Apfel - Holunder - Mus

Variation des

Zutaten für Portionen

1 kg Äpfel, süße Sorte (ich nehme immer die uralten, verschrumpelten, die keiner mehr essen mag, die aber zum
100 ml Saft, (Holundersaft)
2 EL Zucker oder Honig
1 Msp. Zimt
  Anis
  Aroma (Vanillearoma)

Zubereitung

Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden, mit Zucker oder Honig und dem Holundersaft (Herstellung siehe unten) in einen Topf geben, 4-10 min kochen, bis die Äpfel weich sind (je weicher die Äpfel sind, desto kürzer müssen sie kochen), ggf. mit einem Pürierstab das Mus weiter zerkleinern oder - wenn's ganz fein werden soll - durch ein Sieb streichen.
Wie Marmelade oder Gelee in ausgespülte Twist-Off-Gläser füllen und verschließen (sehr gut eignen sich mittelgroße Gläser z.B. von fertiger Nudelsauce)

Holundersaft:
Holunderbeeren gründlich waschen, von den Stielen zupfen (nach Möglichkeit die grünen, unreifen Beeren entfernen) und in einen Topf schütten. Bei mittlerer Hitze erwärmen und dabei mit einem großen Löffel oder noch besser einem Kartoffelstampfer die Beeren zerstampfen. Klappt auch sehr gut, wenn die Beeren tiefgefroren sind. Das Ganze dauert ca. 10 min, der Saft darf nicht zu heiß werden. Topf vom Herd nehmen und den Saft abkühlen lassen. Dann das Ganze durch ein Tuch oder Sieb geben (bei Sieb: ggf. mehrfach, damit wirklich alle Kerne und Schalenreste wegkommen) und den Saft auffangen.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 02.06.07
Rezept-Statistiken: 9.676 (24)* gelesen
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Verfasser:

Kroeti  Smutje


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Kommentare anderer Nutzer

Nena108 Chefkoch sagt:  
03.08.2007 18:41
Hallo Kroeti,

klingt ganz lecker, aber warum schreibst Du, der Saft darf nicht zu heiß werden? Holundersaft muss einige Minuten kochen, damit er bekömmlich wird, denn er enthält roh einen Stoff, das Durchfall oder Bauchweh verursachen kann.

LG Nena

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Kroeti  Smutje sagt:  
03.08.2007 19:57
Hallo Nena!

Das mit dem "nicht zu heiß" bezieht sich auf die Beeren, die im Topf sind. Wenn die zu heiß werden, verdampft der Saft zu schnell bzw. die Beeren brennen an.

Durchgeheizt bzw. gekocht wird der Saft am Ende ja zusammen mit den Äpfeln.

Liebe Grüße, Kröti :)

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Musikaro Hendlgriller sagt:  
17.08.2009 22:15
HAllo,

du nennst bei den Zutaten Zimt, Vanillearoma und Anis - wann genau verwende ich diese Gewürze? Beim Saft oder bei der Marmelade?

LG,
Musikaro

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Kroeti  Smutje sagt:  
18.08.2009 18:26
Hallo,

die Gewürze kommen am Ende ins Mus, da sie nach Belieben auch weggelassen werden können. Allerdings ist das Ganze von der Konsistenz her eher wie ein Apfelmus als wie eine Marmelade (eher weich).

Liebe Grüß, Kröti :)

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Musikaro Hendlgriller sagt:  
24.08.2009 20:49
HAllo,

ich habe das Mus eben gekocht - eine sehr interessante Farbe und es schmeckt sehr lecker. Mal etwas anderes als das übliche Apfelmus.

LG,
Musikaro

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la_guisine Tellerwäscher sagt:  
02.09.2009 19:54
Ich wundere mich warum man sich die Arbeit des Saft herstellens erst machen muss. ...Könnte man nicht die Holunderbeeren aufkochen (denn 5-10 Minuten durchgekocht müssen sie ja immer werden), dann die Äpfel hinzugeben und am Schluss eventuell alles pürieren?

Oder gibt es eine Regel, dass man bei Holunderbeeren IMMER nur den Saft verwendet??

LG,
gesine

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Kroeti  Smutje sagt:  
15.09.2009 17:24
Hallo,

sorry für die späte Antwort, war im Urlaub und sehe Deinen Kommentar erst jetzt :)

Ich mache grundsätzlich Saft, weil mich prizipiell diese kleinen Kerne stören (ist z.B. auch bei Johannis- oder Himbeeren der Fall). Bei Holunder kommt dazu, daß man - da die Beeren ja sehr klein sind - niemals alle Stiele entfernen kann und daß nicht alle Beeren komplett reif sind. Die Vorstellung, das in pürierter Form zu essen, finde ich nicht so angenehm.

Außerdem habe ich heute bei Wikipedia nachgeschaut und da steht zu schwarzem Holunder drin, daß die Kerne der reifen Beeren einen Stoff enthalten, der giftig sein kann ("bei Kindern und und sensiblen Personen führt der Verzehr zu Symptomen von Erbrechen bis hin zu starkem Durchfall oder Magenbeschwerden").

Deswegen würde ich mir die Arbeit machen und die Beeren "versaften". Das klappt im Übrigen auch wunderbar mit einem Dampfentsafter.

Liebe Grüße, Kröti :)

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