Brathähnchen aus dem Römertopf
wunderbar zartes Hähnchen mit knuspriger Haut| 1 | Hähnchen (Brathähnchen), frisch oder TK, aufgetaut (ca. 1,2 kg) |
| 3 EL | Öl, (Rapsöl) |
| 1 TL | Paprikapulver, edelsüß |
| 1 TL | Salz, grobes |
| 1 TL | Pfeffer, bunt, frisch gemahlen |
| 1 Spritzer | Zitronensaft, (frisch) |
| 3 | Zwiebel(n) |
Zubereitung
Falls das Brathähnen tiefgefroren ist, zunächst auftauen lassen.
Frisches oder tiefgefrorenes Hähnchen innen und außen waschen und trocken tupfen.
In einer kleinen Schüssel das Öl mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Zitronensaft verrühren und das Hähnchen innen und außen mit der Ölmischung einpinseln. Ca. 1 TL zurückhalten.
Mindestens 30 Minuten ruhen lassen, dabei wenden.
In der Zeit Ober- und Unterseite des Römertopfs mindestens 30 min vollständig bedeckt wässern.
Die Zwiebeln schälen, halbieren und auf den Boden des Römertopfes legen. Das Hähnchen mit der Brustseite nach unten darauf legen, den Deckel aufsetzen und in den kalten Ofen auf die mittlere Schiene schieben.
Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze einstellen. Nach ca. 60-70 min (je nach Größe des Hähnchens) den Deckel abnehmen, das restliche Öl auf der oberen Hähnchenhälfte verteilen, das Rost auf eine höhere Stufe schieben und weitere 10-15 min backen. Wer will, kann die Flüssigkeit abgießen, das Hähnchen wenden und die andere Hautseite ebenfalls noch mal einpinseln und 10-15 min backen lassen. Die vorherige Backzeit dabei auf 50-60 min verkürzen.
Eine Flüssigkeitszugabe ist nicht nötig, der gewässerte Topf gibt genügend Flüssigkeit ab, so dass das Hähnchen wunderbar zart wird. Durch das erneute Einpinseln und die letzten 15 min ohne Deckel wird die Haut wunderbar knusprig.
Der Ofen bleibt sauber, das Hähnchen trocknet nicht aus, sondern wird absolut saftig mit würzig-knuspriger Haut. Wer mag, kann Zwiebel- und Knoblauchhälften vor dem Backen in das Innere des Hähnchens geben.
Dazu passen hervorragend einfache Salzkartoffeln und Prinzessbohnen mit brauner Butter.
Eventuelle Reste kann man am nächsten Tag sehr lecker als Bratenaufschnitt genießen.
Frisches oder tiefgefrorenes Hähnchen innen und außen waschen und trocken tupfen.
In einer kleinen Schüssel das Öl mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Zitronensaft verrühren und das Hähnchen innen und außen mit der Ölmischung einpinseln. Ca. 1 TL zurückhalten.
Mindestens 30 Minuten ruhen lassen, dabei wenden.
In der Zeit Ober- und Unterseite des Römertopfs mindestens 30 min vollständig bedeckt wässern.
Die Zwiebeln schälen, halbieren und auf den Boden des Römertopfes legen. Das Hähnchen mit der Brustseite nach unten darauf legen, den Deckel aufsetzen und in den kalten Ofen auf die mittlere Schiene schieben.
Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze einstellen. Nach ca. 60-70 min (je nach Größe des Hähnchens) den Deckel abnehmen, das restliche Öl auf der oberen Hähnchenhälfte verteilen, das Rost auf eine höhere Stufe schieben und weitere 10-15 min backen. Wer will, kann die Flüssigkeit abgießen, das Hähnchen wenden und die andere Hautseite ebenfalls noch mal einpinseln und 10-15 min backen lassen. Die vorherige Backzeit dabei auf 50-60 min verkürzen.
Eine Flüssigkeitszugabe ist nicht nötig, der gewässerte Topf gibt genügend Flüssigkeit ab, so dass das Hähnchen wunderbar zart wird. Durch das erneute Einpinseln und die letzten 15 min ohne Deckel wird die Haut wunderbar knusprig.
Der Ofen bleibt sauber, das Hähnchen trocknet nicht aus, sondern wird absolut saftig mit würzig-knuspriger Haut. Wer mag, kann Zwiebel- und Knoblauchhälften vor dem Backen in das Innere des Hähnchens geben.
