Essigmutter zur Essigherstellung



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Zutaten für Portionen

100 ml Essig (Apfelessig),naturtrüb
100 ml Wasser
1 EL Honig, nicht zu knapp bemessen

Zubereitung

Apfelessig naturtrüb (ist wichtig, gefilterter Essig funktioniert nicht) und Wasser vermischen und den Honig dazugegeben. Alles gut verrühren, in ein Schraubglas ohne Deckel füllen, 2 Nylonstrümpfe darüberziehen und diese Mixtur an die Sonne stellen. Nach etwa 2 - 3 Wochen sieht man in dem Essigwasser Schlieren, das ist die Essigmutter.

Nach etwa 4 Wochen ist die Mixtur "reif", mit gut 2 l Wein (je nach Geschmack) in ein Vorratsglas füllen, über die Öffnung wieder 2 Nylonstrümpfe ziehen und warm stehen lassen. Es wird sich eine Haut bilden, die immer dicker wird. Dieses ist die Essigmutter, man kann sie praktisch unbegrenzt immer wieder benutzen.

Für jede Sorte Wein immer die gleiche Essigmutter verwenden - also für Rotweinessig Essigmutter, die mit Rotwein angesetzt wurde, für Weißweinessig Essigmutter, die mit Weißwein angesetzt wurde. Allerdings kann man Weißweinessigmutter in Rotweinessigmutter umwandeln. Wenn es aus dem Glas riecht, wie nach Aceton, ist das richtig, dann arbeitet die Essigmutter. Nach ca. 3 Monaten ist der Essig genießbar, je länger er aber stehen (reifen) darf, desto besser wird er. Der Säuregehalt des Essigs entspricht ungefähr dem Alkoholgehalt des verwendeten Weines, es kann also durchaus sein, dass er erst einmal verdünnt werden muss. Außerdem wird er nicht klar, dafür braucht man spezielle Filter. Das ist aber ganz normal.
Arbeitszeit: ca. 10 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 24.05.07
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tobimodo  Chefkoch


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Kommentare anderer Nutzer

schasti Chefkoch-Moderator Sternekoch sagt:  
25.05.2007 15:56
Hallo tobimodo,

da wir uns hier nur selten auf 2 - 3 Wochen Sonne einstellen können: wird der Ansatz einfach immer raus gestellt, wenn die Sonne scheint und abends wieder reingeholt? Er soll ja auch nicht angeregnet werden. Oder schützt der Strumpfverschluss sicher vor Regen und man lässt den Ansatz dann eben länger draußen, bis wieder ausreichend Sonne auf ihn scheint?

Reizen täts mich ja, mal einen eigenen Essig zu machen und ein wenig zu experimentieren.

Liebe Grüße,
Schasti

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
29.05.2007 14:37
Hilfreiche Antwort:

Hallo Schasti.

Du musst den Ansatz ja nicht nach draussen stellen - er sollte nur nicht zu kühl stehen, also am besten vorm Fenster. Der Strumpf dient eigentlich nur dazu, Obstfliegen und sonstiges Getier vom Ansatz fernzuhalten. Es kann auch sein, dass es gar nicht sooo lang dauert, bis die Essigmutter "fertig" ist, bei mir reichen manchmal auch schon 10 Tage.

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StadtLandHund  Kaltmamsell sagt:  
28.06.2007 20:22
Hallo
Ich bin nun glückliche Besitzrin einer Essigmutter. Jetzt habe ich nur ein kleines Problem: Was nun??
Muss der Wein zum ansetzen verdünnt werden? oder einfach Flasche auf- umfüllen - Essigmutter rein?
Muss ich auf irgendwas achten?
LG
Susanne

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
30.06.2007 15:39
Hallo Susanne.

Du kannst die Essigmutter einfach mit Wein auffüllen. Der Essig ist eben dann saurer, als gekaufter, da der Säuregehalt immer dem Alkoholgehalt des Weines entspricht. Unser "handelsüblicher" Essig hat ca. 5 % Säure, und Wein ca. 10 %. Du kannst den Wein auch verdünnt nehmen, ich persönlich meine aber, dass unverdünnter Essig besser schmeckt. Verdünnen kannst ihn ja dann beim Kochen immer noch.

LG Annette

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shi_kira  Hendlgriller sagt:  
22.07.2007 22:33
Hallo,
ich versuche gerade nach deinem Rezept meinen ersten Essig selbst zu machen. Im Ansatz war eine richtige Schliere und daraufhin habe ich Weiswein dazugegeben. Die SChliere ist noch da aber sonst tut sich nichts seit 2Wochen. Habe ich etwas falsch gemacht? Muß der Ansatz geschüttel oder gerührt werden oder sollte er einfach nur stehen?
LG Gisela

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
23.07.2007 12:07
Hallo Gisela.
Die Schliere war genau das, was wir wollten. Vielleicht hättest du sie noch etwas stehen lassen sollen, damit sie stabiler wird, aber das dürfte nichts machen

Lass den Essigansatz einfach ziehen, der Essig braucht seine Zeit.

Vielleicht machst Du noch eine zweite Essigmutter und schüttest sie dazu - es kann auch sein, dass Du einfach zu viel Wein benutzt hast, aber das lässt sich "kurieren".

Rieche einmal an Deinem Ansatz. Wenn er nach Kleber riecht, ist alles in Ordnung, dann arbeiten die Bakterien.

