Tagine (Tajine) mit Lamm und Quitten
herbstliches Gericht aus Nordafrika| 1 ½ kg | Lammfleisch, Keule, in grossen Würfeln |
| 2 große | Zwiebel(n), grob gehackt |
| 3 große | Quitte(n), geschält, und geviertelt, Kerngehäuse entfernt |
| 125 g | Aprikose(n), getrocknet (möglichst Bio-Qualität) |
| 3 EL | Olivenöl |
| 3 EL | Butter |
| 1 TL | Koriander, gemahlen |
| ½ TL | Kreuzkümmel, gemahlen |
| ½ TL | Cayennepfeffer |
| ¼ TL, gestr. | Safran (ersatzweise 1/2 TL Kurkuma) |
| 1 TL, gestr. | Ingwer, frisch, geraspelt (bitte keinen getrockneten Ingwer verwenden) |
| 2 Stange/n | Zimt (vorzugsweise Ceylon-Zimt) |
| 1 EL | Tomatenmark |
| 1 Tasse | Koriandergrün, frisch, gehackt (optional, kann auch weggelassen werden.) |
| 2 EL | Koriandergrün, frisch, gehackt, zum Garnieren (siehe obiger Kommentar) |
| Salz und Pfeffer | |
| 2 EL | Honig |
Zubereitung
Lammwürfel in Olivenöl anbraten.
Eine der gehackten Zwiebeln, alle Gewürze, Korianderblätter (optional), Salz nach Geschmack und Tomatenmark hinzufügen. Mit Wasser bedecken, zum Kochen bringen und auf kleinem Feuer etwa 60-90 Minuten garen, bis das Lammfleisch weich ist.
Währenddessen die zweite gehackte Zwiebel mit den Quittenstücken in der Butter langsam goldbraun braten. Zwiebel, Quitten, Honig und die getrockneten Aprikosen etwa knapp 1/2 Stunde bevor das Lammfleisch gar ist hinzufügen und alles zusammen weiter auf kleinem Feuer zu Ende garen.
Mit Couscous servieren, mit den gehackten Korianderblättern garnieren. Wer keinen Koriander mag, kann auch frische, glattblättrige Petersilie zur Garnitur verwenden.
Eine der gehackten Zwiebeln, alle Gewürze, Korianderblätter (optional), Salz nach Geschmack und Tomatenmark hinzufügen. Mit Wasser bedecken, zum Kochen bringen und auf kleinem Feuer etwa 60-90 Minuten garen, bis das Lammfleisch weich ist.
Währenddessen die zweite gehackte Zwiebel mit den Quittenstücken in der Butter langsam goldbraun braten. Zwiebel, Quitten, Honig und die getrockneten Aprikosen etwa knapp 1/2 Stunde bevor das Lammfleisch gar ist hinzufügen und alles zusammen weiter auf kleinem Feuer zu Ende garen.
Mit Couscous servieren, mit den gehackten Korianderblättern garnieren. Wer keinen Koriander mag, kann auch frische, glattblättrige Petersilie zur Garnitur verwenden.
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Kommentare anderer Nutzer
sheherzade
sagt:
sagt: 29.09.2008 23:16
Hilfreiche Antwort:
Ich benutze einen normalen Schmortopf aus Gusseisen; schliesslich koch' ich ja nicht auf 'nem Holzkohlefeuer, sondern auf 'nem Glaskeramikherd. ;)
(Klar, ich weiss, es gibt auch Tagine die für moderne Herde geeignet sind.)
Da ich jedoch Gerichte aus sehr verschiedenen Ländern und Kulturen zubereite, kann ich mir schon aus Platzgründen nicht all die jeweils dazugehörigen Original-Küchenutensilien anschaffen.
(Klar, ich weiss, es gibt auch Tagine die für moderne Herde geeignet sind.)
Da ich jedoch Gerichte aus sehr verschiedenen Ländern und Kulturen zubereite, kann ich mir schon aus Platzgründen nicht all die jeweils dazugehörigen Original-Küchenutensilien anschaffen.