Dazu passen hervorragend einfache Salzkartoffeln und Prinzessbohnen mit brauner Butter.
Eventuelle Reste kann man am nächsten Tag sehr lecker als Bratenaufschnitt genießen.
Kommentare anderer Nutzer
SarahSantaCruz
sagt:
sagt: 20.07.2007 14:10
Also, ich habs auch nachgekocht und fans super lecker und richtig schön knusprig allerdings habs ichs auch ein wenig länger ohne Deckel im Ofen gelassen..
uelleken65
sagt:
sagt: 24.07.2007 12:03
Hilfreicher Kommentar:
Hallo moey,
hmmmm,sehr lecker,dein Rezept.
Eines wundert mich allerdings immer wieder bei Kommentaren, die zum Hähnchen im Römertopf abgegeben werden...nämlich, dass die Haut nicht kross wird.
Sie wird sehr wohl kross, allerdings muss man folgendes beachten:
Die letzten 20-30 Min. muss das Fleisch ohne Deckel in der mittleren Einschubleiste gebacken werden. Vorher ist unbedingt!! alle vorhandene Flüssigkeit aus dem Topf zu entfernen,da sonst die Unterseite wabbelig wird. Ebenfalls muss das Fleisch dünn!! mit Öl oder Salzwasser eingepinselt werden und am besten häufiger gewendet werden,damit alle Seiten gleichmäßig kross werden. Asusserdem muss die Hitze auf mind. 200 Grad erhöht werden,besser noch höher (aber Achtung,immer schön nachschauen,dass es nicht zu dunkel wird,evlt. Fleisch wieder wenden.
Wenn dies beachtet wird,bleibt das Fleisch innen wunderbar saftig und aussen super kross.
hmmmm,sehr lecker,dein Rezept.
Eines wundert mich allerdings immer wieder bei Kommentaren, die zum Hähnchen im Römertopf abgegeben werden...nämlich, dass die Haut nicht kross wird.
Sie wird sehr wohl kross, allerdings muss man folgendes beachten:
Die letzten 20-30 Min. muss das Fleisch ohne Deckel in der mittleren Einschubleiste gebacken werden. Vorher ist unbedingt!! alle vorhandene Flüssigkeit aus dem Topf zu entfernen,da sonst die Unterseite wabbelig wird. Ebenfalls muss das Fleisch dünn!! mit Öl oder Salzwasser eingepinselt werden und am besten häufiger gewendet werden,damit alle Seiten gleichmäßig kross werden. Asusserdem muss die Hitze auf mind. 200 Grad erhöht werden,besser noch höher (aber Achtung,immer schön nachschauen,dass es nicht zu dunkel wird,evlt. Fleisch wieder wenden.
Wenn dies beachtet wird,bleibt das Fleisch innen wunderbar saftig und aussen super kross.
Stein2
sagt:
sagt: 01.08.2007 23:14
Brathähnchen im Römertopf schmeckt sehr sehr lecker. Habe mich aber auch immer über die "wabbelige Unterseite" geärgert und mir aus diesem Grund vor einigen Jahren einen Römertopf-Hähnchenbräter gekauft. Die Haut wird toll knusprig und das überflüsssige Fett sammelt sich in der Auffangschale. Allerdings wird das Fleisch dort nicht so saftig, deshalb werde ich jetzt meinen "klassischen Römertopf" wieder für Hähnchen aktvieren und den Ratschlag von uelleken befolgen.
An moey: Den Hinweis auf Rapsöl finde ich gut, denn es gilt mittlerweile als wertvollstes Speiseöl mit vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten in der kalten und heißen Küche.
Schöne Grüße
Stein2
An moey: Den Hinweis auf Rapsöl finde ich gut, denn es gilt mittlerweile als wertvollstes Speiseöl mit vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten in der kalten und heißen Küche.
Schöne Grüße
Stein2
nvogel
sagt:
sagt: 15.08.2007 10:29
lecker,
das war das beste Brathähnchen das wir je gegessen haben, das Fleisch ganz zart und saftig und die Haut super knusprig. Ich kann dieses Rezept nur allen Hähnchenfans empfehlen, und ich danke meinem Opa der mir Ommas Römertopf vererbt hat!
das war das beste Brathähnchen das wir je gegessen haben, das Fleisch ganz zart und saftig und die Haut super knusprig. Ich kann dieses Rezept nur allen Hähnchenfans empfehlen, und ich danke meinem Opa der mir Ommas Römertopf vererbt hat!
