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Zutaten

3 Becher Dickmilch (3,5%) je 500 g
1/2  Salatgurke(n)
1 Zehe/n Knoblauch
 n. B. Essig (Weißweinessig)
  Salz
  Pfeffer, frisch gemahlener
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 20 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: keine Angabe

Wer es auch nicht leiden kann, wenn beim Tzatziki der Knoblauch alles übertüncht, sondern lieber eine würzige Beilage haben möchte, ist bei diesem Rezept genau richtig.
Besonders wichtig ist es hierbei, dass man keinen anderen Essig als Weißweinessig verwendet und dass man den Tzatziki unbedingt wie angegeben (gerne auch länger) ziehen lässt, damit die Zutaten Zeit haben, sich zu entfalten. Die Restaurantbesitzerin, von der ich das Rezept habe, hat den Tzatziki gleich bettlakenweise für ihr Restaurant hergestellt.

Ein Geschirrtuch jeweils an den beiden kurzen Enden zusammenknüpfen, aufhängen (beispielsweise an dem Knauf eines Küchenhängeschrankes) und eine nicht zu kleine Schüssel unterstellen. Die drei Becher Dickmilch öffnen und darin entleeren, dazu vielleicht eine Seite des Geschirrtuches abnehmen, festhalten und danach wieder aufhängen. Die Molke fließt nun ab. Entweder lässt man das ganze auf diese Weise 1-2 Stunden vor sich hin tröpfeln oder man wringt das Tuch direkt aus. Normalerweise verlieren die Becher fast ein Drittel ihres Volumens alleine an Flüssigkeit!
Die abgetropfte Dickmilch aus dem Tuch schälen und in eine Schüssel geben. Die Molke kann abgegossen werden, in diesem Rezept hat sie keine weitere Verwendung. Sollte die Masse zu fest sein, sollte man einen weiteren Becher Dickmilch "pur" unterrühren, so dass es geschmeidiger - aber nicht flüssig wird. Man kann auch nach Belieben stattdessen einen Becher Naturjoghurt unterrühren oder diesen von vornherein anstelle der Dickmilch verwenden (wobei ich erstere Variante aber bevorzuge).

Eine halbe oder auch eine ganze Salatgurke raspeln und unterrühren. Der Gurkensaft kann dabei nach Belieben mit untergerührt werden. Kräftig mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Einen Schuss Weißweinessig dazugeben (Achtung, nicht zu viel, da er sehr kräftig ist und nur eine leichte Note gewünscht ist. Bei dieser Menge empfehle ich 1,5 Esslöffel davon).

Eine Knoblauchzehe schälen und gepresst mit in die Schüssel geben. Durch das Ziehen entfaltet sich der Geschmack weiter. Wem dies zu wenig erscheint, nimmt eine zweite Zehe. Beim ersten Versuch sollte man allerdings bei der einen Zehe bleiben.

Die Schüssel entweder mit Folie oder mit einem Teller abdecken und zum Durchziehen in den Kühlschrank geben. Das Tzatziki sollte mindestens einige Stunden ziehen, erst dann entfaltet sich der gesamte Geschmack. Ich lasse ihn meist 3-5 Stunden im Kühlschrank und rühre ab und zu um.

Schmeckt super zu Gegrilltem, auf dem Vorspeisenteller oder einfach zu Baguette.