6 - Zutaten - Tzatziki

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Zutaten

3 Becher Dickmilch (3,5%) je 500 g
1/2  Salatgurke(n)
1 Zehe/n Knoblauch
 n. B. Essig (Weißweinessig)
  Salz
  Pfeffer, frisch gemahlener
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 20 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: keine Angabe

Wer es auch nicht leiden kann, wenn beim Tzatziki der Knoblauch alles übertüncht, sondern lieber eine würzige Beilage haben möchte, ist bei diesem Rezept genau richtig.
Besonders wichtig ist es hierbei, dass man keinen anderen Essig als Weißweinessig verwendet und dass man den Tzatziki unbedingt wie angegeben (gerne auch länger) ziehen lässt, damit die Zutaten Zeit haben, sich zu entfalten. Die Restaurantbesitzerin, von der ich das Rezept habe, hat den Tzatziki gleich bettlakenweise für ihr Restaurant hergestellt.

Ein Geschirrtuch jeweils an den beiden kurzen Enden zusammenknüpfen, aufhängen (beispielsweise an dem Knauf eines Küchenhängeschrankes) und eine nicht zu kleine Schüssel unterstellen. Die drei Becher Dickmilch öffnen und darin entleeren, dazu vielleicht eine Seite des Geschirrtuches abnehmen, festhalten und danach wieder aufhängen. Die Molke fließt nun ab. Entweder lässt man das ganze auf diese Weise 1-2 Stunden vor sich hin tröpfeln oder man wringt das Tuch direkt aus. Normalerweise verlieren die Becher fast ein Drittel ihres Volumens alleine an Flüssigkeit!
Die abgetropfte Dickmilch aus dem Tuch schälen und in eine Schüssel geben. Die Molke kann abgegossen werden, in diesem Rezept hat sie keine weitere Verwendung. Sollte die Masse zu fest sein, sollte man einen weiteren Becher Dickmilch "pur" unterrühren, so dass es geschmeidiger - aber nicht flüssig wird. Man kann auch nach Belieben stattdessen einen Becher Naturjoghurt unterrühren oder diesen von vornherein anstelle der Dickmilch verwenden (wobei ich erstere Variante aber bevorzuge).

Eine halbe oder auch eine ganze Salatgurke raspeln und unterrühren. Der Gurkensaft kann dabei nach Belieben mit untergerührt werden. Kräftig mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Einen Schuss Weißweinessig dazugeben (Achtung, nicht zu viel, da er sehr kräftig ist und nur eine leichte Note gewünscht ist. Bei dieser Menge empfehle ich 1,5 Esslöffel davon).

Eine Knoblauchzehe schälen und gepresst mit in die Schüssel geben. Durch das Ziehen entfaltet sich der Geschmack weiter. Wem dies zu wenig erscheint, nimmt eine zweite Zehe. Beim ersten Versuch sollte man allerdings bei der einen Zehe bleiben.

Die Schüssel entweder mit Folie oder mit einem Teller abdecken und zum Durchziehen in den Kühlschrank geben. Das Tzatziki sollte mindestens einige Stunden ziehen, erst dann entfaltet sich der gesamte Geschmack. Ich lasse ihn meist 3-5 Stunden im Kühlschrank und rühre ab und zu um.

Schmeckt super zu Gegrilltem, auf dem Vorspeisenteller oder einfach zu Baguette.

Kommentare anderer Nutzer


Audiohunter

24.05.2007 22:54 Uhr

lecker...

hab dein rezept ausprobiert

von anderen versionen kenne ich den starken knoblauch gescmack...



ich empfehle sogar über nacht im kühlschrank

c061166

29.05.2007 18:58 Uhr

Tut mir leid! Aber ich glaube, die Griechen würde es grausen.
An Tzatziki gehört nun mal Knoblauch und wenn ich keinen mag,
dann mach ich keinen Tzatziki. Mindestens 4 Zehen halte ich bei
der Menge für angebracht. Außerdem würde ich die Hälfte der Dickmilch
durch Quark ersetzen. Ist mir sonst viel zu dünnflüssig.
Ansonsten nichts für ungut!

Silberfuechsin

30.05.2007 17:43 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,

danke auch für Deine Meinung, c061166.

Diese Version ist keinesfalls dünnflüssig, im Gegenteil.

Zudem bin ich sehrwohl ein Knoblauchesser, mag aber diese Version des Tzatzikis einfach lieber. Durch das Durchziehen wird der Geschmack sehr wohl recht intensiv.