Silke0150
sagt:
sagt: 04.10.2008 10:41
Aber wieso nennst Du das Rezept dann "Tajine mit Lamm..."?? Hört sich auf jeden Fall sehr lecker an, und ich werde es in meiner Tajine nachkochen.
sheherzade
sagt:
sagt: 05.10.2008 19:51
"Aber wieso nennst Du das Rezept dann "Tajine mit Lamm..."??"
Weil man ja, so viel ich weiss, in Marokko so 'nen Eintopf, also das Gericht, eben auch Tagine nennt. ;)
Ausserdem macht diese Bezeichnung gleich ersichtlich, dass es sich um ein nordafrikanisches Gericht handelt. Kochtopf oder Tontopf hin oder her, viel wichtiger für das Endresultat ist das Talent der Köchin (bzw. des Kochs). Diese Tagine aus dem Eisentopf ist eines meiner Lieblingsgerichte und hat bisher noch jedem meiner Gäste ausgezeichnet geschmeckt. Und das allein zählt, nicht?
PS, ich lasse übrigens beim Kochen den grünen Koriander (nicht die gemahlenen Korianderkörner!) weg; ich liebe frischen Koriander zwar über alles, aber ich finde nicht, dass er mit den Quitten so richtig harmoniert. Ist natürlich Geschmackssache.
Weil man ja, so viel ich weiss, in Marokko so 'nen Eintopf, also das Gericht, eben auch Tagine nennt. ;)
Ausserdem macht diese Bezeichnung gleich ersichtlich, dass es sich um ein nordafrikanisches Gericht handelt. Kochtopf oder Tontopf hin oder her, viel wichtiger für das Endresultat ist das Talent der Köchin (bzw. des Kochs). Diese Tagine aus dem Eisentopf ist eines meiner Lieblingsgerichte und hat bisher noch jedem meiner Gäste ausgezeichnet geschmeckt. Und das allein zählt, nicht?
PS, ich lasse übrigens beim Kochen den grünen Koriander (nicht die gemahlenen Korianderkörner!) weg; ich liebe frischen Koriander zwar über alles, aber ich finde nicht, dass er mit den Quitten so richtig harmoniert. Ist natürlich Geschmackssache.
INTG
sagt:
sagt: 04.10.2008 13:01
Hallo, ich kenne das Rezept aus Urlauben in Marokko und habe mir eine tajine mitgebracht. Eigentlich wird das Fleisch nicht vorher angebraten, sondern die Zutaten kommen alle in die tajine, Deckel drauf und bei uns ab in den Backofen. Auf dem Herd nach deutscher Art im Topf zubereiten ist ganz und gar nicht ähnlich.Da würde ich evtl. den Römertopf bevorzugen, habe es aber nicht ausprobiert. lG, INTG
muda4
sagt:
sagt: 04.10.2008 13:35
Hallo, ich werde das Rezept auch probieren, hört sich gut an, ansonsten kenne ich es auch von Marokko, alles in die Tajine, auch die Kartoffeln, das Gewürz immer dazwischen - schmeckt auch superlecker - vor allem die Soße, die sich absetzt.
Allerdings habe ich in Marokko auch schon eine Broiler-Tajine gegessen, da war das Fleisch ganz knusprig - da habe ich mich auch gefragt, wie sie das wohl gemacht haben.
weiter auf viele Rezepte neugierig - bin ich auf alle Fälle.
Allerdings habe ich in Marokko auch schon eine Broiler-Tajine gegessen, da war das Fleisch ganz knusprig - da habe ich mich auch gefragt, wie sie das wohl gemacht haben.
weiter auf viele Rezepte neugierig - bin ich auf alle Fälle.
Mauti
sagt:
sagt: 04.10.2008 20:47
Wir haben einen Tajine. Wichtig ist, nicht andauernd umzurühren, fast gar nicht!
LG, Mauti
LG, Mauti
JuanGa
sagt:
sagt: 17.10.2008 10:30
schrotti1
sagt:
sagt: 06.10.2008 11:23
woher bekommt ihr die quitten?
Wusilon
sagt:
sagt: 06.10.2008 23:14
Hilfreiche Antwort:
Quitten gibt es bei uns derzeit auf dem Wochenmarkt, goldgelb, duftend und leuchtend.