LG Annette

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loeffelchens Küchenjunge sagt:  
24.07.2007 15:54
Hallo Annette,
hab am 06.07.07 nach deinem rezept die essigmutter angesetzt.
mittlerweile hat sich wohl so eine art haut gebildet die heiute untergegangen ist. Ich glaube das entspricht dem zu erreichenden ergebnis, oder?
kann ich jetzt schon wein aufgießen oder soll ich lieber noch etwas warten?
freu mich auf deine antwort.
LG jessica

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
25.07.2007 08:29
Hallo Jessica
Ich meine, Du kannst sie schon verwenden. Kaputt wird sie davon auf keinen Fall.
LG Annette

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
27.07.2007 12:25
Hilfreicher Kommentar:

Ihr könnt übrigens an Stelle des Weines auch Bier (ich bevorzuge Weißbier, aber das ist Geschmackssache) zum Ansetzen des Essigs verwenden. Das gibt einen ganz speziellen Essig mit einer leicht bitteren Note. Zum Ausprobieren würde ich nur etwa 1/4 l Bier und etwas weniger von der Essigmutter nehmen.

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baby-larissa  Kaltmamsell sagt:  
16.08.2007 16:06
Hallo tobimodo!

Lass Dir herzlich danken!Ich hab´s nicht glauben können,aber siehe da,in meinem Glas wächst eine ganz tolle Essigmutti.Nun hab ich sie mit einem Rotwein gefüttert.
Heute werd ich nochmal eine ansetzen,für Weißwein.

Grüßle baby-larissa

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Tomm  Küchenjunge sagt:  
27.11.2007 16:45
Hallo,

hab von einem Freund eine sehr große Essigmutter bekommen.
Hab sie in mehrere Stücke geteilt.
Ein Stück liegt seit mehreren Monaten im Wein.
Nichts tut sich.
Nicht mal übel riechen oder sonstiges.
Was läuft verkehrt?
Weißt du vielleicht ein Rat?

Gruß Tom

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
28.11.2007 09:30
Hallo Tomm.

Wo hast Du Deinen Ansatz stehen? Wenn er recht kühl steht, dauert das länger, als wenn Du ihn in der Küche stehen hast, wo es ja bekanntlich warm ist. Vielleicht liegts daran. Ich nehme unverdünnten Wein, da er m. E. besser gärt, wenn er nicht verdünnt ist. Vielleicht legts daran.
Was meinst Du, mit "übel riechen"? Essig stinkt nicht - wenn er etwas nach Aceton riecht, ist das normal, das ist ein Zeichen, dass sie arbeitet.

LG Annett

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kimbala Tellerwäscher sagt:  
20.12.2007 22:23
super !
vielen Dank, Annett / Annette / tobimodo (was ist denn jetzt richtig ?),
das war der Anstoß, den ich brauchte.

Essigmutter bildet sich bei mir eh öfters, vor allem im Bio-Apfelessig.

Den werde ich jetzt richtig züchten, um danach meinen eigenen Himbeer- und Erdbeer-Essig zu machen.

Es sollte doch auch mit Beerenweinen klappen, oder ?

Ich werde dann berichten, wie das Experiment ausgegangen ist ...

schöne Weihnachten an alle,

die Kimbala

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
21.12.2007 07:37
Hallo Kimbala

Mit Beerenwein hab ichs noch nicht probiert, aber funktionieren müsste es, da der Beerenwein ja auch Alkohol enthält.

LG
Annette

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doofohr Kaltmamsell sagt:  
19.05.2008 15:43
kann mir jemand verraten, wo ich naturtrüben apfelessig herbekomme?
ich kann ihn nirgends finden :(
dabei würd ich es gern mal ausprobieren mit der essigmutter ...

lieben gruß

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Ela*Administrator - Chefkoch.de Team Chefkoch sagt:  
19.05.2008 16:40
Hilfreiche Antwort:

Hallo doofohr,

naturtrüben Apfelessig bekommst Du z.B. in Reformhäusern oder in Bio-Läden zu kaufen.


Gruß

Ela*

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doofohr Kaltmamsell sagt:  
20.05.2008 11:01
danke, ich werde da mal schauen und dann nach erprobung berichten =)

aber eine frage doch noch: wenn ich gerade mal keinen essig selber machen möchte, kann ich die mutter dann im essig lassen, bis ich ihre arbeit wieder benötige oder muss ich mir immer eine neue mutter ansetzen?

und inwieweit ist der essig vom wein abhängig, mit dem ich es versuche?

*rotwerd* sry für die doofen fragen - könnt ja eigentlich auch selber nach infos suchen ...

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
14.06.2008 11:29
Hilfreiche Antwort:

Hallo.

Du kannst die Essigmutter im Essig liegen lassen, solltest sie aber gelegentlich teilen, wenn sie zu groß wird, damit sie den Essig nicht "erstickt" - er braucht auch noch Luft zum "atmen".
Der Essig ist insofern vom Wein abhängig, dass er halt jedesmal anders schmeckt, wenn du anderen Wein nimmst.

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stephan-cyriax  Smutje sagt:  
10.09.2008 01:21
allgemeine Frage, kann ich die Essigmutter nicht auch nur im Wasser feucht halten bis ich wieder Essig ansetzte

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stephan-cyriax  Smutje sagt:  
10.09.2008 01:18
Habe auch schon Essig nur mit alkoholischen Getränken angesetzt ohne eine Essigmutter, braucht aber sehr viel Zeit bis sich eine Essigmutter bildet.
Bieressig habe ich auch schon gemacht, aber mit Pils, das ist sehr gewöhnungsbedürftig. Aber Verwendung finde ich schon.


Habe auch schon Essig mit Essigmutter angesetzt und dieser fing an zu schimmeln, war das Glas trotz heiß ausspülen nicht sauber genug?
Wer weiß eine Antwort
LG aus dem Allgäu Stephan

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
10.09.2008 10:47
Hilfreiche Antwort:

Hallo Stephan.
Woran es bei Dir speziell gelegen hat, weiß ich natürlich nicht, aber kann es sein, dass Du das Glas nicht gut genug abgedeckt hast? An der Essigmutter liegt es sicher nicht, ob sich Schimmel bildet oder nicht.

Ich nehme als Abdeckung immer 2 Blätter Küchenrolle, die falte ich doppelt und fixiere sie mit einem Nylonstrumpf. So kommt genügend Luft ins Glas, aber es kommen keine Sporen (Schimmel) durch.

