Geschmortes Lamm mit Spinatsauce

Ghost Saag, leicht scharf

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Zutaten für Portionen

600 g Lammfleisch (v. d. Schulter)
400 g Spinat
400 ml Milch
400 ml Tomate(n), passierte
1 m.-große Zwiebel(n)
Knoblauchzehe(n)
1 Msp. Kardamom, gemahlen
1 Msp. Zimt
Nelke(n)
2 TL Ingwerpulver
½ TL Kreuzkümmel
5 TL Currypulver
1 TL Chilipulver
2 TL Zucker
1 TL Kurkuma
1 Msp. Koriander
2 EL Butterschmalz
1 TL Salz
½ TL Pfeffer

Zubereitung

Zuerst mal muss der Spinat gut gewaschen und dann fein gehackt werden. Frischen Spinat lieber dreimal waschen, als einmal zu wenig, da sich Sand und Erde gerne mal verstecken. Wenn man keinen frischen Spinat bekommt, kann man auch tiefgefrorenen Blattspinat nehmen. Frischer ist aber zu bevorzugen.

Das Lamm wie für Gulasch in mundgerechte Stücke schneiden. Wer kein Lamm mag, kann auch Huhn, Ente oder Rind nehmen. Dann sämtliche Gewürze, außer den Zimt, am besten in einem kleinen Schüsselchen mischen. Meine Mengenangaben meinen gestrichene Löffel - also keinen Berg drauf machen sonst wirds sehr pikant. Die Zwiebel und der Knoblauch werden fein gewürfelt.

Zunächst das Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen dann die Zwiebeln und den Knoblauch darin glasig anbraten. Jetzt können die Gewürze dazu (Zimt kommt erst später). Sie werden kurz mit angeschwitzt. Hier ständig dranbleiben und rühren, ggf. noch etwas mehr Schmalz zugeben damit nichts anbrennt. Jetzt die Lammfleischwürfel hinzugeben und scharf anbraten.
Wenn man will, kann man das Lamm vorher in den Gewürzen und Öl marinieren und diese Marinade dann weiterverwenden. Für den Geschmack ist es aber nicht unbedingt nötig.
Wenn das Fleisch angebraten ist, kommen die passierten Tomaten und der Zimt hinzu. Jetzt die Milch unterrühren, bis eine leicht sämige Sauce entstanden ist. Lieber später noch mal Milch nachgießen.

Das Ganze wird jetzt etwa 25 Minuten auf kleinster Flamme geköchelt. Dann kommt der gehackte Spinat dazu. Es sieht etwas viel aus, aber der Spinat fällt sofort zusammen. Dann nochmal etwa 10-15 Minuten weiter kochen, abschmecken - fertig.

Die ganze Wohnung duftet nun so herrlich wie beim Inder an der Ecke und schmecken tut's genau so gut.

Dazu serviert man Duftreis (mit etwas Nelke, Salz, Butter und Kurkuma gekocht) und das indische Pfannenbrot "Naan" (Hefeteig in einer Pfanne zu Fladen gebacken). Zum Nachwürzen bei Tisch stellt man indischen Curry bereit.
Arbeitszeit: ca. 40 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 26.05.07
Rezept-Statistiken: 13.753 (188)* gelesen
189 (4)* gespeichert
961 (5)* gedruckt
31 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

pizzaonkel20 Kartoffelschäler


Mitglied seit 06.07.2006
2 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

The-Gizmo Tellerwäscher sagt:  
23.11.2008 18:33
Ich habe das Rezept in der letzten Woche 2x gekocht. Seeeehr Lecker! Hab Huhn statt Lamm genommen, da ich gerade kein Lamm zu Hause hatte.
Man kann ruhig eine große Zwiebel statt einer mittelgroßen nehmen. Statt der Milch empfehle ich Kokosmilch. Das macht das Gericht noch etwas leckerer.
Meine Freundin und meine Gäste waren begeistert. Schmeckt echt wie beim Inder.

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kaffeehaferl Kartoffelschäler sagt:  
11.01.2009 23:28
Tolles Rezept - die Gewürzmischung ist genau richtig (mengenmäßig hatte ich zwar ein wenig mehr von allem genommen ... das ist aber sicher Geschmackssache). Ich hatte auch Kokosmilch statt normaler Milch verwendet.
Alles in allem prima nachzukochen - danke fürs Rezept!

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pizzaonkel20 Kartoffelschäler sagt:  
13.02.2009 15:17
Der Vorschlag mit der Kokosmilch ist sicher ein guter, allerdings habe ich absichtlich normale Milch verwendet.
Es schmeckt toll mit Kokosmilch, aber das original Rezept verzichtet bewusst darauf.

Ich mache ein anderes indisches Rezept mit den gleichen Gewürzen - nur ohne passierte Tomaten, ohne Spinat und dafür mit Kokosmilch und Mangochutney. Einfach mal probieren!

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CheErnestoRafael Hendlgriller sagt:  
08.03.2009 23:32
Hallo von pizzaonkel,
gab es heute, mit Lammrücken, nur die passierten Tomaten und Kreuzkümmel (mögen wir nicht) habe ich weggelassen. War sehr gut, Foto habe ich auch geladen.
Danke und Grüß-Ché

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sunshine-1 Smutje sagt:  
22.10.2009 17:18
Ich habe ungeachtet der Kalorien Sahne genommen und fand das Ergebnis sehr indisch und sehr lecker!

Danke für das Rezept und herzliche Grüße,
Doris

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LenaCh Tellerwäscher sagt:  
25.11.2009 16:03
Wirklich sehr lecker! Allerdings haben wir tiefgefrorenen gehackten Bio-Spinat und dazu Erbsen genommen. Zuerst war ich schon etwas schockiert als ich den Spinat dazugab, weil ich nur noch grün gesehen hab ;-) Aber er verteilt sich tatsächlich sehr gut und dominiert das Gericht nicht zu sehr.


Außerdem nahmen wir Kokosmilch und indische Currypaste aus dem Alnatura-Sortiment (vereinfacht das ganze), Mango-chutney (für die Süße) sowie scharfes Currypulver.

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DieKalimera Hendlgriller sagt:  
20.03.2010 13:59
Das Rezept ist wirklich gut. Ich habe ein ordentliches Stück frischen Ingwer verwendet anstatt des Pulvers und Kreuzkümmel habe ich weggelassen, da ich den nicht mag.

Dazu gab es Reis, den ich mit Kurkuma und Nelken gekocht habe.

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tranquille Kaltmamsell sagt:  
25.10.2010 15:33
Ich habe mich zum ersten Mal komplett an die Zutatenmenge gehalten und es war herrlich! Das Rezept habe ich gleich weitergempfohlen.
Es gab Safranreis dazu, einfach eine perfekte Mischung, danke!

Gruss,

sand

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ManuGro  Sternekoch sagt:  
24.01.2011 19:32
Hallo,

wir fanden, es hat geschmeckt, wie beim "Inder". Ich hatte etwas Milch gegen Sahne ausgetauscht. Und es hätte bei mir auch schärfer sein können. Das werde ich dann beim nächsten Mal ausprobieren.

Wir hatten Safranreis dazu.

Vielen Dank für das leckere Rezept. Ein Foto hab ich schon hochgeladen.

LG ManuGro

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