Hast Du dieses Rezept ausprobiert? Oder woher kommt Deine Meinung?

Ob es die Griechen grausen würde ist Nebensache, mit gefällt es. Bei Quark im Tzatziki würde es den ein oder anderen Griechen vielleicht auch grausen.

Und da es mehrere Rezepte in der Datenbank mit sehr ähnlichen Diskussionen gibt, kann man ja auch gerne auf diese zurückgreifen. Rezepte oder Diskussionen...

Es gibt nun mal nicht "den" Tatzkiki, jeder macht es anders. Und wenn ich dieses Rezept wirklich ausprobiere und es dann nicht mag, dann mache ich es eben nicht mehr so ;)

Daxie

03.06.2007 09:27 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Ich lebe seit fast 3 Jahren in Griechenland und mein Mann ist Grieche. Es ist richtig, es gibt viele unterschiedliche Rezepte fuer Tzatziki.
Aber egal wie unterschiedlich sie auch sind, einige Basiskomponenten sind immer drin.
Bei Durchsicht der diesbezueglichen Rezepte bei Chefkoch fiel mir auf, das die Meisten eigentlich mit Tzatziki nicht mehr fiel zu tun haben.
Das heisst nicht, dass sie deshalb schlecht sind.
In GR gibt es keinen Quark, Dickmilch bin ich mir nicht sicher, hab mal gesucht, aber bisher noch nicht gefunden.
Tzatziki wird hier mit schnittfestem, sehr festem, Joghurt aus Kuhmilch gemacht.
Beim klassischen Rezept sind drin:
Joghurt (schnittfesten)
Dill
Oregano
Knoblauch
Essig (vorzugsweise Weisweinessig)
Ein Schuss Olivenoel
Salz,Pfeffer
wer mag noch etwas sehr fein geraffelte Gurke oder etwas frische Minze.
Das wars, als Verzierung noch eine Olive und fertig.
Ich finde dein Rezept sehr interessant und sofern ich hier Dickmilch finde. werde ich es auch ausporbieren.
Wobei, ich es nicht klassisch als Tzatziki bezeichnen wuerde.
Aber dann muesste man den Namen von 99% der Tzatziki Rezepte hier aendern... :)

Silberfuechsin

03.06.2007 12:37 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Daxie,

danke für Deinen Kommentar. Genauso, wie Du es beschreibst, nur noch mit etwas Thymian, macht es der Grieche, bei dem ich fast jeden Samstag auf unserem Wochenmarkt einkaufe -natürlich nicht immer und nicht nur Tzatziki, sonst bräuchte ich ja dieses Rezept hier nicht ;) Seinen Tzatziki mag ich ebenso gern wie diesen hier, obwohl sie völlig unterschiedlich schmecken. Übrigens ist auch seiner keine Knoblauchbombe, sondern eher dezent-würzig.
Freut mich, das Du mein Rezept trotzdem aufprobieren möchtest und es würde mich ebenso freuen, von Dir zu hören, ob Du es gut gefunden hast oder lieber zu Altbewährtem zurückkehren möchtest.
Stimmt, es gibt viele Variationen von Tzatziki-Arten, deswegen würde hier wohl keinem Rezept die Bezeichnung "Original" stehen. Aber ich finde, alle haben etwas für sich :)

esra4

08.06.2007 21:17 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,
egal wie weit die Meinungen auseinandergehen, uns gefällt diese Variante sehr gut, ich habe sie abgespeichert und werde es wieder machen
LG Sabine

schoko-Y

08.10.2007 22:04 Uhr

hey
ich fand das toll
ich hab den zwar noch was gewürtzt und ein bisschen zitrone und schnittlauch beim zweiten mal reingetan .......aber die tzatzikis die ich sonst gesehen hab waren kompliziert oder nicht so lecker wie deiner.
lg schoko-Y

Silberfuechsin

29.12.2007 18:06 Uhr

Hallo Schoko-Y,
vielen Dank, dass Du es ausprobiert und kommentiert hast.
Hoffe, dass es Dir weiterhin gut schmeckt ;)

fRbqqph

10.10.2007 08:34 Uhr

hey,
das Rezept ist fast so wie meines. Und wieviel Knoblauch man in ein Tzatziki reingibt ist jedem selbst überlassen,sogar bei den Griechen gibt es unterschiedliche Versionen.
Bei mir kommt nur noch ein Eßl. Olivenöl dazu fertig.

