Saure Leber

Wir sagen hier in Südbaden 'Saure Leberle' dazu
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Zutaten

600 g Kalbsleber oder Rinderleber
1 große Zwiebel(n), in Würfel geschnitten
1 EL Mehl
100 ml Weißwein, trockener (bei Bedarf auch mehr)
100 g Fett zum Braten
  Salz
  Zucker
  Majoran
  Pfeffer aus der Mühle
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 15 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Die Leber in feine Streifen schneiden.

In einer großen Pfanne das Fett sehr heiß werden lassen und die geschnittenen Zwiebeln und die geschnetzelte Leber unter ständigem Wenden hellbraun braten. Das geht recht schnell und man muß aufpassen, dass die Leber nicht hart wird. Dann mit Mehl bestäuben und mit dem Weißwein ablöschen. Mit Salz, Pfeffer aus der Mühle, einer Prise Zucker und etwas Majoran würzen.

Die Leber keinesfalls vorher salzen, da sie sonst hart wird!

Dazu passen am Besten knusprige Bratkartoffeln und ein grüner Salat.

Saure Leberle gibt es hier bei uns in Südbaden fast in jeder "Straußi". Das sind landwirtschaftliche Betriebe, die nur einige Wochen im Jahr geöffnet haben und ihre eigenen Produkte anbieten. Sie werden Straußenwirtschaften genannt, weil vor der Tür ein Reisigbesen hängt (alemannisch „Strauß“ genannt).

Kommentare anderer Nutzer


casasun

19.05.2007 19:20 Uhr

Sürre Läberle mit Brägele un Salat.........meine Leibspeise!

Ich finde an deinem Rezept auch gut, das du mit Wein abschmeckst und nicht mit Essig. Ich finde Essig hat so einen fiesen Geschmack.

LG casasun
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winterhexe

21.05.2007 13:32 Uhr

Es geht mir wie Dir cacasun. Ich könnte mich reinlegen in dieses Gericht.

Weißwein muß unbedingt sein. Essig nehmen nur die "Neigschmeckte" (keine echten Badener).

LG
winterhexe
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Temperator

03.06.2007 11:26 Uhr

o-ohhhh..... Auch Badener nehmen Essig. Allerdings Balsamico, dann schmeckts gar nicht fies. Probiers mal!
Gruß
Robbi
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winterhexe

03.06.2007 23:36 Uhr

Hallo Robbi,

das werde ich beim nächsten Mal versuchen. Auch wenn ich etwas skeptisch bin :)

LG
winterhexe
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monikaels

22.11.2007 11:41 Uhr

Endlich mal eine neue Art Leber zuzubereiten. Hat wunderbar geschmeckt. Vielen Dank.
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Juulee

20.04.2008 17:43 Uhr

Hallo winterhexe,

genauso mach ich meine saure Kalbsleber auch und auch meine Nierle! Und du hast recht , dazu knusprige Bratkartoffeln oder auch ein Rösti! Einfach mega-lecker !!!!

LG Juulee
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Eingeschränkte Kommentare

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Die neusten Kommentare:


bikeandcook

15.03.2015 21:12 Uhr

Ich kenne das Gericht seit meiner Kindheit. Und die liegt lange zurück. Leber war das Schnitzel für die Geringverdiener.
Ich esse das noch immer gerne, mit frischer Rinderleber oder - und das schmeckt auch gut - Putenleber.

Es freut mich, dass man das aus dem Schwabenland stammende Rezept auch in Südbaden "Saure Leberle" nennt. So heißt das auch in Stuttgart oder auf der schwäbischen Alb. Und natürlich nicht mit einem badischen Grauburgunder, sondern einem trockenen Riesling oder Landwein abgelöscht.

Der zweite Unterschied: Der Schwabe nimmt bzw. nahm für das traditionelle Gericht keine Kalbsleber. Die war ihm dafür zu schade. ;-)

Typisch schwäbisch eben...
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Zeiselmeier

16.03.2015 19:11 Uhr

Dieses Rezept ist wirklich sehr zu empfehlen! Habe noch nie Leber auf diese Art zubereitet und meine Familie war sehr begeistert. Ich habe selbstgemachtes Kartoffelpürree und bunten Salat serviert. Vielen Dank für das tolle Rezept.
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eflip

15.04.2015 13:48 Uhr

Mehrmals ausprobiert und immer wieder von allen für sehr lecker befunden. Wir geben noch einen kleinen Schuss Balsamicocreme dazu, dann passt es wunderbar. Wird sicher noch oft auf den Tisch kommen, bestenDank!
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Guhrmoh

23.05.2015 17:14 Uhr

Sehr lecker! Obendrein noch puristisch ohne Schnickschnack. Da ich einen Berliner Migrationshintergrund habe, bereitete ich Leber bislang immer traditionsgemäß anders zu. So wird es sie öfters geben. Danke für das Rezept!

Gruß

Willi
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winterhexe

24.05.2015 23:32 Uhr

Lieber Willi,
es freut mich, dass dieses Badische Rezept dir geschmeckt hat. Ich mag allerdings auch die Berliner Art Leber zu zubereiten.
Herzliche Grüße, winterhexe
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Guhrmoh

25.05.2015 10:28 Uhr

Berliner Art schmeckt auch. Bei Chefkoch findet man sogar Rezepte mit Portwein oder Calvados. Aber das ist dann wieder alles Firlefanz.

Gruß

Willi
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Hemingway19

20.10.2015 01:48 Uhr

Heute wieder gekocht!

Alles ratzeputz leer! Man muss aber wirklich beim Anbraten am Herd bleiben, sonst wird die Leber hart.
Ein echter, südbadischer Klassiker!

Probiert es aus!
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