04.09.2007 12:14
Hilfreicher Kommentar:
Freut mich, dass es schmeckt ;)
Ich mache es sehr gerne.
Danke auf den hilfreichen Tipp, uelleken!
Ich hatte bisher nie das Problem, dass das Huhn "wabbelig" wurde, die Haut war immer lecker knusprig.
Dadurch, dass ich jedoch oft geschälte, halbierte Kartoffeln mit in den Römertopf gebe, war das Wasser vielleicht zu dem Zeitpunkt schon genügend von den Kartoffeln aufgenommen, so dass mein Huhn nicht im Wasser lag.
Ich habe letztes Wochenende mal ein "konvetionelles" Brathähnchen gemacht und mir leider den ganzen Ofen versaut... Und besser als das aus dem Römertopf war es auch nicht, eher etwas trocken.
Ab sofort nur noch im Römertopf, das wird zart und saftig.
Meine Angaben sind natürlich auch nur Richtwerte, bei 180°C feuert mein Ofen schon richtig, da sollte man immer individuell gucken, welche Power der eigene Ofen hat und entweder die Hitze noch mal über 200°C stellen oder den Topf eine Stufe nach oben schieben.
Ich mache es sehr gerne.
Danke auf den hilfreichen Tipp, uelleken!
Ich hatte bisher nie das Problem, dass das Huhn "wabbelig" wurde, die Haut war immer lecker knusprig.
Dadurch, dass ich jedoch oft geschälte, halbierte Kartoffeln mit in den Römertopf gebe, war das Wasser vielleicht zu dem Zeitpunkt schon genügend von den Kartoffeln aufgenommen, so dass mein Huhn nicht im Wasser lag.
Ich habe letztes Wochenende mal ein "konvetionelles" Brathähnchen gemacht und mir leider den ganzen Ofen versaut... Und besser als das aus dem Römertopf war es auch nicht, eher etwas trocken.
Ab sofort nur noch im Römertopf, das wird zart und saftig.
Meine Angaben sind natürlich auch nur Richtwerte, bei 180°C feuert mein Ofen schon richtig, da sollte man immer individuell gucken, welche Power der eigene Ofen hat und entweder die Hitze noch mal über 200°C stellen oder den Topf eine Stufe nach oben schieben.
Stein2
sagt:
sagt: 05.09.2007 20:00
Hallo moey, hallo uelleken!
den Hinweis auf die Kartoffeln als Grundlage im Römertopf erscheint mir sehr logisch, werde ich also gerne mal ausprobieren. Außerdem ist es eine gute Idee, die Kartoffeln gleichzeitig mit im Römertopf zuzubereiten, so spart man Energie und Zeit.
Habe dieses Wochenende den Ratschlag von uelleken befolgt ! Mein erstes komplett knuspriges Hähnchen aus dem Römertopf!
Danke für eure Ratschläge
Schöne Grüße
Stein 2
den Hinweis auf die Kartoffeln als Grundlage im Römertopf erscheint mir sehr logisch, werde ich also gerne mal ausprobieren. Außerdem ist es eine gute Idee, die Kartoffeln gleichzeitig mit im Römertopf zuzubereiten, so spart man Energie und Zeit.
Habe dieses Wochenende den Ratschlag von uelleken befolgt ! Mein erstes komplett knuspriges Hähnchen aus dem Römertopf!
Danke für eure Ratschläge
Schöne Grüße
Stein 2
29.10.2007 23:39
Hilfreicher Kommentar:
Ich habe das Rezept jetzt mal etwas abgewandelt und das ganze Huhn durch 4 Keulen ersetzt.
War auch spitze! Ich hatte wieder Kartoffeln und Zwiebeln als Grundlage genommen, kurz vor Schluss die Sauce aufgefangen und die Keulen noch von jeder Seite auf oberer Schiene jeweils 10min gebrutzelt. Innen war das Fleisch total zart, aussen jedoch mit extra knuspriger Haut - und der Ofen blieb sauber.