LG Annette

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stephan-cyriax  Smutje sagt:  
10.09.2008 23:02
Danke für den Tip, werde ich bei den nächsten Ansetzen testen. Melde mich wieder
Danke
LG aus dem Allgäu Stephan

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abra Hendlgriller sagt:  
05.11.2008 14:06
Ich habe vor ca. 2 Wochen eine Mixtur nach deinem Rezept zusammengerührt, weil ich meiner werdenden Apfelmostmutter nicht so richtig getraut habe.
Ich bin begeistert, wie das funktioniert. Es hat sich mittlerweile Bodensatz gebildet und kleine Schlieren sind sichtbar. Wenn das nur nicht so lange dauern würde.... Ich würde am liebsten schon morgen mit meinem fertigen Essig den Salat würzen :-))

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dipwsitch Tellerwäscher sagt:  
06.12.2008 09:58
Hallo,
ich hab meine Essigmutter mit einem Naturtrüben Rotweinessig gemacht. Nun aber meine eigentliche Frage: Kann man grundsätzlich mit allem was Alkohol enthält auch Essig machen? Also mit Whiskey, Martini etc. ?
Auf jeden Fall ist selbstgemachter Essig besser und aromatischer als der gekaufte. Ich setze meinen Essig immer von Anfang an verdünnt an.

Liebe Grüsse

Roland

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
06.12.2008 13:20
Hilfreiche Antwort:

Hallo Roland.

In der Regel kannst du alles zum Essigproduzieren nehmen, was Alkohol enthält. Nur kannst du Schnaps nicht pur verwenden, da der höhere Alkoholgehalt die Bakterien in der Essigmutter tötet. Aber verdünnt auf 5 - 10 % müsste das schon gehen. Probiers aus und sag Bescheid...

LG Annette

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larinchen1996 Suppenkoch sagt:  
16.12.2008 13:36
Hallo,

ich habe vor 4 Tagen angefangen die Essigmutter zu machen... komischerweise bilden sich jetzt schon Schlieren! Sind das wirklich die Schlieren die später die Essigmutter bilden, oder etwas anderes? Geht das nicht ein bisschen schnell? Allerdings sehen die Schlieren wie die auf dem Foto aus und es riecht auch stark
nach Aceton... also solte es ja eigentlich eine Essigmutter werden...

Bitte helft mir so schnell ihr könnt!

LG larinchen

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
16.12.2008 19:27
Hallo Larinchen.

Nur nicht panisch werden... Acetongeruch ist gut, dann arbeiten die Bakterien.

Sicher können sich die Schlieren jetzt auch schon bilden - ich weiß ja nicht, ob nicht in deinem Ansatzessig schon was dabei war. Lass den Ansatz noch ein paar Tage stehen, der wird schon gut, so wie er ist.

LG Annette

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larinchen1996 Suppenkoch sagt:  
17.12.2008 14:08
Danke Annette!

Ich hoffe wirklich dass es kein Schimmel wird.

LG larinchen

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sauereiteig Tellerwäscher sagt:  
17.12.2008 18:24
Hallo Tobimodo,

versuche schon seit einiger Zeit Essig selber herzustellen.
Hatte mir EssigstarterBakterien gekauft und angesetzt. In der Anleitung stand das das Gefäß öfters
geschüttelt werden soll .weil die Essigbakterien Sauerstoff für den Umwandlunsprozeß brauchen.
Habe ich auch gemacht . Leider bildete sich nie eine Essigmutter oder auch nur Haut. Was ich wohl habe
ist dieser Bodensatz. Denke aber das das die abgestorbenen Bakterien sind, oder?
Der Wein roch nach Monaten lecker nach Essig , und schmeckte auch sehr sauer. Aber leider ohne Mutti.

Deswegen versuche ich momentan mit deinem Rezept mal eine Mutter zu züchten. Bodensatz ist schon da, aber
keine Haut nach 2 Wochen. Gefäß steht dunkel , aber warm. Könnte der Lichtmangel ein Grund für die nicht
enstehende Haut oder Mutter sein. Oder braucht es einfach noch mehr Ruhe und Zeit.

Ciao und danke

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sauereiteig Tellerwäscher sagt:  
17.12.2008 19:35
sorry war was flott unterwegs.
sollte oben heißen " auch keine Haut "

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
18.12.2008 09:51
Hallo Sauereiteig.

Die Essigbakterien, die du dir gekauft hast, waren Essigmutter, nur industriell aufbereitet, die bilden keine Haut. Das Zeug ist nur sehr teuer und reicht genau für einmal Essigmachen. Sie lässt sich auch nicht vermehren – man soll ja wieder was nachkaufen. Der Bodensatz, der sich bildete, waren die ganz normalen Hefen, die bei der Essigbildung entstehen, das ist das, was den Essig trübe macht.

Lies dir mal das Rezept nochmal genau durch. Da steht nix von „in 2 Wochen ist es fertig“. Sondern da steht schon was von 4 Wochen, die Schlieren bilden sich nach 2 Wochen. Also gib der Essigmutter noch etwas Zeit, um kräftiger zu werden. Die feste Haut bildet sich auch erst im Essigansatz, weil die Essigmutter weiter wächst. Das Licht ist schon hilfreich – wir wollen ja Bakterien und die wachsen nunmal mit Licht schneller, als im Dunklen.

LG Annette

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sauereiteig Tellerwäscher sagt:  
23.01.2009 13:54
So jetzt bin ich auch kein Vollweise mehr , denn ich habe endlich zwei Muttis.
Super Rezept . Ist aber eine richtige Geduldsprobe. Hatte die Gläser anfangs
noch auf dem Kühlschrank stehen. Dort war es den Bakterien viel zu warm. Seitdem sie aber daneben stehen gehts ab wie Schmitz Katze ...LOL
Sie befinden sich schon im Wein und arbeiten super .Es riecht schon voll
lecker nach Essig.

