo!
Ich hab vor das Rezept mal auszuprobieren, nachdem ich vorher nur auf komplizierte Rezepte gestoßen bin.
Meine Frage:
Ist der Seitan nach diesen 2 Tagen fertig und soll nicht mehr angebraten werden oder kann man ihn sowohl direkt nach den 2 Tagen als auch nach anbraten mit Gemüse etc. verzehren?

Hört sich auf jeden Fall prima an, ich bin schon gespannt es zu testen.
lg,
Summel

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elvis-fan Tellerwäscher sagt:  
28.05.2012 14:30
Hallo!

Vielleicht kann ich dir weiterhelfen. Also der Seitan ist nach den 2 Tagen fertig zur Weiterverarbeitung. Du kannst ihn dann braten, mit Gemüse schmoren (z.B. für vegetarisches Gulasch) usw.. Wie Fleisch eben auch.
Man kann ihn zwar auch direkt essen, fertig ist er ja, aber ich finde, dass er weiterverarbeitet viel besser schmeckt.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen.
LG
Ingrid

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