LG fRbqqph

Silberfuechsin

29.12.2007 18:07 Uhr

Hallo fRbqqph (ich hoffe, ich habe es unfallfrei geschrieben),
auch Dir vielen Dank für Deinen Kommentar.
Ja, ein gutes Olivenöl kann viel verfeinern!
Wünsche Dir viel Genuss beim Essen -egal ob mit viel oder wenig Knoblauch :)

theoldinn

03.01.2008 10:12 Uhr

also leute,ich bitte euch--was hat denn dieses rezept mit tzatziki zu tun.
die grundbasis sind erstmal ein guter griechischer yoghurt...am besten von FAGE-TOTAL.knoblauch(reichlich) gurke -halb geschaelt..geraspelt und sehr gut ausgedrueckt,salz,pfeffer & ein wenig gutes olivenoel.
nichts fuer ungut.

Silberfuechsin

04.01.2008 14:19 Uhr

Hallo Theoldinn,

ich wiederhole mich in diesem Fall gerne:

\"Und da es mehrere Rezepte in der Datenbank mit sehr ähnlichen Diskussionen gibt, kann man ja auch gerne auf diese zurückgreifen. Rezepte oder Diskussionen...
Es gibt nun mal nicht \"den\" Tatzkiki, jeder macht es anders. Und wenn ich dieses Rezept wirklich ausprobiere und es dann nicht mag, dann mache ich es eben nicht mehr so ;)\"

Es gibt ja auch nicht DAS Gulasch, oder DIE Roularden oder DEN Kartoffelsalat etc.

Außerdem: Machst Du gerne Schleichwerbung für bestimmte Marken und dann auch noch schön in Großbuchstaben?!

grueva

08.01.2008 19:48 Uhr

Ich mache auch die beschriebene Geschirrtuchprozedur - allerdings mit Joghurt. Es wird dadurch schön cremig.

Selbst wenn man das Tzatziki gut durchziehen lässt finde ich eine Knoblauchzehe in diesem Fall schon sehr wenig, aber das Durchziehen bringt in jedem Fall was.

labbyerik

10.03.2008 17:16 Uhr

Hallo Silberfuechsin,
das Rezept ist einfach genial. Ich habe schon öfter mal Tzatziki gemacht, aber so gut hat mir noch keines geschmeckt.Ich habe allerdings auch eine Knoblauchzehe mehr genommen. Total lecker!
LG Elke

Silberfuechsin

10.03.2008 18:36 Uhr

Hallo grueva & labbyerik,

vielen Dank für Eure Kommentare.

grueva,
Ja, das Abhängen im Geschirrtuch (natürlich der Dickmilch...) macht unheimlich viel aus. Ich habe es noch mit keiner anderen Methode so cremig hinbekommen.

labbyerik,
danke Dir sehr für das Lob! Auch wenn Du mehr Knoblauch genommen hast, was ja keinesfalls verboten ist ;)
Freut mich, dass Dir das Rezept gefällt.

d_kruemel

03.05.2008 22:01 Uhr

Hallo!

Hab das Rezept heute probiert, allerdings auch mehr Knofl genommen. Außerdem find ich es mit Dickmilch nicht lecker. Ich hab Schafmilch-Joghurt (relativ fest) und normales Joghurt gemisch.

LG

siljawulfsbrida

04.05.2008 22:06 Uhr

Hallo zusammen!
Ich hab gestern eine Variante von deinem Tzaziki zum Raclette gemacht : ).

Für diesen Kommentar werde ich jetzt vermutlich gesteinigt, aber ich erzähle euch trotzdem, wie ich es zubereitet habe: Den Knoblauch habe ich durch ganz fein gehackte Zwiebel ersetzt - dazu lasst euch sagen, dass mein Mann eine schlimme Knoblauchallergie hat und nicht mal den Geruch verträgt, wenn andere welchen gegessen haben. Außerdem habe ich Joghurt statt Dickmilch genommen, wie angegeben gewürzt und einige Stunden schön ziehen lassen.

Heraus kam ein wunderbar frischer, leichter Pseudo-Tzaziki-Verschnitt mit einer schönen dezent-würzigen Note, in dem meine Schwiegermutti am liebsten gebadet hätte *g*. Sehr sehr lecker!