LG Frank und danke für das Rezept Tobimodo

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Mariaka Smutje sagt:  
20.02.2009 17:38
Hallo,

jetzt habe ich auch ein paar Fragen:

Habe in einem Essig-Kanister (5 Liter) eine schöne große Essigmutter entdeckt. Nun ist der Kanister noch halb voll. Kann ich die Essigmutter einfach rausfischen und dann daheim mit Wein ansetzen? Oder muss da noch eine bestimmte Menge Essig mit dabei sein?

Und - geht das auch mit Sekt oder Prosecco? Habe daheim nämlich einen gekauften Prosecco-Essig, der langsam zur Neige geht.

Ich ziehe demnächst um - macht der Essigmutter der "Klimawechsel" (5km :-)) etwas aus?

Danke für die Antworten,

Gruß MariaKA

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
20.02.2009 20:29
Hallo Mariaka

Ja, die Essigmutter kannst du auch nehmen. So wie sie ist, sie muss nicht extra behandelt werden. Du solltest aber Handschuhe anziehen, bevor du sie anfässt, der Geruch bleibt ziemlich an der Haut haften... Das ist nicht schlimm, man kann die Essigmutter auch anfassen, ohne dass was passiert, aber es riecht halt.

Mit kohlesäurehaltigem Ansatz wäre ich vorsichtig. Ich habe mal einen Essig mit Federweißem gemacht, der war nicht schlecht, aber ich habe ihn im Schrank vergessen und als ich die Flasche wieder öffnete, um nachzusehen, was drin ist, stand sie sehr unter Druck... Aber im Prinzip kannst du auch Prosecco nehmen. Versuch nur, so viel Kohlensäure (oder die ganze) wie möglich, rauszuschütteln oder nimm abgestandenen Prosecco.

LG Annette

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
20.02.2009 20:31
das hab ich jetzt übersehen... Ich glaube, der "Klimawechsel" ist der Essigmutter egal, ich hab auch schon eine mit der Post verschickt, das hat sie auch überlebt ;0)

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Mariaka Smutje sagt:  
22.02.2009 23:07
Danke für die Auskunft. Werde es jetzt auf jeden Fall testen!

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maagi Suppenkoch sagt:  
24.04.2009 16:27
Hallo Cinibaba,
was habe ich falsch gemacht? Bei mir hat sich die Schliere super gebildet,dann habe ich das alles in zwei Liter Rotwein gekippt.Es sind schon zwei Woche vorbei und es tut sich nichts!!!!Oder bin ich zu ungeduldig?

LG. Mqaagi

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
24.04.2009 16:35
Mann, seid ihr ungeduldig...tztzt... lies das Rezept nochmal genau durch. "Nach ca. 3 Monaten ist der Essig genießbar..." das hab ich aber auch schon mehrmals erwähnt. Essigherstellung ist nix für Eilige. ;o)

LG Annette

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maagi Suppenkoch sagt:  
25.04.2009 16:04
Danke Annete,

jetzt bin ich schon beruhigt.Das mit der Ungeduld muss ich noch etwas üben.

LG. maagi

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smily2307 Küchenjunge sagt:  
28.04.2009 23:29
Muß mal fragen, wie lange sich Essig überhaupt hält? Füllt ihr ihn nach den 3 Monaten in Flaschen, die sich mit ganz normalen Schraubverschluss?
Lg Vanessa

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
29.04.2009 07:50
Hallo Vanessa.

Ich hab noch nicht ausprobiert, wie lange der Essig hält - da ich nie wirklich viel mache, bzw. immer nur abschöpfe, was ich brauche und oben wieder neu Wein nachgieße, hab ich da keine Ahnung...

LG Annette

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emoni Tellerwäscher sagt:  
15.05.2009 18:49
Ich habe mein eigenes Experiment "Apfelessig selber machen" im Oktober 2008 begonnen. Mitte April 09 habe ich die ersten Flaschen abgefüllt. Die Story über meinen ersten eigenen Apfelessig habe ich für alle Interessierten hier veröffentlicht:
http://www.monika-web.de/hp_essig/apfelessig.html

LG
Monika

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Kaffeeluder  Sternekoch sagt:  
01.07.2009 13:11
Hallo,

mein Ansatz steht seit gestern auf der Fensterbank. Also habe ich dazu noch keine Fragen.

Jetzt habe ich jedoch in meinem weißen Balsamico diese Schlieren gesehen, erst dachte ich der ist schlecht und wollte ihn eigendlich heute wegschütten. Doch jetzt lese ich hier die Komentare und denke, vielleicht wird da noch was draus.

Ich habe mir vorgestellt, wenn ich den Deckel von der Flasche abmache, müßte sich dann doch in den nächsten Wochen eine Mutter aus dem Balsamicoessig ziehen lassen....oder?

Und, wenn meine Mutter aus dem Apfelessig (man bekommt Bio naturtrüben Apfelessig jetzt auch im Lidl) fertig ist, fisch ich die da raus und schütte Wein oder was auch immer dazu? Schüttet man dann den Rest weg, oder gibt es gar keinen Rest?
Wenn man, wie ich, die doppelte Menge ansätzt, kann man die Mutter doch teilen, oder?

Ich weiß, ich weiß, ein Dummer kann mehr fragen, als 100 Schlaue antworten können!!!!!!

Liebe Grüße vom
Kaffeeluder

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
01.07.2009 16:12
Hallo Kaffeeluder

Im Prinzip hast du Recht - einfach die Essigmutter in ein geeignetes Gefäß schütten und den Wein dazu (ich nehme unverdünnten, dann muss man aber den Essig verdünnen). Der Rest steht ja schon oben.

Essigmutter lässt sich teilen, richtig große Essigmutter hat die Konsistenz von festem Gelee mit einer Haut drunter. Die kannst du mit dem Messer durchschneiden.