War auch spitze! Ich hatte wieder Kartoffeln und Zwiebeln als Grundlage genommen, kurz vor Schluss die Sauce aufgefangen und die Keulen noch von jeder Seite auf oberer Schiene jeweils 10min gebrutzelt. Innen war das Fleisch total zart, aussen jedoch mit extra knuspriger Haut - und der Ofen blieb sauber.
woodfrog
sagt:
sagt: 01.11.2007 10:20
Hilfreicher Kommentar:
Ich mache immer die letzten 20 Minuten ohne Deckel noch den Grill im Ofen an, da wird das Hähnchen super knusprig.
Die Kartoffeln als Unterlage hab ich auch schon gemacht, allerdings saugen die dann auch das ganze Fett aus der Haut des Hähnchens auf. Statt nur Kartoffeln eignet sich auch sehr gut ein gemischtes Gemüse aus Kartoffel, Kürbis, Zwiebel und Karotte (Ingwer und Chili geben auch eine tolle Note).
Einfach alles würfeln, in den Römertopf geben und das Hähnchen (oder Hähnchenschenkel) oben drauf legen. Wenig Arbeit und schmeckt super.
Die Kartoffeln als Unterlage hab ich auch schon gemacht, allerdings saugen die dann auch das ganze Fett aus der Haut des Hähnchens auf. Statt nur Kartoffeln eignet sich auch sehr gut ein gemischtes Gemüse aus Kartoffel, Kürbis, Zwiebel und Karotte (Ingwer und Chili geben auch eine tolle Note).
Einfach alles würfeln, in den Römertopf geben und das Hähnchen (oder Hähnchenschenkel) oben drauf legen. Wenig Arbeit und schmeckt super.
LuckyL1982
sagt:
sagt: 02.02.2008 15:38
Also fand das Gericht einfach Super klasse , habe noch aus dem Sud super leckere soße gezaubert einfach toll.
SeZeR54
sagt:
sagt: 16.07.2008 10:59
wirklich sehr gut, das huhn ist ganz zart geworden! danke für das rezept!
lg
lg
GinaSurprise
sagt:
sagt: 13.09.2008 16:05
Koche das Hähnchen nun zum xten Mal, immer wieder ein Hit, danke für das schöne Rezept. Was mache ich eigentlich mit dem vielen Sud, was ich immer abgieße? Gibt es da nicht eine leckere Sauce, die ich damit fertigen kann? Tipps wären toll, danke!
Gina
Gina
susber
sagt:
sagt: 02.01.2009 15:43
Hat gut geschmeckt!
Danke
LG
Susanne
Danke
LG
Susanne
05.09.2010 16:14
Liebe CKler,
das war ein sehr leckeres Sonntagsessen.
Herzlichen Dank dafür und viele Grüße von
Amboss110
das war ein sehr leckeres Sonntagsessen.
Herzlichen Dank dafür und viele Grüße von
Amboss110
12.10.2010 09:58
Das Hähnchen ist sehr weich geworden, die Haut knusprig. Mein Ofen ist eher schwächlich, habe den Grill dazu geschaltet und dann ging es. War ein sehr leckeres Essen.
Foto folgt!!
Vielen Dank fürs Rezept und Gruß
Brenda
Foto folgt!!
Vielen Dank fürs Rezept und Gruß
Brenda
Julwynn
sagt:
sagt: 11.12.2010 20:30
Hallo,
ich habe dazu noch eine Frage. Wir haben frische Hähnchenoberschenkel, recht klein. Wie lange würdet ihr diese in den Ofen schieben?
Gruß
Jul
ich habe dazu noch eine Frage. Wir haben frische Hähnchenoberschenkel, recht klein. Wie lange würdet ihr diese in den Ofen schieben?
Gruß
Jul
Julwynn
sagt:
sagt: 15.12.2010 18:29
wir hatten sie insgesamt dann doch 60 Minuten im Ofen!
Danke für das tolles Rezept, Hähnchen war super lecker. Dazu gabs Kartoffeln und Möhren die wir einfach unter die Oberschenkel gelegt haben. Diese hatten aber etwas biss, nächste mal werden wir die Beilagen mit etwas Brühe begießen!
Gruß
Jul
Danke für das tolles Rezept, Hähnchen war super lecker. Dazu gabs Kartoffeln und Möhren die wir einfach unter die Oberschenkel gelegt haben. Diese hatten aber etwas biss, nächste mal werden wir die Beilagen mit etwas Brühe begießen!
Gruß
Jul
Chailin
sagt:
sagt: 15.01.2012 16:13
Geschmacksorgasmus!!!!!! ;-)
Einfach toll!!!
Einfach toll!!!
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LG Ursula
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