Preisgekrönter Sauerbraten

Damit hat meine Mama vor 30 Jahren bei einem Wettbewerb gewonnen!

Zutaten für Portionen

1 kg Rinderbraten
500 ml Essig (Rotweinessig)
500 ml Wasser
2 TL Salz
1 TL Zucker
Lorbeerblatt
10 Körner Pfeffer
5 Körner Piment
Zwiebel(n)
3 EL Rübenkraut
  Mehl
  Öl

Zubereitung

Das Fleisch waschen, trockentupfen und in eine Schüssel mit Deckel geben. Den Essig mit Wasser, Salz und Zucker zum Kochen bringen. Die Zwiebeln schälen, in Ringe schneiden und auf dem Fleisch verteilen. Das Fleisch mit dem Sud übergießend und die Gewürze ( Lorbeer, Pfeffer, Piment) hinzufügen. Fest verschließen und 5-7 Tage im Kühlschrank ziehen lassen.

Fleisch vor dem Zubereiten gut abtrocknen und im heißen Öl anbraten. Den Sud durchseihen und das Fleisch damit nach und nach aufgießen. 2-2,5 Stunden bei mittlerer Hitze schmoren lassen. Eine halbe Stunde vor Ende der Garzeit das Rübenkraut dazugeben.

Fleisch herausnehmen und warm stellen. Die Soße mit Mehl zur gewünschten Sämigkeit andicken.

Als Beilage eignen sich am besten gekochte Klöße und Rotkohl.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 22.05.07
Rezept-Statistiken: 87.184 (61)* gelesen
422 (0)* gespeichert
3.602 (1)* gedruckt
71 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

melo7771 Tellerwäscher


Mitglied seit 10.11.2006
0 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

ellmi1505 Hendlgriller sagt:  
27.05.2007 19:36
Hallo melo7771,

was verstehst du unter Rübenkraut? Ich kann mit diesem Begriff in Bezug auf die Küche leider nichts anfangen. Gibt es dafür noch andere Bezeichnungen? Das, was ich mir unter "Rübenkraut" vorstelle (das Grün der Zucker- oder der Runkelrübe), würde ich gerade mal meinen Tieren geben, aber nicht selbst essen.

LG,
Ellmi

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melo7771 Tellerwäscher sagt:  
28.05.2007 13:47
Hilfreiche Antwort:

Hallo Ellmi!
Rübenkraut ist auch unter den Namen Zuckerrübensirup bekannt und wird aus der Zuckerrübe hergestellt. Verwendung findet der konzentrierte Saft der reich an Eisen und Magnesium ist, als Brotauffstrich und zum Verfeinern von vielen Speisen.Unter www.grafschafter.de findest Du viele Informationen und Rezepte. Viel Spaß beim probieren....!!!

LG
Melo

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ellmi1505 Hendlgriller sagt:  
28.05.2007 22:29
Hallo Melo,

den Sirup kenne ich gut! Hätte nie gedacht dass der sich hinter diesem Begriff verbirgt. Unser Land ist wohl reich an regionalen Besonderheiten! Hierzulande heißt das schnöd "Zuckerrübensirup"
:-)

LG,
Ellmi (der deinen Sauerbraten demnächst im Programm hat)

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unusual1984 Tellerwäscher sagt:  
25.12.2007 20:14
Hallo Melo,


ich danke Dir für dieses wirklich super leckere und dazu auch noch recht einfache Sauerbratenrezept. Zum ersten Mal habe ich mich an einen Sauerbraten gewagt und er ist dank Deines Rezeptes auf Anhieb so gut gelungen, dass es bei mir jetzt jedes Jahr an Heiligabend diesen Sauerbraten mit süß-saurer Soße geben wird. Denn Kartoffelsalat und Würstchen, wie es bei uns früher immer gab, ist für mich kein Festtagsessen. Also auch nochmals DANKE im Namen meines Bruders, meiner Schwägerin, meines Schwippschwagers sowie meines Neffen und natürlich meiner Wenigkeit inklusive meiner Kinder: Es hat uns allen gemundet und war eine neue Erfahrung aus dem Bereich Küche und Kochen.