LG Annette

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cillina Kartoffelschäler sagt:  
26.07.2009 17:54
Hallo,
also erstmal danke für die Anleitung.

Bei mir lief alles gut soweit, bis neulich, nach etwa 2 Wochen, einige dunkle Schimmelpunkte an der Innenseite des Behältnisses gesetzt haben. Ich denke mal, dass es am Plastikbehältnis liegt, weil es auch leichte Rillen hat und da halt sich etwas Flüssigkeit beim Schütteln abgesetzt hat und dadurch angefangen hat zu schimmeln.
Wie gesagt sind es nur ganz wenige kleine dunkle Punkte. Ich habe jez alles in einen Glasbehälter gegossen oder sollte ich das wegschmeissen, was ich nur ungern machen würde.
Wie gesagt, bisher sieht die Flüssigkeit wie auf den Bildern aus.

Kannst du mir einen Tipp geben? Ist der Ansatz der Essigmutter resistent genug?

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
26.07.2009 18:25
Hallo Cilina.
Ich würde das wegschütten und in einem Glasbehälter neu ansetzen. Sauberkeit (also kein Schimmel) ist nämlich ganz wichtig, um einen guten Essig zu bekommen.

LG Annette

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
27.07.2009 08:09
Warum schüttelst du den Ansatz eigentlich? In meinem Rezept steht ausdrücklich "stehen lassen" - ich sehe da nix von "täglich oder ab und zu schütteln"...

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cillina Kartoffelschäler sagt:  
27.07.2009 11:25
ja, da steht aber auch nicht explizit, dass man das auf gar keinen Fall schüteln darf, also hab ich das gemacht, damit es sich besser verteilt.
Ich denke ich werde den nocht wegschütten, weil er ziemlich gut sind und diese paar Schimmelpunkte werden ihn nicht töten.
Bestimmt wird die fertige Essigmutter dadurch auch nur resistenter.

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
27.07.2009 11:32
Na wenn du meinst... (schüttel) Warum frägst du dann überhaupt?

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
27.07.2009 15:40
Hilfreicher Kommentar:

Also dann nochmal in aller Deutlichkeit:
Bitte nicht schütteln, sondern einfach stehen lassen - es soll sich ja eine Haut bilden. Das funktioniert aber nicht sehr gut, wenn das bisschen Haut, das sich da irgendwie bilden könnte, immer wieder durch Schütteln auseinandergefleddert wird.

Auch der Essigansatz muss nicht geschüttelt werden, es kommt genug Luft rein, wenn das Gefäß "viecher- und sporendicht" abgedeckt wird. Wie oben beschrieben eben. "Frischluft" muss erst an den Essig, wenn die Essigmutter das Gefäß so zugewuchert hat, dass sie die ganze Oberfläche bedeckt und auch etwas dick wurde. Es reicht allemal, dann die Essigmutter vom Essig zu nehmen und einen Teil wegzuschneiden. Aber wenn man von oben Essig abschöpft, drückt man die vorhandene Essigmutter eh nach unten, sie sinkt dann auf den Boden und bildet sich an der Oberfläche neu.

Und: Nein, durch Schimmelbildung wird die Essigmutter nicht resistenter, der Essig verdirbt nur, aber das muss jeder selbst wissen.

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ninotschkina Smutje sagt:  
04.08.2009 12:10
Hallo Tobimodo,
ich habe vor -lass mich nicht lügen- ca . vier Monaten deine Essigmutter angesetzt!
Alles lief so, wie es sollte, schließlich hast du alles genau beschrieben.
Und jetzt kaufe ich keinen Essig mehr.
Bin begeistert und freue mich über sooo leckeren Essig!
Vielen Dank
Lg Ninotschkina

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brenny Hendlgriller sagt:  
19.09.2009 13:34
Hallo,
ich habe eine Essigmutter in meinem weißen Balsamico schwimmen *freu*. Ich habe jetzt eine Frage zum Wein ... wie lang darf der Wein schon geöffnet rumstehen, um ihn noch verwenden zu können ? Hab hier eine Flasche geöffneten, roten Wein "gefunden", da ist so ein trüber Satz am Boden ... kann ich den noch verwenden ? Also einfach auf die Mutti schütten ?
Danke
Gruß brenny

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
19.09.2009 13:50
Hallo Brenny.

Genau kann ich dir das nicht sagen... Ich nehme normalerweise frischen Wein, aber man kann auch "abgestandenen" nehmen - Alkohol sollte er schon noch enthalten... Wie es mit dem bodensatzhaltigen Wein aussieht, weiß ich nicht - teile doch die vorhandene Essigmutter und nimm für einen Teil deinen Wein - dann siehst du schon, was passiert.

LG Annette

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brenny Hendlgriller sagt:  
20.09.2009 21:29
Hallo,
ich hab einfach den *alten* Wein dazugeschüttet ... bin mal gespannt, ob es schmeckt ... Danke für Deine Antwort
Gruß brenny

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Lavendula_  Chefkoch sagt:  
28.10.2009 14:25
Hallo,

habe auch schon mal Essig gemacht - ist aber schon lange her - ehrlich: geschmeckt hat er mir nicht.
Nun habe ich hier gelesen und bin wieder drauf angesprungen. Jetzt werde ich es ein zweitesmal nach deiner Methode versuchen.
Nur soviel vorerst dazu - bis ich dann in 3 Monaten oder später einen echten Kommentar abgeben kann - von damlas ist mir noch bekannt, dass manche Weine stark geschwefelt sind. Schwefel hemmt die Hefegärung und es dauert je nach Schwefelgehalt länger. Darum sollte man einen Bio-Wein nehmen, denn diese sind nicht geschwefelt. Manchmal steht das sogar auf der Flasche.
LG
Lavendula_

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
28.10.2009 14:30
Hallo Lavendula.

Ich dachte anfangs auch, dass man unbedingt ungeschwefelten Wein nehmen muss. Brav, wie ich bin, bin ich zum Weinhändler getrabt, habe mich beraten lassen (ich habe nämlich null Ahnung von Wein).