Liebe Grüße,
Silja

kochmaxe

31.07.2008 02:47 Uhr

tzaziki ist ja auch eine absolute geschmacksache .. ich mag ihn gerne .. bekannte von uns halten ihn sehr knoblauchlastig .. naja ... .. gekaufter ist oft sehr salzig ...

wir machen unseren pseudo-tzaziki etwa so ...

500 gramm magerquark , 1 becher fetter joghurt oder schmand , 1 mittelgroße zwiebel ( ca. 4 cm ) kleinstgewürfelt , eine bis zwei salatgurken mit schale in feine streifen und kleingehackt ( ohne kerne ) 2 esslöffel mildes olivenöl , für den knoblauch 1/2 halber teelöffel knoblauchgranulat oder 1/2 zehe frischen in öl eingelegten knoblauch , etwas weinessig und einige spritzer frische zitrone , eine prise zucker mit weinig salz und pfeffer abschmecken und einige stunden zeihen lasen

Kathi912

02.10.2008 13:47 Uhr

Na ja eig ist es doch eleganter was sahniges zu haben ,als so ein Plocken der schnell verdickt!
Am besten kommt Creme´fresh + Quark das mit Mineralwasser und Gurkenwasser verfeinern eine Priese zitronensaft und das bringt ein guten Sahnigen geschmack und gutes Aussehen!

Silberfuechsin

02.10.2008 14:30 Uhr

Hallo,
da verdickt nichts, wie kommst Du zu der Meinung, hast Du es wie o.g. zubereitet? Oder beziehst Du Dich auf den Namen "Dick"milch?.
Probieren geht über blamieren ;)

Kuschelbluemchen

02.11.2008 09:00 Uhr

Juhu, eigentlich wollte ich das Rezept zu meiner Einweihungsfeier letztes WE ausprobieren. Es fehlte noch ein letzter Schuss Essig. Der war dann auch leider zu groß. Ergo, roch super, schmeckte nur noch nach Essig. Aber ich lasse mich von sowas nicht so schnell entmutigen ;) Das Rezept wird nochmal ausprobiert. Für das, was ich nach Rezept zubereitet habe, kann ich nur sagen, lecker.

Lg
Kuschel

Supermaus1977

02.02.2009 19:00 Uhr

Hallo,

jetzt nach dem Lesen der Kommentare möchte ich meinen Senf auch noch dazugeben. Ich finde das Rezept sehr interresant und werde es zur Grillsaison mal ausprobieren.

Es wäre doch langweilig wenn jeder das gleiche Rezept hat. Die Geschmäcker sind verschieden. Dazu gibt es doch CK. Man stöbert durch die vielen verschiedenen Rezepte und probiert dann aus. Ob viel Knoblauch oder weniger ist doch Geschmackssache. Ich muss das Rezept ohne es auprobiert zu haben nicht gleich schlecht reden.

Bei uns gibt es immer zwei verschiedene Tzatziki. Eine Schüssel mit wenig Knoblauch und eine mit viel.

Viel Spass beim Stöbern und ausprobieren.

LG Nicole

becks17

23.10.2009 12:31 Uhr

Gutes Rezept!

Eine Zutat fehlt aber noch zum Original Tzatziki!

Versucht es doch mal mit etwas Dill zusätzlich!

Guten Appetit

Marcus_Ddorf

12.06.2010 20:49 Uhr

Also mal ehrlich ...

Sollten wir den Knofi dann nicht gleich ganz weglassen? Tzatziki auf eine andere Art und Weise? Buttermilch ins Bettlaken kippen und das noch unterm Schrank aufhängen ... ich meine, jedem das seine, und frage mich wie mein Metzger ...

"darfs noch ein bisschen mehr sein?" :-)

Silberfuechsin

12.06.2010 21:34 Uhr

... gilt das auch für Rezeptkommentare? ;-)

joanda

15.10.2011 10:02 Uhr

Ich hab das Rezept gestern ausprobiert und fand es sehr sehr lecker. Meine Gäste übrigens auch.

Schmeckt auf jeden Fall besser als jedes gekaufte und mal anders als so manche Knobi-Bombe, wo man weder Gewürze noch Gurke noch rausschmeckt!

Ob das "Original" ist oder nicht, ist mir wurscht, es gibt ja auch nicht nur ein einzig wahres Rezept für Gulasch, Pizza, Linsensuppe und und und.

Wer es nicht so mag, der soll es halt lassen und kann ja dann sein einzig wahres Rezept einstellen- aber muss sich dann hoffentlich auch so blöde Kommentare gefallen lassen ;-))


VG

Joanda

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