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Bratwürstchen - Äpfel und Zwiebeln im Weißweinsud

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Zutaten

Äpfel, möglichst harte, nicht zu süße
2 große Zwiebel(n)
1 Liter Wein, weiß
16  Würstchen (Nürnberger Bratwürstchen)
  Salz und Pfeffer
  Majoran
  Saucenbinder oder Mehl
Baguette
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 25 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Zuerst die Bratwürste mit einer Gabel einstechen und in einer Schüssel für mindestens 20 Minuten im Weißwein einlegen. Die Äpfel achteln und die Zwiebeln zu Zwiebelringen schneiden.

Die eingelegten Bratwürste gut abtupfen (sonst spritzt es) und ganz normal in einer Pfanne anbraten. Wenn sie fertig sind, herausnehmen und die Zwiebelringe und Apfelstücke in der gleichen Pfanne ein paar Minuten anbraten. Danach die Bratwürste wieder dazugeben und mit dem Weißwein so weit aufgießen dass alles gut bedeckt ist. Mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen und bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten mit Deckel köcheln lassen.

Das Gericht ist fertig, wenn die Zwiebelringe noch einen leichten "Biss" haben und die Äpfel nicht zu weich sind. Falls die Soße zu dünn ist, mit Saucenbinder oder Mehl binden.

Mit Baguette servieren.

Kommentare anderer Nutzer


wundermurmel

06.11.2007 12:04 Uhr

schönes Rezept u. v.a. auch mal was herzhaftes mit Äpfeln.....sehr lecker, habe aber nur 0,5l Wein genommen
luftige Grüße
Wundermurmel

shanondoah

06.11.2007 14:32 Uhr

wenn ich die fertigen würstechen noch 20 min köchle, laugen die denn dann nicht total aus?
und, gießt du den restlichen wein einfach weg?

piccolomaxi

06.11.2007 17:21 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo shanandoah,

stell die gebratenen Würstchen doch einfach warm und gib sie zum Schluss wieder dazu.

Viele Grüße
Susanne

su75

07.11.2007 18:37 Uhr

hi,
den restlichen Wein kann man prima zum Essen trinken :-)
Die Würstchen bleiben übrigens lecker und werden nicht matschig.
LG

piccolomaxi

06.11.2007 16:32 Uhr

Ist ein ganzer Liter Wein nicht viel zu viel? (s. auch die Frage von shanandoah und die Anmerkung von wundermurmel). Bei der Menge der Zutaten erscheint mir ein halber Liter ausreichend. Ich würde aber in jedem Fall die Flüssigkeit (also den Wein) mindestens zur Hälfte durch Brühe ersetzen. Da ich auch schon öfters mit Apfelsaft gekocht habe (wir mögen Traubensaft nicht, wer trinkt dann den Rest?), kann ich mir das anstelle des Weins auch sehr gut vorstellen. Vielleicht einfach nur einen Schuss Wein oder eben gar keinen. Wem es mit einem 50%-igen Anteil an Saft zu süß wird, kann ja 1/3 Saft und 2/3 Brühe nehmen.

Liebe Grüße
Susanne

susa_

06.11.2007 17:59 Uhr

Rezeptkommentare sollen sich auf die Zubereitung des Rezeptes beziehen. Glaubenskriege über "Kochen mit Alkohol - ja oder nein" haben hier nichts verloren und wurden (und werden) deswegen gelöscht.

pollasto

06.11.2007 18:02 Uhr

Seid mir nicht böse, aber entweder ich koche für alle und dann auch gegebenenfalls mit Alkohol oder ich lasse es bleiben und koche was ohne Alkohol(für noch sehr kleine Kinder oder trockene Alkoholker).
Dieses rumgeeiere mit Obstsäften oder Brühe tue ich mir und meinen Gästen nicht an.

piccolomaxi

07.11.2007 19:35 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Ich empfinde das nicht als Herumgeeiere. Mit zu viel Wein kann´s schlichtweg auch zu sauer für manchen Geschmack werden. Das ist der einzige Grund, warum ich weniger Wein und lieber Brühe nehmen würde. Rezepte sind dazu da, dass man eine "Anleitung" und einen Anreiz für etwas hat. Du kannst von Deinem eigenen Geschmack nie auf den anderer schließen. Dem einen ist zu viel Wein (Salz, Pfeffer, Zucker oder was immer) drin, der andere mag irgend ein Gewürz nicht und ersetzt durch ein anderes, und dann schmeckt´s ihm prima. Und trotzdem ist die Idee des Rezepts immer noch da - und einfach klasse!

shanondoah

06.11.2007 19:34 Uhr

ich wollte ja nicht am rezept rummäkeln, wo ich es nicht ausprobiert habe.
ich wollte einfach wissen, ob das köcheln der würstchen über einen so langen zeitraum in wein evtl ein besonderes geschmackserlebnis rauskitzelt?! :O))

allerdings würd ich die würstchen nur in soviel wein wie nötig einweichen und köcheln und den rest lieber süffeln ( hicks!!) ;O)).......

piccolomaxi

07.11.2007 19:32 Uhr

Ich habe gar nicht gesagt, dass Du rummäkelst. Ich hab´ doch auch nur Deine Frage beantwortet. So würde zumindest ich es machen.
Ach, und ich würde die Würstchen vorher gar nicht in den Wein einlegen. Werden die dann nicht säuerlich?