Man findet auch welche in alten Gärten, und meist wissen die Leute nichts damit anzufangen, denn roh sind sie ja nicht genißbar...
Das Rezept klingt herrlich würzig und wird ausprobiert - Tajine hin oder her, der Tip mit dem Römertopf ist sehr wegweisend!
Wünsche viel Erfolg beim Quittensuchen!
LG Wusilon
Man findet auch welche in alten Gärten, und meist wissen die Leute nichts damit anzufangen, denn roh sind sie ja nicht genißbar...
Das Rezept klingt herrlich würzig und wird ausprobiert - Tajine hin oder her, der Tip mit dem Römertopf ist sehr wegweisend!
Wünsche viel Erfolg beim Quittensuchen!
LG Wusilon
schrotti1
sagt:
sagt: 07.10.2008 10:12
17.10.2008 20:56
Hallo,
Ohne Quitten werde ich wohl nicht das Rezept ausprobieren.
Es ist doch kaum zu glauben,dass man der Quitten gar nicht so schnell habhaft werden kann.*lach*
LG Jochen
Ohne Quitten werde ich wohl nicht das Rezept ausprobieren.
Es ist doch kaum zu glauben,dass man der Quitten gar nicht so schnell habhaft werden kann.*lach*
LG Jochen
knobi-fan
sagt:
sagt: 19.10.2008 09:27
Hallo,
hatte dieses Gericht gestern zubereitet: sehr lecker! Ich hatte es soweit vorbereitet, bis die gedünsteten Quitten und die Aprikosen dazukommen, und dann noch eine halbe Stunde fertig gegart, während der Reis köchelte. Da wir nur zu dritt waren, reichte die halbe Menge. Ich habe Tiefkühlfleisch genommen, und zwar ein Lamm-Vorderviertel. Ein Stück von 1730 g ergab ca. 800 g Fleisch, also völlig ausreichend. Die Quitten, die ich von Freunden bekommen hatte, hatte ich vor einer Woche schon fertig vorbereitet eingefroren, da sie sich ja nicht lange halten.
Das wird ein Standardrezept in der Quittenzeit werden!
Gruß
knobi-fan
hatte dieses Gericht gestern zubereitet: sehr lecker! Ich hatte es soweit vorbereitet, bis die gedünsteten Quitten und die Aprikosen dazukommen, und dann noch eine halbe Stunde fertig gegart, während der Reis köchelte. Da wir nur zu dritt waren, reichte die halbe Menge. Ich habe Tiefkühlfleisch genommen, und zwar ein Lamm-Vorderviertel. Ein Stück von 1730 g ergab ca. 800 g Fleisch, also völlig ausreichend. Die Quitten, die ich von Freunden bekommen hatte, hatte ich vor einer Woche schon fertig vorbereitet eingefroren, da sie sich ja nicht lange halten.
Das wird ein Standardrezept in der Quittenzeit werden!
Gruß
knobi-fan
sheherzade
sagt:
sagt: 05.05.2009 09:04
Anmerkung: Ist ja ein schönes Bild, das da von Tobsen_Tobsen hochgeladen wurde. Allerdings zeigt es ein völlig anderes Gericht, dem Anschein nach was mit Lamm, Zwetschgen, Zwiebelringen und Pinienkernen, (letztere werden ja auch eher in der türkischen oder libanesischen und weniger in der original marokkanischen Küche verwendet).
Da werd' ich wohl selbst mal ein Bild knipsen müssen; geht aber erst, wenn's beim Türken um die Ecke wieder Quitten gibt. ;)
Da werd' ich wohl selbst mal ein Bild knipsen müssen; geht aber erst, wenn's beim Türken um die Ecke wieder Quitten gibt. ;)
dj_mouse
sagt:
sagt: 31.10.2010 15:48
Vielen Dank für dieses außergewöhliche Rezept, habe es am Freitag mit einer Freundin gekocht und wir waren begeistert! Diese Kombination von Fleisch, exotischen Gewürzen und Früchten ist spitze!;-)
02.11.2010 17:34
Hallo,
ein fruchtig-würziges Gericht, das uns begeisterte! Anstelle des Wassers haben wir einen Lammfond verwendet, den wir selbst aus den Parüren und dem Knochen der Lammkeule gezogen haben. Koriandergrün mögen wir nicht, haben wir deshalb auch weggelassen und den Honig ebenfalls, da die Aprikosen schon ziemlich viel Süße abgaben. Dazu gab es Couscous und scharfes Möhrengemüse.