Der hat mich dann aufgeklärt: richtig "ungeschwefelten" Wein gibt es gar nicht - weil die Fässer quasi mit Schwefel gereinigt werden...

Er hat mir dann eine billige Flasche Wein zum Testen gegeben und ich habe eine Flasche Biowein gekauft - im Geschmack war nicht viel Unterschied, geworden sind beide Essige was.

LG Annette

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Vollwert-Drauf  Sternekoch sagt:  
11.11.2009 14:15
hallo,

so, auch ich habe gleich 2 ansätze gestartet. ob es was wird...ich bin sehr gespannt!

liebe grüße und danke für das rezept.

back to the roots

liebe grüße
tina

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dajanira Kaltmamsell sagt:  
10.12.2009 01:06
Hallo,
ich hab das ganze auch mal ausprobiert, leider hat es nach dem umsetzen in den Wein angefangen zu schimmeln *heul*
Habe sämtliche Threads und Internetseiten darüber studiert und das war dann schon sehr schade :(
Eine Frage habe ich jetzt aber noch, muss man die herangezogene Essigmutter samt Ansetzflüssigkeit in den Wein geben? Darüber habe ich nichts gefunden. Evtl. war ja das mein Fehler?!
Ich habe eben nochmal eine neue Mutti angesetzt, hoffentlich wird es diesmal was :)
LG Dajanira

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
10.12.2009 06:51
Hallo Dajanira.

Du kannst die Essigmutter mit oder ohne der Ansatzflüssigkeit in den Wein kippen - ist egal.

Den Schimmel kannst du (hoffentlich) vermeiden, wenn du den Wein nicht verdünnst (höherer Alkoholgehalt konserviert) und den Essigansatz gut abdeckst. Also, wie beschrieben ein mehrfach gefaltetes Papierküchentuch und ein Strumpf. Das wird so fein, dass auch keine Pilzsporen durchkönnen. Und den werdenden Essig möglichst nirgends zum Reifen hinstellen, wo potenzielle "Schimmelquellen" in der Nähe sind. Also Zitrusfrüchte, die schnell schimmeln und dann mit Sporen "um sich werfen" und so weiter...

LG und viel Erfolg
Annette

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bastamaus  Tellerwäscher sagt:  
30.12.2009 01:00
Hallo Ihr!

Ich würde gerne Apfelessig machen und dazu Apfelsaft verwenden. Jetzt habe ich gelesen dass unbedingt Alkohol enthalten sein muß. Alkohol entsteht ja aus Zucker, der im Apfelsaft enthalten ist. Kann ich den nicht auch so nehmen? Oder ginge es, wenn ich Schnaps dazugebe. Nur wie viel?

Vielen Dank schon mal.

lg Bastamaus

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
30.12.2009 08:21
Hallo bastamaus.
Das musst du ausprobieren, ich weiß es nicht.

Aber wenn du Schnaps dazugibst, kannst du ja gleich Apfelwein oder -most nehmen - Alkohol hast du ja dann auch drin. Und den brauchts nunmal zum Essigmachen, weil die Bakterien nur "betrunken" ;o) arbeiten...

LG Annette

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boli Tellerwäscher sagt:  
28.04.2010 14:53
hallo alle Essigmuttibesitzer :-D

bei mir hat das mit dem Ansatz glaube ich gut geklappt, auf meinem Ansatz schwimmt jetzt (nach nur 10 Tagen) eine ca. 3 mm dicke Glibberscheibe, ich gehe davon aus dass das "Ding" ist das ich wollte. Wat abba nu??? Schubse ich das nach unten und fülle Wein dazu?, schubse ich's nach unten und warte noch etwas?, und dann??? Wein in Flaschen und zumachen? oder offen reifen lassen? das wurde mir jetzt beim Durchlesen nicht ganz klar? irgendwo habe ich wahrscheinlich doch drübergelesen. Und noch was!!! kann mach Aceto bianco machen? da ist doch aber glaube ich nur Traubensaft drin?? oder dabei oder was???????????Hilfe ich glaube ich frage ganz schön blöd rum, aber ich bin so gespannt was aus meinem Experiment wird.

Ganz viele liebe Grüße und schon mal danke für die Antwort(en)
boli

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boli Tellerwäscher sagt:  
28.04.2010 14:55
ha, und der Fehlerteufel!!! mach soll natürlich man sein *g*

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
28.04.2010 15:04
Hallo boli.

Du füllst einfach ein großes Einmachglas (oder so ein großes Gurkenglas, was du halt hast) mit Wein und kipst den Ansatz zusammen mit dem "Glibber" in den Wein. Der Rest steht oben (genau lesen ;o) )

Balsamico kannst du nicht machen, der ist etwas aufwendiger in der Herstellung. Da brauchst du Most und spezielle Fässer dafür. Und er muss ein paar Jahre reifen... Google hilft dir da sehr weiter.

Einfach nur Saft kannst du nicht verwenden, um arbeiten zu können, brauchen die Bakterien Alkohol.

LG Annette

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boli Tellerwäscher sagt:  
29.04.2010 15:18
vielen Dank - und in ein paar Wochen melde ich mich dann mit dem Ergebnis - ich bin soooo gespannt
LG boli

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katzemeggi  Tellerwäscher sagt:  
03.07.2010 21:08
Bei mir gehts auch mit Saft. Naturtrüber Apfelsaft ist zufällig gekippt und roch nach Azeton. Es hat sich eine Mutti gebildet und nach längerer Zeit wars leckerer Apfelessig. Die Mutti wurde von mir schon mehrfach geteilt und dient als Grundlage für weiteren Apfelansatz und Weinessig.