INTG

06.11.2007 20:40 Uhr

Hallo, ich meine auch, dass 1 l Wein einfach zuviel ist, sogar 1/2 l erscheint mir zu viel bei mal 16 kleinen Nürnberger Batwürstchen. Schade um den Wein. Und mit halb Brühe, halb Wein oder Obstsäfte würde ich auch nicht rum experimentieren. Da wird der ganze Geschmack total beeinflusst und verändert. Und Kinder essen Bratwürste , so zubereitet, ganz bestimmt nicht. LG, INTG

su75

07.11.2007 18:40 Uhr

also, der Liter Wein ist nötig, da die Äpfel und die Zwiebeln zusammen mit den Würstchen köcheln und das ist eine ganze Menge, die 1 Liter Wein locker verträgt (alleine vom Volumen her.
LG
Su75

INTG

06.11.2007 20:41 Uhr

Schreibfehler, ich meine natürlich Bratwürstchen. INTG

Gernekocht-manchmal

08.11.2007 11:11 Uhr

Hallo,

kann man für das Gericht auch normale Bratwürste nehmen? Die kleinen sind mir immer zu würzig.

Was den Austausch von Wein mit Apfelsaft betrifft, würde mich interessieren, wie das Ergebnis geschmeckt hat? Das man könnte nützt ja nix, wenns keiner ausprobiert.
Mit Brühe würde ich den Wein nicht verdünnen, da die kleinen Bratwürstchen ohnehin schon recht stark gewürzt sind.

Viele Grüße
G-m

herz1971

20.11.2007 09:57 Uhr

Hallo,

ich habe das gestern mit Brühe und einen guten Schuß Apfelsaft zubereitet.
Ich habe ein Kleinkind und wollte diesbezglich kein Wein benutzen.
Uns hat es allen sehr gut geschmeckt :o)

LG Manuela

Bischi28

15.11.2007 07:36 Uhr

Habe das Rezept gestern ausprobiert, war sehr lecker! Das gibt es demnächst mal wieder.

kat1975

16.11.2007 20:34 Uhr

Hmmm, das war wirklich lecker. Das Apfel-Zwiebel-Gemüse allein war schon ein Gedicht, die in Wein eingelegten Rostbratwürstchen waren die I-Tüpfelchen.
Allerdings: Wir haben auch weninger Wein und dafür etwas Wasser genommen.

monikaels

22.11.2007 11:34 Uhr

Da wie in Belgien keine Nürnberger Würstchen haben, habe ich das Rezept mit " Chipolatas" und "Merguez" ausprobiert! Sehr gut angekommen. Wird wieder gemacht. Danke für die Idee !

Mampfbäckchen

23.11.2007 07:06 Uhr

Nicht übel. Mangels "Nürnberger" habe ich das Rezept mit frischer Bratwurst gemacht. Die Würste waren besonders lecker! Gute Idee sie in Wein einzulegen. Sie entwickeln dadurch einen besonderen Geschmack.

Für die Soße habe ich allerdings nicht so viel Wein, wie angegeben, genommen. Der übliche, gut gemessene 1/4 Liter reicht durchaus. Ich habe dazu einen Riesling aus dem Elsaß genommen und das Ganze, allerdings ohne die Bratwurst wieder hinzuzufügen, kurz aufkochen lassen. Die Wurst wurde solange warm gestellt. Äpfel der Sorte "Elstar" (saftig, nicht zu süß und nicht zu sauer) passen besonders gut zu dem Gericht. Schließlich sind die richtigen Zutaten das A & O.

Gernekocht-manchmal

24.11.2007 08:57 Uhr

Hi,

wir haben das Rezept mitlerweile auch ausprobiert, statt Weißwein haben wir Rosewein genommen, weil wir Weißwein im Tetrapack nicht bekommen haben. Die Sosse wurde am Ende noch mit einem Klecks Curryketchub abgeschmeckt. Ist eine Angewohnheit von meinem Freund, wenn noch irgendwas an der Würzung fehlt, hauch Curryketchub ran.
Aber es hat super geschmeckt, vor der Geschmack der Bratwürstchen mit dem Weinaroma. Ich kann mir vorstellen, das man auch Rotwein dafür nehmen kann. Nur ob die Äpfel dann noch passen?

Viele Grüße
G-m

Pebbles25

13.01.2008 12:48 Uhr

WOW, war das lecker!

habe frische grobe Bratwurst genommen und in den Eintopf direkt noch Kartoffeln (vorgekochte) gegeben, da mein Freund das liebt. War ein tolles Essen, das wir bestimmt öfters machen werden.

LG,
Marion

Juulee

20.11.2012 07:33 Uhr

Das war gestern unser "Spontan-Abendessen". :-)
Wirklich total lecker, obwohl dies eine so ungewöhnliche Kombination ist. Passt jetzt richtig zu grauen Herbstabende. Ich habe die Bratwurst gleich in Stücke geschnitten und dann nach weiterer Rezeptanweisung fertig gestellt. Dazu gab es ein frisches knuspriges Bauernbrot. Toll diese Kombination mit den Äpfeln!

LG Juulee

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