Mein Braten wog ungefähr 1,3 Kg und hat im Schnellkochtopf ca. 90 Minuten + ca. 20 Minuten bis zum perfekten Garpunkt benötigt. Die Unterbrechung des Kochens nutzten wir für einen Spaziergang.


Liebe Grüße zu den Feiertagen und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht unusual1984, die leider vergaß ein Bild zu machen :-(

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melo7771 Tellerwäscher sagt:  
27.12.2007 13:11
Hallo!

Es freut mich das Euch das Rezept geschmeckt hat und es bei Euch jetzt zur Tradition an Heiligabend wird! Auch ich habe ihn am Heiligabend gemacht und zum ersten mal hat meinem Sohn Paul ( 3 Jahre) die Soße probiert und er fand sie köstlich ( ein echtes Kompliment da er sehr eigen ist!).
Übrigens mache ich immer recht viel Soße und friere den Rest ein.So haben wir ein schnelles Essen wenn wir dazu die Pfanni Miniknödel zubereiten!
Einen Guten Rutsch!
Grüße
Melo

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hexefischer Suppenkoch sagt:  
02.05.2008 12:38
Hallo,
ich habe das Rezept ausprobiert und bin begeistert! Ich kann mir auchgut vorstellen, das dieses Rezept auch für Wild geeignet ist, selbst mein Sohn der Fleisch nicht besonders gerne ist fand es super! Kräftiges Lob an Deine Mama! LG Claudia

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melo7771 Tellerwäscher sagt:  
03.05.2008 17:52
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Hallo Claudia!
Ich habe selbst am Donnerstag wieder einmal den Sauerbraten gemacht und habe noch einen kleinen Tip für Dich! Ich mache aus dem gesamten Sud die Soße.Wir haben dann am Freitag die restliche Soße erhitzt und Brot darin getunkt! Lecker......auch ohne Fleisch!!!
Das Kompliment kann ich aber leider nicht mehr weitergeben da meine Mama vor 2 Jahren verstorben ist und deshalb habe ich auch das Rezept hier veröffentlicht, damit es nicht verloren geht!
LG
Julia

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zauberstern_032 Küchenjunge sagt:  
17.09.2008 18:59
Hallo,

dies ist beinah das Rezept meiner Oma. Mache es schon jahrelang auf diese Art. Gebe nur für die letzte 30 min zerbröseltes Pumpernickel rein. So ein - zwei Scheiben. Das ergibt noch etwas Bindung.
Als letztes muss jeder selber seinen Sauerbratengeschmack finden. Dieser Braten sollte süß-sauer sein, aber nichts überwiegen.

Julia...... super Rezept. Ich binde die Sauce allerdings mit Mondamin ab.....irgenwie bekomme ich mit Mehr nur Klumpen :-(

Das Fleisch zerfällt fast von selbst und ist wirklich super super weich.

Rezept gleich abgespeichert, falls meine Handgeschriebenen Notizen mal verloren gehen.

Gruß an alle

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kiki4452 Tellerwäscher sagt:  
10.02.2009 18:07
Das Rezept hört sich super an. Ich habe eine Frage zum Essig, welchen nehmt ihr? Kann ich auch Balsamico nehmen? Habe vor kurzem einen fertigen Sauerbraten gekauft, der schmeckte nur nach Essig, deswegen möchte ich nun mein Glück versuchen. Danke euch

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melo7771 Tellerwäscher sagt:  
10.02.2009 18:26
Hilfreiche Antwort:

Hallo!