LG Alex

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katzemeggi  Tellerwäscher sagt:  
07.09.2010 15:42
Erst viel später gelesen, aber noch eine Antwort:
Es geht auch mit ganz einfachen Saft. Ich habe in hundsgewöhnlichen selbst entsafteten Johannisbeersaft eine kleine Essigmutter und ein bisschen Apfelessig dazu gepackt. Mit Mulltuch verpackt. Gibt einen sehr ungewöhnlichen aber lecker schmeckenden Essig.

Einfach versuchen!

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lafersloser Tellerwäscher sagt:  
03.05.2010 14:55
Hi,

ich hab mir das jetzt alles über die Essigmami durchgelesen. Ich finde das überaus interessant und will das ausprobieren.

Vlt. hab ich das überlesen oder nicht verstanden, aber hier noch mal 2 konkrete Fragen:

Annahme:
Ich hab jetzt also den Apfelessig usw. angesetzt und alles ist so verlaufen, wie es verlaufen soll und Mami ist fertig. Ok.

=>

1.) Kipp ich jetzt das ganze Zeugs in eine Flasche Wein oder umgekehrt oder reicht das, wenn ich nur einen Teil dieser Schlieren/Haut und/oder der Flüssigkeit mit dem Wein vermische?

2.) Wie ist das mit dem Herstellen von Frucht-/Kräuteressigen? Mach ich Mama mit Wein betrunken und gebe ein paar Beeren oder Kräuter dazu und laß es weiterziehen oder kipp ich alles zusammen in einen Behälter oder wie oder was?????

Sorry, bin noch ahnungslos

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
03.05.2010 15:38
Hilfreiche Antwort:

Hallo lafersloser.

Zu 1: Kannst du machen, wie du willst - entweder du schüttest alles zusammen, oder du nimmst nur die Essigmutter und gibst die in den Wein.

Zu 2: Wie man Fruchtessig oder Kräuteressig macht, kann ich dir so nicht beantworten. Wusel dich mal durch die diversen Rezepte in der Datenbank, da gibt es einige. Oder bemühe google.

LG Annette

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Die neusten Kommentare:


Corazon23 Küchenjunge sagt:  
22.09.2011 16:39
Hallo,
nachdem ich die erste Essigmutter gezogen habe, habe ich daraus 2 Ansätze gemacht. Einen mit Weißwein und einen mit Pflaumenwein. Der Pflaumenwein-Essig riecht schon gut nach Essig. Der Weißweinansatz steht jetzt schon ca. 2,5 Monate aber riecht weder nach Aceton noch nach Essig. Nur eins haben beide gemeinsam, sie produzieren permanent Essigmütter. Alle paar Tage hat sich eine neue dicke Schicht gebildet. Soll ich die drin lassen oder rausnehmen?
Warum wird der Ansatz mit dem Weißwein nichts?
Für jegliche Hilfe bin ich dankbar.

Gruß Corazon-23

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
22.09.2011 16:55
Hallo Corazon

Warum Du nichts riechst, kann ich dir nicht sagen - aber es ist ja auch nicht gesagt, dass der Essig exakt 3 Monate braucht - das ist nur ein Richtwert...

Ich würde ihn einfach noch stehen lassen und schaun, was passiert ;o)

Lass die Essigmutter ruhig drin - die wird ja benötigt, um Essig zu bilden.

LG Annette

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afejza  Kaltmamsell sagt:  
30.09.2011 13:25
Hallo!
Hier nun mein Erfahrungsbericht: ;o)
Nachdem ich selber viele, viele Wochen vergeblich versucht habe, eine Essigmutter zu züchten, habe ich von einer lieben Userin noch eine helle Mutti bekommen. Die zieht jetzt in Weißwein und wächst und gedeiht.
Aus der geschenkten roten Mutter habe ich schon ganz tolle Essige gemacht. Zuletzt einen sehr feinen Feigenessig. Das meiste davon habe ich verschenkt und einen kleinen Rest hatte ich in einer Flasche auf dem Külschrank stehen. Gestern wollte ich den Schluck über meinen Salat kippen und was seh' ich? Es hat sich eine Essigmutter gebildet, in noch nicht mal einer Woche. Welche Freude.

Eine Frage habe ich aber noch:
Einmal hatte ich auf dem Rotweinessig extreme Schaumbildung und dann kamen auch ein paar kleine Schimmelstellen. Gott sei Dank, hatte ich die Essigmutter schon geteilt, weil ich diese entsorgt habe.
Woran kann das gelegen haben?

Viele Grüße
Andrea

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
10.10.2011 13:21
Hallo Andrea

Ich weiß nicht, woran es gelegen haben könnte – vielleicht hast Du den Essig nicht „schimmeldicht“ abgedeckt?

LG Annette

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afejza  Kaltmamsell sagt:  
11.10.2011 19:26
...ich hatte den Essig mit einer doppelten Schicht Küchenpapier angedeckt und zum Halten ein Haushaltsgummi benutzt.
Von nun an spüle ich die Kelle, mit der ich den Essig raus hole, immer mit kochendem Wasser ab, bevor ich sie benutze. Vielleicht war diese verunreinigt. Anfangs habe ich das nämlich nicht gemacht.
Vielen Dank trotzdem für die Antwort.

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wemdyoma  Küchenjunge sagt:  
16.10.2011 16:39
Hallo,
möchte gerne selbst wie oben beschrieben eine Essigmutter herstellen. Meine Frage: ist es egal was für einen Honig ich verwende? Ich habe noch Kastanienhonig der mir aufs Brot nicht so schmeckt, ob ich den dafür verwenden kann?
LG wemdyoma

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
16.10.2011 19:02
Hallo Wendyoma.

Klar kannst Du den nehmen. Ich nehme, was gerade da ist.

LG und viel Erfolg
Annette

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wemdyoma  Küchenjunge sagt:  
16.10.2011 22:10
Hallo Annette,
danke für deine schnelle Antwort
Gruß wemdyoma

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charlycastello  Chefkoch sagt:  
18.10.2011 13:45
Hallo tobimodo!