Danke fürs Einstellen des Rezeptes!
Gruß Alex
ein fruchtig-würziges Gericht, das uns begeisterte! Anstelle des Wassers haben wir einen Lammfond verwendet, den wir selbst aus den Parüren und dem Knochen der Lammkeule gezogen haben. Koriandergrün mögen wir nicht, haben wir deshalb auch weggelassen und den Honig ebenfalls, da die Aprikosen schon ziemlich viel Süße abgaben. Dazu gab es Couscous und scharfes Möhrengemüse.
Danke fürs Einstellen des Rezeptes!
Gruß Alex
kamso21
sagt:
sagt: 18.11.2010 14:33
Habe dieses Rezept bereits 2 mal für Gäste gekocht, die total begeistert waren (auch ohne Aprikosen).
Danke!
kamso21
Danke!
kamso21
ula50
sagt:
sagt: 09.09.2011 12:11
Hallo,
ein sehr leckeres Rezept!
Die Quitten habe ich nicht im Butter geschmort sondern zum Ende der Garzeit einfach zu dem Fleisch zugefügt.
Auch den Honig habe ich weggelassen, ich fand die Süße von den getrockneten Aprikosen ausreichend.
Vielen Dank für das schöne Rezept.
LG
Ula50
ein sehr leckeres Rezept!
Die Quitten habe ich nicht im Butter geschmort sondern zum Ende der Garzeit einfach zu dem Fleisch zugefügt.
Auch den Honig habe ich weggelassen, ich fand die Süße von den getrockneten Aprikosen ausreichend.
Vielen Dank für das schöne Rezept.
LG
Ula50
07.10.2011 17:58
Ein wirklich tolles Rezept, schon mehrfach nachgekocht, ernsthaft saulecker!
Folgende kleine Änderungen nehme ich vor:
Auf Korianderblättchen zu Anfang des Schmorens verzichte ich, bin kein Freund davon, frisches Grün so erbarmungslos kaputtzukochen, nachher gern natürlich drüber. Ich gebe noch etwas Zitronenabrieb hinein und verwende als Salz ein Orangensalz, das wir gerade da haben. Die Quitten achtele ich, Viertel sind mir zu klobig. Und Safranfäden gebe ich eher etwas mehr hinzu, plus eine Prise eines sehr gutes Ras el-Hanut (ich schreibe das in direkter Umschrift ohne französischen Kolonial-Firlefanz;))
Vielen Dank für dieses Rezept, mit dem unser Weg ins 'herzhaft' kochen mit Quitten buchstäblich begann!
PS: Als Kochgeschirr verwende ich tatsächlich eine Tagine, allerdings keine traditionelle, sondern eine von einem bekannten französischen Hersteller von Gusseisenware. Nein, der isses gerade nicht;)
Folgende kleine Änderungen nehme ich vor:
Auf Korianderblättchen zu Anfang des Schmorens verzichte ich, bin kein Freund davon, frisches Grün so erbarmungslos kaputtzukochen, nachher gern natürlich drüber. Ich gebe noch etwas Zitronenabrieb hinein und verwende als Salz ein Orangensalz, das wir gerade da haben. Die Quitten achtele ich, Viertel sind mir zu klobig. Und Safranfäden gebe ich eher etwas mehr hinzu, plus eine Prise eines sehr gutes Ras el-Hanut (ich schreibe das in direkter Umschrift ohne französischen Kolonial-Firlefanz;))
Vielen Dank für dieses Rezept, mit dem unser Weg ins 'herzhaft' kochen mit Quitten buchstäblich begann!
PS: Als Kochgeschirr verwende ich tatsächlich eine Tagine, allerdings keine traditionelle, sondern eine von einem bekannten französischen Hersteller von Gusseisenware. Nein, der isses gerade nicht;)
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bereitest du das Ganze in der Tajine zu oder in einem Schmortopf?
Gruß
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