Ich nehme immer klassischen Rotweinessig und habe diesen auch schon mit einem kräftigen Schuß Balsamico verfeinert! Das schmeckt echt lecker!!! Die Säure vom Essig wird bei der Soße aber durch das Rübenkraut/Zuckerrübensirup stark abgeschwächt. Du kannst auch je nach Geschmack mehr als 3 EL von dem Sirup dazu geben!

Viel Spaß beim ausprobieren und einen Guten Appetit


LG
Julia

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kiki4452 Tellerwäscher sagt:  
17.02.2009 11:06
Am Sonntag gabs nun den Sauerbraten leicht ostwestfälisch abgewandlung, mit dem Rübenkraut habe ich eingeweichtes Backobst zugefügt. Rotweinessig habe ich im Supermarkt nicht gefunden also habe ich einen guten Weißweinessig mit Balsamico gemischt. Ich habe voll gepunktet und gebe diese Punkte gerne weiter, danke.
kiki

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andreasvolkmann Tellerwäscher sagt:  
16.11.2009 15:15
Hallo Julia,
ein Sauerbraten ist immer ein prächtiger Festtagsbraten und im Prinzip gar nicht schwer zuzubereiten. Nun habe ich in 4 Wochen aber 16 Gäste, denen ich dieses Gericht mit Rotkohl und Thüringer Klößen (als Thüringer ist das Ehrensache!) servieren. Da rechne ich mit 4 Kilo Rinderbraten. Du gibst für 1 Kilo eine Bratzeit von 2-2,5 Stunden an. Wieviel Zeit würdest Du dem 4-Kilo-Stück im Bräter gönnen, damit es so später so richtig auf der Zunge zergeht?

N.B. Für Heilig Abend als den Vorabend des Weihnachtsfestes finde ich den traditionellen Kartoffelsalat mit Würstchen passender. Zum Weihnachtsfest selber hingegen passt so ein Sauerbraten in der Tat richtig gut.

Danke für Dein Rezept, von dem ich mir ganz viel verspreche!

Andreas

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melo7771 Tellerwäscher sagt:  
02.12.2009 11:48
Hallo Andreas!

Entschuldige bitte das ich mich jetzt erst melde und ich hoffe es ist noch rechtzeitig. Es kommt natürlich immer ein bißchen auf die Form des Stücks an aber ich denke das der Braten schon 3-4 Stunden braucht. In unserer Familie mögen wir besonders gerne "schon fast zerfallenes" Rindfleisch und deshalb schmore ich auch gerne mal etwas länger. Für Gäste würde ich das aber nicht anbieten und ich muß zugeben auch noch nie für soviele Personen den Sauerbraten gekocht zu haben! Ich wünsche ein gutes gelingen und eine schöne Feier!

LG
Julia

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Mauti Hendlgriller sagt:  
15.04.2012 14:49
Wir lassen ihn länger ziehen, nehmen mehr Gemüse und Gewürze für die Marinade. Aber alles gut, Hauptsache keine Fertigware.

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garten-gerd  Sternekoch sagt:  
21.05.2012 19:45
Hallo, Julia !

Genau so ein Sauerbraten - Rezept habe ich gesucht. Ohne viel
Schnick - Schnack, und trotzdem sind alle wichtigen Zutaten dabei.
Mir hat´s auf jeden Fall sehr gut geschmeckt. Als Beilagen hatte ich Semmelknödel und Apfelrotkohl. Auch das paßte sehr gut dazu.
Fotos zu deinem Rezept sind auch bereits unterwegs.

Vielen Dank dafür und liebe Grüße,

Gerd

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melo7771 Tellerwäscher sagt:  
22.05.2012 09:48
Hallo Gerd!

Es freut mich das Dir der Sauerbraten geschmeckt hat. Ich selbst habe ihn vor 14 Tagen gemacht und auch Apfelrotkohl und gekochte Klöse dazu gereicht. Ich bereue aber immer das nie Reste bleiben - egal wie groß das Stück Fleisch ist ;-)
Und schön das es mal mit einem Foto klappt. Ich vergesse es immer!
LG
Julia

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