Nach diversen "Experimenten" mit anderen Methoden, hat mir dein Rezept zu einer wunderbaren Essigmutter verholfen! Der nächste Ansatz steht schon wieder auf der Fensterbank, solange noch die Sonne scheint!

Danke für dieses Rezept! Hätte ich mich gleich daran gehalten, wäre ich schneller in den Besitz einer neuen Essigmutter gekommen!

LG Ute

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Limonata Suppenkoch sagt:  
03.11.2011 14:35
Hallo Tobimodo,

vielen dank für die einfache Anleitung und die vielen geduldigen Antworten auf die vielen Fragen! Ich habe gerade meine erste Versuchsanordnung in der Küche stehen und bin zuversichtlich, dass es klappen wird.

Eine Frage habe ich allerdings, auf die ich noch keine rechte Antwort gefunden habe. Es riecht derzeit in meiner Küche sehr streng nach dem frischen Essig. Du schreibst ja, dass es irgendwann auch nach Azeton riechen muss und dass das prinzipiell richtig sei. Im Moment ist es bei mir noch der pure Essiggeruch. Es ist echt so, dass es direkt intensiv in der Nase sticht, wenn man die Küche betritt.

Verfliegt das? Oder nimmt das zumindest ab? Oder bleibt es so streng? Dann müsste ich doch einen anderen Platz suchen...

Und dazu auch meine nächste Frage: Geht es notfalls auch auf dem Balkon? Ich las, dass Wärme besser ist und sich die "Reifung" bei Kälte verzögert. Das würde ich notfalls in Kauf nehmen. Oder kann die Versuchsanordnung auch kaputt gehen? Das Risiko würde ich wiederum nicht in Kauf nehmen wollen.

Grüße
Limo

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
03.11.2011 17:25
Hilfreiche Antwort:

Hallo Limonata

klar riecht das - allerdings hat es bei mir nie soo streng gerochen, nur wenn ich die Essigmutter geteilt habe. Allerdings hatte ich die Essigmutter in einem separaten Raum im oberen Bereich (also auf einem Regal außer "Riechweite") stehen, da wär mir das nicht gleich aufgefallen...

Ob es sinnvoll ist, die Essigmutter draußen zu lagern, kann ich dir nicht sagen - ich habe das noch nicht gemacht... Also entweder testen und riskieren oder den Essig im Keller lagern ;o)

LG Annette

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Limonata Suppenkoch sagt:  
03.11.2011 17:48
Danke - dann werd ich das noch ein paar Tage "aushalten", vielleicht (hoffentlich) wird's ja etwas weniger...

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Limonata Suppenkoch sagt:  
09.11.2011 13:43
Update - der Geruch ist nach 2-3 Tagen verflogen. Jetzt beißt nichts mehr in der Nase, und der Ansatz darf ungestört in der Küche "brüten".

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Fluffer Tellerwäscher sagt:  
13.11.2011 22:44
Hallo Tobimodo,

Du hast nun schon so viele Fragen geduldig beantwortet, da trau ich mich auch, Dir noch eine Frage zu stellen.
Wie bekommt einen Himbeer- oder Erdbeeressig hin? Zuerst mit Rotwein ansetzen? Und dann Erdbeerwein dazu gießen? Leider kenne ich keinen Himbeerwein. Kann ich dazu Weißwein und Himbeerfrüchte verwenden?

Vielen Dank im Voraus, vor allem für Deine Geduld!
LG Ruth

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tobimodo  Chefkoch sagt:  
14.11.2011 07:27
Hallo Ruth

Ich selbst habe noch keinen Fruchtessig angesetzt. Aber ich weiß, dass man dafür "normalen" Essig nimmt und die Früchte darin quasi "mariniert" (wie bei der Likörherstellung).

Du kannst also Himbeeren mit deinem selbst produzierten Essig "ansetzen" und einige Zeit ziehen lassen. Für die Dauer fehlen mir allerdings die Erfahrungswerte (findet sich bestimmt im Internet). Ebenso weiß ich nicht, ob das Ganze mit Fruchtwein funktioniert, das musst Du ausprobieren.

LG Annette

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06.02.2012 19:45
Hallo

bisher hab ich imm Essigmuttern verwendet die sich von alleine in meinem Balsamico gebildet haben!
nun habe ich noch dieses Rezept angesetzt um die noch kleine Essigmutter zu untersützen bzw einen Zweiten Essig anzusetzen.

Ich nehme immer zum abdecken des Essigs einen abgeschnittenen Einmal Filter für Tee. Finde ich eine günstigere Alternative als Perlonstrümpfe zu nutzen.

Ich bin gespannt wie schnell die Essigmutter sich bildet!

LG Küchenprinzessin

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schnutchen61 Tellerwäscher sagt:  
08.03.2012 21:21
Hallo,

nach dem Lesen der vielen Kommentare, weiß ich nun einigermaßen, was eine Essigmutter ist und was man damit mach.
Nun habe ich mal eine Frage. Bisher kaufe ich meinen Essig im 5-Liter-Kanister in einer Weinzergenossenschaft. Wenn der Kanister ziemlich leer ist, ist am Boden auch immer so ein schleimiger Satz und schwimmt im Rest herum. Ist das die Essigmutter? Kann man auch die weiter verwenden?

LG
Schnutchen

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zuzuki Kaltmamsell sagt:  
07.04.2012 23:23
Mal eine ganz andere Frage:

Kann es sein, dass diese Essigmutter identisch oder zumindest verwandt mit Kombucha ist? Sieht nämlich haargenau so aus (wenn ich mir die Fotos so ansehe).
Und irgendwoher muss der Kombucha ja auch herkommen. Auch wenn man ihn laut I-net unbedingt kaufen muss.

Hat das zufällig einer probiert & von der Mutter mal abgezweigt und statt in Wein in Tee getan?

Werde mal versuchen, die Mutter zu züchten und dann experimentieren.

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